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Entspannter Urlaub in Singapur

Worldwide Weihnachten

Von Weihnachtsmann bis Winterurlaub – wie die Welt das Fest feiert

Diesen Dezember gehen wir es ruhig an und bleiben zuhause – bis auf einen: Der Weihnachtsmann reist auch 2020 um die Welt und verteilt Geschenke. Doch welche Länder besucht er dabei und welche Bräuche gibt es weltweit? Wir begeben uns auf die Spur des Weihnachtsfestes und nehmen Sie mit auf eine Reise zu den schönsten und verrücktesten Traditionen rund um Weihnachten. Folgen Sie mit uns dem wohl berühmtesten Vielflieger der Welt – bequem vom heimischen Sofa aus.

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Weihnachtsmann oder Christkind?

Botschafter rund um die Welt

Bei uns in Deutschland ist es fast schon eine Grundsatzfrage: Ist es der Weihnachtsmann, der durch den Kamin kommt oder das Christkind, welches durch das gekippte Fenster huscht und die Geschenke bringt? Klar ist: Beide haben einen ziemlich taffen Job, müssen sie doch Millionen von Kindern rechtzeitig die Geschenke bringen. Das Wichtigste vorab: Der Weihnachtsmann ist, obwohl er zur Risikogruppe gehört, gegen Corona immun. Damit steht dem Weihnachtsfest auch 2020 nichts entgegen. Auch das Christkind kann dem Virus galant entgehen. Aber wo kommen beide her und wo sind sie am verbreitetsten

Das Christkind ist besonders in katholisch geprägten Gegenden im Namen des Weihnachtsfests unterwegs. Seine Besonderheit: Es ist extrem gut im Verstecken. Darum können wir auch gar nicht genau sagen, wie es unterwegs ist und konnten es auch nicht fragen, wie es diese Unmengen an Geschenken an einem Tag in alle Wohnzimmer bekommt. Da es den an Weihnachten geborenen Jesus vertritt, glauben wir aber, dass es am ehesten in und um Bethlehem im heutigen Israel zuhause sein könnte. Zum Glück müssen wir aber gar nicht so weit reisen, denn in Deutschland gibt es verschiedene Weihnachtspostämter, die sowohl für das Christkind als auch für den Weihnachtsmann Briefe und Wunschzettel entgegennehmen und sogar beantworten. Schreiben Sie ihm doch mal und schicken die Post nach Engelskirchen oder Himmelsthür!

Auch der Weihnachtsmann ist ein vielbeschäftigter Geschenke-Lieferant, besonders in den USA, aber auch in vielen europäischen Ländern. Der bärtige, dicke Mann im roten Anzug lebt an verschiedenen Orten: Die Schweizer verorten ihn im Schwarzwald, bei den Finnen hat er einen Wohnsitz in Lappland, bei den Dänen ist der Weihnachtsmann in Grönland zuhause. Der für uns bekannteste Wohnsitz ist wohl der am Nordpol, unabhängig der genauen Adresse sind sich aber alle einig: Wo der Weihnachtsmann lebt, ist es kalt und verschneit. Davon erzählt auch die Zeichentrickserie Weihnachtsmann und Co. KG, die jedes Jahr aufs Neue kleine und große Fans vor den Fernseher bringt. Dort sehen wir auch die Geschenkefabrik des Weihnachtsmannes am Nordpol. Wer dem Weihnachtsmann beim nächsten Urlaub mal so nah wie möglich kommen möchte, sollte sich also auf den Weg Richtung Norden machen, dazu später noch mehr.

In verschiedenen Ländern auf der Welt kommt der Weihnachtsmann übrigens auch zu verschiedenen Zeiten und teilweise unter anderem Namen zu den Kindern. So ist er in Russland als „Väterchen Frost“ bekannt und trägt einen blauen Anzug. In den Niederlanden kommt „Sinterclaas“ bereits am 6. Dezember mit dem Dampfschiff aus Spanien und bringt den Kindern die Weihnachtsgeschenke, während bei uns an diesem Tag noch der Nikolaus unterwegs ist.

Am Ende ist es aber doch egal, wer uns zu Weihnachten besucht, wo der- oder diejenige herkommt und wie die Geschenke unter den Baum kommen: Viel wichtiger ist es, zusammen zu sein und Traditionen zu pflegen. Aber welche sind das rund um die Welt?

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Von Lotterie bis Pinata

Bräuche zum Weihnachtsfest weltweit

Gerade zum Jahresende bestimmen viele Bräuche rund um die Feiertage den Alltag der Menschen. Viele Traditionen zum Jahresende haben auch nicht zwingend etwas mit Weihnachten zu tun. In Mexiko sind Pinatas zum Beispiel nicht nur zum Geburtstag üblich – auch das Weihnachtsfest wird mit dem Einschlagen auf die Pappmaché-Tiere begangen. Mit verbundenen Augen hauen die Kleinen mit einem Stock auf die Pinata ein, bis sie endlich an die Süßigkeiten und Nüsse kommen, die sich darin verstecken.

Mehr Glück brauchen hingegen die Spanier zum Jahresende: „El Gordo“ ermöglicht einen der größten Lotteriegewinne der Welt – im letzten Jahr wurden insgesamt 680 Millionen Euro verlost. Tausende Spanier kaufen Lottoscheine oder Anteile daran und fiebern dem Morgen des 22. Dezember entgegen. Kurz vor Weihnachten werden die Losnummern in Madrid gezogen und die Gewinner von 22 Schulkindern vorgesungen – ganz Spanien schaut gebannt auf den Fernseher und hofft auf den ganz großen Gewinn.

Ein weitaus kleinerer Gewinn winkt aufmerksamen Kindern in den USA. Hier ist es üblich, eine „Christmas Pickle“ in den geschmückten Baum zu hängen – eine Gewürzgurke aus Glas. Wer die Gurke findet, bekommt ein zusätzliches Geschenk. Unterschiedlich große Gurken und verschiedene Grüntöne erleichtern oder erschweren das Unterfangen. Das Witzige: In den Vereinigten Staaten gilt der Brauch als deutsche Tradition, während er bei uns eher unüblich ist.

In Asien ist Weihnachten oftmals nur in Großstädten präsent, hier bildet Korea jedoch eine Ausnahme. Als einziges südostasiatisches Land ist Weihnachten hier ein Feiertag, die Koreaner kaufen sich gegenseitig Geschenke und am Tag selbst bringt „Santa Haraboji“ den Kindern Präsente. Während die Innenstädte und Einkaufszentren festlich geschmückt sind und hell leuchten, halten sich die Koreaner zuhause mit Deko eher zurück. Ein Baum hätte in vielen Wohnungen ohnehin keinen Platz. Dafür ist Weihnachten hier das Fest der Paare: Viele feiern romantische Candle-Light-Dinner zu Weihnachten oder gönnen sich ein paar schöne Tage zu zweit statt im Kreise der großen Familie.

Ein gemeinsamer Brauch umspannt mittlerweile fast die ganze Welt: Weihnachtsmärkte. Als Verkaufsmessen im Mittelalter in Europa entstanden, erfreuen sie sich mittlerweile weltweiter Beliebtheit. Entlang kleiner Hütten wird bis heute genascht, eingekauft und natürlich der ein oder andere Glühwein getrunken. Die Auswahl ist riesig, allein in Deutschland gibt es in normalen Jahren bis zu 3.000 Weihnachtsmärkte. Wir haben aus den klassischen und besonderen Märkten rund um die Welt die schönsten für Sie herausgesucht, damit Sie sich fürs nächste Jahr schon mal einlesen können:

Die schönsten Weihnachtsmärkte der Welt

Altstadt, Nürnberg

Deutschland

Der berühmteste Weihnachtsmarkt Deutschlands findet wohl in Nürnberg statt. Der Christkindlesmarkt hat mit dem Nürnberger Christkind sogar eine eigene Botschafterin und ist auch bei internationalen Touristen beliebt.

Gamla Stan, Stockholm

Schweden

Der Julmarknad in der Stockholmer Altstadt bietet nicht nur gemütliche kleine Hütten auf den kleinen Plätzen zwischen wunderschönen Altbauten, sondern oftmals auch mehr Glück mit dem Weihnachtswetter: Natürlich ist es in Schweden im Dezember immer schon etwas kälter.

Rathausplatz, Wien

Österreich

Bereits im 13. Jahrhundert gab es den ersten Weihnachtsmarkt in Wien, bis heute ist der Markt am Rathaus der beliebteste in der österreichischen Hauptstadt. Auf dem Christkindlmarkt ist es jedoch mitunter auch ziemlich voll.

Camden Market, London

England

Im Advent wird der Londoner Camden Market zu einem Weihnachtswunderland: Bunte Lichter, viele kleine Stände und seit neuestem auch eine Eislaufbahn machen es möglich, die Vorfreude auf Weihnachten in der englischen Hauptstadt zu genießen.

Union Sqaure, New York

USA

Neben dem weltberühmten bunten Weihnachtsbaum vor dem Rockefeller Center hat das weihnachtsverrückte New York noch viele weitere, imposante Weihnachtsmärkte. Auf dem Union Square duftet es beispielsweise den ganzen Dezember nach Nüssen und Glühwein.

Neben Bräuchen und Traditionen geht es natürlich auch zum Weihnachtsfest weltweit um eins: gutes Essen. Welche teilweise skurrilen kulinarischen Sitten es weltweit gibt, wird Sie überraschen.

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Das kommt auf den Teller

Weihnachten kulinarisch

Die Frage aller Fragen in vielen deutschen Haushalten: Was essen wir? Zum Glück gibt es dazu genügend Studien. Demnach essen 36 Prozent der Deutschen zu Heiligabend mit Würstchen und Kartoffelsalat eher einfach. Bei 27 Prozent gibt es Gans oder Ente, ansonsten stehen aber auch noch Raclette, Fondue und Fisch vorn auf dem Speiseplan. So weit, so üblich. Weltweit gibt es aber Essenstraditionen, die Sie überraschen werden.

Bevor in Polen am Heiligen Abend der Sternenmann die Geschenke bringt, wird auch hier viel und gut gegessen. Allerdings wird hier immer noch ein Gedeck mehr auf den Tisch gestellt, als Gäste anwesend sind. Damit gedenken die Polen den verstorbenen Angehörigen und bleiben gleichzeitig für unerwarteten Besuch gewappnet – clever! Die Hauptspeise wird weltweit meistens an die Gegebenheiten vor Ort angepasst. Die Australier feiern Weihnachten beispielsweise im Hochsommer – bei bis zu 40 Grad Außentemperatur wäre da ein Gänsebraten sicherlich etwas zu schwer. Darum wird bei den Australiern zum Fest eher leicht gespeist und oftmals stehen Fisch und Gemüse oder Salat auf dem Festtagsmenü.

In Japan leben überdurchschnittlich viele Singles und Weihnachten ist kein hoher Feiertag, sondern eher ein Fest der Liebe und des Treffens von Freunden und Familie. Seit den 1970er-Jahren hat sich dabei die Tradition eingebürgert, Weihnachten bei Kentucky Fried Chicken zu essen. Warum das so ist, darüber streiten sich die Experten, es ist aber auch nicht so wichtig. Sei es eine große Werbekampagne, die Einfachheit des schnellen Essens oder der Ersatz des Truthahns durch Hähnchen: Die Fast-Food-Kette wirbt zu Weihnachten immer besonders stark und freut sich über den japanischen Brauch.

Nach einem guten Essen braucht es natürlich den richtigen Nachtisch: Dieser ist in der Slowakei und Teilen der Ukraine mit einem witzigen Brauch verbunden. Der traditionelle Weihnachtspudding heißt hier Loksa und ein Löffel davon wird vom ältesten männlichen Mitglied der Familie an die Decke geklatscht – je mehr kleben bleibt, desto glückvoller wird das folgende Jahr.

Sie wollen selbst im nächsten Jahr eine der weltweiten Traditionen miterleben? Planen Sie doch einen Urlaub der besonderen Art und feiern Sie im Dezember 2021 Weihnachten mal ganz anders...

Weihnachts-Tipp

 
Warum nicht selbst mal an Weihnachten etwas Neues ausprobieren? Kochen Sie wie die Australier doch mal Surf & Turf!

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Verreisen zu Weihnachten

Wo Sie nächstes Jahr vielleicht feiern

Wenn Sie die Frage "Wird es weiße Weihnachten geben?" und die immer wieder unsichere Antwort darauf in Deutschland satt haben, gibt es viele Orte, an die sie nächstes Weihnachten reisen können, um etwas sicherer mit Schnee bedacht zu werden. Bei einer Rundreise durch Island können Sie beispielsweise neben der imposanten Natur des Landes auch wunderschöne Sternenhimmel und so manche Polarlichter bewundern. Vielleicht begegnen Sie hier ja auch dem Weihnachtsmann oder sehen das Christkind auf seiner Reise über den Atlantik vorbeihuschen!

Noch näher kommen Sie dem Weihnachtsmann wahrscheinlich im finnischen Lappland. Hier gibt es sogar eigene Themen-Rundreisen, um auf den Spuren des dicken Mannes im roten Anzug zu wandern. Aber auch bei einer Schlittenhundefahrt oder einer Übernachtung im Hotel mit Panorama-Dachfenstern lässt sich ein echter Winterurlaub gut genießen. Der Blick auf die Sterne oder die schneeweiße Landschaft wird Ihnen echte Weihnachtsstimmung ins Herz zaubern und das verrückte vorherige Jahr vergessen lassen.

Das ist Ihnen alles zu weit weg? Zum Glück ist die Weihnachtsstimmung im eigenen Land auch ohne Schnee ziemlich schnell verfügbar. Deutschland gilt ja bekanntlich als erfinder der traumhaften Weihnachtsmärkte und ist dafür weltweit beliebt. Warum also nicht mal die Weihnachtsmärkte im eigenen Land entdecken? Mieten Sie sich ein Auto oder steigen Sie in ihr eigenes und suchen Sie sich Ihre zehn liebsten Märkte heraus, die Sie dann zwei Wochen lang besuchen. Deutschland hat eine große Vielfalt an Weihnachtsmärkten und Sie werden sehen, dass es an der Alster genauso weihnachtlich ist wie an der Isar.

Wenn Ihnen das alles zu kalt und schmuddelig ist, feiern Sie das nächste Weihnachten doch mal in der Sonne! Dazu muss man im Dezember natürlich etwas weiter weg, da es in Europa und rund um das Mittelmeer dann schon sehr viel kälter ist. Wer aber den weiteren Weg auf sich nimmt, kann Weihnachten unter Palmen feiern und muss nicht frieren. In Südostasien und Mittelamerika oder der Karibik sind die Temperaturen auch im Winter wundervoll sommerlich und selbst auf den Kanaren bekommen Sie zumindest frühlingshaftes Wetter. Und wer schneeweißen Sand am Strand sieben kann, braucht auch keinen Schnee mehr!

Unser Tipp: Planen Sie am besten jetzt Ihren Jahresurlaub für nächsten Dezember. Rund um die kommenden Feiertage bleibt genug Zeit, sich in unserem Reisemagazin Inspiration zu holen und dem Fernweh zu frönen. Ein Traumurlaub auf den Seychellen? Eine Rundreise durch Kuba? Egal, wohin Sie nächstes Jahr Weihnachten fliehen möchten: Im Januar können Sie dann den Urlaub festzurren und die guten Angebote nutzen, die es dann immer für Frühbucher gibt.

Bis dahin heißt es aber dieses Jahr an Weihnachten: Zuhause bleiben und im kleinsten Kreis mit der Familie feiern. Nutzen Sie die Auszeit, ein bisschen von dem verrückten Jahr zu entspannen. Für traumhafte Reisen und wunderschöne Eindrücke wird im nächsten Jahr wieder mehr als genug Zeit sein und Sie können uns glauben: Wir freuen uns darauf mindestens genauso sehr wie Sie!

Noch mehr Ideen für den Weihnachtsurlaub

gibt es in unserem Reisemagazin-Artikel „12 Ideen für den Weihnachtsurlaub“.
 
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