Rundum glücklich - mit dem Mietwagen
Der Weg ist bei vielen Reisen das Ziel, doch während er bei Zugreisen in Gestalt von Schienen und Fahrplänen physisch wie zeitlich vorgegeben ist, bleibt bei einer Reise mit dem Mietwagen mehr Raum für individuelle Abstecher, Pausen und Erlebnisse.
Auf die lästigen Aspekte Hotel- und Routensuche kann jedoch getrost auch bei dieser Art Rundreise verzichtet werden.
Vorab wird entsprechendes Info- und Kartenmaterial an die Selbstfahrer verteilt, die lediglich noch die Frage nach der Hotelkategorie (und somit die Preisklasse) klären müssen. Und die, ob eine gemietetes oder eigenes Auto als Gefährt dient.
Letzteres kommt ja bei Europazielen durchaus in Frage, etwa bei einer Südfrankreichtour, die von der UNESCO-Welterbe-Altstadt von Lyon über die Flamingo-Camargue und die faszinierende Canyon du Verdon an die quirlige Côte d’Azur führt.
Bei einer Reise nach Übersee setzt man freilich auf einen Mietwagen. Mit dem lässt sich dann die Weite des nordamerikanischen Kontinents bestens erleben – wie wär’s mit einer Tour durch die US-amerikanischen Neu-England-Staaten? Oder einem Trip auf den Spuren der legendären Route 66 von Chicago nach Los Angeles/Santa Monica, die der Erfolgsautor John Steinbeck einst „Die Mutter der Landstraßen“ nannte?
Rundum glücklich - mit dem Bus
Sie lieben Straßen, aber nicht das eigenhändige Steuern? Dann ab in den Bus. Hierbei lockt zudem der Vorteil, dass erfahrene Reiseleiter nützliche Infos und spannende Geschichten über die jeweiligen Orte zum Besten geben.
Und auf den „Western Trails“ ab/bis Los Angeles, die vom Grand Canyon über Las Vegas sämtliche Highlights des amerikanischen Westens vereinen, oder auf der Japan-Rundreise von Kyoto bis Tokio gibt es wahrlich viel zu erzählen.
Auf der Route durch Lappland Richtung Lofoten und Nordkap spricht dann eher die malerische, unberührte Landschaft des Berglandes und der Atlantikküste für sich.
Rundum glücklich - mit dem Rad
Während die einen bequem durch die Lande kutschiert werden, ist es für andere das Höchste, eine Region mit eigener Muskelkraft zu „erfahren“. Schweißperlen nehmen sie dabei gerne in Kauf, schließlich werden schöne Orte nach getaner Anstrengung noch schöner, so ihr Credo.
Etwas erleichtert wird die Angelegenheit ja auch dadurch, dass das Gepäck von Hotel zu Hotel gebracht wird und so das Strampeln erleichtert, ebenso wie bereitgestelltes Kartenmaterial und Hinweise zu Sehenswürdigkeiten und gastronomischen Tipps.
Und davon gibt es beispielsweise rund um den Bodensee ja einige. Ebenso wie bei der „KulTour entlang der Elbe“, die an einer der schönsten Flusslandschaften Deutschlands entlangführt und so schöne Städte wie Dresden, Meißen und Wittenberg verbindet.
Rundum glücklich - zu Fuß
Noch intensiver lässt sich freilich eine Landschaft zu Fuß erleben – hier lässt sich eine Landschaft wirklich mit allen Sinnen erleben.
Bei einer Wanderung, sei sie geführt oder individuell, durch die französische Bretagne erschnuppert man etwa die verschiedensten Kräuter, blickt auf wunderschöne Sandstrände und kleine Buchten im Herzen des Finistère, fühlt Sand, Wiese und Steine unter den Füßen und hört die Wasservögel im Wind und die Wildschweine im Off.
Da ist wirklich für jeden Geschmack was dabei – und was den kulinarischen Geschmack anbelangt, darf man im Genießerland Frankreich ohnehin nur das Feinste erwarten. Ein Gänge-Menü in der vorab gebuchten Herberge schmeckt nach einem „sinn-vollen“ Wandertag freilich am allerbesten.
Quelle: Wundermedia / Christian Haas