Camper in Australien und Neuseeland - Das sollten Sie wissen

1. Anmietstationen

Australien:
Sie haben die Wahl zwischen 5 Vermietern (KEA, Maui, Britz, Apollo, Cheapa Campa) mit bis zu 10 Mietstationen überall in Australien.

Neuseeland:
In Neuseeland stehen Ihnen 3 Vermieter (KEA, Maui, Britz, Apollo) mit bis zu 3 Stationen zur Verfügung. » nach oben

2. Fahrzeugtypen

DERTOUR bietet eine große Auswahl an Wohn- und Campmobilen aller Kategorien sowie Allrad-Camper an. Sie sollten sich vorher überlegen, welche Strecke Sie fahren wollen und dann entscheiden, ob für Sie ein Zwei- oder Vierradantrieb besser geeignet ist. Ein Allrad-Camper eignet sich hervorragend, um auch entlegene Nationalparks oder das australische Outback zu erkunden.

Bei der Wahl des Fahrzeugtyps sollte zusätzlich auf die Bettengröße, die Innenstehhöhe und die Anzahl der Sitzplätze geachtet werden. Falls Kinder mit im Campmobil reisen, sollte sicher gestellt sein, dass ein Kindersitz befestigt werden kann. Dieser ist bei Kindern unter 7 Jahren Pflicht.

a) Hitop
Preiswerte, kleine und wendige Camper geeignet für preisbewusste Reisende. Diese Modelle sind leicht in den neuseeländischen Bergen zu fahren und eignen sich für 2 Reisende (Britz Voyager bis 4 Reisende).

b) 2-Bett mit Dusche/Toilette
Komfortsuchende fahren am besten in diesen ca. 6 bis 7 Meter langen Fahrzeugen mit Dusche und Toilette.

c) Wohnmobile mit 4 – 6 Betten
Für Familien bis zu 6 Personen und für jeden, der komfortablen Innenraum mit Dusche, Toilette und Küche schätzt. Wenn Sie mit Kindern reisen, beachten Sie bitte die Position der Sitzbänke. Unter Umständen ist ein 6-Bett die beste Wahl, da die Bänke immer direkt hinter der Fahrerkabine positioniert sind.

d) Geländewagen
Diese Fahrzeuge stehen für Ihr Offroad-Abenteuer bereit. Sie haben naturgemäß wenig Innenraum und sind perfekt für Track-Fahren und Leben im Freien abgestimmt.

Bitte beachten Sie, dass in allen Fahrzeugen Rauchverbot besteht und Haustiere nicht gestattet sind.

Grundausstattung: Besteck/Geschirr, Bratpfanne, Kochtöpfe, Wasserkessel, Schüsseln, Flaschen- und Dosenöffner, Kochutensilien, Kunststoffbehälter und Eimer, Wäscheleine/Klammern, Handbesen/Schaufel, Bettwäsche bzw. Schlafsack/Bettdecke und Handtücher sind imnner bei KEA, Maui, Britz und Apollo sowie bei dem Paket B: All Inclusive bei Cheapa Campa inklusive. » nach oben

3. Belegung

Um Ihren Urlaub perfekt genießen zu können, sollten Sie die Fahrzeuge niemals maximal belegen. Es empfiehlt sich immer eine Kategorie größer zu buchen.

Bedenken Sie, dass bei Reisen mit Kindern immer ausreichend Platz im Innenraum vorhanden sein sollte.

Zwei gemeinsam reisenden Paaren empfehlen wir, zwei kleinere oder mittlere Campmobile an Stelle eines großen zu mieten. Das schont die Intimsphäre und dient der Freundschaft.

Zusatzfahrer: Bitte beachten Sie, dass alle Fahrer vor Ort in den Mietvertrag eingetragen werden müssen. Einige Vermieter berechnen für den Zweitfahrer eine Gebühr, die vor Ort zu zahlen ist.

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4. Meilen-/Kilometerplanung

Linksverkehr: In Australien und Neuseeland wird links gefahren und rechts überholt. Die Umstellung auf die „andere“ Straßenseite erfordert insbesondere zu Beginn hohe Konzentration. Es gilt die Vorfahrtsregelung rechts vor links.

Der Mietpreis beinhaltet bei Wohn- und Campmobilen in Australien und Neuseeland generell unbegrenzte Freikilometer. Dennoch sollte man bei der Streckenplanung vorsichtig zu Werke gehen, denn die Entfernungen sind, besonders in Australien, oft sehr groß und werden unterschätzt. In den Bergregionen Neuseelands auf kurvigen Strecken muss oftmals zusätzlich mit einer niedrigeren Durchschnittsgeschwindigkeit als gewohnt gerechnet werden.

Tanken Sie immer rechtzeitig! Die Entfernungen zwischen Städten und Orten sind manchmal sehr groß und nicht jeder kleine Ort auf der Straßenkarte verfügt über eine Tankstelle. Auch Wasser sollten Sie unbedingt in größeren Mengen an Bord haben.

Wir empfehlen, vorher genau zu überlegen, welche Strecken unbedingt befahren werden möchten und wo ein Inlandsflug oder eine Zugfahrt in Frage kommen. In Australien sind Mehrfachmieten in der Regel kumulierbar, sodass Sie von günstigeren Preisen bei langen Mieten profitieren können.

Weiterer Tipp: Fahren Sie am Tag, denn vor allem in der Dämmerung sind viele Tiere aktiv.

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5. Fahrzeufübernahme

Wenn Sie nach dem Flug ankommen, empfehlen wir Ihnen, nicht weit zu fahren und 1 Nacht oder länger am Zielort zu bleiben.

Führerschein
Jeder Fahrer muss mindestens 1 Jahr (bei den Vermietern Apollo/Cheapa Campa 2 Jahre) in Besitz eines gültigen nationalen Führerscheins der Klasse 3 bzw. B sein. Es wird kein Führerschein auf Probe akzeptiert. Die zusätzliche Mitnahme eines internationalen Führerscheins ist vorgeschrieben, sofern der nationale Führerschein nicht in englischer Sprache ausgestellt ist, bzw. den Zusatz „Driving Licence“ enthält. 

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6. Einwegmieten

Einwegmieten sind möglich, jedoch fallen hierfür je nach Vermieter unterschiedlich hohe Rückführungsgebühren an. Diese Beträge sind zuzüglich lokaler Steuern und Gebühren vor Ort zahlbar.

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7. Kaution

Bei Fahrzeugübernahme muss in der Regel eine Kaution mit einer anerkannten Kreditkarte hinterlegt werden. Bitte prüfen Sie daher vor Abreise Ihren Kreditrahmen und erhöhen Sie gegebenenfalls das Tageslimit.  

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8. Nebenkosten

a) Benzin
Benzin ist nicht im Mietpreis enthalten.

b) Campingplatzgebühren
Es gibt ein dichtes Netz von Campingplätzen von einfach bis komfortabel. Preiswerte staatliche Campingplätze liegen oft landschaftlich reizvoll, z.T. auch in den Nationalparks. Zumeist sind Sie mit Feuerstelle, Picknick-Tisch/-Bank sowie nicht mehr als einer Öko-Toilette ausgestattet.In bekannten Orten und touristisch gut erschlossenen Regionen gibt es oft ein großes Angebot an privat betriebenen Plätzen. Diese sind meist auf engerem Raum angelegt, bieten jedoch mehr Komfort: Tische, Bänke, eigener Strom- und Wasseranschluss, Duschen, WC, Wasch- und Trockenautomaten und kleine Läden. Hier und da gibt es auch Plätze mit Swimmingpool.

Die Preise variieren. So kann man auf günstigen Nationalpark-Campingplätzen schon für AUD/NZD 5 bis 10 pro Person übernachten. Die Komfortplätze kosten durchschnittlich AUD 30 bis 45 pro Nacht bzw. NZD 10 bis 25 pro Nacht und Person.

In der Hochsaison sowie an Feiertagswochenenden sind die Campingplätze stark frequentiert, sodass wir eine Vorausbuchung empfehlen.

c) Diverses
Eventuelle Zins- und Umrechnungsverluste gehen (z. B. bei Rückzahlung der Kaution) zu Lasten des Kunden. Die Vermieter erheben weiterhin Zusatzgebühren bei Zahlungen mit Kreditkarte (2%-4,5%).
In Australien werden beim Vermieter Cheapa Campa bei Buchung des Pakets% Verwaltungsgebühren auf den gesamten Mietpreis erhoben.
In Neuseeland fallen bei einigen Fahrzeugkategorien der

Vermieter Apolo und Britz bei Buchung des Paketsßeninstandhaltungsgebühren an. Die Höhe richtet sich nach den gefahrenen Kilometern und der Fahrzeugkategorie.

Außerdem sind Kosten für Motoröl und Propangas, Strafmandate, Bearbeitungsgebühren, Straßenzölle (Maut), Mahlzeiten, Campingplatzgebühren, Flughafengebühren sowie evtl. Kosten für Zusatzversicherungen, Nutzungsausfallkosten bei einem beschädigten Fahrzeug nicht eingeschlossen.

Kosten für Endreinigung: Grundsätzlich entstehen keine zusätzlichen Reinigungskosten. Die Vermieter behalten sich jedoch vor, für Fahrzeuge, deren Innenraum stark verschmutzt ist, eine Reinigungsgebühr zu erheben. Falls vorhanden, müssen Toilette und Abwassertank entleert werden, oder eine Entleerungsgebühr gezahlt werden. 

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9. Wild Campen

Australien: Wild campen ist nicht gerne gesehen, in Nationalparks ist es zumeist nicht erlaubt. Ein Großteil des Landes ist in Privatbesitz, und man sollte den Besitzer um Erlaubnis bitten, ehe man sich häuslich einrichtet. Das aber ist oft schwierig, denn so manch eine Ranch ist größer als das Saarland.

Neuseeland:
Wild campen ist in Neuseeland nicht gerne gesehen. Es gelten viele regionale Regelungen, sodass es besser ist, auf einem offiziellen Campingplatz das Lager aufzuschlagen. Wer dennoch wild campen möchte, sollte sich bitte vorher ausführlich informieren und auf die einzigartige Natur achten:  http://www.camping.org.nz. Eine besondere Art des Campens bietet Native Parks an: Neuseeländer ermöglichen die kostenfreie Übernachtung auf ihren privaten Grundstücken. So lernen Gäste die „Kiwis“ ganz persönlich kennen und sparen auch noch Geld dabei: http://www.nativeparks.co.nz.

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10. Fahrgebiete

Die Wohn-/Campmobile sind für ganz Australien und Neuseeland zur Fahrt auf geteerten Straßen zugelassen. Zweiradangetriebene Campmobile dürfen grundsätzlich nur auf asphaltierten Straßen gefahren werden. Allradfahrzeuge können in Australien zusätzlich auf anerkannten, in Karten eingezeichneten Tracks gefahren werden, aber auch hier gibt es Einschränkungen. Die Vermieter behalten sich vor, in Abhängigkeit von Straßen- und Wetterverhältnissen das Befahren bestimmter Wege und Straßen zu untersagen. Einschränkungen gibt es ebenfalls für Fahrten auf Inseln, wie Kangaroo und Fraser Island. Beim Befahren von nicht erlaubten Straßen erlischt jeglicher Versicherungsschutz. Bitte beachten Sie die aufgeführten Fahrgebiete bei den jeweiligen Vermietern. 

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11. Versicherung

Bitte beachten Sie, dass die nachfolgenden Ausführungen lediglich einen Auszug der Versicherungsbedingungen der einzelnen Anbieter darstellen. Vor Ort erhalten Sie die ausführlichen Versicherungsbedingungen ausgehändigt, die Sie mit Ihrer Unterschrift auf dem Mietvertrag akzeptieren!

Versicherungsinhalt: Eingeschlossen ist eine Haftpflichtversicherung für Sach- und Personenschäden gegenüber Dritten sowie eine Kaskoversicherung für Schäden am eigenen Fahrzeug.

In Australien und Neuseeland gibt es keine Pflicht zur Haftpflichtversicherung. Ist im Falle eines Unfalls der Unfallgegner nicht haftpflichtversichert, haftet die Versicherung des Vermieters und der Mieter zahlt einen Anteil bis maximal zur Höhe der Selbstbeteiligung.

Für Schäden am Mietfahrzeug tritt die Kaskoversicherung ein, die bei Paket A: Standart eine Selbstbeteiligung beinhaltet. Diese ist je nach Vermieter unterschiedlich. Wir empfehlen die Buchung des Pakets B: All Inclusive (erweitertes Leistungspaket), da hier keine Selbstbeteiligung im Schadensfall anfällt. In diesem Fall besteht also keine Notwendigkeit, vor Ort eine Zusatzversicherung abzuschließen.

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