Camper in den USA und Kanada - Das sollten Sie wissen

1. Anmietstationen

Sie haben die Wahl zwischen 34 Mietastationen überall in den USA und Kanada, da ist für Ihre Wunschroute garantiert der passende Ort dabei.
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2. Fahrzeugtypen

a) Motorhome
Motorhomes bieten ein Maximum an Komfort. Führerhaus und Wohnteil gehen ineinander über bzw. bilden eine Einheit. Eine Sitzmöglichkeit besteht auch während der Fahrt im Wohnraum.

b) Motorhome mit Slide-Out

Diese Modelle verfügen über ausfahrbare Seitenteile, mit denen man den Innenraum verbreitern kann.

c) Van

Hierbei handelt es sich um einen als Campmobil umgebauten Lieferwagen mit erhöhtem Dach (Stehhöhe). Diese Fahrzeugkategorie wird nur in Kanada angeboten.

d) Pick-Up-Camper

Pick-Up-Camper sind kleine robuste Lastwagen (Trucks), auf die ein Wohnteil aufgesetzt ist. Es gibt keinen Durchgang zwischen Führerhaus und Wohnbereich. Diese Fahrzeugkategorie wird nur in Kanada angeboten. » nach oben

3. Belegung

Sie sollten die Fahrzeuge niemals maximal belegen.

Es empfiehlt sich immer eine Kategorie größer zu buchen.

Bedenken Sie, dass bei Reisen mit Kindern immer ausreichend Platz im Innenraum vorhanden sein sollte.

Zwei gemeinsam reisenden Paaren empfehlen wir, zwei kleinere oder mittlere Campmobile an Stelle eines großen zu mieten. Das schont die Intimsphäre und dient der Freundschaft.

Das meist gebuchte Campmobil ist der Typ M25 (23-25 feet = ca. 7,00-7,60m Länge). » nach oben

4. Meilen-/Kilometerplanung

In der Regel sind keine Meilen bzw. Kilometer im Mietpreis eingeschlossen. Daher empfehlen wir Ihnen, bereits vorab genügend „Meilen- bzw. Kilometer-Pakete“ zu buchen. Vor Ort werden diese Pakete nicht angeboten und Extra-Meilen/km sind teuer.

Oftmals lohnt sich auch das Angebot „unbegrenzte Meilen/km“, besonders dann, wenn eine große Strecke zurückgelegt werden soll. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Planung immer, dass vor Ort noch weitere Meilen/km dazu kommen können. Wir empfehlen, pro Woche etwa 1.400 bis 1.800 km (ca. 900 bis 1.100 Meilen) einzuplanen.

Hinweis: Beim All-Inclusive Angebot sind im Mietpreis bereits unbegrenzte Meilen inklusive. Bei allen anderen Anbietern buchen Sie diese nach Auswahl Ihres Campers als Extra hinzu. » nach oben

5. Fahrzeugübernahme

Nach einem Transatlantikflug müssen Sie zunächst eine Hotelübernachtung buchen, bevor Sie Ihr Campmobil übernehmen dürfen. Am nächsten Tag erfolgt, je nach gebuchtem Angebot, der Transfer zur Vermietstation.

Bitte berücksichtigen Sie bei der Übernahme, dass für Formalitäten und Einweisungen sowie Einkaufen Zeit benötigt wird. Planen Sie also für diesen Tag keine großen Strecken.

Ihre Koffer o.ä. können bei den meisten Mietstationen kostenlos, auf eigenes Risiko, aufbewahrt werden (ausgenommen Einwegmieten).

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6. Schadensfall

Im Schadensfall müssen vor Ort folgende Punkte eingehalten werden:

1. umgehende Information der Mietstation
2. sofern ein Unfallgegner beteiligt ist, die Polizei rufen und einen Polizeibericht erstellen lassen
3. bei Fahrzeugrückgabe Schadensbericht von Mietstation erstellen und unterschreiben lassen
4. Endabrechnung der Schadensabrechnung verlangen (kann ggf. erst nach Abreise erstellt werden)

Nur wenn diese Bedingungen erfüllt sind, kann eine Erstattung bei der ARISA Versicherung (reiseversicherungen@arisa-assur.com) für Schäden am gegnerischen Fahrzeug bzw. bei DERTOUR für Schäden am eigenen Fahrzeug erfolgen. Fügen Sie den oben genannten Unterlagen bitte eine Kopie des Mietvertrages, eine Quittung über die geleistete Kaution sowie die DERTOUR Reservierungsnummer und Reisebestätigung bei. Wichtig: Schließen Sie vor Ort keine Versicherungen zum Ausschluss der Selbstbeteiligung ab, da diese bereits in Ihrem Reisepreis inkludiert ist.

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7. Einwegmieten

Einwegmieten sind möglich, jedoch fallen hierfür in der Regel Rückführungsgebühren an. Diese Beträge sind zuzüglich lokaler Steuern und Gebühren vor Ort zahlbar.

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8. Kaution

Bei Fahrzeugübernahme müssen Sie eine Kaution hinterlegen. Die Beträge variieren je nach Vermieter. Die Hinterlegung der Kaution muss mit einer der anerkannten Kreditkarten (z.B. Mastercard oder VISA), welche von allen Vermietern akzeptiert werden, erfolgen. Der Betrag kann sofort abgebucht und erst nach Fahrzeugrückgabe wieder gutgeschrieben werden. Eventuelle Kursschwankungen gehen zu Lasten des Kreditkarteninhabers. Meist wird auch eine separate Kaution für die zu erwartenden Extra-Meilen/km verlangt.

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9. Fahrzeugausstattung

Die Campmobile verfügen über 6 bis 10-Zylinder-Motoren, Automatik-Getriebe, Radio, Servolenkung und -bremsen.

Des Weiteren haben Sie eine Küche mit Kühlschrank, Edelstahlspüle, Propangasherd, Spül-WC, Dusche, Fenster mit Fliegengittern sowie eine Dachklappe mit Belüftung. Ein Wassertank mit Füllvorrichtung, Propangastanks und Anschlusskabel für Außenstrom am Campingplatz sind ebenso vorhanden.

Einige Fahrzeugtypen verfügen über einen Generator, mit dem die Klimaanlage unabhängig vom Außenstrom betrieben werden kann. Eine weitere Klimaanlage ist am Armaturenbrett im Führerhaus bei allen Typen vorhanden. Diese funktioniert nur bei der Fahrt bzw. bei laufendem Motor.

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10. Camping-Ausstattung

Die Campingausstattung, auch „Convenience Kit“ genannt, ist im Mietpreis nicht eingeschlossen (Ausnahme All Inclusive Angebot) und muss dann vor Ort gegen eine Gebühr angemietet werden. Die Berechnung erfolgt meist pro Person (z.B. Bettlaken, Kissen, Handtücher) und teilweise zusätzlich pro Fahrzeug (z.B. Geschirr, Besteck, Töpfe).

Campingstühle sind nur bei Fraserway und Go North bereits in der Camping-Ausstattung enthalten, bei allen anderen Vermietern sind sie an den meisten Mietstationen vorbehaltlich Verfügbarkeit und gegen Gebühr erhältlich.
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11. Nebenkosten

a) Benzin
Benzin ist nicht im Mietpreis enthalten. Sie können in der Regel Normalbenzin (regular unleaded gas) tanken.

b) Generator
Auch der Generator wird mit Benzin betrieben und erhöht den Benzinverbrauch entsprechend. Über den Generator können Sie, wenn Sie nicht gerade an das Stromnetz eines Campingplatzes angeschlossen sind, Ihre Elektrogeräte betreiben (Voraussetzung ist, dass diese auf 110 Volt umgestellt sind und Sie einen Adapter besitzen).

c) Campingplatzgebühren
In den USA und Kanada gibt es ein dichtes Netz hervorragender Campingplätze. Es wird zwischen preiswerten staatlichen Plätzen (National Campgrounds, USD/CAD 15 bis USD/CAD 25 pro Fahrzeug und Nacht), oft mit Feuerstelle, Picknick-Tisch und -Bank sowie privatwirtschaftlich betriebenen Plätzen unterschieden. Letztere, z.B. KOA, sind zwar meistens auf engerem Raum angelegt, bieten jedoch mehr Komfort. Tisch, Bänke, eigener Strom-, Wasser- und Abwasseranschluss, Duschen, WC, Wasch- und Trockenautomaten sowie kleinere Läden stehen hier zur Verfügung. Die Kosten liegen bei ca. USD/CAD 30 bis USD/CAD 60 je Fahrzeug und Nacht.

d) Diverses
Nicht eingeschlossen sind ferner Kosten für Motoröl, Propangas, Toiletten-Chemikalien, eventuelle Zusatzversicherungen, Gebühren für Einwegmieten, Camping-Ausstattung, Kindersitze und Endreinigung, Straßenzölle,…Bitte beachten Sie, dass auf vor Ort zu zahlende Nebenkosten je nach Staat/Provinz ca. 5% bis 25% Steuern erhoben werden. » nach oben

12. Fahrtgebiete

Ihr Campmobil ist für ganz USA und Kanada zugelassen, gleichgültig, wo die Reise beginnt. Auch erlaubte Straßen können kurzfristig vor Ort vom Vermieter nicht zugelassen werden, z.B. bei schlechten Witterungsbedingungen und dadurch ausgewaschenen Straßen und ähnlichen Bedingungen.

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