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Surfen auf Hawaii

Surfen auf Hawaii

Das Tropenparadies ist die Wiege des Surfens

Die Inselgruppe im Pazifik gilt als Geburtsort des Wellenreitens, was nicht verwundert, denn kein anderes Archipel liegt weiter vom Festland entfernt. Nach tausenden Kilometern treffen die Wellen erstmals auf eine Küste, deshalb sind sie besonders mächtig. In den windreichen Wintermonaten erwarten Sie beim Surfen auf Hawaii bis zu zwanzig Meter hohe Wellenkämme.

Die Geschichte des Wellenreitens auf Hawaii

Bunte Surfbretter

Der Ursprung des Wellenreitens geht auf die Zeit um 1000 nach Christus zurück, erfunden wurde es von polynesischen Siedlern, die aus Tahiti und Tonga auf das hawaiische Archipel kamen. Sie bauten sogar Tempel an ihren Surfspots, um den Gott der Wellen zu ehren. Zunächst war Surfing ein Sport der Häuptlinge, doch im Laufe der Zeit entwickelte es sich zu einer Aktivität für alle. Frauen, Männer und Kinder surften, meist waren sie dabei nackt. Sowohl die Gleichstellung der Geschlechter als auch die Nacktheit sorgten für Entsetzen unter den christlichen Missionaren, die im frühen 19. Jahrhundert auf die Inseln kamen. Das Surfen auf Hawaii war Teil der Lebenskultur, oft stürzten sich die Hawaiianer direkt nach dem Sonnenaufgang in die Wellen, die Arbeit ruhte, während sie sich im Wasser vergnügten. Von den Missionaren wurde das Wellenreiten als unmoralisch und unnütz betitelt, sie verboten es kurzerhand – und dieses Verbot hielt jahrzehntelang an. Nur wenige Hawaiianer widersetzten sich und erhielten die Tradition auf diese Weise. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts erwachte die Kultur des Surfens auf Hawaii zu neuem Leben. 1908 gründete der Reisejournalist Alexander Ford Hume am Waikiki Beach den weltweit ersten Surfclub „Outrigger Canoe Club“.

Erster Surfclub wurde 1908 gegründet, der "Outrigger Canoe Club"

Die ultimativen Surfspots der Hawaii-Inseln

Surfer am North Shore Beach auf Oahu

Spektakulär ist der Anblick von Surferinnen und Surfern, die Big Waves reiten, das sind riesige Wellen, die eine Höhe von sechs Metern übersteigen. Es gibt kaum eine Sportart, die einen größeren Adrenalinkick verschafft. An den heißesten hawaiischen Surfspots können Sie die Champs beim Wellenreiten beobachten. Auf Oahu gibt es mehrere Strände, an denen sich das Zuschauen lohnt. Berühmt sind die Wellen der North Shore, der Nordküste der Insel, wo weltbekannte Surfwettbewerbe wie der Triple Crown of Surfing ausgetragen werden. Bei der Inselhauptstadt Honolulu befindet sich der Waikiki Beach, ein Surfspot mit langer Tradition. Der hawaiianische König Kamehameha I. verfügte im Jahr 1812, dass nur er dort surfen durfte. Des Weiteren ist der Makaha Beach an der Westküste ein exzellenter Ort, um die Kunst von Wellenreiterinnen zu erleben, fortgeschrittene Surfer können sich auch selbst aufs Brett wagen. Ein Geheimtipp ist die Insel Molokai, die zwischen Oahu und Maui liegt. Im Westen finden sich der Kepuhi Beach und der Papohaku Beach, vor der Küste herrscht eine ausgesprochen starke Strömung, der sogenannte Molokai Express.

Geheimtipp: Insel Molokai mit dem "Molokai Express"

Surfing als hawaiianisches Lebensgefühl

Die bunten Surfbretter am Waikiki Beach

Das Surfen auf Hawaii ist mehr als nur ein Sport, es ist ein Lebensgefühl. Auf Hawaiianisch heißt surfen „nalu“, zugleich bezeichnet das Wort den „Weg zu sich selbst“. Von so viel Spiritualität wie einst ist das Reiten der Wellen heute nicht mehr geprägt, doch das Aloha-Feeling hat sich erhalten. Zur Philosophie des Surfens gehören die Hula, die Klänge von Ukulelen und das Beisammensein am Strand. Hawaiihemden waren die Mode der Surfer in den Fünfzigern, bis heute hat sich bei der Strandkleidung die Vorliebe zur Farbenfreudigkeit erhalten, auch wenn es viele Neuerungen gibt. Ausgefeilter sind die Boards und die Kleidung der Profis geworden, inzwischen gibt es sogar beheizbare Wetsuits. Aus der Lebenskultur entwickelten sich spannende Wettkämpfe, die Surfbretter wurden handlicher und leichter. Heute gibt es diverse Bretter für verschiedene Disziplinen, neben den klassischen Longboards, mit denen Anfänger gewöhnlich starten, kommen vor allem Shortboards zum Einsatz, die besonders dynamisch sind.

Wellenreiten für Anfänger im Hawaiiurlaub

Hookipa Beach Park Maui

Inspiriert von den Wellenritten der Profis bekommt ein jeder Lust, sich selbst im Surfen zu versuchen. Auf Hawaii sind zahlreiche Surfschulen zu Hause, die Kurse für Anfänger anbieten. Wer die Insel Oahu bereist, findet an den Stränden Honolulus und am Haleiwa Beach Anbieter, welche die Grundlagen des Wellenreitens vermitteln. Die größte Hawaii-Insel Big Island lockt mit dem Honolii Beach an der Ostküste Neulinge im Surfen an. Die besten Surfreviere der Insel Maui liegen an der Nordküste. Ein bekannter Spot ist der Ho'okipa Beach Park, dort können Sie nicht nur Surfen, sondern auch Kitesurfen lernen. Darüber hinaus ist der Strand von Lahaina bestens für Beginner geeignet. Im Norden der Insel Kauai verführt der Waioli Beach Park Fortgeschrittene zum Wellenreiten, während an der Südküste der Poipu Beach ein perfektes Übungsgebiet für Surfneulinge darstellt. Wenn Sie bereits Surferfahrung haben, können Sie auch Bretter leihen, statt einen Kurs zu belegen. Beim Surfen auf Hawaii ist zu beachten, dass die Einheimischen durchaus noch das Vorrecht haben, eine Welle zu reiten. Respektieren Sie das und warten Sie, wenn ein Hawaiianer auf einen Wogenkamm zustürmt. Dieser hawaiische Surfkodex gilt für Anfänger wie Profis gleichermaßen, dies macht das Wellenreiten so besonders. Wählen Sie bei DERTOUR Hotels, Flüge oder Rundreisen aus und erleben Sie selbst den einmaligen Spirit der Surfgemeinden auf Hawaii.

Hawaiianer haben das Vorrecht eine Welle zu reiten

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