

Aruba-Urlaub: Wo Riff und Wüste beieinander liegen
Warum solltest du Urlaub auf Aruba machen?
Ein Urlaub auf Aruba bietet ganzjährig über 300 Sonnentage und Wassertemperaturen von 27 bis 29 °C. Das macht die Insel zu einem ganzjährigen Karibikziel.
Der Passatwind macht Aruba zum Top-Revier für Wassersport: Windsurfer zieht es an den Hadicurari Beach, Kitesurfer an die Ostküste rund um Boca Grandi.
Eagle Beach wird von den Travellers’ Choice Awards regelmäßig zu den schönsten Stränden der Karibik gewählt – breiter weißer Sand, ruhiges türkisfarbenes Wasser.
Beliebte Orte für deinen Aruba-Urlaub im Überblick



Oranjestad:
Die Hauptstadt Arubas überrascht mit farbenfrohen Kolonialbauten aus der niederländischen Vergangenheit und einer Hafenpromenade, an der Kunsthandwerksmärkte und Restaurants aufeinanderfolgen. Im historischen Fort Zoutman, dem ältesten Gebäude der Insel, erfährst du mehr über die Geschichte Arubas. Abends füllen sich die Bars und Restaurants der Innenstadt, Steeldrums sorgen für Stimmung, und das als Dushi bekannte Lebensgefühl der Insulaner ist allgegenwärtig.San Nicolas:
Die zweitgrößte Stadt der Insel liegt im äußersten Süden und hat einen anderen Charakter als die Hauptstadt: weniger touristisch geprägt, mit einer eigenen Identität, die aus der Geschichte als Arbeiterstadt rund um die frühere Ölraffinerie entstanden ist. Heute gilt San Nicolas als Kulturhauptstadt Arubas und lohnt einen Tagesausflug von Palm Beach oder Oranjestad aus, da die Fahrt je nach Ausgangspunkt und Verkehr meist nur etwa 20 bis 35 Minuten dauert.Arikok-Nationalpark:
Rund 34 Quadratkilometer karge, wüstenartige Landschaft mit Kakteen, Aloepflanzen, Dünen und einer schroffen Nordostküste prägen den Arikok-Nationalpark im Osten Arubas. Zu den bekanntesten Naturzielen im Park zählen der Natural Pool sowie die Fontein Cave mit präkolumbianischen Felszeichnungen. Wer abgelegenere Bereiche des Parks erkunden möchte, ist mit einem Geländewagen oder einer geführten Tour gut beraten.Flamingo-Insel:
Vor der Küste Oranjestads liegt Renaissance Island, eine Privatinsel des gleichnamigen Hotels. Auf ihrem Flamingo Beach sind Flamingos zu sehen, die den Strand zu einem der bekanntesten Fotomotive Arubas machen. Hotelgäste haben freien Zugang; wer anderswo übernachtet, kann Tagestickets buchen, sofern noch Kontingente verfügbar sind.Beliebte Strände für deinen Aruba-Urlaub
Eagle Beach:
Der breite, weniger dicht bebaute Strand südlich von Palm Beach wird von den Travellers’ Choice Awards regelmäßig zu den schönsten Stränden der Karibik gewählt. Das ruhige, flache Wasser und die charakteristischen Fofoti-Bäume machen den Strand besonders bei Familien und Paaren beliebt. Zudem ist Eagle Beach ein wichtiger Niststrand für Meeresschildkröten, deren Nester in der Brutzeit von der Stiftung Turtugaruba markiert und überwacht werden.Palm Beach:
Der lebhafteste Strandabschnitt der Insel zieht sich über mehrere Kilometer an der Nordwestküste entlang. Hier findest du eine große Auswahl an besonders schönen Hotels auf Aruba sowie viele Wassersportanbieter mit Bars: Angebote für Parasailing, Jetski und Katamarantouren starten direkt vom Strand. Abends wechselt das Treiben nahtlos von Strandleben in den Restaurantbetrieb.Baby Beach:
Im äußersten Süden der Insel liegt diese ruhige, halbkreisförmige Bucht mit sehr flachem Wasser. Das vorgelagerte Riff sorgt für eine gute Sicht, sodass im klaren Meer Papageienfische, Engelsfische und Muränen erkennbar sind. Mit etwas Glück lassen sich auch Meeresschildkröten beobachten, die in den nahen Seegraswiesen Nahrung suchen. Für Familien mit jüngeren Kindern eignet sich der Strand besonders, da er gut überschaubar ist.Arashi Beach:
Der nördlichste Strand der Insel liegt in der Nähe des California Lighthouse und ist fernab der großen Hotelkomplexe, die sich weiter südlich am Palm Beach konzentrieren, was für deutlich mehr Ruhe sorgt. Korallenriffe vor der Küste machen Arashi Beach zu einem beliebten Ziel für Schnorchler. Vom Ufer aus sind bei guter Sicht Fischschwärme zwischen den Riffen erkennbar.Weitere Strände auf Aruba
Neben den vier bekanntesten Strandabschnitten hält Aruba weitere sehenswerte Küstenstreifen bereit:
- Malmok Beach und Druif Beach haben kaum Infrastruktur direkt am Wasser und liegen abseits der großen Resorts, was sie zu ruhigen Alternativen für Reisende macht, die den Strand für sich suchen.
- Bachelors Beach und Rodgers Beach im Süden der Insel sind ruhigere Alternativen und besonders unter Einheimischen beliebt.
- Divi Beach bietet ruhiges Wasser und liegt in der Nähe mehrerer Resortanlagen an der Westküste.
- Mangel Halto an der Südwestküste zählt zu den besten Schnorchel- und Tauchspots der Insel dank seines vorgelagerten Riffs.



Auf deiner Reise Arubas Sehenswürdigkeiten und Natur kennenlernen
Antilla-Wrack:
Das im Zweiten Weltkrieg gesunkene deutsche Frachtschiff vor der Nordwestküste zählt zu den größten Schiffswracks der Karibik. Mit rund 122 Metern Länge liegt es flach vor der Küste; je nach Bereich reicht das Wrack von etwa 12 bis 18 Metern Tiefe, einzelne Teile liegen noch näher an der Wasseroberfläche. Dadurch ist es nicht nur für Taucher interessant, sondern bei guten Bedingungen auch beim Schnorcheln in Teilen erkennbar.San Nicolas, die Straßenkunst und der Karneval:
San Nicolas hat sich zur Kulturhauptstadt der Insel entwickelt, seit internationale Künstler großformatige Wandbilder, sogenannte Murals, an die Hausfassaden gesetzt haben. Wer die Stadt zu Fuß erkundet, findet Galerien, Kunsthandwerkläden und Cafés, die das kreative Milieu der Stadt widerspiegeln. Ebenfalls kunstvoll: der alljährliche Karneval. Das Fest zieht sich von Januar bis Anfang März durch die Stadt, mit Kostümumzügen, Musikwettbewerben und Fackelparaden, die in der Grand Parade in Oranjestad am Karnevalssonntag gipfeln.California Lighthouse:
Der markante Leuchtturm an der Nordwestspitze der Insel ermöglicht einen weiten Blick über die Küste und die umliegende Landschaft. Von der Aussichtsplattform des Leuchtturms fällt der Blick ungehindert auf die felsige Nordwestküste und das offene Meer. Bei Sonnenuntergang färbt sich der Himmel in kräftigen Orange- und Rottönen, da Aruba kaum Hügel hat, die das Licht brechen.Natural Pool und Fontein Cave:
Im Nordosten des Arikok-Nationalparks liegt der Natural Pool, ein von Lavafelsen eingeschlossener Gezeitentümpel an der Küste, der wegen der abgelegenen Lage am besten per Allradfahrzeug, zu Pferd oder auf einer anspruchsvolleren Wanderung erreichbar ist. In der nahegelegenen Fontein Cave befinden sich präkolumbianische Felszeichnungen der Arawak, die zu den ältesten Zeugnissen menschlicher Besiedlung auf Aruba gehören.Ayo- und Casibari-Felsformationen:
Im Inselinneren Arubas ragen die Felsformationen markant aus der sonst eher flachen Landschaft auf. Casibari liegt zentral nahe Santa Cruz und bietet über angelegte Wege und Treppen schöne Aussichtspunkte mit weitem Blick über die Insel. Ayo befindet sich weiter östlich bei Paradera und gilt nicht nur landschaftlich, sondern auch kulturhistorisch als spannend, da hier Felszeichnungen früher Inselbewohner erhalten sind. Beide Ziele eignen sich gut für einen kurzen Ausflug ab Oranjestad oder Palm Beach.


DERTOUR Experten-Tipp: Kulinarik auf Aruba
„Mein Tipp für einen echten Einblick in die Küche Arubas: Probiere Keshi Yena, das Nationalgericht der Insel. Es ist ein gefüllter Käse aus der niederländisch-karibischen Küche, der mit Fleisch, Oliven und Kapern zubereitet wird. Wer in Oranjestad in kleinen Lokalen einkehrt, lernt schnell das Wort Dushi kennen, das auf Papiamento, der Sprache der ABC-Inseln, so viel wie „köstlich“ oder „süß“ bedeutet und die Lebensfreude der Inselbewohner ebenso gut beschreibt wie den Geschmack der karibischen Küche. Neben Keshi Yena lohnt sich der Kokosnuss-Fisch in Kokossoße als weitere lokale Spezialität. Der Besuch eines Foodmarkts am frühen Abend in Oranjestad ist außerdem eine gute Alternative zu den großen Restaurants am Palm Beach.“
Veröffentlicht von Matthias E.
Im Urlaub Aruba von seiner aktiven Seite erleben
Tauchen und Schnorcheln
Vor Arubas Küsten liegen mehrere Schiffswracks, darunter das Antilla-Wrack an der Nordwestküste. Schnorcheln ist vom Ufer aus bei Baby Beach, Arashi Beach und Boca Catalina möglich, wo bunte Riffbewohner in flachem Wasser erkennbar sind. Wer tiefer tauchen möchte, bucht geführte Ausflüge mit lokalen Tauchschulen, die auch Kurse für Einsteiger anbieten.Windsurfen und Kitesurfen
Hadicurari Beach, auch als Fisherman’s Huts bekannt, gilt als eines der bekanntesten Windsurf-Reviere der Karibik und ist aufgrund seiner beständigen Passatwinde beliebt. Kitesurfer bevorzugen die Küste rund um Boca Grandi auf der Ostseite, wo der Wind ungehindert auf die offene Küste trifft und gute Bedingungen für sportliche Sessions bietet.Jeep-Touren und Offroad-Abenteuer
Auf geführten Jeep-Touren oder mit Quads erkundest du das Innere der Insel: karge Wüstenlandschaft, Kakteen, Aloepflanzen und die Felsküste im Nordosten. Der Natural Pool und die Fontein Cave sind wegen ihrer Abgeschiedenheit auf eigene Faust kaum erreichbar und werden deshalb meist im Rahmen einer geführten Halbtages-Tour angesteuert. Der Jamonata Hill bietet am Ende der Route einen weiten Blick über die gesamte Insel.Katamarantouren und Reitausflüge
Katamarantouren entlang der Westküste sind eine beliebte Möglichkeit, Aruba vom Wasser aus zu erleben; viele Anbieter kombinieren Segeln mit Schnorchelstopps an vorgelagerten Riffen. Wer lieber zu Pferd unterwegs ist, findet Reitausflüge durch die Wüstenlandschaft im Hinterland, die eine ungewöhnliche Perspektive auf die Insel bieten.Aruba-Urlaub: Vier Arten, die Insel zu lieben
Familien:
Jüngere Kinder sind am Eagle Beach und Baby Beach gut aufgehoben, da beide Strände mit sehr flachem, strömungsarmem Wasser und überschaubarem Einstieg punkten. Ältere Kinder und Jugendliche finden im Angebot der Insel eigene Reize: Eine Jeep-Tour durch den Arikok-Nationalpark, Schnorcheln am vorgelagerten Riff oder eine Katamaranfahrt entlang der Küste sorgen für Erlebnisse jenseits des Strandes. Viele Resorts am Palm Beach bieten zudem Kinderprogramme an. 👉 Familienhotels auf Aruba findenPaare:
Ein Aruba-Urlaub eignet sich für Flitterwochen und Hochzeitsreisen, weil die Infrastruktur für Strandhochzeiten auf der Insel gut ausgebaut ist und viele Hotels Pakete inklusive Standesamt-Service anbieten. Sonnenuntergänge am Eagle Beach, Bootsausflüge auf dem ruhigen Wasser der Westküste und romantische Dinner an der Hafenpromenade von Oranjestad kommen hinzu. Die ganzjährig stabilen Wetterbedingungen bedeuten, dass Paare ihre Reise zu fast jeder Jahreszeit sorgenfrei planen können. 👉 Wellnesshotels auf Aruba entdeckenAktive:
Wer viel vorhat, wird auf Aruba fündig. Windsurfer schätzen Hadicurari Beach wegen des beständigen Passatwinds, Taucher das Antilla-Wrack vor der Nordwestküste. An Land lohnen sich Wanderungen durch den Arikok-Nationalpark. Die kurzen Distanzen auf der Insel ermöglichen es, mehrere Aktivitäten an einem Tag zu kombinieren, ohne lange Anfahrtswege einzuplanen. 👉 Passende Tauchhotels auf ArubaErholungssuchende:
Am Palm Beach konzentrieren sich viele Resorts mit All-Inclusive-Angeboten, bei denen Strandzugang und Kulinarik inklusive sind. In ruhigerer Lage finden sich am Eagle Beach und an der Südküste kleinere Boutique-Hotels und Apartments, die weniger Betrieb bieten. 👉 All-Inclusive-Hotels auf Aruba für deine AuszeitAruba-Urlaub zur besten Reisezeit planen
Das Klima auf Aruba auf einen Blick
- Mit rund 300 Sonnentagen pro Jahr und Temperaturen um 28 °C bietet ein Aruba-Urlaub karibisches Wetter zu jeder Jahreszeit und eignet sich damit für einen Badeurlaub ohne saisonale Einschränkungen.
- Trockenzeit von Dezember bis April: In der Hauptsaison fällt kaum Regen, und der Passatwind sorgt für angenehme Temperaturen am Strand.
- Anders als bei vielen anderen Karibikinseln bist du bei einem Urlaub auf Aruba nur sehr selten von tropischen Stürmen betroffen. Das schätzen besonders Reisende, die auch in der zweiten Jahreshälfte buchen möchten.







