Roadtrip über eine Küstenstraße in Italien
Mehr Italien. Mehr Freiheit!

Ein einmaliger Roadtrip: Italien von Nord nach Süd

Auf geht’s, immer der Sonne hinterher! Ein Roadtrip durch Italien bietet vom Norden bis zur Stiefelspitze auf den sonnengefluteten Straßen unendlich viel Abwechslung. Jede einzelne Region übt dabei ihren ganz eigenen Reiz aus. Wir haben für Sie die komplette Route von Südtirol bis nach Kalabrien erkundet und jede Menge Insidertipps zusammengestellt. Machen Sie Halt am Gardasee, entdecken die schönsten toskanischen Städte, halten an den Traumstränden der Amalfiküste und im sonnenverwöhnten Süden des Landes. Genießen Sie das Gefühl von Freiheit, und rasten dort, wo Ihr Herz am höchsten schlägt. Mehr Italien geht nicht!

Ein Roadtrip für jeden Geschmack

Unsere Italien-Roadtrip-Route führt Sie durch fünf Regionen, in denen wir Ihnen unterschiedliche Stationen, Tipps und Highlights mit auf den Weg geben. Diese Stopps sind bestens geeignet, um auf der insgesamt 1250 Kilometer langen Strecke ein- oder mehrtägige Pausen einzulegen. Ob Ruhesuchende, Genießer, Naturfreunde oder Stadtentdecker – Sie finden hier genug Highlights, um sich Ihren Roadtrip durch Italien genau so zusammenzustellen, wie Sie es sich wünschen.

Tempolimit in Italien: So schnell dürfen Sie fahren

Generell gilt auf Italiens Autobahnen ein Tempolimit von 130 km/h. Auf Staatsstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften sollten Sie nicht schneller als 90 km/h fahren und innerorts nicht schneller als 50 km/h. Ausnahmen von dieser Regel werden Ihnen von Schildern oder vom Verkehrsleitsystem angezeigt.

Maut in Italien: Gebühr für schnelle Fahrt

Wenn Sie auf Ihrem Roadtrip durch Italien auf den grün gekennzeichneten Autobahnen unterwegs sind, bezahlen Sie für jedes Teilstück eine Gebühr, die an den Mautstationen fällig wird. Die Nutzung der Schnellstraßen, die Sie an den blauen Schildern erkennen, ist hingegen kostenlos.

Area di Servicio: Kaffeepause deluxe

Auf Ihrem Roadtrip durch Italien lohnt es sich immer, an den Raststätten entlang der Autobahnen und Schnellstraßen zu halten. Denn der Kaffee ist dort in aller Regel sensationell gut. Dazu ein leckeres Panini und die Fahrt kann weitergehen.

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1. Stopp: Südtirol

Der perfekte Start: Meran und Bozen

Schon gleich zu Beginn Ihres Roadtrips spüren Sie, dass vor Ihnen ein ganz besonderes Abenteuer liegt. Denn beim Blick aus dem Autofenster zeigt sich Deutschland mit jedem Kilometer, den Sie zurücklegen, mehr und mehr von seiner bergigen Seite. Wenn Sie durch Österreich fahren, tauchen Sie vollends ein in die imposante Bergwelt der Alpen. Auf Ihrem Weg streifen Sie Innsbruck und falls Sie ein wenig Zeit im Gepäck haben, legen Sie dort doch eine Pause ein und gönnen Sie sich ein köstliches Wiener Schnitzel in einem der vielen Gasthäuser in der Altstadt. Nach einer knapp zweistündigen Weiterfahrt kommen Sie schließlich in Südtirol an – und hier heißt es: runterkommen vom Alltag. Denn zwischen den alpinen Bergketten der Dolomiten, mediterranen Weinlandschaften und italienischem Flair lässt es sich bestens entspannen. Auch dank des großen Wellness-Angebots mit exklusiven Thermen, wohltuenden Heubädern und mehr eignet sich Südtirol ideal als erster Stopp auf Ihrem Roadtrip durch Italien.


In Meran, der historischen Kurstadt an der Passer grünt es an jeder Ecke: Parks, botanische Gärten und die von Palmen gesäumte Promenade tauchen die Stadt in eine üppige Vegetation, während im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel der Gletscher glänzen. Auch im östlich gelegenen Schloss Trauttmansdorf, eine der schönsten Gartenanlagen der Welt, blüht und gedeiht es prachtvoll: 80 exotische Sonnengärten können Sie hier bewundern – darunter auch ein Verbotener Garten mit exotischen Pflanzen, über den die kräuterkundige Hexe Nichtlinde, der Rabe Rostolph und andere recht fantastische Holz- und Eisenskulpturen wachen. Der Verbotene Garten ist typisch für die archaische Welt Südtirols, in der geheimnisvolle Mythen und Legenden eine große Rolle spielen.


Bozen, die nördlichste Provinzhauptstadt Italiens, ist umgeben von hohen Bergen und lässt sich am besten bei einem gemütlichen Stadtspaziergang erkunden. Folgen Sie einfach dem Geflecht aus Wegen, kehren Sie in die Cafés auf den Altstadtplätzen ein und schlendern Sie den mittelalterlichen Laubengang entlang. Der 300 Meter lange Weg beginnt am Obstmarkt, führt an historischen Bauten vorbei und endet am Rathausplatz. Allen Kulturinteressierten empfehlen wir jetzt noch einen Abstecher in das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst, das Museion, bevor Sie sich auf Ihre nächste Etappe zum Gardasee einstimmen.

Tipp für Bozen: rauf auf die Berge

Mit der Seilbahn sind Sie vom Zentrum aus ganz schnell auf den imposanten Bergen: Aufs Rittner Hochplateau bringt Sie die Rittner Seilbahn und auf die Bergkuppe von Kohlern fährt Sie die Kohlerer Bahn, eine der ältesten Personenseilbahnen der Welt.

Route von Deutschland nach Südtirol


In jedem Fall führt die erste Etappe unseres Italien-Roadtrips von Deutschland aus über Österreich. Wenn Sie Südtirol von Norden aus über die Brennerautobahn ansteuern, benötigen Sie in Österreich eine Vignette, die Sie in digitaler Form vorab im Internet erwerben können. Falls Sie den Brennerpass überqueren möchten, wird eine Streckenmaut fällig, die Sie ebenfalls vor Ihrem Italien-Urlaub online bezahlen können. Der Vorteil: So passieren Sie die Mautstation schneller. Auch auf den italienischen Autobahnen gibt es die Möglichkeit, die Wartezeit an den Mautstationen zu verkürzen: Der private Anbieter Tolltickets bietet dafür einen Telepass, der Ihnen vor der Reise zugeschickt wird. Falls Sie nicht mit dem eigenen Auto fahren möchten, finden Sie hier auch einen passenden Mietwagen in Italien.

Südtirol auf einen Blick

  • Hallo Sonnenschein: In Südtirol erwarten Sie über 300 Sonnentage im Jahr.

  • Südtiroler Spezialitäten: Die Region ist bekannt für hervorragende Weine, knackige Äpfel und herzhaften Speck.

  • Gute Mischung: In Südtirol trifft italienische Lebensart auf alteingesessene Traditionen.

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2. Stopp: Gardasee

Wassersport und einzigartige Strände: Limone sul Garda und Sirmione

Auf Ihrem Roadtrip durch Italien ist es von Südtirol an den Gardasee nur ein Katzensprung – und schon erwartet Sie ein abwechslungsreiches Idyll. Die Nähe zur Natur, die verträumten Orte am See mit ihren Häfen und Cafés sind bezeichnend für den Gardasee.

Wassersportler sind in Limone sul Garda am Westufer des Sees in ihrem Element: Hier finden Sie zahlreiche Segel- und Surfschulen, um sich das Equipment für Ihre liebste Aktivität zu leihen – so müssen Sie es nicht unbedingt im Auto mitnehmen und sparen wertvollen Platz. Nach dem Wassersport empfiehlt sich ein Päuschen am Hafen mit Blick auf das Felsmassiv Dosso di Roveri oder Sie erkunden das Städtchen Limone, das sich terrassenförmig einen Berg hinaufschlängelt. Folgen Sie dem Weg über die Gardesana; nach ein paar Minuten gelangen Sie an den Sopino-Wasserfall, der tosend in die Tiefe rauscht. Auf dem Rückweg lohnt es sich, das historische Zentrum zu erkunden: Venezianische Prachtbauten wie der Palazzo Gherardi, alte Fischerhäuschen und duftende Zitronenhaine prägen das Stadtbild.

Badeurlauber und Kulturinteressierte zieht es auf die Halbinsel Sirmione am Südufer des Gardasees: Das Klima ist hier besonders mild und die Stadt ist gesäumt von zahlreichen Stränden. Das Castello Scaligero, eine Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert, gilt als Top-Attraktion Sirmiones: Steigen Sie auf den oberen Verteidigungsring – von hier aus haben Sie den besten Blick auf die Stadt und das Hafenbecken unterhalb der Burg, in dem bunte Fischerboote schaukeln. Übrigens ein tolles Motiv für alle Fotofans! Weitere Bilderbuchmotive finden Sie in den Grotten des Catull. Die Ruinen der römischen Villa aus dem 1. Jahrhundert bestehen aus unzähligen Torbögen, die ein schönes Spiel aus Licht und Schatten abgeben.

Schöner Baden in Sirmione

Sie sind in Sirmione auf der Suche nach einem Traumstrand? Dann schnell an den Jamaica Beach am nördlichen Zipfel der Halbinsel: Über die flachen Felsen des Kliffs geht es ins tiefe Wasser. Und wenn Sie beim Beachhopping rund um den Gardasee einmal die Zeit vergessen, warten an den Seeufern einige der schönsten Hotels von Italien auf Ihren Übernachtungsbesuch.

Route Südtirol zum Gardasee


Von Südtirol aus sind es gerade mal 150 Kilometer bis zum Gardasee, den Sie auf direktem Weg nach gut anderthalb Stunden erreichen. Wenn Sie allerdings die alpine Landschaft auf Ihrem Italien-Roadtrip auskosten möchten und vor Serpentinen nicht zurückschrecken, wählen Sie für die Strecke von Mai bis September die Pässe und Bergstraßen. Der Passo di Manghen führt Sie auf gut 2000 Meter Höhe und der Passo Bordola geht auf 1250 Meter. Auf dieser Route wird keine Mautgebühr fällig und Sie kommen auf der gut fünfstündigen Fahrt in den Genuss vieler Panoramablicke über die Bergwelt. Rund um den See fahren Sie auf der kurvenreichen Gardesana, die als eine der schönsten Bergstraße Europas gilt, entlang steiler Hänge und durch zahlreiche Tunnel. Limone sul Garda erreichen Sie über die Gardesana Occidentale am Westufer des Gardasees.

Der Gardasee auf einen Blick

  • Mit einer Fläche von 370 Quadratkilometern ist der Gardasee der größte See Italiens.

  • Rund um den Gardasee liegen bekannte Weinbaugebiete wie Bardolino und Lugana.

  • Die Isola del Garda ist die größte der fünf Gardasee-Inseln. Die Villa Borghese und die Parkanlage sind für Besucher geöffnet.

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3. Stopp: Toskana

Kultur, Wein und Traumstrände: Lucca und das Chianti-Gebiet

Sie haben einen sechsten Sinn für das Schöne? Dann werden Sie diesen Etappenstopp auf Ihrem Roadtrip durch Italien einfach lieben. Die Toskana empfängt Sie mit offenen Armen: Sanfte Hügel, Olivenhaine, Zypressen-Alleen und Weinreben reihen ein Postkartenmotiv ans nächste. Erkunden Sie zuallererst die Stadt Lucca, die von einer gut erhaltenen Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert umgrenzt wird. Steigen Sie hinauf auf den Torre Guinigi und lassen Sie den Blick über die Stadt schweifen. Der 44 Meter hohe Turm aus dem Mittelalter ist unverwechselbar; Sie erkennen ihn an den Steineichen, die auf seiner Spitze wachsen. Kleiner Fun Fact: Familie Guinigi pflanzte einst diese Bäume, damit ihr Turm als der höchste von Lucca in die Geschichte eingeht. Anschließend können Sie in den Cafés und Restaurants am Piazza dell’Anfiteatro einkehren. Der komplett runde historische Platz, der auf den Ruinen des antiken römischen Amphitheaters gebaut wurde, ist mit seinen gelben, ebenfalls rund gebauten Stadthäusern wirklich bezaubernd.

Mit dem Fahrrad durch Lucca

In Lucca können Sie entlang der Stadtmauer an vielen Stellen Fahrräder mieten – auch Tandems oder Familienräder mit schattenspendendem Dach. Wenn Sie Lucca auf der Stadtmauer umrunden möchten, planen Sie hierfür etwa 30 bis 40 Minuten ein.

Von Lucca aus sind Sie übrigens auch schnell an den vielleicht schönsten Stränden Italiens: In Viareggio erwartet Sie ein 6 Kilometer langer Sandstrand, der sowohl Entspannung als auch Wassersportmöglichkeiten bietet. Familien mit Kindern fühlen sich hier wohl, weil der Strand seicht ins Wasser abfällt und sie Liegen sowie Sonnenschirme ausleihen können. In Castellioncello nahe Livorno finden Sie mehrere Buchten mit kristallklarem Wasser. Für Naturliebhaber und Surfer ist der Rocky Point bestens geeignet, der dem gleichnamigen Surf-Spot auf Hawaii ähnelt. Ein echter Geheimtipp sind übrigens die Strandbäder von Livorno: In den Naturbecken lässt es sich herrlich schwimmen und die Bäder mit ihren kleinen Kabinen gelten als italienisches Kulturgut.


Im Chianti-Gebiet, das sich im Landesinneren zwischen Florenz und Siena befindet, zieht es Weinliebhaber in die alten Weingüter der Toskana. Legen Sie einen Stopp in Castellina in Chianti oder Panzano in Chianti ein und genießen Sie den Panoramablick auf die Hügelketten des Chianti-Gebiets. Auch ein Besuch der prachtvollen Stadt Siena darf auf Ihrem Roadtrip nicht fehlen. Nach Ihrem Stadtbummel empfehlen wir Ihnen einen Abstecher in die Eisdiele La Costarella – ein wahrer Italien-Geheimtipp: Mit ein bisschen Glück können Sie einen Platz auf dem schmalen Balkon im ersten Stock ergattern und den besten Blick auf den großen Piazza del Campo genießen. Von Siena aus ist es auch nicht weit nach San Gimiginano, einem recht kleinen Ort, der sich aufgrund seiner Skyline einen Namen gemacht hat: 13 Geschlechtertürme prägen das Bild des mittelalterlichen „Manhattans“ – und es ist kaum vorstellbar, dass hier einst ganze 72 dieser Türme standen. Nachdem Sie die Toskana mit ihren vielen Facetten erkundet haben, geht es weiter nach Neapel und an die Amalfiküste.

Route vom Gardasee in die Toskana


Lassen Sie den azurblauen Gardasee mit seiner majestätischen Bergkulisse langsam hinter sich und begeben Sie sich auf den rund 270 Kilometer langen, mautpflichtigen Streckenabschnitt bis nach Lucca. Auf der gut dreistündigen Fahrt passieren Sie zwischen Cremona und Parma die Outlet Shopping Mall Fidenza, in der Sie italienische Designermode zu Schnäppchenpreisen erstehen können. Ab Parma erwartet Sie die weiche Hügellandschaft der Toskana. Sie fahren nicht nur an endlosen Weinbergen entlang, sondern auch an Weingütern, die neben ausgezeichneten Weinen oft auch eigens produzierten Honig und Olivenöl anbieten. Vielleicht wollen Sie ein paar Souvenirs kaufen oder bei einer geführten Weintour kosten, wie die italienische Sonne im Glas schmeckt? Wenn Sie Ihr Etappenziel Lucca erreicht haben und Lust auf einen weiteren Städtetrip haben, unternehmen Sie ruhig einen Tagesausflug ins gut 100 Kilometer entfernte Florenz – die Stadt ist eine Sensation für alle Kulturfreunde!

Die Toskana auf einen Blick

  • Zur Toskana zählen zehn Provinzen, darunter auch die sehenswerten Städte Lucca, Pisa und Siena.

  • Florenz ist die Hauptstadt der Toskana und kunst- und kulturhistorisches Zentrum Italiens.

  • 10 Prozent der Gesamtfläche der Toskana ist Naturschutzgebiet wie etwa der Regionalpark Maremma mit seinen naturbelassenen Stränden und Wildpferden.

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4. Stopp: Amalfiküste

Von der Stadt an die wohl schönste Küste Italiens: Neapel und Amalfi

Bevor Sie weiter zur Amalfiküste fahren, sollten Sie einen Stopp in Neapel einlegen, denn hier locken viele Highlights für Stadtentdecker. So zählt Neapels Altstadt mit ihren historischen Bauten zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bei einem Bummel durch die engen Gassen erleben Sie geschäftige Lebensfreude und viele authentische Cafés für einen schnellen Espresso (italienisch: „Caffè!“) an der Theke. Mutige Stadtentdecker zieht es in Neapels Unterwelt: Das 80 Kilometer lange Labyrinth aus Gängen und Tuffsteinhöhlen wurde einst als Versteck und Katakombe genutzt.


Und wenn Sie schon mal in der Gegend sind, statten Sie doch auch dem Vesuv mal einen Besuch ab: Der Vulkan, der einst Pompeji unter sich begrub, liegt nur 9 Kilometer von Neapel entfernt. Der Aufstieg zum Kraterrand führt durch bizarre Lavalandschaften und grüne Weinberge. Vom letzten Parkplatz aus ist es bloß ein 20-minütiger Fußmarsch nach oben – und Sie werden mit einer hervorragenden Aussicht auf den Golf von Neapel belohnt.


Jetzt sind es nur noch ein paar Kilometer bis ins wunderschöne Amalfi, dem Namensgebenden Ort der Amalfiküste. Dieser Küstenstreifen mit seinen schroffen Felshängen, verträumten Buchten und kleinen Fischerdörfern hat eine ganz magische Anziehungskraft. Neben Positano gilt Amalfi als der beliebteste Insta-Spot in der Region, so idyllisch ist es hier. Wenn Sie auch ein schönes Foto knipsen wollen: Von der Uferpromenade aus ist die Sicht auf die historischen, am Hang gebauten Häuser und das azurblaue Meer am besten. Aber auch der mittelalterliche Dom mit seiner steilen Treppe eignet sich als tolles Bildmotiv. Wer gerne wandert, sollte das Valle delle Ferriere, ein grünes Tal mit Wasserfällen und Wildflüssen erkunden. Viele Taucher und Schnorchler zieht es nach Marina di Praia: Am Strand finden Sie einige Tauchschulen und die Artenvielfalt der Unterwasserwelt ist enorm: Kraken, Korallen, Hummer – hier haben Sie gute Chancen auf die schönsten Tierentdeckungen, bevor Sie die letzte Etappe Ihren Roadtrips durch Italien in Angriff nehmen.

Lieblingsort an der Amalfiküste

 Fjord von Furore ist einfach nicht von dieser Welt: Eine 30 Meter hohe Brücke führt über das türkisblaue Wasser der Bucht, die inmitten steiler Kalkfelswände liegt. Ein fantastischer Bade- und Foto-Spot!

Route von der Toskana an die Almalfiküste


Es ist die wohl schönste Strecke auf Ihrem Roadtrip durch Italien, denn jetzt geht es 550 Kilometer über Rom an die Amalfiküste. Ein Abstecher in Italiens geschichtsträchtige Hauptstadt lohnt sich natürlich immer – und jetzt wäre die Gelegenheit vielleicht günstig. Ab Rom empfehlen wir, die Autobahn zu verlassen, das Naturreservat Decima Malafede zu überqueren und die Tour an der Küste fortzuführen. Die Fahrt nach Neapel geht teils direkt am Meer entlang, bis sich allmählich der riesige Vesuv am Horizont abzeichnet. An der Amalfiküste erwartet Sie eine 50 Kilometer lange Panoramastraße, die als eine der schönsten Straßen Europas gilt. Die Amalfitana führt Sie zu beeindruckenden Aussichtpunkten sowie nach Positano und Amalfi – und sie ist so kurvig, dass Lastwagen durch melodische Hupen auf sich aufmerksam machen. So geht Hupkonzert à la Italia!

Die Amalfiküste auf einen Blick

  • Die Amalfiküste liegt ca. 40 Kilometer südlich von Neapel am Golf von Salerno.

  • Die Weine, die an der Amalfiküste im Nordwesten der Provinz Salerno angebaut werden, tragen die geschützte Herkunftsbezeichnung Costa d’Amalfi DOC.

  • Schon im römischen Reich galt die Amalfiküste als beliebtes Reiseziel: Wohlhabende Römer bauten hier ihre Prachtvillen als Sommerresidenzen.

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5. Stopp: Kalabrien

Der krönende Abschluss: Nationalpark Sila, Tropea und Diamante

Sie lassen nun die Amalfiküste hinter sich – und schon tut sich rechterhand vor Ihnen die grüne Welt des Nationalparks Cilento und Vallo di Diano auf, der von vielen Flusstälern und Schluchten durchzogen ist. Ein Großteil der Strecke nach Kalabrien führt Sie nach diesem grünen Abschnitt am Meer entlang. Wenn Sie Lust auf eine Badepause oder ein kleines Picknick haben, fahren Sie einfach rechts ran und suchen Sie sich Ihr Lieblingsplätzchen. In der südlichsten Region Italiens angekommen, fühlen Sie sich als Gourmet und Genießer sofort zuhause: Denn das sonnenverwöhnte Kalabrien ist das Anbaugebiet vieler regionaler Produkte, die nur hier gedeihen, und aus denen kalabrische Köche hervorragende Gerichte zaubern. Naturfreunde kommen im Nationalpark Sila auf ihre Kosten: Auf einer Hochebene gelegen und von üppiger Wildnis umgeben, ist die grüne Lunge Kalabriens perfekt geeignet zum Wandern, Kanufahren oder Radeln. Wenn Sie Städte und Strände erkunden möchten, sind Sie in Tropea und Diamante gut aufgehoben.


Tropea liegt an der südlichsten Stiefelspitze auf einer 40 Meter hohen felsigen Halbinsel, unter der sich ein traumhafter Sandstrand erstreckt. Von der charmanten Altstadt aus mit ihren kleinen Gassen und Cafés führen Treppen hinab an den Badestrand mit seinem glasklaren, azurblauen Wasser. Achten Sie in Tropea auf den angenehmen Duft, der durch die Straßen zieht: Er kommt von den Cipolla Rossa di Tropea, den rotvioletten Zwiebeln, die überall an den Hausfassaden hängen.

Das Fischerstädtchen Diamante gilt als einer der schönsten Orte in Kalabrien und wird auch „Perle des Tyrrhenischen Meeres“ genannt. Die verwinkelte Altstadt ist bekannt für ihre Wandmalereien, die im Jahr 1981 von rund 80 Künstlern gestaltet wurden. An die 250 bunten „Murales“ können Sie in dieser Open-Air-Galerie bestaunen. Anschließend geht es an den 8 Kilometer langen Sandstrand mit Blick auf die walförmige Insel Cirella, deren eindrucksvolle Buchten und Höhlen Sie mit dem Boot erkunden können. Diamante ist neben dem Traumstrand auch bekannt für seine Chillischoten, die sogenannten Peperoncini. An der Strandpromenade findet jeden Vormittag ein kleiner, bunter Markt statt, auf dem die scharfen Schoten und bestes Obst und Gemüse aus der Region angeboten werden. Bestimmt finden Sie hier auch tolle Souvenirs für Zuhause – denn nach dieser letzten Etappe auf Ihrem Roadtrip durch Italien heißt es leider schon bald: Ciao, Italia!

Mit dem Boot zum Stromboli

Erkunden Sie die Liparischen Inseln, die zum UNESCO-Weltnaturerbe zählen, bei einem Bootsausflug. Der Blick auf den Stromboli, der seine glühende Lava in den Himmel speit, ist so einmalig, dass er Ihnen noch lange in Erinnerung bleibt.

Route von der Almalfiküste bis nach Kalabrien


Bis zum letzten Stopp Ihres Roadtrips durch Italien sind es noch einmal rund 400 Kilometer. Nachdem Sie den Nationalpark Cilento und Vallo di Diano gestreift haben, geht es für Sie immer entlang der Küste durch die Orte Scalea und Paola, bis Sie Tropea erreichen.


Die Route führt Sie durch eine der authentischsten Ecken Italiens, in der die unterschiedlichsten Epochen Spuren hinterlassen haben. Die Gebäude entlang Ihres Weges sind teils noch aus dem römischen, byzantinischen und barocken Zeitalter. Wenn Sie Kalabrien erreicht haben, erwartet Sie eine Landschaft aus hohen Bergen, rauen Klippen und feinen, weißen Sandstränden mit kristallklarem Wasser.

Kalabrien auf einen Blick

  • Catanzaro ist die Hauptstadt Kalabriens, der südlichsten Region des italienischen Festlandes.

  • Kalabrien verfügt über eine Küstenlänge von 780 Kilometern mit teils karibischen Sandstränden und einsamen Buchten.

  • Hier treffen drei Klimazonen aufeinander: Am Tyrrhenischen Meer herrscht subtropisches, am Ionischen Meer trockenes und in den Hochebenen kühleres Klima.

Planen Sie Ihre Italien-Roadtrip-Route

Sie wollen am liebsten direkt Kofferpacken, das Auto volltanken und Ihren Roadtrip durch Italien starten? Dann nehmen Sie sich noch kurz Zeit für Ihre Urlaubsplanung: Die Etappen können Sie schon im Vorfeld festlegen oder spontane Stopps einlegen. Ihr Roadtrip – Ihre Regeln.

DER Soundtrack für Ihre Tour

So hört sich das Gefühl von Freiheit an

Vom gemütlichen Südtirol über den azurblauen Gardasee, die toskanischen Hügellandschaften und die atemberaubende Amalfiküste bis runter nach Kalabrien – dieser Soundtrack ist so abwechslungsreich wie Ihr Roadtrip durch Italien.


Immer mit im Gepäck: Der Klang nach Sonne, Meer und Freiheit. By the way: Mitsingen ist ausdrücklich erlaubt!

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