Taiwan

Noch haben nicht allzu viele europäische Touristen erkannt, wie lohnenswert die lebensfrohe Insel Taiwan im Südpazifik als Reiseziel ist. Doch das wird sich dank ihrer abwechslungsreichen Natur, der zahlreichen Kulturschätze und beeindruckenden Sehenswürdigkeiten wahrscheinlich bald ändern.
Taipeh

Taipeh

Quirlig und stimmungsvoll präsentiert sich Taiwan allen Besuchern,
die auf dem internationalen Flughafen der Hauptstadt Taipeh ankommen.

Von ihren ständig wechselnden Besatzern beeinflusst, zeigt sich die 2,6-Millionen-Metropole heute trotz des völkerrechtlich nicht ganz geklärten Status Taiwans unabhängig und selbstbewusst.

Neben luxuriösen Einkaufsmeilen liegen bunte Marktplätze, Museen mit Schätzen der Kulturrevolution wie das „National Palace Museum“ und moderne Wolkenkratzer.

Der imposanteste von ihnen ist das Taipeh Financial Center, mit 508 Metern war es einst das höchste Gebäude der Welt. In die 89. Etage gelangt man innerhalb von 37 Sekunden – und erhält einen atemberaubenden Ausblick.  
Teeplantage in Taiwan

Teeplantage in Taiwan

Grüne Insel

Dank seiner Lage, 130 Kilometer vor der chinesischen Küste, vereint Taiwan gleich fünf unterschiedliche Klimazonen auf engstem Raum.
So verläuft die Grenze zwischen den Tropen und Subtropen mitten durch die Insel, deren Fläche in der Größe des Bundeslandes Baden-Württemberg dank üppigem Wald mit Zypressen, Wacholder, Tannen, Bambus und Teeplantagen im Hochland enorm grün erscheint.

Die 23 Millionen Einwohnern Taiwans sind ebenso farbenfrohe, lebenslustige Menschen und schufen sich mit Musik, Theater, Film und Fotografie ihre ganz eigene Kultur.  
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Taiwans Kultur- und Naturschätze

Daneben besitzt Taiwan zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie die mehr als 5.000 Jahre alten Steinzeitfunde des Dorfes Peinan. Die ausgegrabenen Töpferwaren, Särge, Skelette und Jagdgegenstände können im Kulturzentrum Taitung bestaunt werden, wohingegen größere Objekte direkt im Freilichtmuseum „Nationalmuseum für prähistorische Kultur Taiwans“
bei Peinan zu sehen sind.

Eine unvergessliche Reise in die Vergangenheit ist zudem der Besuch der Enklave Wulai, wo Mitglieder des Atayal-Stammes überlieferte Tänze vorführen und Gäste am Dorfleben teilhaben lassen.   
Taroko Schlucht - Taiwan

Taroko-Schlucht

Die Region rund um Wulai ist landschaftlich genauso reizvoll wie die Natur in der Tarokäre, eine in den Fels geschlagene Straße führt Touristen dort vorbei an Wasserfällen, die Steilwände hinunterschießen, sowie an Pagoden und Tempeln, die an Berghängen errichtet wurden.

Den Eindruck dieser imposanten Naturgewalt verarbeitet man am besten bei einem entspannenden Bad in den zahlreichen heißen Quellen Taiwans.

Berühmt für ihre besonderen Heilkräfte sind die Quellen am Unterlauf des Chihpen nahe Taitung im südlichen Teil der Ostküste, wo ganz in der Nähe der Weißjade-Wasserfall und der Chingchueh-Tempel besichtig werden können.
Yushan Southpeak - Taiwan

Yushan Southpeak - Taiwan

Natur unter Schutz

Stolz ist man in Taiwan auch auf die mittlerweile zahlreichen Nationalparks, von denen jeder seine Besonderheit hat.

Der Kenting-Nationalpark ist von drei Seiten von Wasser umgeben, der Yangmingshan Nationalpark bei Taipeh besitzt außergewöhnlich viele Vogel- und Schmetterlingsarten und zum Sheiba-Nationalpark gehört ein zentrales Bergmassiv mit zwei Gipfeln.

Geeignet ist für alle Ausflüge in die Natur vor allem der durchschnittlich 25 Grad Celsius warme Monat Juli, da während des Winters im Gebirge mit Schnee gerechnet werden muss.

Quelle: Wundermedia / Anne Kirchberg  
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