Fliegen während Corona

Die besten Kaffeehäuser in Wien

Die traditionsreiche Wiener Kaffeehauskultur entdecken

Vom Duft frisch gerösteter Kaffeebohnen und einer Atmosphäre voller Gemütlichkeit sind die Kaffeehäuser in Wien geprägt. Der traditionelle Charme der einladenden Cafés hat sich bis heute erhalten: In historistisch gestalteten Räumlichkeiten stehen Marmortischchen und Thonetstühle, es gibt Logen und Zeitungen liegen aus. Ein Wiener Kaffeehaus ist ein Ort zum Verweilen, für eine Tasse Kaffee lässt man sich Zeit. Zudem ist es ein Ort der Zusammenkunft, hier treffen Studenten auf Journalistinnen, Banker und Hofratswitwen. Der Besuch eines Kaffeehauses verspricht Entschleunigung vom Alltag in stilvollem Ambiente. Erleben Sie es selbst – das passende Hotel für Ihren Urlaub in Wien finden Sie bei DERTOUR.

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Geschichte der Wiener Kaffeehauskultur

Die Geschichte der Wiener Kaffeehauskultur reicht zurück bis zum Ende des 17. Jahrhunderts. Mit der Zweiten Türkenbelagerung war die Entstehung der Kaffeehäuser eng verknüpft. Das erste Kaffeehaus gründete der armenische Spion Deodato, der vom Wiener Hof mit der Aufgabe betraut war, Kaffee zuzubereiten. Zeitungen lagen zum ersten Mal 1720 im Kramerschen Kaffeehaus am Graben aus. Der Besuch von Kaffeehäusern war zunächst Männern vorbehalten. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts führte die Kontinentalsperre Napoleons gegen England und seine Kolonien dazu, dass der Zoll auf Kaffee in die Höhe schoss. Infolgedessen wurden die Wiener Kaffeehäuser fast in den Ruin getrieben. In dieser Zeit wurde ihnen aber erstmalig erlaubt, auch Wein und warme Speisen anzubieten, so dass sie bis zum Ende der Handelssperre bestehen blieben und dann auch wieder Kaffee servieren konnten. Ab 1856 hatten auch Frauen Zutritt zu den Kaffeehäusern, die sich zu einem Treffpunkt für politische und literarische Kommunikation entwickelten. Seit 1956 besteht der Klub der Wiener Kaffeehausbesitzer, der vor allem kulturelle Projekte fördert. Die Wiener Kaffeehauskultur wurde 2011 von der UNESCO zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt.

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Österreichische Kaffeespezialitäten

Bei einem Blick auf die Karte in einem Kaffeehaus in Wien überrascht nicht nur die Vielfalt, sondern auch die Namen der angebotenen Kaffeearten. Ein Kleiner Schwarzer ist ein Mokka, mit heißem Wasser gestreckt heißt er Verlängerter Schwarzer. Der doppelte Mokka wird Großer Schwarzer genannt. Mit Schlagsahne verfeinert wird die Kaffeespezialität zum Kleinen Braunen oder Großen Braunen, kommt noch heißes Wasser und Milch dazu, ergibt das den Franziskaner. Diesem ähnlich ist die Wiener Melange, statt mit Sahne wird sie aber mit Milchschaum serviert. Der Kapuziner ist ein mit Schlagsahne verfeinerter Mokka, der Einspänner kommt mit einer Sahnehaube und Puderzucker daher. Es gibt auch österreichische Kaffeespezialitäten mit Schuss, wie den Fiaker, der mit Pflaumenschnaps oder Rum und viel Zucker zubereitet sowie mit einem kirschbestückten Sahnehäubchen serviert wird. Auch der Kosakenkaffee ist gehaltvoll, er enthält Wodka, Rotwein und flüssigen Zucker.Die paradiesische Bucht im Norden von Menorca ist der letzte Ort, an dem Sie eine Pause einlegen können, bevor die MTB-Tour über eine längere Strecke hinweg durch abgelegenes Terrain weitergeht.

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Die 5 besten Wiener Kaffeehäuser

Gute Lokale gibt es einige, wenn Sie allerdings erst einmal die besten entdecken möchten, haben wir hier für Sie unsere 5 liebsten Kaffeehäuser zusammengestellt:

Café Schwarzenberg
Das älteste Wiener Ringstraßencafé besteht bereits seit 1861 und verfügt über ein prachtvolles Interieur. Neben Fairtrade-Kaffeespezialitäten wird eine große Auswahl an Tees angeboten. Vernissagen, Konzerte und Lesungen finden im Café Schwarzenberg statt.

Café Oper
Musik ist allgegenwärtig im Kaffeehaus in der Wiener Staatsoper. Hier treffen sich Opernkünstler und Freunde der Klassik, außer Kaffee wird auch Wein und Champagner serviert. Für Opernbesucher bietet das Café einen Pausenservice an.

Café Prückel
Unter Denkmalschutz steht das Café Prückel am Doktor-Karl-Lueger-Platz, in dem literarische Veranstaltungen und Konzerte stattfinden. Eingerichtet ist das 1904 eröffnete Kaffeehaus im Stil der 50er Jahre, neben den gängigen Kaffeespezialitäten sind Besonderheiten wie die Prückelcreme, „Maria Theresia“ und „Erzherzog Johann“ im Angebot.

Café Sperl
Nicht weit vom Nachmarkt entfernt befindet sich das Kaffeehaus, das eine Torte nach altem Geheimrezept anbietet. Sonntags wird ab dem Nachmittag Klavier gespielt. Ideal ist das Café Sperl für Familien mit Kindern, da es über Billardtische und eine Kinderecke verfügt.

Café Central
Wo die Herrengasse auf die Strauchgasse trifft, steht das Café Central, das bereits seit 1876 existiert. Sigmund Freud, Leo Trotzki und Stefan Zweig gehörten zu den prominenten Gästen des Kaffeehauses. Das Café zeichnet sich durch seinen Arkadenhof und die hauseigene Pâtissière aus.

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Gepflogenheiten in Wiener Kaffeehäusern

In den ursprünglichen Kaffeehäusern in Wien bleiben Traditionen erhalten, deshalb unterscheiden sie sich in manchen Aspekten von anderen Cafés. Zum Kaffee wird immer ein Glas Wasser gratis serviert. Feinste Torten und Gebäck wie Briochekipferl bietet so gut wie jedes Kaffeehaus an, darüber hinaus werden häufig Mehlspeisen wie Kaiserschmarrn, Strudel und Palatschinken offeriert. Auch Frühstück und warme Gerichte stehen auf der Speisekarte vieler Cafés. Den Kellner darf man keinesfalls so nennen, er wird mit „Herr Ober“ angesprochen. Die Aufgaben unter den Angestellten sind klar verteilt, in der Regel gibt es den Kellner, der die Bestellung aufnimmt, den Pikkolo im weißen Sakko, der serviert und Wasser nachfüllt, und den Oberkellner, der sich um das Begleichen der Rechnung kümmert. Tauchen Sie im Urlaub in die Wiener Kaffeehauskultur ein, um in einem einmaligen Ambiente zu entspannen. Hotel, Mietwagen und Extras wie Konzertkarten können Sie bei DERTOUR individuell zusammenstellen.

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