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Allgemeines:
- Lage:
Mitteleuropa. - Fläche:
41.285 qkm. - Bevölkerungszahl:
7.581.520(Schätzung 2008). - Bevölkerungsdichte:
184 pro qkm. - Hauptstadt:
Bern. Einwohner: 121.242 (Schätzung 2009). - Staatsform:
Parlamentarischer Bundesstaat seit 1848. Verfassung von 1874, mit zahlreichen Änderungen, neue Verfassung 2000. Zweikammerparlament (Bundesversammlung): Nationalrat mit 200 Mitgliedern und Ständerat mit 46 Mitgliedern. Staats- und Regierungschef ist der Bundespräsident, der jährlich von der Bundesversammlung neu gewählt wird. Verwaltungstechnische Gliederung in 20 Vollkantone und 6 Halbkantone mit jeweils eigener Verfassung, Parlament und Regierung. Die Exekutive liegt beim siebenköpfigen Bundesrat, einer Kollegialbehörde, dem der Bundespräsident vorsteht. - Geographie:
Die Schweiz grenzt im Westen an Frankreich, im Norden an Deutschland, im Osten an Österreich und das Fürstentum Liechtenstein und im Süden an Italien. Das Land gliedert sich in drei Großlandschaften: die Schweizer Alpen, das hügelige Schweizer Mittelland, das vom Bodensee bis zum Genfer See reicht, und dem Schweizer Jura, ein raues, lang gestrecktes Faltengebirge.
In der Schweiz liegen die höchsten Berge Europas. Trotz des hohen Anteils des Landes an Hochgebirge sind 43% Wiesen und Weiden. Die Milch- und Viehwirtschaft spielt eine dementsprechend wichtige Rolle. Die höchsten Berge sind die Dufourspitze im Monte-Rosa-Massiv (4634 m) an der italienischen Grenze, der Dom (4545 m), das Weißhorn (4507 m) und das Matterhorn (4477 m). Die beliebtesten Urlaubsgebiete sind das Engadin, das Berner Oberland, das Gebiet um den Vierwaldstätter See, das Wallis und das Tessin. - Sprache:
65% der Bevölkerung sprechen Deutsch in den verschiedenen schwyzerdütschen Dialektformen (Ost-, Nord- und Zentralschweiz); 18% Französisch (West- und Südwestschweiz); 10% Italienisch (Kanton Tessin/Ticino) und 1% Rätoromanisch (Kanton Graubünden/Grisons). 6% sind anderssprachig. - Religion:
Römisch-katholisch und evangelisch-reformiert (77 %). Jüdische und muslimische Minderheiten. - Ortszeit:
MEZ. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 1 (Sommerzeit).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 0 Std. - Netzspannung:
230 V, 50 Hz. - Staatsoberhaupt:
Doris Leuthard, seit Januar 2010.

Klima:
- Nördlich der Alpen überwiegend atlantisches Klima, südlich davon im Tessin herrscht mediterranes Klima mit sehr warmen Sommern und milden, sonnigen Wintern. In den höheren Lagen ist es beträchtlich kühler. Ganzjährig gemäßigtes Klima in der Nordschweiz.
Regionen & Städte:
- 5-tägige: Lausanne Montreux Matterhorn. 7-tägige: (a) Zürich Bodensee St. Gallen Chur Luzern Zürich. (b) Bern Neuchtel Lausanne Fribourg Bern.
- Adelboden-Region: Adelboden: Saison: Weihnachten bis Anfang April. Beschauliches Bergdorf mit wenig Nachtleben. Lenk: Saison: Mitte Dezember bis Ende März. Ausgezeichnete Pisten, aber sehr ruhig. Gut für Familien, kaum Nachtleben. Kandersteg: Anfänger und Fortgeschrittene, auch Skilanglauf. Begrenzte Anzahl von Pisten.
Crans/Montana-Region: Crans-sur-Sierre: Saison: Mitte Dezember bis Mitte April. Lebhaftes Nachtleben. Montana: Gemischtes Publikum, ruhiger. Abends ist recht viel los. Anzre: Saison: Mitte Dezember bis Mitte März. Speziell für junge Leute.
Davos/Klosters-Region: Davos: Saison: Dezember bis Mitte April, auch Skilanglauf. Nur wenig Abwechslung für junge Leute. Gutes Aprs-Ski-Angebot. Klosters: Saison: Dezember bis Mitte April. Ruhiger Ort, teures Aprs-Ski. Eher für älteres Publikum. Arosa: Saison: Dezember bis Ende April. Für Skiläufer und Nichtsportler ist gesorgt. Pferdeschlitten.
Engadin: St. Moritz: Saison: Anfang Dezember bis Ende April, auch Skilanglauf. Renommierter, großer und teurer Winterurlaubsort. Vielfältiges Freizeitangebot und Nachtleben für jedes Alter und jeden Geschmack. Pontresina: Saison: Anfang Dezember bis Mitte April, auch Skilanglauf. In der Nähe von St. Moritz. Celerina: Reizvolles traditionelles Dorf. Das Nachtleben findet im nahegelegenen St. Moritz statt. Samnaun: Zollfreie Zone. Zuoz: Begrenzte Abfahrtsmöglichkeiten. Hübsches Dorf.
Flims-Region: Laax:Altes Bauerndorf. Ausgezeichnete Skimöglichkeiten für Anfänger und Fortgeschrittene. Flims: Saison: Mitte Dezember bis Mitte April. Ruhiger Ort mit Skischule. Ausgezeichnete Pisten, Gletscher (Vorab 3000 m). Gutes Freizeitangebot, auch Nichtskiläufer werden sich nicht langweilen.
Gstaad: Saison: Weihnachten bis Anfang April. Berühmter Wintersportort. Schick und teuer. Viel Aprs-Ski. Chteau-d'Oex: Vor allem Anfänger. Traditioneller Bergort. Unterkunft meist in Chalets. Rougemont: Idyllisches Dorf. Gut für Skilanglauf. Wenig Nachtleben. Saanenmöser, Schönried und Saanen: Schöne Chalets. Alle Klassen. Zweisimmen: Ortschaft mit Skischule. Wird allen Ansprüchen gerecht. Wenig Nachtleben. Saison: Mitte Dezember bis Mitte April. Beschaulicher Ort, ideal für Familien. Gute Anfängerhügel. Vielfältige Freizeit- und Unterhaltungsmöglichkeiten. Skilauf auch im Sommer auf dem Gletscher möglich. Leysin: Saison: Mitte Dezember bis Mitte März. Recht ruhiges Nachtleben. Viele Schulklassen. Villars-sur-Ollon: Saison: Mitte Dezember bis Ende März. Ruhiger, typisch schweizerischer Ort. Kaum Nachtleben. Les Mosses: Gut für Anfänger und Fortgeschrittene. Ruhiges Nachtleben.
Jungfrau-Region: Grindelwald: Saison: Mitte Dezember bis Ende März. Im alten Stil. Abends ist nicht allzuviel los. Wengen: Saison: Dezember bis April. Breites Freizeit- und Unterhaltungsangebot, auch Nichtskiläufer müssen sich nicht langweilen. Mürren: Saison: Anfang Dezember bis Mitte April. Rustikales Chaletdorf.
Lenzerheide-Region: Valbella: Für alle Klassen. Eine schwierige Abfahrt. Gut für Familien. Wunderschöne Umgebung. Lenzerheide: Saison: Mitte Dezember bis Mitte April. Gute Restaurants. Eher ruhiges Nachtleben.
Obertoggenburg-Region: Alt St. Johann: Bildschön. Beliebt, aber nicht überlaufen. Für Fortgeschrittene, einige schwierige Pisten. Wildhaus: Nicht überlaufen. Abfahrtspisten für alle Klassen. Breites Freizeit- und Unterhaltungsangebot. Das Nachtleben findet zum größten Teil in den Hotels statt.
Portes du Soleil-Region: Champéry: Saison: Mitte Dezember bis Anfang April. Ruhiger Ort, beliebt bei Familien. Champoussin: Ausgezeichnete Pisten, für alle Klassen. Morgins: Hübscher Skiort. Überwiegend leichte Abfahrten. Gut für Familien.
Riederalp-Regio: Bettmeralp: Zwei Abfahrten für Anfänger, zwei für Könner, der Rest für Fortgeschrittene. Gute Restaurants. Angemessene Preise. Riederalp: Saison: Anfang Dezember bis Ende März. Schöne Umgebung. Kaum Nachtleben, ruhig.
Sargans-Region: Wangs-Pizol: Einige gute Abfahrten, die einiges Können erfordern. Gute Skischule für Kinder und Anfänger. Wenig Nachtleben. Braunwald: Für Anfänger und Fortgeschrittene. Liftpässe anderer Skigebiete sind nicht gültig. Flumser Berge: Gut für Skilanglauf. Kaum Freizeit- und Unterhaltungsmöglichkeiten für Nichtskiläufer. Gut für Familien.
Verbier/Les Quatres Vallées-Region: Verbier: Saison: Mitte Dezember bis Ende April. Für Könner. Vielfältiges Freizeit- und Unterhaltungsangebot für junge Leute. Bruson: Ruhiger. Die meisten Hänge sind für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Super St. Bernard: Eine Skistation ohne Unterkünfte, ein schöner Tagesausflug. Für alle Klassen. Thyon 2000: Moderner Skiort. Eine lange Abfahrt. Alle anderen Pisten für Anfänger und Fortgeschrittene. Wenig Abwechslung. Gut für Gruppen und Familien.
Andermatt-Region: Andermatt: Saison: Mitte Dezember bis Mitte April. Breites Freizeit- und Unterhaltungsangebot für Nichtskifahrer. Recht lebhaftes Nachtleben. Engelberg: Saison: Mitte Dezember bis Mitte April. Historischer Bergort. Einige Abfahrten für Könner und Fortgeschrittene. Relativ gutes Nachtleben. Hoch-Ybrig (Zentralschweiz): Ideal für Familien. Mittelmäßiges Nachtleben. Wunderschöne Landschaft.
Zermatt-Gebiet: Zermatt: Saison: Anfang Dezember bis Mitte April. Für alle Klassen. Reges Nachtleben. Breites Freizeit- und Unterhaltungsangebot für Nichtsportler. Saas Fee: Saison: Anfang Dezember bis Mitte April. Gutes Aprs-Ski. Autofrei. Grächen: Für Anfänger und Fortgeschrittene. Viel Abwechslung für Nichtskiläufer. - Zürich (Internet: www.zuerich.com), die größte Stadt der Schweiz, liegt am Zürichsee, dem die Limmat entfließt. Das Zürcher Schauspielhaus ist eine der renommiertesten deutschsprachigen Bühnen. Ein Besuch im Schweizerischen Landesmuseum lohnt sich (bedeutende kulturhistorische Sammlung). Im Kunsthaus sind Gemälde und Skulpturen von Weltrang ausgestellt. Das barocke Zunfthaus zur Meise ist für seine Keramiksammlung bekannt. In der Basilika Fraumünster (13.-15. Jh.) befinden sich Buntglasfenster von Marc Chagall. Wahrzeichen der Stadt sind die Doppeltürme des Großmünster (11.-13. Jh.). Das Rathaus stammt aus der Spät-Renaissance (17. Jh.). Die Bahnhofstraße ist eine der schönsten Einkaufsstraßen Europas. Im Sommer sind Bootsfahrten auf dem Zürichsee beliebt. Wenn möglich, sollte man einen Tagesausflug auf den Üetliberg machen, den man mit der Üetlibergbahn erreicht. Bei gutem Wetter eröffnet sich von der Aussichtsplattform ein wunderbarer Rundblick auf die Alpenkette.
Regensberg ist eine der schönsten Städte der Schweiz. Die mittelalterliche Burg in Rapperswil ist ebenfalls sehr sehenswert. Schaffhausen (Internet: www.schaffhausen-tourismus.ch) liegt oberhalb des berühmten Rheinfalls am nördlichen Flussufer. Bei Föhn kann man auch von hier die Alpen sehen. - Die alte Universitäts- und Handelsstadt Basel (Internet: www.baseltourismus.ch) liegt zwischen dem Elsass und dem Jura am Rhein. Es gibt über 30 Museen, besonders interessant ist das Historische Museum Basel oder das Puppenhaus Museum. Die Öffentliche Kunstsammlung Basel umfasst das Kunstmuseum mit seinen umfangreichen Sammlungen niederländischer und deutscher Malerei des 15.-17. Jahrhunderts und das Kupferstichkabinett, sowie das Museum für Gegenwartskunst (Internet: www.kunstmuseumbasel.ch/de). Im Kunstmuseum ist u.a. auch die weltweit größte Sammlung von Arbeiten der Holbein-Familie zu sehen. Unter dem Dach der Basler Kunsthalle befindet sich jetzt das Basler Architekturmuseum. Die mittelalterliche Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen ist sehenswert, ebenso wie die 1460 gegründete Universität Basel, die älteste Universität der Schweiz. Hier lehrten u.a. die Philosophen Friedrich Nietzsche und Karl Jaspers. Die ältesten Teile des Münsters stammen aus dem 9.-13. Jahrhundert, seine zwei Türme sind weithin sichtbar. Bemerkenswert sind auch das Spalentor (1370) und die Peterskirche (15. Jh.). Die Lage im Dreiländereck verleiht Basel eine weltoffene Atmosphäre, und Ausflüge nach Deutschland und Frankreich bieten sich an. Im nahen Jura kann man herrliche Bergwanderungen unternehmen. In Solothurn gibt es Bauwerke aus der Zeit der Renaissance und des Barock. Wer etwas Zeit mitbringt, sollte auch einen Abstecher nach Aarau und Baden mit ihren malerischen Altstädten machen. Sehenswert ist auch der Badekurort Rheinfelden. Erholung findet man bei Bootsfahrten auf dem Rhein.
- Jura, Neuchtel (Neuenburg) und Fribourg (Freiburg): Der Bieler See, der Murtensee und der Neuenburger See liegen an den Ausläufern des Jura. Das Hügelland, die Franches Montagnes im Kanton Jura sowie die Alpenausläufer im Kanton Fribourg bieten gute Wander-, Zelt- und Angelmöglichkeiten. Die Schlucht des Doubs ist besonders eindrucksvoll. Fribourg (Internet: www.fribourgtourism.ch) ist eine der schönsten historischen Städte der Schweiz. Gruyre (Greyerz) im Süden des Kantons Fribourg ist eine Voralpenregion, in der viel Milch- und Viehwirtschaft betrieben wird. Gruyre ist eine hübsche Stadt, deren Stadtmauern vollständig erhalten geblieben sind. In La Chaux-de-Fonds und Le Locle, die seit 2009 zudenUNESCO-Weltkulturerbestätten zählen,kann man Uhrenmuseen besuchen.
Urlaubsorte: St-Blaise, La Chaux-de-Fonds, Le Locle, Neuchtel, Auvernier, Colombier, La Neuveville, Fribourg, Gruyre, Murten, Le Brassus und St-Ursanne. - Genf und Genfer See:
Die Universitätsstadt Genf (Genve) (Internet: www.geneve-tourisme.ch) liegt am Rhôneabfluss des Genfer Sees (Lac Léman). Hier sind über 200 internationale Organisationen ansässig, unter anderem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Rote Kreuz. Die Vereinten Nationen (UN) haben ihren europäischen Hauptsitz im Palais des Nations, einem 1936 erbauten wuchtigem Gebäudekomplex. Es war früher der Sitz des 1920 gegründeten Völkerbund (LON), dem direkten Vorläufer der UN. Nach Auflösung des Völkerbundes zogen 1946 die Vereinten Nationen in das Palais ein. Das Palais umgibt ein Park, in dem zahlreiche Pfaue leben.
Von hier aus bietet sich auch ein wundervoller Blick über den Genfer See auf die gegenüberliegenden Bergmassive. Es finden täglich Führungen durch den Park und das Palais statt, besichtigt werden u.a. Konferenzsäale, elegante Zimmer und Marmorflure sowie zahlreiche Kunstwerke und Skulpturen, Gastgeschenke von verschiedenen UN-Mitgliedsländern.
Genf besitzt an die 30 Museen und über 100 Kunstgalerien. Besuchenswert ist besonders das Musée d'Horlogerie, ein Uhren- und Emaillearbeitenmuseum, das Musée Ariana (Porzellan- und Fayencesammlungen), sowie das Musée International de la Croix-Rouge, das die Geschichte und Arbeit des Roten Kreuzes erläutert. Das Musée de l'Art et Histoire und das Petit-Palais sind die wichtigsten Kunstmuseen.
Im Genfer Vorort Cologny befindet sich die Bibliotheca Bodmeriana/Fondation Martin Bodmer, die einmalige Privatsammlung des Schweizers Sammlers Martin Bodmer. Die Sammlung umfasst über 160.00 Exponate, die die Geschichte der schönen Künste, Musik und Geisteswissenschaften illustrieren. Erstausgaben der klassischen Werke von William Shakespeare und John Locke, Manuskripte, Skulpturen, Originalpartituren von Franz Liszt, einige der ersten gedruckten Bibeln, antike Globen und Handschriften von literarischen und politischen Persönlichkeiten der letzten Jahrhunderte, sind nur einige der bibliophilen und antiquarischen Kostbarkeiten, die hier zu besichtigen sind. Von Cologny aus hat man auch einen Panoramablick auf den Genfer See und das Palais des Nations auf dem gegenüberliegenden Seeufer.
Die weltbekannte See-Fontäne Jet d'Eau mit ihrer 140 m hohen Wassersäule ist eine der meistfotografiertesten Sehenswürdigkeiten Genfs.Ganz in der Nähe liegt die Ile Rousseau, ein kleines Inselchen, das dem Philosophen und Schriftsteller Jean-Jaques Rousseau gewidmet ist. Rousseaus Geburtshaus befindet sich nahe des Rathauses in der Altstadt.
Eine der schönsten Sehenswürdigkeiten ist die romanische Kathedrale St-Pierre, die inmitten der malerischen Genfer Altstadt liegt.Antiquarische Geschäfte und elegante Läden drängen sich entlang der verwinkelten Kopfsteinpflastergassen. Wöchentlich findet ein kleiner antiquarischer Buchmarkt auf einem Platz unterhalb St-Pierres statt. Von der Kathedrale aus schlängeln sich mittelalterliche Sträßchen zum Place du Bourg-de-Four, dem ältesten Platz der Stadt.
Besuchenswert ist auch das alte Rathaus Hotel de Ville aus dem 16. Jahrhundert. Genf besitzt viele schöne Parks, im Jardin Anglais gibt es eine originelle Blumenuhr.
Das Freizeitangebot für Aktivurlauber ist vielseitig, vor allem Wassersport, Golf, Reiten und Bergsteigen sind beliebt.
Südlich von Genf, bereits auf französischem Boden, liegt der Mont Salve, dessen Kalkwände eine ausgezeichnete Kletterschule hervorgebracht haben. Romantiker können auch mit Pferd und Wagen über die Jurahöhen ziehen.
Im Winter vertreibt man sich die Zeit mit Ski- und Schlittschuhlaufen.
Weinberge bedecken die Hänge der Monts du Lavaux; Riex und Epesses sind zwei der bekanntesten Weindörfer am Nordufer des Genfer Sees. Die steilen Hänge des Lavaux über dem Genfersee zwischen Lausanne und Vevey wurden seit dem 12. Jahrhundert für den Weinbau in eine Terrassenlandschaft umgestaltet. Seit Juni 2007 gehört das Weinbaugebiet Lavaux zum Weltkulturerbe der UNESCO. - Lausanne (Internet: www.lausanne-tourisme.ch), die Hauptstadt des Kantons Vaud (Waadt), liegt am Nordufer des Genfer Sees. Wahrzeichen sind die Kathedrale Notre Dame in der Cité, der Altstadt, und das benachbarte Schloss (1397-1431). Lausanne ist der Hauptsitz des 1894 gegründeten Olympischen Komitees, das Musée Olympique bietet einen Überblick über die Geschichte der modernen olympischen Spiele und die olympische Bewegung. Das Rathaus mit Renaissancefassade ist ebenfalls sehenswert. 15 Museen und ein vielseitiges Kultur- und Sportangebot sorgen für Abwechslung. Ein weltweit einmaliges Museum ist das Musée de l'Art Brut, das Gemälde und Skulpturen von verhaltens- und geistesgestörten Menschen und Mitgliedern von Randgruppen der Gesellschaft ausstellt.
Die Altstadt von Lausanne kann man am besten zu Fuß erforschen. Schön ist ein Spaziergang am alten Hafen Port d'Ouchy. Von Ouchy kann man mit der Zahnradbahn in die Lausanner Innenstadt hinauffahren. Eine Vielzahl kleiner Flüsse und Hügel bestimmt das Landschaftsbild in der Waadt. Umgeben von Weinbergen liegt das Chteau d'Aigle, die ehemalige Residenz der bernischen Landvögte. Eines der bedeutendsten Baudenkmäler der Schweiz ist die ehemalige Benediktinerklosterkirche St-Pierre (11. Jh.) in dem Städtchen Romainmôtier. Auf dem Gletscher bei Les Diablerets kann man auch im Sommer Ski laufen. Die Aussicht auf den Montblanc (mit 4807 m der höchste Berg Europas) ist unbeschreiblich. Villars ist ein populärer Wintersport- und Luftkurort. Der 1300 m hoch gelegene Kurort Leysin bietet herrliche Panoramablicke auf die Rhoneebene, das Montblanc-Massiv und den Genfer See.
Sommerurlaubsorte: Lausanne, Montreux, Yverdon, Nyon-Coppet, Morges, Vevey, Villeneuve, Chteau-d'Oex, Les Diablerets, Leysin, Villars, Gryon, Payerne, Ste-Croix, Orbe und Vallée de Joux.
Winterurlaubsorte: Rochers-de-Naye, Les Avants, Chteau-d'Oex, Rougemont, Les Diablerets, Leysin, Villars, Gryon, St-Cergue, Ste-Croix und Vallée de Joux. - Montreux (Internet: www.montreux-vevey.com) am Genfer See wird auch oft die 'Perle der Schweizer Riviera' genannt. Von hier aus bieten sich klassisch schöne Blicke auf den See und die Berge. Montreux ist für sein mildes Klima und entspannte Kurortatmosphäre bekannt. Jeden Juli findet hier das weltberühmte internationale Jazzfestival statt - Vorausbuchung wird empfohlen. Nur eine kurze Busfahrt entfernt liegt das Chteau de Chillon, ein trutziges Wasserschloss aus dem 12. Jahrhundert und eines des meist besuchten Sehenswürdigkeiten der Schweiz. Von der Folterkammer aus hat man einen wundervollen Blick über den See, der grünblaue Wasserspiegel ist beinahe auf Augenhöhe. Das Chteau, am Rande des Genfer Sees erbaut und auf drei Seiten von Wasser umgeben, spielte im 19. Jahrhundert eine Rolle in den Erzählungen und Romanen von Schriftstellern wie Jean-Jaques Rousseau, Perce Bysshe Shelley und Victor Hugo. Am bekanntesten wurde das Schloss Chillon jedoch von dem englischen Schriftsteller Lord Byron in seinem Gedicht 'The Prisoner of Chillon' verewigt. Auf den Säulen und Mauern des Schlossverlieses haben unzählige Touristen ihre Unterschrift in den Stein gekratzt, u.a. findet sich hier auch die Unterschrift Lord Byrons, die durch einen Glaskasten geschützt ist.
Vevey (Internet: www.montreux-vevey.com) ist eine kleine malerische Stadt, die in der Nähe von Montreux liegt. Veveys berühmtester Bürger war Charlie Chaplin, der hier die letzten 25 Jahre seines Lebens verbrachte und auf dem örtlichen Friedhof begraben liegt. An der Uferpromenade steht eine vielbesuchte Chaplin-Statue und alljährlich findet das Festival International du Film de Comédie de Vevey statt. - Das Berner Oberland (Internet: www.berneroberland.ch) mit der Jungfrau-Region ist eines der schönsten Feriengebiete der Schweiz. Adelboden,Grindelwald und Lenk waren schon im 19. Jahrhundert vor allem beim europäischen Adel beliebt. Der zwischen dem Thuner- und dem Brienzer See gelegene Ferien- und Luftkurort Interlaken ist das Tor zum Berner Oberland und Ausgangspunkt der schmalspurigen Berner-Oberland-Bahnen (BOB). Jungfrau (4158 m), Mönch (4099 m) und Eiger (3970 m), dessen gefährliche, fast senkrecht abfallende Nordwand erst 1938 erstiegen wurde, gehören zu den bekanntesten Gipfeln der Schweiz. Im Sommer 2006 kam es am Eiger zu einem massiven Felssturz, ca. 700.000 Kubikmeter Steine brachen aus der Ostwand.
Auf das Jungfraujoch führt eine Zahnradbahn. Das stark vergletscherte Finsteraarhorn ist mit 4275 m der höchste Berg der Berner Alpen. Den besten Panoramablick hat man vom Niesen (2362 m) am Südwestufer des Thuner Sees, zu erreichen mit der Standseilbahn von Mülenen. Klare Seen, Bergflüsse, vergletscherte Gipfel und Blumenwiesen machen den Reiz dieser Region aus.
Adelboden ist ein Bergdorf mit guten Wintersportmöglichkeiten. Man erreicht Adelboden, wie auch Zweisimmen, von Spiez am Thuner See aus. Der Luftkurort Thun hat eine reizvolle Innenstadt. Von Mürren, einem autofreien Ferien- und Wintersportort, kann man mit der Schilthornbahn auf das 2970 m hohe Schilthorn fahren. Weitere Ausflugsziele sind die Wasserfälle bei Gießbach und das Freilichtmuseum von Ballenberg.
In Bern (Internet: www.berninfo.com), der Hauptstadt der Schweiz, hat man einen Ausblick auf den Jura im Westen und im Süden auf die Voralpen und die Alpen. Der mittelalterliche Stadtkern, der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, befindet sich auf der Aarehalbinsel zwischen dem Zeitglockenturm und der Nydeggkirche. Die zahlreichen Museen sind besuchenswert. Bern verfügt über die größte Sammlung von Arbeiten des Malers Paul Klee.
Sommerurlaubsorte: Interlaken, Mürren, Wengen, Lenk, Grindelwald, Adelboden, Brienz, Meiringen, Thun und Spiez.
Winterurlaubsorte: Interlaken, Mürren, Wengen, Lenk, Grindelwald, Adelboden, Gstaad, Lauterbrunnen, Zweisimmen und Meiringen.
Luzern und Umgebung: Berge, Seen, Nadelwälder und Weideland sind charakteristisch für das beliebte Urlaubsgebiet. Das durch zwei Zahnradbahnen erschlossene Bergmassiv der Rigi ist berühmt für seine großartigen Aussichtspunkte. Die besten sind Kulm (1800 m) und Scheidegg (1665 m). Luzern (Internet: www.luzern.org) liegt am Vierwaldstätter See, auf dem Fahrten mit Raddampfern angeboten werden. Die Hofkirche, das Rathaus (1602-1606) und das Löwendenkmal sind nur einige der interessantesten Bauwerke der Stadt. Die 170 m lange überdachte Kapellbrücke, die über die Reuß führt, war ursprünglich eine der ältesten Holzbrücken des Landes (1333 errichtet). Im Sommer 1993 brannte sie ab, wurde jedoch innerhalb eines Jahres wiederaufgebaut. Das Richard-Wagner-Haus und das Verkehrshaus der Schweiz sind ebenfalls einen Besuch wert. Auf dem nahe gelegenen Rotsee wird alljährlich die Rotsee-Regatta ausgetragen. Sonnenberg, Gütsch, Pilatus und alle anderen Berge im Umkreis von Luzern erreicht man mit Drahtseilbahnen, Skiliften und Zahnradbahnen. Sehr reizvoll ist die Fahrt von dem Kurort Engelberg zum Titlis (3239 m), der zu jeder Jahreszeit mit Schnee bedeckt ist. In Engelberg selbst gibt es ein großartiges Benediktinerkloster (1120) und eine Barockkirche zu sehen, in der sich die größte Orgel der Schweiz befindet. In Schwyz stehen schöne Patrizierhäuser.
Sommerurlaubsorte: Luzern, Engelberg, Weggis, Vitznau, Schwyz, Sarnen, Küssnacht, Hergiswil, Gersau, Einsiedeln, Bürgenstock und Brunnen.
Winterurlaubsorte: Engelberg, Andermatt, Melchsee-Frutt, Rigi und Sörenberg. - Graubünden (Grisons): In Graubünden (Internet: www.graubuenden.ch) betreibt man Alpwirtschaft, Ackerbau, Viehzucht und in den warmen Tälern auch Weinbau. In der rauen bündnerischen Gebirgsregion gibt es insgesamt 150 Täler. In der Region Engadin (Internet: www.engadin.ch) liegt u. a. der weltberühmte Wintersportort St. Moritz. Auch Davos,Klosters und Arosa sind in aller Welt für ihre hervorragenden Wintersportmöglichkeiten bekannt. St. Moritz (Internet: www.stmoritz.ch) ist Inbegriff der Eleganz, das 1560 m hoch gelegene Davos bietet auch Kunstinteressierten etwas das Ernst-Ludwig-Kirchner-Museum zeigt die größte Privatsammlung der Arbeiten des Malers. In St. Moritz, Pontresina und Zuoz findet man die typischen Engadiner Steinhäuser. Durch das Hochtal des Engadin (1000-1800 m), dessen Hänge mit Lärchenwäldern bedeckt sind, fließt der Inn. Die höchste Erhebung Graubündens ist die Bernina (4049 m) an der Grenze zu Italien. Chur ist Ausgangspunkt der Rhätischen Bahn, die u. a. nach St. Moritz, Arosa und Disentis fährt und die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Sehenswert sind die St. Luziuskirche, die Kathedrale (12.-13. Jh.) und das Rhätische Museum. Von Chur erreicht man auch viele andere schöne Skiorte. Die Busfahrt von Chur über den San-Bernardino-Pass nach Bellinzona im Tessin ist atemberaubend. Flims ist ein Luftkurort, eingebettet in eine wundervolle Berglandschaft. Der Kanton Graubünden blickt auf eine lange Geschichte zurück; die vielen Schlösser, Burgen, Kirchen und Kapellen sind Zeugnisse der großen Vergangenheit. Den 168 qkm großen Schweizer Nationalpark erreicht man am besten von Zernez aus. Er ist zu einem Drittel bewaldet und bietet z. B. Murmeltieren, Rotwild, Steinwild und Adlern einen Lebensraum. Die Wanderwege (insgesamt 80 km) dürfen nicht verlassen werden.
Urlaubsorte (ganzjährig Saison): Flims, St. Moritz, Arosa, Davos, Bad Scuol, Bad Tarasp-Vulpera, Bad Vals, Bergün, Chur, Disentis, Klosters, Laax, Lenzerheide, Müstair, Obersaxen, Pontresina, Poschiavo, San Bernardino, Samedan, Savognin, Sedrun, Sils, Silvaplana und Zernez. - Das Gebiet um den Bodensee am Nordrand der Alpen hat ein ausgespochen mildes Klima, was den Wein- und Obstanbau begünstigt. Die Voralpenregion Appenzell (Internet: www.appenzell.ch), deren höchste Erhebung der Säntis (2504 m) ist, ist ein ideales Bergwandergebiet. Das grüne Weideland erstreckt sich bis nach St. Gallen und weiter zum Bodensee. Der Rhein durchfließt den Bodensee und bildet bei Schaffhausen den Rheinfall, den größten Wasserfall Mitteleuropas. Stein am Rhein ist eine mittelalterliche Kleinstadt. St. Gallen (Internet: www.st.gallen-bodensee.ch) hat eine Altstadt mit Patrizierhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Besonders sehenswert sind die Stiftsbibliothek im Innenhof des Benediktinerklosters, die Kantonsbibliothek St. Gallen, die 1551 gegründet wurde, und die barocke Domkirche.
Sommerurlaubsorte: Schaffhausen, Stein am Rhein, Uferorte am Bodensee, Wildhaus und Unterwasser.
Winterurlaubsorte: Wildhaus und Unterwasser im Toggenburg. - Wallis (Valais): Das Wallis (Internet: www.wallis.ch) im oberen Rhônetal erstreckt sich bis zum Genfer See. Zwischen Alpennord- und Südseite findet man eine abwechslungsreiche Landschaft. In den stark vergletscherten Walliser Alpen liegen die höchsten Gipfel der Schweiz: Dufourspitze (4634 m), Dom (4545 m), Weißhorn (4507 m) und Matterhorn (4477 m). Die Wald- (2300 m) und Schneegrenzen (3200 m) liegen sehr hoch. Kleine Dörfer mit alten Holzhäusern klammern sich förmlich an die Berghänge. In den zahlreichen romantischen Seitentälern liegen viele schöne Urlaubsorte, die bekanntesten sind Saas Fee im Saastal und Zermatt im Mattertal, das vom Matterhorn überragt wird. Zermatt ist ein renommiertes Wintersportzentrum. Im Ort selbst sind Autos nicht zugelassen; wer nicht zu Fuß unterwegs ist, bewegt sich mit Pferd und Wagen fort. Es gibt gut markierte Wanderwege; Seilbahnen, Ski- und Sessellifte erschließen auch die Hochlagen. Erholungssuchende Bergwanderer und ehrgeizige Bergsteiger kommen gleichermaßen auf ihre Kosten. Eine Seilbahn führt auf das Kleine Matterhorn (3882 m) bei Zermatt. Im Wallis liegen die größten Schweizer Gletscher: der 25 km lange Große Aletschgletscher bedeckt 87 qkm. Den berühmten Rhonegletscher und die Eisgrotte bei Gletsch sowie den unterirdischen See bei St-Léonard sollte man sich ansehen. In der historischen Kleinstadt Brig am Südufer der Rhone steht das bedeutendste Barockschloss der Schweiz, das Stockalperschloss. Der Bischofssitz Sion (Sitten) und Martigny mit seiner Burgruine sind ebenfalls sehenswert und gute Ausgangspunkte für Ausflüge in die Umgebung. Wer Burgen mag, sollte nach Leuk, Sierre, Sion und Monthey fahren.
Urlaubsorte (ganzjährig Saison): Zermatt, Saas Fee, Crans-Montana, Leukerbad, Champex, Champéry, Riederalp, Bettmeralp und Verbier.
Winterurlaubsorte: Bellwald, Fiesch, Grächen, Les Marécottes, Champéry-Planachaux, Morgins, Salvan und Finhaut.
Ticino (Tessin) (Internet: www.ticino-tourism.ch): Im südlichsten Kanton der Schweiz spricht man italienisch, Klima und Atmosphäre sind mediterran. Lugano (Internet: www.lugano-tourism.ch), die größte Tessiner Stadt, liegt am Fuß des San Salvatore und des Monte Br am Lago di Lugano. Die Stadt gehört zu den beliebtesten Schweizer Ferienzielen. Schöne Piazzas, Palazzos, Palmen und die lange Uferpromenade machen ihren Reiz aus. Kunsthistorisch Interessierte sollten sich die Kathedrale San Lorenzo ansehen. Locarno am Lago Maggiore mit seinen engen Gassen und Straßencafés ist besonders schön im Frühling und im Herbst. Die Stadt liegt wunderschön, Gärten und Weinberge bedecken die umliegenden Hügel. Die zauberhaften Dörfer der Gegend sind mit dem Bus zu erreichen. Ausflugsfahrten zu den oft idyllischen Pässen, u. a. zum Lukmanier-,Furka- und dem Oberalppass, werden angeboten. Auch Mailand und Venedig liegen in erreichbarer Nähe. Schifffahrten kann man auf dem bezaubernden Lago Maggiore unternehmen. Bei Brissago liegen zwei reizvolle Inseln, die Isole di Brissago. Auf der größeren der beiden Inseln gibt es einen Botanischen Garten mit mediterraner Vegetation. Naturfreunde sollten die Region Bolle di Magadino aufsuchen, eine noch fast unberührte Landschaft. Das Paläontologische Museum in Meride ist ebenfalls sehenswert.
Urlaubsorte: Locarno, Ascona, Brissago, Lugano, Morcote und Gandria.
Gesetzliche Feiertage:
- Anmerkung:
[*] Diese Feiertage werden in einigen Kantonen nicht begangen.
In verschiedenen Kantonen gibt es weitere Feiertage (halbe oder ganze Tage). - Feiertage:
2010
Neujahr.
2. Jan.* Berchtold-Tag.
2. April* Karfreitag.
5. April* Ostermontag.
13. Mai* Christi Himmelfahrt.
24. Mai* Pfingstmontag.
1. Aug. Nationalfeiertag.
25./26. Dez. Weihnachten.
2011
Neujahr.
2. Jan.* Berchtold-Tag.
22. April* Karfreitag.
25. April* Ostermontag.
2. Juni* Christi Himmelfahrt.
13. Juni* Pfingstmontag.
1. Aug. Nationalfeiertag.
25./26. Dez. Weihnachten. - Feiertage:
[*] Diese Feiertage werden in einigen Kantonen nicht begangen.
In verschiedenen Kantonen gibt es weitere Feiertage (halbe oder ganze Tage).
Land & Leute:
- Essen & Trinken:
Emmentaler,Appenzeller, Gruyre und Tte de Moine sind nur einige der bekanntesten Schweizer Käse. Sehr beliebt sind auch Gerichte aus geschmolzenem Käse wie Raclette (am offenen Kamin oder Tischgrill erhitzter, auf Pfännchen geschabter Käse) oder Käsefondue (im Topf mit Wein erhitzter Käse, in den Weißbrotstücke getunkt werden). Eine der vielen leckeren regionalen Spezialitäten ist Bündnerfleisch (getrocknetes Rindfleisch). Papet vaudois ist ein wohl schmeckendes Gericht aus Lauch und Kartoffeln. Es gibt unzählige Salamisorten und Würste aus Schweinefleisch, darunter Landjäger, Beinwurst, Engadinerwurst oder Knackerli.Rösti (geschnittene und gebratene Kartoffeln) und Fondue Bourguignonne (mit verschiedenen Soßen serviertes Fleischfondue) sind auch sehr schmackhaft. Gugelhopf (Napfkuchen, oft mit Sahnecremefüllung) und Fasnachtsküchli (Puderzuckergebäck, das in der Karnevalszeit gegessen wird) sind besonders leckere Süßigkeiten. Weitere süße Köstlichkeiten sind Engadiner Nuss-, Zuger Kirsch- und Aargauer Rüblitorte. Schweizer Schokolade ist weltberühmt.
Die Auswahl an Schweizer Weinen ist groß. Obstbranntweine wie Kirsch, Marc, Pflümli und Williams sowie Schweizer Bier sind ebenfalls beliebt. - Nachtleben:
In den meisten Städten und Urlaubsorten gibt es Kinos, Theater, Nachtklubs und/oder Diskotheken. In zahlreichen Orten kann man in Spielkasinos sein Glück versuchen. In Bars und Restaurants werden oft einheimische Unterhaltungsprogramme geboten. - Einkaufstipps:
Schweizer Uhren, volkstümliche Handarbeiten wie Stickereien und Spitzenwaren, Leinen, Berner Holzschnitzereien, Schokolade, Bergkäse und Schweizer Taschenmesser. - Sport:
Bergsteigen/Wandern: Die Schweizer Berge sind ideal für erholungssuchende Bergwanderer und erfahrene Bergsteiger. Gute Ausrüstung ist unbedingt erforderlich, und man sollte immer den Wetterbericht abwarten. Die Via Alpina, die sich mit insgesamt mehr als 5000 Kilometern Wegstrecke durch 8 Länder längs durch die Alpen schlängelt, führt auch durch die Schweiz. Die Wanderroute Grüner Weg der Via Alpina hat 13 Etappen und liegt in der Schweiz und Liechtenstein.
Golf: Ein Verzeichnis aller Golfplätze ist vom Verkehrsamt erhältlich.
Neun nationale Radwanderrouten führen durch die ganze Schweiz: Z.B. von Montreux zum Bodensee, von Chiasso nach Basel, entlang des Rheins, der Rhone oder des Ticinos, über die Alpen, quer durchs Mittelland oder über den Jura. Im Engadin befindet sich ein Teil der 3 Länder Rad & Bike Arena mit insgesamt 120 Routen und über 2000 Radkilometern. Fahrräder kann man fast überall mieten.
und Paragleiten sind ebenfalls möglich.
Tennis: Viele Hotels haben Tennisplätze.
Wassersport: Gute Wassersportmöglichkeiten auf vielen Schweizer Seen. Wasserski,Segeln und Kanufahren kann man besonders gut auf dem Lago di Lugano, dem Genfer und dem Neuenburger See.
Die unzähligen Skiorte sind die Hauptattraktion des Landes. Man kann alle Wintersportarten betreiben (Skilaufen, Rodeln, Bobfahren, Eislaufen, Eisstockschießen usw.), Näheres s. o. Hundeschlitten-Trekkings werden speziell im Schweizer Jura durchgeführt. - Veranstaltungskalender:
Jan. Internationales Eisklettern, Kandersteg. Jan. World Snow Festival, Internationaler Schneeskulpturen-Wettbewerb, Grindelwald. Febr. Karneval in Luzern, Luzern. Febr. ZüriCarneval, Zürich. März-Apr. Luzern Klassik-Festival, Luzern. Apr. Sechseläuten, Zürcher Frühlingsfest mit Umzügen und Verbrennen des "Böögg", Zürich. Beginnt am3. Mittwoch im Juni Art Basel, Basel. Jul. Züri Fäscht, Zürich. Jul. Montreux Jazz Festival, Montreux. Aug. Genfer Sommerfest, Genf. Aug. Internationales Filmfest, Locarno. Aug.-Sept. Luzern Musikfestival, Luzern. Aug. Internationaler Matterhornlauf, Zermatt. Sept. Unspunnenfest (Folklore und Almabtrieb), Interlaken. Okt. Almabtrieb, St. Cergue. Nov. Luzern Festival, Luzern. Nov./Dez. Weihnachtsmärkte landesweit. 31. Dez. Silvesterzauber, Zürich.
(Dies ist nur eine Auswahl der jährlichen Veranstaltungen. Schweiz Tourismus (s. Adressen) veröffentlicht eine vollständige Liste. - Anmerkung:
Mo-Fr 08.00-18.30 Uhr, Sa 08.30-16.00 Uhr. Viele Geschäfte schließen zwischen 12.00 und 13.30 Uhr. In den Städten sind Kaufhäuser und andere Geschäfte am Montagvormittag geschlossen. Einmal pro Woche bleiben die Geschäfte in den Großstädten bis 21.00 Uhr geöffnet. - Sitten & Gebräuche:
Umgangsformen: Es ist üblich, Blumensträuße auszuwickeln, bevor man sie der Gastgeberin überreicht. Rote Rosen schenkt man nur der Partnerin; Chrysanthemen und weiße Astern werden nur für Begräbnisse verwendet.
Kleidung: Freizeitkleidung ist üblich. Zu besonderen Anlässen und in guten Restaurants trägt man elegantere Kleidung.
In Bahnhöfen, in Zügen und in Verkehrsmitteln des öffentlichen Nahverkehrs ist das Rauchen verboten.
In denKantonen Appenzell-Außerrhoden, Genf, Graubünden, Solothurn, St. Gallen, Tessin und Uriist das Rauchen in Gaststätten und in Kneipen in den Räumen, in denen Getränke ausgeschenkt oder Speisen serviert werden, generell verboten. Geraucht werden darf dort nur in räumlich vollkommen abgetrennten und effizient belüfteten Raucherzimmern.
ist grundsätzlich inbegriffen; bei guter Bedienung rundet man jedoch den Rechnungsbetrag großzügig auf.
Wirtschaftsprofil:
- Wirtschaft:
Wichtige Wirtschaftszweige
Die Schweiz ist ein kleines, dicht besiedeltes Land. Sie verfügt weder über nennenswerte Vorkommen an Rohstoffen noch über genügend landwirtschaftliche Nutzfläche, um die Bevölkerung ernähren zu können. Die Schweiz muss also sowohl landwirtschaftliche Erzeugnisse als auch Rohstoffe für die industrielle Produktion importieren. Da der Schweizer Binnenmarkt ziemlich klein ist, hat sich die Industrie früh nach Absatzmärkten außerhalb des Landes umgeschaut, damit sich die Produktion auch lohnt. Um auf dem internationalen Markt bestehen zu können, muss die Schweizer Wirtschaft ihre Konkurrenten qualitativ übertreffen, da sie quantitativ nicht mithalten kann. So importiert sie günstige Rohstoffe und verarbeitet diese zu qualitativ hochstehenden Produkten.
Die Struktur der Schweizer Wirtschaft hat gegen Ende des 20. Jahrhunderts einige Veränderungen erfahren. So ist zum Beispiel die Anzahl Stellen in der Landwirtschaft zwischen 1985 und 1995 um 25 % zurückgegangen. Traditionell wichtige Zweige wie das Bauwesen und die Maschinenindustrie mussten Einbussen hinnehmen, während Dienstleistungsbetriebe ständigen Zuwachs verzeichneten. Heute sind die meisten Menschen (73,2 %) im Dienstleistungssektor beschäftigt. Rund 22,8 % arbeiten im Industriesektor und nur noch3,9 % sind im Bereich der Land- und Forstwirtschaft tätig.
Wirtschaftslage
Die Schweiz zählt zu den leistungsstärksten Volkswirtschaften Europas. Im Zuge globaler Belebung konnte die Wirtschaft 2006 und 2007ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von3,6 % verzeichnen. Auch die Schweiz spürt die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise, konnte sich 2008 aber noch ein BIP-Wachstum von 1,9 % freuen.
Die Arbeitslosenrate stagnierte 2005 mit 3,8 % für schweizerische Verhältnisse auf hohem Niveau, lag aber wieder weit unter dem Durschnitt der EU. 2006 und 2007sank sie kontinuierlich und erreichte 2008 mit2,6 % einen neuen Tiefstand.
Handelspartner
EU-Länder, vor allem Deutschland, Italien, USA, Frankreich, Großbritannien und die Niederlande.
Die Schweiz ist Mitglied der Europäischen Freihandelszone (EFTA), und wird zunächst weder dem EWR noch der EU beitreten. Die Schweiz ist Mitglied aller wichtigen internationalen Organisationen. - Umgangsformen:
Visitenkarten sind üblich. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.00/08.30-12.00 und 14.00-17.00/18.00 Uhr. - Kontaktadressen :
Handelsabteilung der Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Otto-von-Bismarck-Allee 4a, D-10557 Berlin
Tel: (030) 390 40 00.
Internet: www.botschaft-schweiz.de
Handelskammer Schweiz-Österreich-Liechtenstein
Schwindgasse 20, 1.Stock, Top 4, A-1040 Wien
Tel: (01) 512 59 59.
Internet: www.hk-schweiz.at
Osec Business Network Switzerland
Stampfenbachstrasse 85, CH-8035 Zürich
Tel: (0844) 81 18 12.
Internet: www.osec.ch
Zweigstellen in Lausanne und Lugano.
economiesuisse - Verband der Schweizer Unternehmen
Hegibachstrasse 47, Postfach, CH-8032 Zürich
Tel: (044) 421 35 35.
Internet: www.economiesuisse.ch/d
Weitere Informationen ferner von den regionalen Handelskammern in den einzelnen Kantonen. - Konferenzen/Tagungen:
Die verkehrsgünstige Lage im Herzen Europas sowie ihre Neutralität und Stabilität machen die Schweiz zu einem bevorzugten Ziel für Tagungen internationaler Organisationen. Alle größeren Städte und viele der kleineren Urlaubs- und Kurorte sind für Kongresse auch mit hohen Teilnehmerzahlen eingerichtet; Hotels und Kongresszentren bieten modernste Konferenzeinrichtungen, einschließlich Dolmetscherdienste und audiovisueller Hilfsmittel. In allen Großstädten stehen besondere Kongressdienste als Anlaufstelle für Ratsuchende und Interessenten zur Verfügung. Swiss Congress & Incentives Club (SCIC) bietet landesweit ein umfassendes Dienstleistungsangebot. Anschrift: Tödistraße 7, CH-8027 Zürich. Tel: (044) 288 11 11. (Internet: www.myswitzerland.com)
Reiseverkehr - National:
- Flugzeug:
Der innerschweizerische Flugverkehr wird u.a. von SwissInternational Air Lines (LX)betrieben. Es werden Flüge von Zürich nach Lugano, Genf und Baselangeboten. - Schiff:
Die Schweiz ist nicht nur ein Land der Berge, sondern auch der Seen und Flüsse. U.a. auf den folgenden Gewässern fahren in den Sommermonaten Schiffe und Ausflugsdampfer: Aare, Bodensee, Genfer See, Lac de Joux, Luganersee, Vierwaldstättersee und Zürichsee. Zum halben Preis fährt man mit dem Swiss Boat Pass oder speziell für Familien mit dem Swiss Family Boat Pass (Internet: www.vssu.ch). - Bahn:
Das Streckennetz umfasst 16.000 km einschließlich Postautolinien, Bergbahnen und Schifffahrtslinien. Betreiber sind die Schweizerischen Bundesbahnen (Adresse: Postfach, CH-3030 Bern, Internet: www.sbb.ch) und private Unternehmen wie die Rhätische Bahn (Internet: www.rhb.ch) in Graubünden/Grisons und die Berner Oberlandbahnen. Die wichtigsten Züge führen Speisewagen und einen Minibar-Service. Fahrrad- und Autovermietungen stehen an allen größeren Bahnhöfen zur Verfügung. Viele der Wintersportorte kann man nur mit Bergbahnen erreichen.
Durch die Inbetriebnahme desLötschberg-Basistunneldauert die Bahnfahrt von Bern nach Visp im Wallis jetzt nur noch 55 Minuten.
Der Höhepunkt jeder Schweizer Reise ist eine Fahrt auf einer der zahlreichen Panoramastrecken u.a. mit:
Bernina Express (Internet: http://www.rhb.ch/) Chur/Davos - St. Moritz - Berninapass - Pontresina - Poschiavo - Tirano (Das Welterbe-Komitee der Unesco hat den Streckenabschnitt von Thusis nach Tirano 2008ins Weltkulturerbe aufgenommen.);
Heidi Express: Davos - Berninapass - Tirano;
Glacier-Express (Internet: www.glacierexpress.ch) Zermatt - Brig - Andermatt - Chur - Davos/St. Moritz;
Golden Pass(Internet:www.goldenpass.ch) Montreux - Luzern;
Crystal Panoramic-Express: Montreux - Genf oder mit dem
Voralpen-Express (Internet: www.voralpen-express.ch) Romanshorn - St.Gallen - Rapperswil - Arth-Goldau - Luzern. - Anmerkung (Bahn):
Sonderfahrkarten erhält man u. a. vom Schweiz Tourismus, DB- und ÖBB-Fahrkartenausgaben und DERTOUR-Reisebüros. Auskünfte erteilt auch die Vertretung der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) in Stuttgart: Arnulf-Klett-Platz 2, D-70173 Stuttgart. Tel: (0711) 230 80 10).
Der Swiss Pass (Internet: www.swisstravelsystem.ch) berechtigt zu beliebig vielen Fahrten auf den Bahn-, Postauto- und Schiffstrecken, inklusive der Panoramastrecken und zur Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in 37 Städten während 4, 8, 15, 22 Tagen oder 1 Monat. Rabatte bei vielen Bergbahnen sind ebenfalls inbegriffen sowie kostenloser Eintritt bei mehr als 400 Museen.
Mit dem Swiss Flexi Pass(nur in der Schweiz erhältlich) hat man freie Fahrt auf dem gesamten Netz des Swiss Travel Systems an 3, 4, 5 oder 6 wählbaren Tagen innerhalb eines Monats. Rabatte bei vielen Bergbahnen sind ebenfalls inbegriffen sowie kostenloser Eintritt bei mehr als 400 Museen.
Neben Swisspass und Swiss Flexi Pass gibt es weitere Sonderfahrkarten wie die Swiss Card, Familienkarteoder Swiss Youth Pass. Informationen zu den Pässen unter http://mct.sbb.ch/mct/reiselust/int-gaeste/sts.htm. Die Sonderfahrkarten der schweizerischen Bundesbahnen sind in Deutschland auch bei der Deutschen Bahn und bei der RailAway GmbH (Internet: www.railaway.ch) erhältlich.
Regionale Ferienpässesind in gewissen Regionen im Sommer erhältlich. Weitere Informationen von den Schweizer Bundesbahnen (s.o.), Fremdenverkehrbüros, der DB oder ÖBB.
Im grenzüberschreitenden Bahnverkehr zwischen Deutschland und der Schweiz sind die Bahncard 25 und die Bahncard 50 gültig, Einzelheiten s. Deutschland. - Bus/Pkw:
Pkw:
Die Schweiz verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz. Viele Bergstraßen sind eng, äußerst kurvenreich und oft im Winter bei ungünstigen Witterungsbedingungen nicht befahrbar. Schneeketten und Winterreifen werden im Winter benötigt.
Viele Tankstellen sind mit Noten- oder Kreditkartenautomaten ausgerüstet und ermöglichen das Tanken auch bei Nacht. Bleifreies Benzin wird an jeder Tankstelle angeboten.
Mietwagen: Buchungsbüros der größeren europäischen Firmen in allen Städten, Hotels, Flughäfen und größeren Bahnhöfen.
Automobil-Club der Schweiz, Giacomettistrasse 15, CH-3000 Bern 31. Tel: (031) 311 38 13 (Internet: www.acs.ch). Touring-Club der Schweiz, Thunstr. 63, CH-3006 Bern. Tel: (031) 356 34 00 oder (0844) 88 81 11. Internet: www.tcs.ch).
Nationaler Führerschein und Fahrzeugschein. Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt als Versicherungsnachweis das Autokennzeichen. Dennoch wird EU- und EFTA-Bürgern empfohlen, die Internationale Grüne Versicherungskarte mitzunehmen, um bei eventuellen Schadensfällen die Unfallaufnahme zu erleichtern und in den Genuss des vollen Versicherungsschutzes zu kommen. Ansonsten gilt der gesetzlich vorgeschriebene minimale Haftpflicht-Versicherungsschutz. Bei der vorübergehenden Einfuhr eines Privatfahrzeuges ist bei einem Aufenthalt von bis zu einem Jahr kein Zolldokument erforderlich.
Verkehrsbestimmungen:
Anschnallpflicht;
Kinder unter 12 Jahren müssen auf dem Rücksitz Platz nehmen.
Tagsüber sollte außerorts auch tagsüber mit Abblendlicht gefahren werden. Diese Empfehlung kann in der nächsten Zeit zum Gesetz werden. Bei schlechten Lichtverhältnissen aber muss das Abblendlicht eingeschaltet sein.
Alkohol am Steuer wird mit hohen Geldbußen belegt.
Promillegrenze: 0,5.
Auf manchen Bergstraßen sind Schneeketten vorübergehend Pflicht.
Telefonieren mit dem Mobiltelefon ist während der Fahrt nur über die Freisprechanlage erlaubt.
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
in geschlossenen Ortschaften: 50 km/h;
auf Landstraßen: 80 km/h;
auf Schnellstraßen: 100 km/h
auf Autobahnen: 120 km/h;
Für Fahrzeuge mit Spike-Reifen beträgt die Höchstgeschwindigkeit 80 km/h.
Bus:
Postbuslinien fahren auch die abgelegensten Dörfer an. - Anmerkung (Bus/Pkw):
Autobahnsteuer (Vignette): Für die Benutzung der Schweizer Autobahnen und Nationalstraßen muss man pro Kalenderjahr pauschaleine Gebührbezahlen. Anhänger und Wohnwagen kosten zusätzlich. Vignette-Aufkleber kann man an den Grenzübergängen, bei Postämtern, Tankstellen und Autowerkstätten kaufen, sie gelten für mehrfache Einreisen innerhalb der Gültigkeitsdauer (jeweils vom 1. Dezember bis zum 31. Januar des übernächsten Jahres, d. h. 14 Monate). Es empfiehlt sich, die Aufkleber bereits im Voraus beim nächstgelegenen Schweizer Verkehrsbüro oder bei einem der Automobilclubs zu erwerben, um Wartezeiten an den Grenzübergängen zu vermeiden.
In Deutschland verkauft der ADAC die Vignette. Sie kann auch an der Tank- und Rastanlage Bad Bellingen gekauft werden oder über das Internet bei der Deutschen Post oder beiwww.my-switzerland.com
Informationen zu den aktuellenPreisen für die Durchfahrt des Großen St. Bernhardtunnels sind vor Ort erhältlich oder beim Verkaufsdienst der Tunnel-Gesellschaft unter Tel: (027) 788 44 00, Internet: www.sitrasb.it. - Stadtverkehr:
Die städtischen Verkehrsmittel gelten als vorbildlich. Straßenbahnen und Vorortzüge verkehren in Basel, Bern, Genf, Neuchtel und Zürich. Diese und viele andere Städte haben auch Oberleitungsbusse.
Fahrkartenautomaten stehen überall zur Verfügung. Fahrscheine können auch an Informations- und Verkaufsschaltern erworben werden. Tickets werden allerdings nicht direkt im Bus verkauft.
Die Fahrpreise richten sich nach den jeweiligen Fahrzonen; Tageskarten, die für eine oder mehrere Städte gültig sind, werden ebenfalls angeboten. Swiss Pass, Swiss Flexi Pass (nur an gültigen Tagen) und Swiss Youth Pass sind auf 37 städtischen Verkehrsnetzen gültig (s. Sonderfahrkarten).
Die ZürichCARD ist für 24 oder 72 Stunden erhältlich. Neben kostenloser Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln im Großraum Zürich berechtigt diese Karte auch zum Eintritt über 40 Museen. In18 Zürcher Restaurants gibt es mit der ZürichCARD einen Gratis-Welcome-Drink, im Zoo, im Chinesischen Garten und bei Europcar Ermäßigungen.Erhältlich ist sie am Flughafen und an einigen Bahnhöfen Zürichs. Weitere Informationen zu Vergünstigungen der ZürichCARDunterwww.zuerich.com. - Fahrzeiten:
Fahrtzeiten von Zürich zu den folgenden größeren Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):Flugzeug Bahn Bus/Pkw Basel 0.30 1.00 1.00 Bern - 1.00 1.30 Genf 0.50 3.00 3.00 Lugano 0.45 3.00 2.30
Reise- und Sicherheitsinformationen:
- Sicherheitshinweis vom Auswärtigen Amt:
Für dieses Land besteht beim Auswärtigen Amt momentan kein länderspezifischer Sicherheitshinweis.
Handgepäckregeln im internationalen Flugverkehr für die EU und Schweiz
Flugpassagiere, die von Flughäfen innerhalb der Europäischen Union und
der Schweiz starten, dürfen nur noch begrenzte Mengen an Flüssigkeiten
im Handgepäck mitnehmen.
Folgende Regeln sind zu beachten:
- Im Handgepäck dürfen nur noch Flüssigkeitsbehälter mitgeführt werden,
die ein maximales Fassungsvermögen von jeweils 100 Millilitern nicht
übersteigen.
- Alle Flüssigkeitsbehälter müssen zusammen in einem verschließbaren
transparenten Plastikbeutel verwahrt werden, der ein Gesamtvolumen von
maximal einem Liter nicht übersteigen darf.
- Flüssige Medikamente und Babynahrung dürfen zusätzlich mitgeführt
werden, sofern sie auf dem Flug benötigt werden. Gegebenenfalls muss
der Passagier nachweisen, dass er die Medikamente braucht.
- Nicht unter die neuen Beschränkungen fallen alle Flüssigkeiten, die
erst nach der Handgepäck-Kontrolle erworben werden. Dies betrifft
insbesondere Einkäufe in den Duty-free-Geschäften im Abflugbereich.
Eine Liste von verbotenen Gegenstände bei Flugreisen befindet sich auf der Internetseite der deutschen Bundespolizei (Internet: www.bundespolizei.de).
Einreiseinfos für Schweiz:
Einreisebestimmungen:
| Land | Reisepass benötigt? | Visa benötigt? | Rückreiseticket erforderlich? |
|---|---|---|---|
| Deutschland | Nein | Nein | Nein |
| Österreich | Nein | Nein | Nein |
| Schweiz | - | - | - |
| Andere EU-Länder | 1 | Nein | Nein |
| Türkei | Ja | 2 | Nein |
Weitere Anmerkungen:
- Anmerkung:
Die Schweiz ist Unterzeichner und Anwender des Schengener Abkommens. - Reisepass:
Allgemein erforderlich. Besteht keine Visumpflicht, muss der Reisepass während des Aufenthalts gültig sein. Bei Visumpflicht muss er noch mindestens 3 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.
U.a. Staatsangehörige derfolgenden, in der obigen Tabelle genanntenLänder können mit gültigem Personalausweis einreisen:
EU-Länder (Ausnahmen:[1] Einen Reisepass benötigen Staatsangehörige von Dänemark undIrland (Rep.)). - Einreise mit Kindern:
Deutsche: Deutscher Kinderausweis (ab 10 Jahren mit Lichtbild) bis zum vollendeten 16. Lebensjahr, Personalausweis, Kinderreisepass oder eigener Reisepass.
Hinweis zum Kinderausweis und Kinderreisepass: Es werden keine neuen Kinderausweise mehr ausgestellt. Alte Kinderausweise sind jedoch noch bis zum Ablauf ihrer jeweiligen Gültigkeit nutzbar.
Österreicher: Eintragung in den elterlichen Reisepass bis zum vollendeten 12. Lebensjahr in Begleitung des Elternteils oder Personalausweis oder Reisepass.
Türken: Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. - Visum:
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger derfolgenden, in der obigen Tabelle genanntenLänder für Urlaubs- und Geschäftsreisen von bis zu 3 Monaten:
(a) Alle EU-Länder;
(b) [2] TürkischeStaatsbürger, wenn sie einen gültigen nationalen Reisepass sowie eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für Monaco oder ein Schengenland haben. - Transit:
Türkische Staatsbürger benötigen nur dann kein Transitvisum, wenn sie ein Visum oder Aufenthaltsgenehmigung für EU- und EFTA-Länder, Andorra, Kanada, Monaco, San Marino oder die USA besitzen. - Schengen-Visum:
Staatsangehörige von visumpflichtigen Ländern müssen vor der Einreise in den Schengenraum ein Schengenvisum für das Land beantragen, in das zuerst bei der Durchreise durch den Schengenraum eingereist wird. Dieses wird nur bei der zuständigen konsularischen Vertretung des Landes, in dem die Person ihren dauerhaften Wohnsitz hat, ausgestellt. - Visaarten:
Kurzzeit-, Langzeit-, Transit-/Flughafentransitvisum (ein- und zweifach), Arbeits-sowie Montagevisum. - Visagebühren:
Unterschiedlich, je nach Nationalität und Visaart. - Gültigkeitsdauer:
Unterschiedlich, je nach Aufenthaltsgrund. - Antragstellung:
I. d. R. persönlich beim Konsulat oder Konsularabteilung der Botschaft (s. Adressen). - Aufenthaltsgenehmigung:
Informationen von den konsularischen Vertretungen (s. Adressen) oder der Fremdenpolizei. Informationen sind beim Bundesamt für Migration (BFM) online unter www.bfm.admin.ch erhältlich. - Bearbeitungszeit:
Persönlich: 24 Std. Postalisch: Ca. 1 Woche. - Ausreichende Geldmittel :
Reisende, die kein Rückreiseticket haben, müssen über ausreichende Geldmittel oder über eine private Unterkunft verfügen. Ausgenommen sind Bürger der EU- und EFTA-Länder. - Meldepflicht:
Die vorgeschriebene polizeiliche Anmeldung erfolgt normalerweise durch das Hotel/die Pension. Wer privat übernachtet, muss diese persönlich bei der örtlichen Polizeidienstelle vornehmen. Bei der Einreise mit einer Arbeitsgenehmigung muss die polizeiliche Anmeldung innerhalb von acht Tagen erfolgen, unbedingt aber vor Antritt der Arbeitsstelle. Für Geschäftsreisende gilt, dass sie sich polizeilich melden müssen, wenn sie sich länger als acht aufeinander folgende Tage in einem Zeitraum von drei Monaten in der Schweiz aufhalten. - Einreise mit Haustieren:
Für Vögel aus allen Ländern wird eine Bewilligung des Bundesamtes für Veterinärwesen (Internet: www.bvet.admin.ch) benötigt. Nach der Freigabe durch den Grenztierarzt müssen die Vögel für 4 Wochen in Quarantäne.
Bei Einreise aus EU-Ländern:
Für Hunde, Katzen und Frettchen im Alter von über 12 Wochen wird ein EU-Heimtierausweis (pet pass) benötigt, aus dem hervorgeht, dass bei dem Tier eine gültige Tollwutimpfung, ggf. eine gültige Auffrischungsimpfung gegen Tollwut, vorgenommen wurde. Die Tiere müssen entweder mit einer deutlich erkennbaren Tätowierung (noch bis 2011 zulässig) gekennzeichnet sein oder als Kennung einen implantierten Mikrochip am Hals tragen. Eine grenztierärztliche Untersuchung muss angemeldet werden.
Bei Einreise aus Nicht-EU-Ländern mit geringem Tollwutrisiko:
Für Hunde, Katzen und Frettchen im Alter von über 12 Wochen wird eineVeterinärsbescheinigung benötigt, aus der hervorgeht, dass bei dem Tier eine gültige Tollwutimpfung, ggf. eine gültige Auffrischungsimpfung gegen Tollwut, vorgenommen wurde. Die Tiere müssen entweder mit einer deutlich erkennbaren Tätowierung (noch bis 2011 zulässig) gekennzeichnet sein oder als Kennung einen implantierten Mikrochip am Hals tragen. Eine grenztierärztliche Untersuchung wird durchgeführt.
Bei Einreise aus Nicht-EU-Ländern mithohem Tollwutrisiko:
Für Hunde, Katzen und Frettchen im Alter von über 12 Wochen wird eineVeterinärsbescheinigung benötigt, aus der hervorgeht, dass bei dem Tier eine gültige Tollwutimpfung, ggf. eine gültige Auffrischungsimpfung gegen Tollwut, vorgenommen wurde. Die Einreise ist frühestens 4 Monate nach der Impfung nötig. Die Tiere müssen entweder mit einer deutlich erkennbaren Tätowierung (noch bis 2011 zulässig) gekennzeichnet sein oder als Kennung einen implantierten Mikrochip am Hals tragen. Eine grenztierärztliche Untersuchung wird durchgeführt. Zudem wird eine Bewilligung benötigt.
Bei Wiedereinreise in die Schweiz:
Für Hunde, Katzen und Frettchen aus Ländern mit geringen Tollwutrisikoim Alter von über 12 Wochen wird ein Heimtierausweis (pet pass) benötigt, aus dem hervorgeht, dass bei dem Tier eine gültige Tollwutimpfung, ggf. eine gültige Auffrischungsimpfung gegen Tollwut, vorgenommen wurde. Die Tiere müssen entweder mit einer deutlich erkennbaren Tätowierung (noch bis 2011 zulässig) gekennzeichnet sein oder als Kennung einen implantierten Mikrochip am Hals tragen.
Für Hunde, Katzen und Frettchen aus Tollwutrisikoländern gilt die folgende Vorschrift: Für jedes Tier wird einHeimtierausweis benötigt, der die gültigeTollwutschutzimpfung bestätigt. Vor der Ausreise aus der Schweiz muss mit einer Blutanalyse die Wirksamkeit der Impfung bestätigt werden.Bei Nachimpfung nach erfolgter Blutanalyse ist keine weitere Blutanalyse erforderlich.Die Tiere müssen entweder mit einer deutlich erkennbaren Tätowierung (noch bis 2011 zulässig) gekennzeichnet sein oder als Kennung einen implantierten Mikrochip am Hals tragen. Nur bei Direkteinreise über Schweizer Flughäfen werden eine Einfuhrgenehmigung des Bundesamtes für Veterinärwesenund eine Zollbewilligung benötigt.
Gesundheitsinfos für Schweiz:
| Art | empfohlene Vorsichtsmaßnahmen |
Impfbescheinigung erforderlich? |
|---|---|---|
| Gelbfieber | Nein | Nein |
| Cholera | Nein | Nein |
| Typhus & Polio | Nein | - |
| Malaria | Nein | - |
| Essen & Trinken | Nein | - |
Weitere Anmerkungen:
- Erforderliche Impfungen:
Landesweit besteht von April bis Oktober das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Auch die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird durch Zecken übertragen. Betroffen sind vor allem die Regionen unterhalb von 1000 m in den Kantonen Bern, Zürich, Schaffhausen und Aargau. Ein geringes Risiko besteht in den Kantonen Thurgau, St. Gallen, Graubünden und Luzern. Nach aktuellen Empfehlungen gilt die Impfung bei Langzeitaufenthalten als Reise-Impfung für bestimmte Personengruppen (Jugendliche bzw. Schüler, Studenten). Reisende sollten mit dem Arzt unter Berücksichtigung der Empfehlungen im Reiseland die Notwendigkeit der Impfung klären.
Hepatitis B kommt vor. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
Die Masern bleiben in der Schweiz ein Problem. Reisende sollten unbedingtihren Impfschutz oder eine mögliche Immunität (durch eineüberstandene Masernerkrankung) überprüfen.
Eine Meningitis-Impfung wird beiLangzeitaufenthalten bestimmten Personengruppen, Kinder und Jugendliche) empfohlen. - Vorsichtsmaßnahmen :
Landesweit besteht von April bis Oktober das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.
Auch die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird durch Zecken übertragen. Betroffen sind vor allem die Regionen unterhalb von 1000 m in den Kantonen Bern, Zürich, Schaffhausen und Aargau. Ein geringes Risiko besteht in den Kantonen Thurgau, St. Gallen, Graubünden und Luzern. Nach aktuellen Empfehlungen gilt die Impfung bei Langzeitaufenthalten als Reise-Impfung für bestimmte Personengruppen (Jugendliche bzw. Schüler, Studenten). Reisende sollten mit dem Arzt unter Berücksichtigung der Empfehlungen im Reiseland die Notwendigkeit der Impfung klären.
Hepatitis B kommt vor. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
Die Masern bleiben in der Schweiz ein Problem. Reisende sollten unbedingtihren Impfschutz oder eine mögliche Immunität (durch eineüberstandene Masernerkrankung) überprüfen.
Eine Meningitis-Impfung wird beiLangzeitaufenthalten bestimmten Personengruppen, Kinder und Jugendliche) empfohlen. - Gesundheitsvorsorge:
Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt die Europäische KrankenversicherungskarteEHIC. Die EHIC regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung beim Krankheitsfall für EU- und EFTA-Staatsbürger. EHIC-Inhaber wenden sich im Krankheitsfall an einen niedergelassenen Arzt. Die Kosten müssen zunächst selbst übernommen werden. Zu Hause werden sie zurückerstattet. Dies gilt allerdings nicht für zahnärztliche Behandlungen. Aushelfender Träger ist die Gemeinsame Einrichtung KVG, Gibelinstraße 25, CH-4503 Solothurn (Tel: (+41) (032) 625 30 30. Internet: www.kvg.org).
In der EHIC ist kein Rücktransport nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall im Ausland enthalten. Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen diese Leistung nicht anbieten. Einen Rücktransport bezahlen nur private Reiseversicherungen. Es wird deshalb empfohlen für die Dauer des Aufenthalts eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden.
Broschüren über Bäder, Kurorte und Sanatorien sind vom Fremdenverkehrsamt (s. Kontaktadressen) erhältlich. - Vogelgrippe:
Die Vogelgrippeist in derSchweiz vorgekommen.
Reisende sollen sich von Geflügel fernhalten und jeglichen Kontakt mit lebenden und toten Tieren meiden. Auf den Verzehr von rohen Geflügelgerichte und Eiern sollte verzichtet werden. Gut durchgekocht können Geflügelspeisen und Eier jedoch bedenkenlos genossen werden. Generell wird als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Reinigung der Hände mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Händedesinfektionslösungen empfohlen.
Währung:
- Währung: 1 Schweizer Franken = 100 Rappen oder Centimes. Währungskürzel: sfr, CHF (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 1000, 200, 100, 50, 20 und 10 sfr; Münzen sind im Wert von 5, 2 und 1 sfr sowie 50, 20, 10 und 5 Rappen im Umlauf.
- Geldwechsel: Geld kann in Banken umgetauscht werden. Auf Flughäfen und an Bahnhöfen gibt es Wechselstuben für Währungen undReiseschecks. Diese haben von 06.00-21.00 Uhr, oft auch bis 23.00 Uhr geöffnet. Auch Hotels können Geld wechseln.
- ec-/Maestro-Karte/Sparcard: Mit ec-/Maestro-Karte und PIN-Nummer kann europaweit Bargeld in der Landeswährung von Geldautomaten abgehoben werden. In vielen europäischen Ländern ist es auch möglich, in Geschäften mit der ec-/Maestro-Karte zu bezahlen. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten. Ähnliches gilt für die deutsche Sparcard, dem Nachfolger des Postsparbuches als Sortenbeschaffungsmittel im europäischen Ausland. Mit Sparcard und PIN-Nummer kann Bargeld von europäischen Geldautomaten mit dem Plus-Logo abgehoben werden. Weitere Einzelheiten von allen Postbankfilialen.
- Kreditkarten: Eurocard, American Express, MasterCard, Diners Club, Visa und andere gängige internationale Kreditkarten werden überall angenommen. Die Kreditkarten Mastercard und Visa werden in fast allen Geschäften akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
- Reiseschecks : Vorsicht mit Reiseschecks, denn diese werden nur bedingt von Geschäften angenommen. Sie können aber für den Umtausch von Geld genutzt werden.
- Devisenbestimmungen: Keine Beschränkungen.
- Öffnungszeiten der Banken: Mo-Fr 08.30/09.00-16.00/18.00 Uhr in den Großstädten; Mo-Fr 08.30-12.00 und 14.00-16.30/17.30 Uhr in ländlichen Gegenden (regionale Abweichungen möglich). In wichtigen Geschäftszentren bleiben die Schalter manchmal auch über die Mittagszeit geöffnet.
- Wechselkurse:
CHF April'10 1 EUR 1,43 1 US$ 1,07
Duty Free:
- zollfrei einkaufen: Folgende Artikel können zollfrei in die Schweiz eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak (Personen ab 17 J.).
2 l alkoholische Getränke bis zu 15% Alkoholgehalt und 1 l alkoholische Getränke über 15% Alkoholgehalt (Personen ab 17 J.);
Geschenke bis zu einem Wert von300 CHF (einschließlich Parfüm und ausgenommen alkoholische Getränke und Tabakwaren, die nur in den o. a. Mengen abgabenfrei sind).
Zusätzlich bei Einreise aus Deutschland und Österreich: 2,5 kg Fleisch und Fleischprodukte (davon jedoch höchstens 500 g frisches/gefrorenes Fleisch) oder bis zu 2,5 kg Fleisch, das nicht für den menschlichen Verzehr gedacht ist. Für Fleisch und Fleischprodukte aus anderen Ländern gelten besondere Bestimmungen (s. Einfuhrverbot). - Einfuhrverbot: Betäubungsmittel, Elfenbein, Absinth. Strenge Regelungen bestehen für die Einfuhr von Fleisch und Fleischwaren, Butter, Lebensmitteln, Giften, Schusswaffen und Munition, Erde, Pflanzen und pflanzliches Material.Die Einfuhr von Souvenirs aus bedrohten Tieren und Pflanzen (z.B. Pelze, Elfenbein etc.) ist verboten.
DieEinfuhr sämtlicher Lebensmittel tierischer Herkunft aus Nicht -EU-Ländern ist im Reiseverkehr verboten. Dieses Einfuhrverbot betrifft Fleisch und Fleischerzeugnisse aller Art, Milch und Milcherzeugnisse (Käse, Butter), Eier, Honig sowie Erzeugnisse in hermetisch abgeschlossenen Behältnissen (Konserven).
Seit 1. Januar 2008 ist die Einfuhr für selbst gefangenen Fisch und durch Jäger erlegtes Wild nur noch zu Bedingungen für gewerbsmäßigen Import möglich.
Weitere Informationen zu Einfuhrbestimmungen sind erhältlich vom Bundesamt für Landwirtschaft, Pflanzenschutzdienst, CH-3003 Bern, Tel: (+41) (031) 322 25 90.
Kontaktadressen:
- Schweiz Tourismus:
Postfach 160754, D-60070 Frankfurt/M.
Tel: (00800) 10 02 00 30 (europaweite Hotline für Informationen, Buchungen und Prospektversand, gebührenfrei, Mo-Fr 08.00-19.00 Uhr).
Internet: www.myswitzerland.com - Schweiz Tourismus:
Postfach 34, A-1015 Wien
Tel: (00800) 10 02 00 30 (europaweite Hotline für Informationen, Buchungen und Prospektversand, gebührenfrei).
Internet: www.myswitzerland.com - Schweiz Tourismus:
Postfach 695, CH-8027 Zürich
Tel: (00800) 10 02 00 30 (europaweite Hotline für Informationen, Buchungen und Prospektversand, gebührenfrei).
Internet: www.myswitzerland.com - Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft:
Otto-von-Bismarck-Allee 4a, D-10557 Berlin
Tel: (030) 390 40 00.
Internet: www.eda.admin.ch/berlin
Mo-Fr 09.00-12.00 (Publikumsverkehr),Mo-Fr 08.00-12.30 Uhr und 13.30-17.00 Uhr (tel. Anfragen).
Generalkonsulate in Düsseldorf, Frankfurt/M., Hamburg, München und Stuttgart. Honorarkonsulat in Dresden und Emmendingen bei Freiburg i. Br. - Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft:
Prinz-Eugen-Straße 7, A-1030 Wien
Tel: (01) 795 05.
Internet: www.eda.admin.ch/wien
Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr. - Konsularabteilung der Botschaft:
Prinz-Eugen-Straße 10, 5. Stock, A-1040 Wien
Tel: (01) 795 05.
Internet: www.eda.admin.ch/wien
Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr.
Honorarkonsulate in Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz und Salzburg.
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