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Altstadtgassen in Rhodos Stadt bei Sonnenschein

Top-Tipps für das authentische Rhodos

8 Insel-Insider im Interview

Rhodos ist ein Geschenk. Einst für die Götter, heute für Urlauber. In der griechischen Mythologie überreichte Göttervater Zeus die Insel an Sonnengott Helios. Dieser benannte sie nach seiner geliebten Rhode, der Tochter des Meeresgottes Poseidon. Sonne und Meer – ein Zauber, der Rhodos bis heute auszeichnet.

Als Reisespezialist hat DERTOUR Mitarbeiter/innen auf der ganzen Welt, die sich in „ihrer“ Urlaubsregion bestens auskennen und unsere Gäste vor Ort optimal betreuen und beraten. Unsere Rhodos-Expertin ist Katja Grueter, die seit 15 Jahren auf der Insel lebt. Exklusiv für uns machte sie sich auf den Weg, um Ihnen Rhodos Tipps aus der Perspektive von Insel-Insidern vorzustellen.

Begleiten Sie sie zu einem Koch, der Tintenfische auf Wäscheleinen hängt. Lassen Sie sich in den stylish-eleganten Beachclub einer schwedischen Griechin entführen. Lernen Sie einen Meeresbiologen kennen, der auf seinen Bootstouren eine Delfingarantie gibt. Und es gibt noch viel mehr zu entdecken: Acht spannende Charaktere gewähren Ihnen Einblicke in das authentische Rhodos.

Katja Grueter

50 Jahre, hat Deutschland vor 15 Jahren den Rücken gekehrt und lebt heute mit ihren zwei Hunden Ginger und Lumpi auf Rhodos, wo sie für die DER Touristik tätig ist. 

Die mit dem Herzen kochen

Im Jahr 1933, als Dimitris Mavrikos sein Restaurant eröffnete, hätte wohl niemand gedacht, dass das „Mavrikos“ einmal zu den besten Restaurants Griechenlands zählen und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet werden würde.

Heute führen die Enkelsöhne Dimitris und Michalis das Restaurant mit viel Tradition, Liebe und Leidenschaft. Beide haben im Ausland studiert, aber dass Sie nach Rhodos zurückkehren würden, daran bestand nie ein Zweifel.


Übrigens: Die Mavrikos-Brüder haben uns ein Rezept verraten - Sie finden es ganz am Ende ihres Interviews.


Katja: Euer Restaurant ist eine Legende – was waren für euch persönlich die legendärsten Momente?
Dimitris: Lindos war schon in den 1950er und 60er Jahren ein Treffpunkt für den Jet Set und die High Society. Eine italienische Countesse brachte viele Freunde hierher, viele wohlhabende Ausländer kauften sich in Lindos ein Haus und ließen es renovieren. Deswegen ist der Ort bis heute so gut erhalten. Prominente Gäste waren hier also schon immer normal. Aber eine Begegnung werde ich nie vergessen: Als ich neun Jahre alt war, betrat Jackie Onassis mit ihrer Schwester und ihrem Schwager unser Restaurant. Noch nie hatte ich eine schönere und elegantere Frau gesehen!


In den 1980er Jahren war Buzz Aldrin, der amerikanische Astronaut, bei uns im Restaurant. Ich war fasziniert – wir philosophierten stundenlang über den Mond, die Apollo-Missionen und das Weltall.


Katja: Ganz unter uns: Wann stehen die Chancen am besten, einen Blick auf einen eurer Promi-Gäste zu erhaschen?
Michalis: Das ist jederzeit möglich! Es kann immer jemand hereinkommen – und vielleicht erkennt man ihn oder sie nicht gleich. David Gilmour von Pink Floyd hat zum Beispiel ein Haus in Lindos. Aber bei uns werden alle Gäste gleich behandelt, denn für uns sind sie alle gleichermaßen wichtig.

Dimitris und Michalis Mavrikos

66 und 63 Jahre, geboren in Rhodos-Stadt, ihr Restaurant „Mavrikos“ in Lindos gilt als eines der besten in ganz Griechenland.


Restaurant Mavrikos

Katja: Was macht eure Küche so besonders?


Michalis: Also hauptsächlich das Talent meines Bruders!


Dimitris: (lacht) Aber natürlich auch die Familienrezepte und die tollen griechischen Zutaten. Und nicht zuletzt muss man mit dem Herzen kochen – sonst gelingt kein Gericht.

Katja: Welche ist die schönste Jahreszeit auf Rhodos?
Dimitris: Der Winter – er ist mild und hat trotzdem viel Licht und Sonne.


Katja: Was ist Dein Lieblingsplatz auf Rhodos?
Michalis: Rhodos Stadt. Ein Spaziergang vom Aquarium bis zur Altstadt … Ich mag die Silhouette mit den Minaretten, dem Großmeister-Palast und den Palmen.

Katja: Was sollte man auf Rhodos unbedingt gesehen haben?
Dimitris: Das Kloster Moni Skiadi, auf dem Weg nach Messanagros. Hier hat man einen tollen Blick auf das Meer und einen Felsen, der aussieht wie ein Schiff. Eine Legende sagt, dass Piraten das Kloster überfallen und alle Kostbarkeiten gestohlen haben. Als Strafe hat die Heilige Madonna das Schiff versteinert und so liegt es bis heute dort.


Katja: Welche ist die schönste Jahreszeit auf Rhodos?
Dimitris: Der Winter – er ist mild und hat trotzdem viel Licht und Sonne.

Katja: Könnt ihr diesen Satz bitte vervollständigen? Rhodos ist die schönste Insel der Welt, weil …


Dimitris: … ich die Leute mag, die hier leben …


Michalis: (nickt) … hier auf der Insel des Helios.

FAVA mit karamellisierten Zwiebeln - ein Rezept aus dem Hause "Mavrikos"

Bild

Zutaten (für ca. 4 Personen):

400 gr gelbe Spalterbsen – gute Qualität

2 mittelgroße Zwiebeln

70 ml -100 ml Olivinöl

2-3 Lorbeerblaetter

1 Prise Salz, Pfeffer

Man wäscht die Erbsen mit Wasser und kocht diese zusammen mit 2-3 Lorbeerblättern und 2 geschälten Zwiebeln. Wenn das Wasser kocht, den entstehenden Schaum abschöpfen, bis die Erbsen weich sind (ca. 30 Minuten). Dann im Mixer zu einer harmonischen Masse zerkleinern. Dazu gibt man ca. 70 ml -100 ml Olivenöl, Salz und Pfeffer.


Danach frische Zwiebeln in Würfel schneiden und in der Pfanne gold anbraten und am Ende mit einer Prise Zucker ankaramellisieren. Fava Paste anrichten und mit den karamellisierten Zwiebeln und mit Paprikapulver garnieren.

Auf den Spuren der Antike

Als Spezialist für die Kunst- und Kulturgeschichte Griechenlands kennt sich Stamatis Lymperopoulos auch auf Rhodos bestens aus. Schon oft ist er in diesem Zusammenhang als Experte, u.a. für den „Spiegel“ und die ZDF-Serie „Terra X“ aufgetreten.

Zudem arbeitet der Historiker und Archäologe als Reiseleiter und zeigt seinen kulturinteressierten Gästen die schönsten und interessantesten Ecken Griechenlands.


Katja: Herr Dr. Lymperopolous, wie erklärt man den „Koloss von Rhodos” in einem Satz?
Dr. Lymperopolous: Er war die 30 m hohe Bronzestatue des Sonnengottes Helios und eines der sieben Weltwunder – sein Heiligtum wurde unter dem Großmeisterpalast vermutet und bei einem schweren Erdbeben 227/226 v. Chr. zerstört.

Dr. Stamatis Lymperopoulos

70 Jahre, hat in Hamburg Archäologie, Geschichte und Klassische Philologie studiert und lebt mit seiner deutschen Frau in Delphi, wo er auch geboren ist

Rhodos im Frühling

Katja: Welche ist die schönste Jahreszeit auf Rhodos?
Dr. Lymperopolous: April oder Mai sind sehr schöne Monate – dann steht die Insel in voller Blüte.


Katja: Was sollte man essen oder trinken, um Rhodos zu schmecken?
Dr. Lymperopolous: Cair, der Schaumwein aus Embonas, hat einen sehr fruchtigen Geschmack, es gibt ihn in trockener und halbtrockener Qualität. Und natürlich den rhodischen Honig. Dazu gibt es am Rande von Rhodos Stadt übrigens auch ein interessantes Museum.

Die Burgruine Monolithos

Katja: Herr Dr. Lymperopolous, welche drei historischen Sehenswürdigkeiten sollte man unbedingt gesehen haben, bevor man Rhodos wieder verlässt?


Dr. Lymperopolous: 1. Die kleine Kapelle Agios Nikolaos Fountouklis aus dem 15. Jahrhundert, die sich auf dem Berg Profitis Elias befindet. 2. Monolithos Castle, eine Festung der Johanniter-Ritter in atemberaubender Landschaft. 3. Die Altstadt von Rhodos mit dem Großmeisterpalast.

Katja: Können Sie bitte diesen Satz vervollständigen: Rhodos ist die schönste Insel der Welt, weil …


Dr. Lymperopolous: Vielleicht ist Rhodos nicht die schönste Insel der Welt, aber sicher Griechenlands, weil sie eine abwechlungsreiche Landschaft hat, ein mildes Klima das ganze Jahr hindurch, sehr grün ist und historische Höhepunkte aufweist von der Antike bis heute.

Ein Ort zum Entspannen und Genießen

Sofia Kyriazakou hat einen Arbeitsplatz, um den sie sicher viele beneiden: Sie führt einen Beachclub am traumhaften Strand von Lachania. Das brandneue und trendige MEA TERRA ist die perfekte Location für einen rundum gelungenen Tag am Meer. Nur Wasser, Sand und der Himmel darüber! Die Tochter einer Schwedin und eines Griechen lernte im österreichischen Kleinwalsertal und am Tegernsee Hotelmanagement und arbeitete in der Gastronomie. Daher spricht sie auch so gut deutsch. All ihre Erfahrungen und ihr Herzblut fließen ins MEA TERRA.


Katja: Was erwartet die Leute in eurem Beachclub?
Sofia: Das Motto ist Pure – True – Simple: Erdtöne, Bohemian Design und eine Mischung aus Beachclub und Kulinarik.


Katja: Wer sind eure Gäste?
Sofia: Bunt gemischt, Griechen am Wochenende, ansonsten unter der Woche viele Urlauber, die auch mal raus aus dem Hotel möchten, darunter Holländer, Deutsche und Österreicher.

Sofia Kyriazakou

33 Jahre, Managerin des neuen Beachclubs MEA TERRA, macht nebenher in den Wintermonaten eine Ausbildung zum Sommelier in London.


MEA TERRA Beachclub
 

Katja: Beachclubs gibt es viele – was macht euren besonders bzw. was macht ihr anders als andere?

Sofia: Bei uns entflieht man dem Massentourismus und verbringt eine erholsame Zeit, vielleicht ein bisschen Urlaub vom Hotelurlaub. Wir bieten Sun – Beach – Relax mit vorzüglichen Gerichten, super Service, netten Leuten, internationalem Publikum und tollen Getränken – perfekt für einen angenehmen Tag am Strand.

Sonnenuntergang beim Monolithos Castle

Katja: Was auf Rhodos sollte man als Urlauber unbedingt gesehen haben?
Sofia: Profitis Ilias, Eloussa und das grüne Rhodos mit dem Charme der italienischen Vergangenheit.


Katja: Wo kann man den romantischsten Sonnenuntergang erleben?
Sofia: Beim Monolithos Castle an der Westküste – spektakuläre Lage, wild und schön romantisch!

Katja: Was ist dein Lieblingsplatz auf Rhodos?
Sofia: Lachania – hier gibt es so schöne Häuser, und es ist nicht so überlaufen wie Lindos.


Katja: Wie sieht dein perfekter Tag aus?
Sofia: Morgens Yoga am Strand, anschließend Schwimmen im Meer, dann Brunch im MEA TERRA mit einem Glas guten griechischen Weißweins, abends nach Rhodos Stadt mit Abendessen im Restaurant Marco Polo in der Altstadt.

Katja: Rhodos ist die schönste Insel der Welt, weil …

Sofia: … sie so viel Abwechslung bietet: schöne Farben, das Licht, die Geschichte, Natur, das Meer, die Menschen.

Vom Bierbrauen auf Rhodos

Bernhard Reuscher ist viel herumgekommen: Der 50-jährige, geboren im Berchtesgadener Land, hat schon in einigen Ländern dieser Welt gearbeitet, unter anderem in Südkorea und China, wo er seine Frau kennenlernte. 2008 kam der bayerische Bierbrauer nach Rhodos - und blieb. Seine Frau folgte ihm kurze Zeit später, längst ist die griechische Sonneninsel für das Paar und seine zwei Kinder liebgewonnene Heimat geworden. Wasseraufbereitungsanlagen machen das Bierbrauen auf Rhodos möglich - und vereinen für Bernhard Reuscher arbeiten, leben und wohlfühlen.

Bernhard Reuscher

50 Jahre, bayerischer Bierbrauer, braut auf Rhodos Bier nach deutschem Reinheitsgebot
 

Strand an der Westküste von Rhodos

Katja: Deutsches Bier auf Rhodos - das ist ein kleines Phänomen. Wie kam es dazu?


Bernhard: Ein befreundeter Bierbrauer hatte mir das Angebot gemacht. Kurz danach habe ich meinen heutigen Chef auf einer Messe kennengelernt, ihm jedoch zunächst mehrfach abgesagt – bis er mich und meine Frau im Dezember 2007 für ein Wochenende nach Rhodos eingeladen hat. Ich dachte „Wow, hier gibt’s sogar im Winter schönes Wetter”. Zunächst bin ich alleine nach Rhodos gegangen, zwei Monate später kam meine Frau nach. Es hat uns vom ersten Moment an super gut auf dieser Insel gefallen.

Katja: Warum sollte man auf Rhodos griechischen Wein stehen lassen und (Dein) Bier trinken?

Bernhard: Sollte man nicht – sondern man sollte erst Bier trinken. Nach dem Motto: „Wein auf Bier, das rat' ich Dir. Bier auf Wein, das lass' sein.” Bier ist auf jeden Fall ein besserer Durstlöscher als Wein.



Katja: Zu welcher griechischen Spezialität schmeckt Dein Bier am besten?

Bernhard: Zu allen Fleischgerichten, speziell zu den leckeren griechischen Grillspezialitäten. Würdest Du Weißwein zu Gyros oder Souvlaki trinken oder lieber ein Bier? Alles was „umami” ist, also diese fünfte Geschmacksrichtung aus den stark proteinhaltigen Nahrungsmitteln, passt gut zum Bier. Denn auch der Biergeschmack ist herzhaft-intensiv – Hefe ist umami.

Gefüllte Weinblätter

Katja: Welche Hotels und Restaurants schenken das deutsche Bier aus?
Bernhard: Hauptsächlich Al Hotels, aber auch lokale Tavernen oder Restaurants.


Katja: Hast Du als Genussmensch auch eine Restaurantempfehlung auf Rhodos für uns?
Bernhard: Das „Ouzeri" in Maritsa, dort kann man tolle kleine „Schmankerl” essen.

Katja: Was sollte man auf Rhodos unbedingt gesehen haben?

Reuscher: Die Altstadt von Rhodos Stadt. Der Blick in die kleinen Gässchen verrät, wie die Bewohner der Altstadt leben. Rhodos Stadt ist eine der wenigen, „bewohnten”' UNESCO Weltkulturerben (Anmerkung von Katja).


Katja: Was ist dein Lieblingsplatz auf Rhodos?

Reuscher: Der Rodini Park ist ein kleiner schöner Park, ideal für Familien und Paare. Der Park wurde von einer italienischen Familie angelegt, er ist etwas verwunschen und wild – und wunderbar schattig im Sommer.

Katja: Wie würdest Du den folgenden Satz vervollständigen? Rhodos ist die schönste Insel der Welt, weil ...


Bernhard: … es eine sichere Insel ist, nahezu ohne Gewalt und Kriminalität. Ich habe noch nie zwei Griechen gesehen, die sich schlagen oder betrunken sind.

Der Mann mit der Tintenfischwäscheleine

Ein paar himmelblaue Stühle, karierte Tischdecken, ein Dach aus Schilf und eine Wäscheleine voller Tintenfische, die dort zum Trocknen aufgehängt werden … viel Deko braucht es nicht, im Restaurant von Adonis. Er und seine Frau Olga möchten ihre Gästen einfach nur mit gutem, frisch gefangenem Fisch verwöhnen. Den Blick aufs Meer gibt’s gratis dazu.


Katja: Du sprichst gut deutsch – wie kommt es?
Adonis: Als ich 23 war, gab es in Griechenland keine Möglichkeiten, Geld zu verdienen. So bin ich nach Deutschland gegangen und habe in Bremen als Heringsfischer auf einem großen Trawler angefangen. Erst 1989 bin ich wieder zurück nach Rhodos gegangen.

Adonis Konstantinidis

81 Jahre, geboren auf Rhodos, betreibt seit 1994 seine Taverne am Plimmiri Beach


Plimmiri Beach Fish Restaurant

Das Plimiri Beach Fish Restaurant

Katja: Was glaubst du, macht für deine Besucher den Reiz deiner Taverne aus?


Adonis: Ich denke, es sind der frische Fisch und die authentische griechische Küche. Gleich früh am Morgen holen wir uns vom Fischer das Beste aus seinem Fang. Ungefähr 30 kg brauchen wir pro Tag. Heute gibt es zum Beispiel Dorade, Barracuda und natürlich Oktopus. Bei uns wird alles frisch, einfach und natürlich zubereitet. Auch die Pommes Frites werden jeden Tag von Hand frisch geschnitten.

Meeresfrüchte-Risotto

Katja: Wenn du selbst einmal gut essen gehen möchtest – wohin gehst Du?


Adonis: Ich gehe gerne ins Paragadi Fisch-Restaurant in Rhodos Stadt. Hier gibt es tolle Fischspezialitäten, das Meeresfrüchte- Risotto ist besonders lecker. Aber es gibt hier auch sehr guten Archino-Salat (Seeigel), ihn nennt man auch das Viagra des Meeres (lacht) ... mal sehen ob Ihr das so schreibt.

Der ursprüngliche Westen von Rhodos

Katja: Was sollten Besucher der Insel auf keinen Fall verpassen?
Adonis: Die Westseite der Insel. Hier findet man noch das wilde, ursprüngliche Rhodos


Katja: Was ist dein Lieblingsplatz auf Rhodos?
Adonis: Die Altstadt von Rhodos Stadt – aber abseits der belebten Hauptflaniermeile.

Katja: Kannst Du bitte diesen Satz vervollständigen: Rhodos ist die schönste Insel der Welt, weil …


Adonis: … hier an 320 Tagen im Jahr die Sonne scheint und man alles hat, was man braucht.

Der Mann aus dem Meer

Der „Mann aus dem Meer”, leidenschaftlicher Taucher und Meeresbiologe, lockt mit seiner nachhaltigen Fischfarm Thunfische und Delfine an. Kommerzielle Touren bietet Savvas Hatzinikolaou nicht an, aber wenn man ihn fragt, zeigt er kleinen Gruppen gerne die Unterwasserwelt der Ägäis – an Bord seines Bootes, beim Schnorcheln oder einem kleinen Tauchausflug.


Katja: Was ist das Besondere an deinen Ausflügen – für die Teilnehmer und auch für dich selbst?
Savvas: Bei den Ausflügen folgt ein Highlight auf das andere – genau das macht den Reiz aus. Man erlebt die Unterwasserwelt der Ägäis hautnah, darunter Delphine, Thunfische und Wasserschildkröten. Durch das kleine Boot entdeckt man versteckte Orte wie die Insel Alimnia, die bei größeren Ausflügen nicht angesteuert werden können. Generell ist die ganze Tour ein fantastisches Abenteuer für die Teilnehmer: Wer kann schon behaupten, in einem Fischbottich mit tausenden Fischen gebadet zu haben, für kurze Zeit der Kapitän eines Schnellbootes gewesen zu sein oder die schönsten Inseln Griechenlands an nur einem Tag gesehen zu haben?

Savvas Hatzinikolaou

57 Jahre, Meeresbiologe und Besitzer einer nachhaltigen Fischfarm 


Blutopia Marine Park
 

Katja: Wie ist die Idee dieser Bootstouren zur Fischfarm entstanden?
Savvas: Durch meine Freunde. Bei einem privaten Ausflug auf meinem Schnellboot schwärmten sie von meiner faszinierenden Arbeit als Meeresbiologe. Und durch mein Hobby Tauchen hatte ich vor einigen Jahren die Idee, die Fischfarm aufzubauen.

Katja: Bitte vervollständige diesen Satz: Tauchen auf Rhodos ist wie ...
Savvas: ... ein Traum, aus dem man nie wieder aufwachen möchte.


Katja: Wo sind die besten Tauch-Hotspots auf Rhodos?
Savvas: Rhodos hat viele schöne Tauchplätze. Für alle, die die Unterwasserwelt der Ägäis kennenlernen möchten, empfehle ich den Blutopia Marine Park. Wer etwas abenteuerlustiger ist, kann in Plimmiri ein gut erhaltenes Schiffswrack auf 21 Metern Tiefe erkunden – das ist aber trotzdem noch ein relativ einfaches Tauchziel. Wer Lust auf Höhlentauchen hat und schon erfahrener im Tauchen ist, sollte unbedingt nach Lindos.

Die berühmte Anthony-Quinn-Bucht

Katja: Was war dein schönstes Unterwassererlebnis auf Rhodos?
Savvas: Da muss ich nicht lange überlegen. Einmal war ich in einem meiner Fischkörbe mit zehn bis zwölf Delphinen und zwanzig Thunfischen mit jeweils unglaublichen 200 bis 300 Kilogramm Gewicht tauchen. Ein unvergessliches Erlebnis!


Katja: Hast du auch Strandempfehlungen für alle, die nicht so gerne tauchen gehen?
Savvas: Die Anthony-Quinn-Bucht mit kristallklarem Wasser und Kieselstrand in der Nähe von Faliraki kann ich sehr empfehlen. Ein weiterer Tipp ist Kato Petres, nicht weit von Rhodos Stadt entfernt. Das absolute Highlight ist hier das Schwimmen beim Sonnenuntergang mit der „music of the seas” – der wunderschönen Melodie der Wellen.

Katja: Wo kann man auf Rhodos gut feiern gehen?
Savvas: Mit Freunden gehe ich gerne in die Altstadt von Rhodos Stadt. Aber auch die Bar “Ronda” beim Elli Beach in der Neustadt von Rhodos kann ich sehr empfehlen.


Katja: Was ist dein Lieblingsplatz auf Rhodos?
Savvas: Ganz klar – Monte Smith. Das ist der perfekte Ort, um mal tief durchzuatmen und sich mit dem Meer und dem Himmel verbunden zu fühlen. Von hier aus hat man eine fantastische Aussicht auf den Hafen von Rhodos und kann bis zur Türkei und zu den griechischen Inseln Symi und Chalki blicken.

Katja: Bitte vervollständige diesen Satz: Rhodos ist die schönste Insel der Welt, weil ...


Savvas: … die Insel alles bietet, was man braucht, um glücklich zu sein.

Tipps für das schönste Urlaubsfoto auf Rhodos

Ganz exklusiv für DERTOUR waren die beiden angesagten Influencerinnen Nanja Hauff und Jana Bogena auf Rhodos. Sie haben für uns die Insel durch die Kamera-Linse erkundet und sich anschließend ebenfalls Katjas Fragen gestellt.

Nanja reist für ihr Leben gerne und teilt ihre schönsten Momente und Urlaubserfahrungen mit anderen Reisehungrigen auf Instagram. Jana findet den passenden Ausgleich zu ihrer Promotion in Chemie beim Reisen und Fotografieren. Beide verraten hier ihre absoluten Lieblingsplätze auf der Insel und geben praktische Tipps für das perfekte Urlaubsfoto!


Katja: Was beeindruckt dich an Rhodos und was macht Rhodos für dich so außergewöhnlich im Vergleich zu anderen Inseln, die du besucht hast?
Jana: Das kristallblaue Wasser, die Abwechslung von Kies- und Sandstränden und auch die Unterschiede zwischen der Ost- und Westküste. Die kleinen Buchten haben mich sehr an die italienische Amalfiküste erinnert, aber fährt man eine Bucht weiter, findet man einen kilometerlangen Sandstrand. Atemberaubend und einzigartig!

Jana Bogena und Nanja Hauff

Jana, 30 Jahre, Influencerin, macht gerade ihren Doktor in Chemie an der LMU München

Nanja, 27 Jahre, Influencerin und Grundschullehrerin aus dem Schwarzwald

Katja: Was ist dein Lieblingsplatz auf Rhodos?

Nanja: Definitiv die Gegend um Lindos herum. Hier gibt es so viel zu sehen: die Akropolis, drei wunderschöne Strände, die tollen Gassen im Dorfzentrum, süße Cafés und Restaurants mit Ausblick auf die Akropolis ... Es ist für jeden etwas dabei!

Jana: Das ist sehr schwer zu sagen, aber die traumhaften einsamen Strände der Westküste haben es mir angetan. Plimmiri Beach hat mir besonders gut gefallen.

Katja: Was sind deine Tricks und Tipps für deine schönen Fotografien?

Nanja: Man sollte sich definitiv einen Mietwagen buchen, um flexibel zu sein und verschiedene Spots anfahren zu können. Außerdem ist es günstiger und angenehmer, außerhalb der Hochsaison zu verreisen, denn dann hat man viele Orte fast ganz für sich alleine und die Temperaturen sind ebenfalls um einiges erträglicher als im Hochsommer. Man braucht keine teure Kamera, um schöne Bilder zu machen, man muss nur zur richtigen Zeit unterwegs und ein bisschen kreativ sein, dann kommen immer tolle Bilder dabei heraus!

Katja: Welche Empfehlungen kannst du anderen geben, die gerne tolle Urlaubsfotos mit nach Hause nehmen wollen? In deinen Bildern ist beispielsweise das Licht immer wunderschön. Und wie bekommst du es hin, dass es stets wirkt, als wärst du ganz alleine an dem Spot?

Jana: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Das bezieht sich sowohl auf die Haupt- als auch auf die Nebensaison. Bei Bildern in der Natur stehe ich immer extra früh auf. In den frühen Morgenstunden ist es so friedlich und man ist ganz alleine. Da ist auch das Licht sehr viel schöner. Oder ich informiere mich vorab, wann gewisse Öffnungszeiten sind, und bin kurz vorher dort. Ich persönlich mag die Golden Hour vor Sonnenaufgang und Sonnenuntergang am liebsten.


Katja: Rhodos ist die schönste Insel der Welt, weil …

Jana: … sie so vielseitig ist und unglaublich viel zu bieten hat, angefangen von traumhaften Buchten und verlassenen Sandstränden bis hin zu einer malerischen Altstadt. Was mir aber besonders aufgefallen ist, sind die unglaublich lieben und gastfreundlichen Menschen hier.

Nanja: ... man Griechenland nicht erlebt hat, ohne Rhodos besucht zu haben.

Mit frischem Blick - die Urlauberperspektive

Wenn man 30 wird, kann man schon mal flüchten. Unter die Bettdecke, in mehrere Gläser Gin Tonic … oder aber nach Rhodos! So hat es DERTOUR-Mitarbeiterin Leona im August 2019 gemacht und eine Woche unter der griechischen Sonne verbracht.


Katja: Fast jede Frau hadert mit der 30 – hat die Insel deinen Geburtstagsblues vertrieben?
Leona: Auf jeden Fall! Neben den vielen Köstlichkeiten und Getränken im All-Inclusive-Paket unseres Hotels lti Asterias Beach, hatte ich eine ganze Geburtstagswoche: Mein Freund hat mich immer wieder überrascht und mir die schönsten Ecken der Insel gezeigt, ohne dass ich wusste, was auf mich zukommt. Da hatte ich gar keine Zeit, mir Gedanken um die Zahl 30 zu machen.


Katja: Was waren deine drei Rhodos Tipps?
Leona: 1. Die Altstadt von Rhodos Stadt mit ihren kleinen Gässchen. 2. Das Städtchen Lindos mit den weißen Häusern, an deren Wänden knallrote Bougainvilleen wuchern. 3. Eine abendliche Bootstour mit Schnorchelstopp, Buffet und Getränken, Live-Musik und einem romantischen Sonnenuntergang – ein total relaxter Abend!

Leona Krempel

30 Jahre, Rhodos-Urlauberin, hat gerade ihren Geburtstag dort verbracht.

Katja: Wo ist Dein schönstes Foto in diesem Urlaub entstanden?


Leona: An der St. Pauls Bay bei Lindos. Oder besser gesagt über der St. Pauls Bay. Wir haben mit unserer Drohne Luftaufnahmen von der Bucht gemacht. Mir gefallen die Miniatur-Sonnenschirme, -Menschen und -Boote und das unglaubliche Blau des Wassers.

Katja: Was war Dein Lieblingsstrand?


Leona: Wir waren mehrmals am Glystra Beach in der Nähe von Lindos: eine kleine Bucht mit Sandstrand, Liegen, einem kleinen Büdchen und gar nicht überlaufen. Wir waren hier auch schnorcheln und haben Fischschwärme und kleine Mini-Tintenfische gesehen.

Katja: Was hat Dich überrascht auf Rhodos?


Leona: Ich hatte von Rhodos Stadt nicht viel Besonderes erwartet, war aber völlig begeistert von der schönen Altstadt. Und die kleinen Buchten, deren glasklares Wasser in allen Blau- und Türkistönen schimmert.

Katja: Was war dein Lieblingsort auf Rhodos?


Leona: In Rhodos Stadt sind wir durch Zufall auf die Hafiz Ahmed Agha Library gestoßen. Insbesondere das Drumherum hat mich begeistert: Die Bibliothek liegt in einem ruhigen kleinen Innenhof mit viel Grün und – mein Highlight – einem ganz besonders gemusterten Boden aus schwarzen und weißen Kieselsteinchen. Eine richtige Oase inmitten des Trubels von Rhodos Stadt.

Katja: Kannst Du den Satz vervollständigen: „Rhodos ist die schönste Insel der Welt weil …“


Leona: Hmm, gar nicht so leicht zu beantworten. Ich bin noch nicht genug gereist, um meinen absoluten Favoriten zu küren. (lacht) Aber wunderschön ist Rhodos allemal. Das nächste Mal komme ich allerdings im September oder Oktober, wenn es nicht mehr gar so heiß ist.

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