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Portugal neu entdecken – Wie Sie das Land mit allen Sinnen erleben

Portugal neu entdecken

Wie Sie das Land mit allen Sinnen erleben

Sich überschlagende Nachrichten, der ständige Blick auf Bildschirme und dicke Luft im eigenen Zuhause: Die Sinne werden gerade ganz schön gefordert und wünschen sich ein wenig Erholung. Das geht im Urlaub am besten und für eine Reise, die die Sinne verwöhnt, eignet sich Portugal ganz besonders gut! Das Land wird Sie von Kopf bis Fuß mit seiner unvorstellbaren Vielfalt, Leichtigkeit und Lebensart rundum neu beleben.

Anhand der fünf Sinne zeigen wir Ihnen, was das kleine Land am Rande Europas Ihnen alles bietet, damit die Zeit für einen Moment stehenzubleiben scheint …

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Hören

Wenn Sie den Lärm und Alltagstrott daheim satt haben, hält Portugal das akustische Kontrastprogramm bereit. Zu allererst ist hier Fado zu nennen, ein traditioneller portugiesischer Gesangs- und Musikstil, den die Landsleute bereits seit dem 18. Jahrhundert pflegen. In Lissabon können Sie sich im „Museu do Fado“ auf die Spuren dieser Musik begeben – und bei einer geführten Tour auch schon dem Gesang professioneller Fado-Musiker lauschen oder es gleich selbst lernen.

Naturliebhaber kommen im „Centro de Educação Ambiental de Vale Gonçalinho“ auf ihre Kosten und können auf Vogelschau gehen. Hier wurden auf einer 1.700 Hektar großen Fläche Artenschutz und traditionelle Landwirtschaft in Einklang gebracht. Besuchen Sie hier eines der schönsten Vogelschutzgebiete des Landes, lauschen Sie seltenen Vogelarten wie der Großtrappe, der Zwergtrappe und dem Rötelfalken und tanken Sie schließlich im Umweltzentrum das nötige Wissen zu Ihren Sinneseindrücken. Und natürlich können Sie überall im Land auch mal die Augen zu- und den Entspannungsmodus anmachen!

Kaum etwas entspannt so sehr wie das zarte Meeresrauschen im Ohr. Zum Glück gibt es in Portugal einige Orte, die sowohl ruhesuchende Meereslauscher als auch surfbegeisterte Wellenrauscher überzeugen. Denn egal, ob Sie lieber am Strand entspannen oder erleben möchten, wie der Atlantik an den rohen Felsformationen entlang der portugiesischen Küste sein Temperament spielen lässt: Ihre Ohren werden Ihnen die Abwechslung in jedem Fall danken. Wir haben Ihnen die besten Strand-Tipps für alle Wünsche zusammengestellt.

Extra-Tipp

Schon heute den Strand im Ohr? Alle, die einen intelligenten Lautsprecher zuhause haben, können diesen jederzeit bitten, ein wenig Meeresrauschen ins Haus zu bringen. Das entspannt schon beim Planen des nächsten Urlaubs.

Die schönsten Strände Portugals

Praia do Guincho

Der beste Strand für alle, die sich nicht entscheiden können: Die hohen Wellen lassen Surfer das Meer fühlen, zeitgleich bieten schöne Sandstrände einen Platz für Sonnenanbeter, die lieber dem Meer lauschen.

Costa da Caparica

Gar nicht weit weg von Lissabon können Sie hier auf 15 Kilometer schönstem und feinem Sandstrand der Großstadt entfliehen, unter Ihrem Schirm einen Cocktail schlürfen und zu zweit einen Spaziergang in den nahezu endlosen Sonnenuntergang machen.

Monte Clérigo

Von der Mündung des Aljezur-Flusses an zeigt sich hier der Atlantik von seiner rauen und hörbaren Seite. Hohe Steilküsten, spannende Felsformationen und einzelne Sandstrand-Abschnitte wechseln sich hier ab – und lassen den Alltag ganz schnell aus dem Kopf frei.

Praia da Arrifana

Von diesem Strand hat jeder Surfer schon einmal gehört. Hier finden Sie die perfekte Welle genauso wie den entspannenden Sundowner im direkt am Strand gelegenen Restaurante Praia Arrifana.

Praia de Carvoeiro

Im Süden des Landes findet sich Carvoeiro, ein wunderschöner Ort direkt am Strand. Hier trifft das wuselige Leben eines bunten Küstenortes auf traumhaft ruhige Strände. Perfekt für alle, die Abwechslung lieben.

Praia Moledo

Einer der nördlichsten Strände des Landes, direkt an der Mündung des Rio Miño, der natürlichen Grenze zu Spanien im Norden Portugals. Umgeben vom Camarido-Wald, mit hohen Wellen und einer per Boot erreichbaren Mittelalter-Festung, ist der Norden perfekt für alle, die das Abenteuer suchen.

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Sehen

Im Portugal-Urlaub lohnt es sich, die Augen auch mal ganz bewusst auf neue und entspannende Ausblicke zu lenken. Hier können Sie den Blick schweifen lassen und die Weiten des Meeres genießen oder ganz neue Einblicke entdecken. Durch seine Lage direkt am Atlantik hat die Natur dem Land zum Beispiel wundervolle Höhlen geschenkt. Die Benagil Cave ist dabei auf jeden Fall der beliebteste Fotospot für Instagrammer und die, die es werden wollen. Im Süden Portugals inmitten der Algarve gelegen, ist sie aber nicht nur für Fotografen ein Tipp. Am besten kommen Sie hier mit einer geführten Tour auf dem Motorboot hin, die Sportler unter uns mieten sich ein Kajak. Der tolle Ausblick und die Sonnenstrahlen, die in die Höhle treffen, werden die Mühen in jedem Fall belohnen!

Tolle Aus- und Einblicke gibt es im ganzen Land. Die portugiesischen Küsten sind voller kleiner und bunter Orte, in denen in urigen Gassen das Leben spielt. Aber auch die schneeweißen Häuschen der südlichen Algarve oder die Natur des rauen Gesteins an den Nordküsten sind es wert, dass Sie mal genauer hinsehen.

Auch im Landesinneren finden sich einige Naturschutzgebiete und Nationalparks, die Ihnen einen grünen Blick auf das Land ermöglichen. So können Sie zum Beispiel Ihr Equipment packen und im Geopark Arouca, ca. eine Autostunde von Porto entfernt ,auf 328 Quadratkilometern Fläche ein geologisches Welterbe besuchen. Mit teilweise über 1.000 Metern Höhe ist die bergige Gegend eher was für gestandene Abenteurer. Die Ausblicke entschädigen jedoch, wenn man sieht, wie Flüsse die Landschaft mit glasklarem Wasser durchschlängeln. Und ganz sicher finden Sie hier auch den ein oder anderen Ort, wo sie völlig allein Ihrem eigenen Herzschlag lauschen und Kraft tanken können.

Die passende Unterkunft

Das Hotel do Cerro in Albufeira ist der perfekte Ausgangspunkt für Ihre Ausflüge in der Algarve. Hier haben Sie es weder weit zum Strand, noch zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten. Und können abends die Sinneseindrücke des Tages sacken lassen.

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Riechen

Schade, dass wir Gerüche noch nicht online versenden können. Denn Gerüche haben die Macht, uns mit einem Wimpernschlag in Erinnerungen schwelgen zu lassen und uns an ganz andere Orte zu versetzen. Der Geruch der Lieblingsblume genauso wie ein Parfum. Aber wie riecht Portugal? Der erste Geruch, der Ihnen nach Ihrer Landung in Portugal in die Nase steigt, wird frische, salzige Meeresluft sein. Sowohl Porto als auch Lissabon liegen nicht weit vom Atlantik entfernt. Und je weiter Sie natürlich aus den Städten rauskommen, desto klarer wird die Seeluft. Das ist nicht nur ein wunderschönes Gefühl, sondern auch gesund für abgas- und allergiegestresste Nasen.

Ein Fest für die Nase ist auch die Möglichkeit, dem Ruf des Portweins als Nationalgetränk der Portugiesen zu folgen. Auf einer der vielen Portweinrouten verbinden sich viele Sinneseindrücke zu einem gemeinsamen Genuss. Wenn Sie beispielsweise im Tal des Douro-Flusses nahe Porto eine Weinwanderung starten, wird nicht nur Ihre Nase den Duft des Weins und der Anbaugebiete genießen, sondern auch Ihre Augen die Weiten der Landschaft aufsaugen und als wertvolle Urlaubserinnerung abspeichern.

Wenn Sie die heilende Kraft des Meeres, seiner Luft und seines Wassers lieber mögen, bietet Portugal natürlich auch einige Möglichkeiten, den Sinnen eine kleine Auszeit zu schenken. Natürlich hat mittlerweile nahezu jedes Hotel einen eigenen Spa-Bereich zur Entspannung und Buchung von Anwendungen an. Wenn Sie das gewisse Etwas suchen, finden sich in Portugal auch verschiedene Kurorte, in denen man sich auf Entspannung spezialisiert hat. Ein besonders schönes Thermalbad liegt in Caldas das Taipas, ca. 45 Autominuten nordöstlich von Porto. Das „Taipas Termal“ wurde schon zur Zeit der Römer das erste Mal erwähnt und ist umgeben vom Rio Ave und den Parkanlagen des Ortes. Hier werden Sie ganz sicher die Kraft des Wassers entdecken können.

Da unser Geruchs- und unser Geschmackssinn sozusagen Hand in Hand gehen, ist es kein weiter Sprung mehr zum nächsten Kapitel.

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4

Schmecken

Es gibt kaum einen Reiseführer, der das Thema Kulinarik auslässt. Und doch gibt es auch kaum ein so kleines und doch kulinarisch vielfältiges Land wie Portugal. Vom frischen Fisch bis zum süßen Gebäck und von Sterneküche bis Hausmannkost bietet das Land wie sonst auch eine unheimlich große Auswahl. Darum wird es bei dem Geschmackssinn ein leichtes, ihm eine Urlaubs-Auszeit zu gönnen.

Natürlich kommen Fans der Sterneküche über das komplette Land hinweg auf ihre Kosten, zum Beispiel im Restaurant Ocean im südlichen Porches, dessen Küche erst kürzlich vom Michelin Guide mit 2 Sternen ausgezeichnet wurde. An manchen Orten können Sie sogar ganze Touren buchen, bei denen Sie die Kulinarik des Landes kennen lernen. Aber auch fernab von offizieller Sterneküche bietet das Land an nahezu jeder Ecke geschmackliche Highlights. Die Nähe zum Meer ist auch hier wieder ein Pluspunkt, da Schalentiere, Fisch und Meeresfrüchte so ganz oft direkt aus dem Meer auf den Tisch kommen. Die für viele besten Sardellen der Stadt zum Beispiel essen Sie – nur zur Mittagszeit – im Floresta das Escadinhas in Lissabon. Probieren Sie aber auch einen „caldeirada à fragateira“, einen Fischeintopf mit Gemüse oder frittierte Stockfischpasteten, die „pastéis de bacalhau“.

Apropos Pasteis, das Pastel de Nata („Pastéis“ ist die Mehrzahl) ist wohl das bekannteste Süßgebäck schlechthin. Die mit Pudding gefüllten Blätterteigtörtchen werden im ganzen Land hergestellt und haben ihren Ursprung im Lissaboner Stadtteil Belém, wo seinerzeit die Mönche das Rezept an eine Patisserie verkauften. In der „Pastelaria Casa Pastéis de Belém“ werden sie noch heute hergestellt. Aber Vorsicht, hier ist der Andrang groß. Am besten kommen Sie in den Abendstunden, da sind die Schlangen überschaubar. Mit den Pastéis können Sie sich dann auch prima in den nahegelegenen Vasco-da-Gama-Park setzen oder ans Ufer des Tejo gehen.

Wer schon heute die süßen Stücke probieren möchte, kann sich gern bereits in der heimischen Küche an ihnen versuchen. Unser Rezept hilft Ihnen weiter. Aber Achtung: Was die Portugiesen als „süß“ bezeichnen, könnte vielen von uns schon zu süß sein. Die Sünde lohnt sich trotzdem!

Rezept für Pasteis de Nata

Zutaten

  • 500 g Blätterteig
  • 500 ml Milch
  • 60 g Mehl Typ 550
  • 500 g brauner Zucker
  • 250 ml Wasser
  • ggf. 1 Zimtstange
  • Schalenstücke einer Zitrone

Zubereitung

1. 24 feste Förmchen mit dem Blätterteig dünn bis an den Rand und auf ein Backblech stellen.
2. Mehl und etwas Milch in einen kleinen Topf geben, mit dem Schneebesen gut verrühren.
3. Den Rest der Milch in einen Topf geben, die Zitronenschale und ggf. Zimtstange hinzugeben.
4. Sobald die Milch aufkocht, das Mehl-Milch-Gemisch unter Rühren hinzufügen.
5. Weiter unter kleiner Flamme für ein paar Minuten köcheln und rühren, bis es eine puddingähnliche Masse ist.
6. Ofen auf 230°C (Umluft) vorheizen.

7. Den Zucker und das Wasser in einen Topf geben. Aufkochen und für 3 Minuten unter Rühren köcheln lassen.
8. Die Zuckerlösung langsam in die Puddingmasse einrühren.
9. Die Masse durchsieben, damit eventuelle Mehl-Zucker-Klumpen, die Zimtstange und die Zitronenschale nicht im Gebäck landen.
10. Die Eigelb hinzufügen und nochmal gut vermischen.
11. Nun die Förmchen zu etwa drei Viertel mit der Masse füllen.
12. Bei 250°C für 17 Minuten backen. Sie dürfen oben schon etwas dunkel sein.

Die fertigen Pasteis de Natas am besten mit Zimt oder Puderzucker bestreuen und genießen!

5

Fühlen

Zugegeben: Den Gefühlssinn zu überlisten, ist gar nicht so einfach. Für den Sand zwischen den Zehen haben wir Ihnen ja schon weiter oben die besten Strand-Tipps gegeben. Neben dem Entspannen am Strand liefert Ihnen natürlich auch das Surfen ein perfektes Portugal-Gefühl. Eine passende Surf-Schule finden Sie eigentlich an jedem Strand des Landes. Auch die Touristeninformationen vor Ort helfen hier gern bei der Vermittlung. Aber auch sonst ist Portugal perfekt für alle Abenteuerlustigen: Vom einfachen Wandern und Radfahren über Kitesurfing bis hin zu Rafting und Wasserski findet sich an jeder Ecke der kleine bis große Nervenkitzel.

Wer bei „Fühlen“ eher an Kunst und Kultur denkt, wird in Portugal ebenfalls glücklich. Der „Convento de Cristo e Castelo Templário“ ist beispielsweise eine alte Templerburg und bis heute ein Kloster, das seit 1983 ein UNESCO-Weltkulturerbe ist. Im Ort Tomar gelegen, kommen Sie von Lissabon entweder in 1,5 Stunden mit dem Auto oder in knapp 2 Stunden mit dem Zug hierhin. Hier können Sie die Finger über das alte Gemäuer gleiten lassen und in eine ganz andere Welt abtauchen.

„Portugal zum Anfassen“ ermöglichen klassischerweise die großen Museen, die Sie natürlich in Städten wie Porto oder Lissabon zur Genüge finden. Allen voran ist hier das MAAT zu nennen: Ein imposanter Bau am Ufer des Tejo im Stadtteil Belém. Hier ist das Museum für Kunst, Architektur und Technologie untergebracht und da ist sicher für jeden etwas dabei. Zudem ist bereits das Gebäude an sich eine Schau.

Royal-Fans verschlägt es wohl eher nach Queluz, einem Vorort von Lissabon, in den „Palácio Nacional de Queluz“. Hier residierte im späten 18. Jahrhundert die portugiesische Königsfamilie und noch heute können Sie in den Rokoko-Sälen des Hauses Kunstwerke dieser Zeit bewundern oder im Garten mit Brunnen und Zierteichen lustwandeln. Wenn das mal kein neues Gefühl ist!

Sie sehen: Möglichkeiten, die Sinne zu entspannen und neue Eindrücke zu sammeln, gibt es in diesem kleinen Land am Atlantik wahrlich viele. Für das volle Portugal-Gefühl sollten Sie jedoch persönlich hin: Den Sandstein der Gebäude ertasten, die Kultur des Landes aufsaugen oder einfach nur Sand unter den Füßen spüren. Zum Glück ist das jetzt endlich wieder möglich! Gute Reise oder, wie der Portugiese sagt: „Boa Viagem!“

Hotels in Lissabon

Kombinieren Sie ihren Museumsbesuch im MAAT am besten mit einem Besuch der  „Pastelaria de Belém“ und weiteren Sinnes-Highlights. Das passende Hotel finden Sie bei uns.
 
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