Über die Olympiade: Läufer im Ziel

Olympische Spiele: Fakten, Zahlen und lustige Anekdoten

Unglaublich, urkomisch, ungewöhnlich

Skurrile Anekdoten begleiten die Olympischen Spiele der Neuzeit seit ihrem Bestehen. Zu den ulkigsten Disziplinen aller Zeiten gehören zweifellos die Wettbewerbe im Sackhüpfen, Tauziehen und Standweitsprung, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Rahmen von Olympia stattfanden. Aber auch in den klassischen Disziplinen glänzen die Athleten oftmals mit überraschenden Leistungen – mal mehr, mal weniger legal. Wir haben die spannendsten, lustigsten und skurrilsten Anekdoten für Sie zusammengetragen.

Die spannendsten Fakten über die Olympischen Spiele

Neben allen Kuriositäten verblüffen schon die Rahmendaten der Olympischen Spiele. Die Fakten im Überblick:


  • Die ersten Olympischen Spiele fanden bereits im 8. Jahrhundert v. Chr. statt.

  • Die Olympische Fackel wird seit jeher in einer Zeremonie in einem Tempel der griechischen Stadt Hera entzündet und macht sich von dort aus als Fackellauf auf die Reise in die Gastgeberstadt.

  • Die ersten Spiele der Neuzeit wurden 1896 in Griechenland ausgetragen.

  • Von 1912 bis 1948 wetteiferten auch Künstler um Goldmedaillen – beispielsweise im Bildhauen.

  • 1913 entwarf der Franzose Pierre de Coubertin das heutige Olympia-Logo mit den fünf Ringen, die die fünf Kontinente der Erde darstellen.

  • Während des Zweiten Weltkriegs fanden von 1937 bis 1947 keine Spiele statt.

  • Zwischen 1924 und 1992 wurden die Olympischen Sommerspiele und Winterspiele im selben Jahr ausgetragen – seitdem wechseln sich die Wettbewerbe alle zwei Jahre ab.

  • Seit 1972 gibt es offizielle Olympia-Maskottchen – Waldi, ein Dachshund, war in München der erste tierische Repräsentant.

Wussten Sie schon, dass …


… der Halbgott Herakles einem Mythos zufolge die Olympischen Spiele zu Ehren seines Vaters Zeus begründete?

Fun Facts zu den Olympischen Spielen

Ein einzigartiges Kuriosum ereignete sich 1904 in St. Louis: Der Marathonläufer Frederick Lorz überquerte als erster die Ziellinie und ließ sich als Olympiasieger feiern – bis sich herausstellte, dass er rund die Hälfte der Strecke in einem Begleitfahrzeug zurückgelegt hatte.


Andere Sportler zeigten indessen, was es bedeutet, über sich hinaus zu wachsen. Der Läufer Manteo Mitchell zog sich während der 4x400-Meter-Staffel bei den Olympischen Spielen 2012 einen Wadenbeinbruch zu, sprintete aber dennoch weiter und sicherte damit der US-Mannschaft den Einzug ins Finale.

Hart aber (un-)fair: Kuriose Olympia-Geschichten

Die Olympischen Spiele laufen unter dem Motto: „Höher, schneller, weiter” – und wenn es für die Athleten auf sportlichem Wege nicht reicht, greift der eine oder andere schonmal zu weniger fairen Mitteln. 1936 startete etwa die deutsche Athletin Dora Ratjen im Hochsprung und sicherte sich den vierten Platz – zwei Jahre und einen Weltrekord später stellte sich allerdings heraus, dass Dora gar keine Frau war, sondern ein Mann.


1984 kam es bei den Olympischen Sommerspielen in Los Angeles zu einem weiteren Kuriosum: Die Puerto Ricanerin Madeline de Jesus verletzte sich bei ihrem ersten Leichtathletik-Wettbewerb, dem Weitsprung. Um die Mannschaftswertung und die Qualifikation ihres Teams nicht zu gefährden, schickte sie beim folgenden Staffellauf kurzerhand ihre Zwillingsschwester an den Start – die eigentlich nur als Zuschauerin auf der Tribüne saß.


Das aktuellste Beispiel: Auch vor den Olympischen Sommerspielen 2021 in Tokio kam es zu einem unsportlichen Zwischenfall. Der japanische Kajakfahrer Yasuhiro Suzuki mischte einem Teamkollegen vor dem Qualifikations-Wettkampf ein Dopingmittel ins Getränk. Durch die Disqualifizierung des Konkurrenten wollte Suzuki seine Chancen auf eine Olympia-Qualifikation erhöhen. Im Nachhinein gab er den Sabotageakt zu und erhielt dafür eine achtjährige Sperre von der japanischen Anti-Doping-Agentur.

Olympischen Spiele: Kurioses aus den letzten Jahrzehnten

Auch fernab der sportlichen Wettkämpfe haben die Olympischen Spiele in der Vergangenheit das eine oder andere Kuriosum geliefert. Etwa im Jahr 2000, als die britische Judoka Debbie Allan beim Wiegen vor ihrem Kampf an der Waage scheitert. Am Ende wog die Athletin 50 Gramm mehr als die Vorgeschriebenen 52 Kilogramm – da half es auch nicht, dass sich Allan vor dem Wiegen die langen Haare abschnitt und sich auf der Waage auch noch ihrer gesamten Kleidung samt Unterwäsche entledigte.


Ein witziges Novum sind auch die Medaillen, die in Tokio 2021 den Erstplatzierten überreicht werden: Sie bestehen erstmals aus recycelten Metall, das aus nicht mehr genutzten Smartphones, Laptops und anderen elektronischen Geräten gewonnen wurde. Menschen aus ganz Japan spendeten ihre alten Geräte für die olympischen Medaillen.


Apropos Goldmedaillen: Die teuerste Goldmedaille der Welt ist die des US-Amerikanischen Leichtathleten Jesse Owens. Der Afro-Amerikaner sicherte sich 1936 in Berlin gleich vier Goldmedaillen – sehr zum Ärger der Nationalsozialisten. Knapp 80 Jahre später wechselte die Medaille bei einer Versteigerung für stolze 1,4 Millionen US-Dollar den Besitzer. Das ist der höchste Preis, der je für eine Olympische Medaille gezahlt wurde.

Wussten Sie schon, dass …


… es Sprint-Star Usain Bolt sogar mit dem schnellsten Reptil der Welt aufnehmen könnte? Bartagamen erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 40 Kilometern pro Stunde – Bolt sprintete bei seinem Weltrekord-Lauf 2009 sogar noch knapp fünf Kilometer pro Stunde schneller.

Kuriose Olympia-Geschichten – was erwartet Sie in Zukunft?

Wohin das Internationale Olympische Komitee (IOC) die nächsten Olympischen Spiele auch vergibt – skurrile Geschichten und lustige Anekdoten werden Olympia sicherlich auch in Zukunft begleiten. Es zeigt sich allerdings auch: Ein Blick in die Geschichtsbücher lohnt sich immer – und DERTOUR konnte Sie hoffentlich unterhaltsam auf die nächsten Spiele einstimmen.

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