Island – weit mehr als Eis und Kälte

Allein bei der Erwägung einer Reise nach Island beginnt man innerlich ein bisschen zu frieren, denkt man doch automatisch an Eis, Schnee und eiskalten Wind. Dabei wird es in den sommerlichen Monaten auf der Vulkaninsel richtig warm. Aber egal ob Sommer oder Winter, Island ist das ganze Jahr über eine Reise wert – allein wegen der traumhaften Fjorde, der glasklaren Seen und der bizarren Lavalandschaften.
Wer nach Island reist, taucht in eine eigene Welt ein, mit einer ganz eigenen Kultur, einer eigenen Sprache und einem eigenen Lebensstil. Dennoch werden Touristen von den Isländern mehr als herzlich aufgenommen und in diesen eigenen Zauber der Insel eingeführt.
Island

Perlan in Reykjavik

Die nördlichste Hauptstadt der Welt

Mehr als die Hälfte der 320.000 Einwohner lebt in Reykjavik, der am nördlichsten gelegenen Hauptstadt der Welt. Und diese quirlige Metropole hat einiges zu bieten, z.B. zahlreiche Museen und kulturelle Sehenswürdigkeiten, denn die Isländer sind mit Recht sehr stolz auf ihr Zuhause.

Ein absolutes Muss ist der Besuch des Perlans, dem wohl auffälligsten Gebäude der ganzen Insel: Auf den riesigen Heißwasserspeichern der Stadt thront eine riesige Glaskuppel, unter der sich ein kleines Saga-Museum, kleinere Shops und ein Restaurant befinden.

Ebenfalls faszinierend ist der Botanische Garten Reykjaviks, der 1961 gegründet wurde. Hier wird die isländische Flora erforscht. 

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Lavafeld auf Island

Hoch zu Ross

Apropos Natur, auf einer Insel, auf der Geysire, warme Quellen und spektakuläre Wasserfälle das Landschaftsbild prägen, kommen Wanderlustige und vor allem auch Reit-Fans auf ihre Kosten.

Eine wunderbare Art, Island zu erkunden, ist eine Tour auf den gutmütigen Islandpferden. Hoch zu Ross geht es ein paar Tage lang quer über die Insel, geschlafen wird in kleinen Hotels und Herbergen.

Besonders schön ist die Tour über die schwarzen Lavafelder des Hengill-Vulkans. Tagsüber geht es vorbei an vulkanischen Seen und faszinierenden Lavafeldern, anschließend wird in den heißen Quellen im Tal von Reykjadalur entspannt  – Muskelkater hat so keine Chance!  

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Der Svartifoss im Skaftafell-Nationalpark

Wer keine Lust auf Reiten hat, sondern lieber die Wanderschuhe auspackt, erkundet den Nationalpark Skaftafell, der relativ windgeschützt zwischen hohen Bergen liegt.

Weitreichende Gletscherzungen, unzählige Wasserfälle und eine üppige Vegetation (zumindest für isländische Verhältnisse) verschlagen schon mal dem einen oder anderen Naturfreund die Sprache. Der Ausgangspunkt für Wanderungen im Nationalpark ist das Touristenzentrum oder der hiesige Campingplatz. 

Quelle: Wundermedia /  Julia Heyne
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