Olympia Reisen nach Tokio 2020 - Rückblick auf Tokio 1964

Tokio 1964 - ein Rückblick

Zum ersten Mal Olympische Spiele in Asien

Im Jahr 2020 finden die Olympischen Spiele in Tokio statt – und das nicht zum ersten Mal. Bereits 1964 war die japanische Hauptstadt Austragungsort des bedeutenden Sportevents. Erstmalig in der Geschichte war damit ein asiatisches Land Gastgeber des Großereignisses, das Sportler und Fans aus aller Welt vereint. Auf dem offiziellen Plakat der Olympischen Spiele prangte damals neben den charakteristischen Ringen der rote Sonnenball, der Japan symbolisiert.

In mehr als 50 Jahren hat sich viel verändert, Tokio sah zu dieser Zeit noch ganz anders aus. Hauptaustragungsort für die sportlichen Wettkämpfe war das Nationalstadion. Das Bauwerk steht inzwischen nicht mehr, ab 2014 wurde es abgerissen, um Platz für ein neues Nationalstadion zu schaffen. Dieses können Sie bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio kennenlernen: Buchen Sie einfach ein Reisepaket zu dem Weltereignis Olympia bei DERTOUR!
Inzwischen messen sich Athleten aus Japan in den unterschiedlichsten olympischen Disziplinen mit Konkurrenten aus aller Welt – und zwar sehr erfolgreich. Auch bei Olympia 2020 sind wieder japanische Spitzensportler dabei. Mit einem Reisepaket von DERTOUR zu den Olympischen Spielen in Tokio können Sie eine einzigartige Atmosphäre mit Tausenden Fans hautnah erleben.

Olympia Tokio - Rückblick 1964 - Japanischer Gewichtheber mit Weltrekord

Medaillen und Rekorde der Olympioniken

Sportler und Sportlerinnen aus fast allen Ländern der Welt traten 1964 in aufregenden Wettbewerben gegeneinander an, um eine Medaille zu gewinnen. Vom Internationalen Olympischen Komitee wurden allerdings die Volksrepublik China, Nordkorea, Indonesien, Nordvietnam und Südkorea ausgeschlossen – ein trauriger Negativrekord. Die Olympischen Spiele selbst brachten indessen viele positive Rekorde hervor. Herausragend präsentierte sich die US-Schwimmmannschaft der Männer, die von insgesamt zehn zu vergebenden Goldmedaillen sieben abräumte. Vier goldene Medaillen sicherte sich der Schwimmer Don Schollander, der im Freistil und bei den Staffeln überzeugte. Überdurchschnittlich gut schnitt auch die Olympionikin Larissa Latynina aus der UdSSR ab. Die Kunstturnerin heimste sechs Medaillen ein, im Bodenturnen gewann sie ebenso wie im Mannschaftsmehrkampf Gold.

Neue olympische Sportarten im Jahr 1964

Seit Bestehen der Olympischen Spiele der Neuzeit wurden zahlreiche Sportarten anerkannt, die nicht von Anbeginn dabei waren. Damals wie heute werden die Wettkämpfe in Tokio durch neue Disziplinen bereichert. Im Jahr 1964 war Judo erstmals eine olympische Disziplin. Passend zum Gastgeberland wurde die japanische Kampfsportart eingeführt. Während sich in der Leicht-, Halbmittel- und Schwergewichtsklasse jeweils ein Judoka aus Japan durchsetzen konnte, ging die Goldmedaille in der Offenen Klasse an den Niederländer Anton Geesink. Den größten deutschen Erfolg im Judo erreichte bei Olympia 1964 Wolfgang Hofmann, der sich als Halbmittelgewicht Silber erkämpfte. Als neue Sportart der Olympischen Spiele war nun außerdem Volleyball anerkannt. Dies beinhaltete eine weitere Premiere: Zum ersten Mal fand in Tokio 1964 eine olympische Mannschaftssportart für Frauen statt.

Deutschland bei den Olympischen Spielen 1964

Auch Deutschland war in Tokio 1964 mit von der Partie, im Sport sogar vereint. Zumindest offiziell gab es noch eine gesamtdeutsche Mannschaft, die letzte für eine lange Zeit nach dem Bau der Mauer und der Teilung des Landes. Trotz der damaligen politischen Wirren nahmen die Athleten sehr erfolgreich an den Olympischen Spielen teil. Mit dem Gewinn von 50 Medaillen konnte sich die deutsche Mannschaft im Gesamtranking der Länder hinter den Vereinigten Staaten, der Sowjetunion und Japan den vierten Platz sichern. In der Disziplin Kunstspringen, beim Segeln, Kanufahren, Rudern, Reiten sowie im Radsport und in der Leichtathletik nahmen Olympioniken aus Deutschland Goldmedaillen mit nach Hause, wie etwa Ingrid Krämer-Gulbin, die beim Kunstspringen alle Konkurrentinnen übertrumpfte. Oder wie zwei der erfolgreichsten deutschen Olympioniken überhaupt - Springreiter Hans Günter Winkler und Reiner Klimke in der Dressur - die jeweils Mannschaftsgold gewannen.

Olympische Spiele in Tokio - Rückblick auf 1964 - Medaillen für deutsche Reiter

Olympische Spiele in Tokio 1964 und heute

Im Vergleich zu 1964 hat sich in der japanischen Hauptstadt hinsichtlich der Wettkampfstätten einiges verändert. Futuristische Stadien bilden bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio ein atemberaubendes Ambiente und bieten einer Vielzahl von Besuchern Platz. Heute ist vom Trikot bis zu den Disziplinen vieles anderes, doch eines hat sich über die vielen Jahrzehnte hinweg erhalten: der olympische Sportsgeist. Wie in Tokio 1964 kämpfen die Teilnehmenden in mitreißenden Wettkämpfen um einen Medaillenplatz. Fiebern Sie mit, wenn Spitzensportler aus aller Welt um den Sieg ringen! Wenn Sie darüber hinaus auch noch Japans landschaftliche Schönheit und Kultur genießen wollen, ist ein Reisepaket zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio von DERTOUR plus Vor- oder Anschlussreise genau das Richtige für Sie.

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