
Schottlands Sehenswürdigkeiten
Unsere Top-10-Sehenswürdigkeiten von den Highlands bis Edinburgh: Erkunde mystische Kultur und faszinierende Natur
Raue Felsen und schier endlose Weiten in den Highlands, die historische Altstadt von Edinburgh oder grüne Täler und Moorlandschaften in den Nationalparks – wer nach Schottland reist, erlebt eine Vielfalt an Natur, Architektur und Geschichte. Von Wanderungen über Städtetrips bis zum Besuch einer Whiskey-Destillerie oder einem Abend im Pub bietet eine Reise nach Schottland zahlreiche Wege, das Land und seine sagenumwobene Kultur zu erkunden. Entdecke unsere Top-10-Sehenswürdigkeiten Schottlands in wertfreier Reihenfolge vom hohen Norden bis in den Süden des Landes!
3 Fakten über Schottland und seine Sehenswürdigkeiten
Endlose Weiten: Das Land ist fast so groß wie Österreich, hat aber deutlich weniger Einwohner.
Schottlands Hauptstadt ist bekannt für das Edinburgh Castle auf dem Berg im Zentrum.
Kilts, Dudelsäcke, Whisky und die Highlands sind untrennbar mit Schottland verbunden.
Mystische Sehenswürdigkeit in Schottland: die Callanish-Steinkreise
Eine der außergewöhnlichsten Steinanlagen Schottlands erwartet dich auf der Isle of Lewis in den Äußeren Hebriden. Die rund 5.000 Jahre alten Callanish-Steine unterscheiden sich schon durch ihre ungewöhnliche Anordnung von vielen anderen Steinkreisen: Vom zentralen Kreis verlaufen mehrere Steinreihen in verschiedene Richtungen und bilden eine markante Kreuzform. Im Zentrum ragt ein 4,8 Meter hoher Monolith deutlich über die übrigen Steine hinaus.

Historisch ist erstaunlich wenig über die Steinkreise bekannt: Die Anlage aus rund 50 Steinen existiert vermutlich bereits seit etwa 5.000 Jahren. Experten vermuten, dass sie Menschen dabei unterstützt haben, die Mondphasen zu verfolgen. Weitere Fragen wirft die Grabkammer in der Mitte des Steinkreises auf, die Schätzungen zufolge einige Generationen nach dem Bau des Kreises errichtet wurde.
Reisende zieht es einerseits aufgrund der mystischen Atmosphäre zu den Callanish-Steinkreisen, andererseits aber auch wegen der malerischen Landschaft mit grünen Hügeln. Auch der weite Blick von der Insel in den Hebriden, die direkt mit der Isle of Harris verbunden ist, macht die Szenerie besonders. Beliebte Ausflugsziele auf der Isle of Harris sind beispielsweise der Strand von Luskentyre mit seiner Vereinigung von Meer, Bergen und Sandstrand oder die Brennerei „Isle of Harris Distillery“. Hier werden Whisky und Gin hergestellt und verkauft.
Die Megalithkultur als Teil von Schottlands Sehenswürdigkeiten
Die Anlage von Callanish gilt als die größte heute bekannte Steinformation der Megalithkultur auf den britischen Inseln. Dabei handelt es sich um rituelle Bauwerke in großer Dimension, die aus Steinen entstehen und nur grob bearbeitet wurden.
Beim Sightseeing in Schottland eine Filmkulisse besuchen: Eilean Donan Castle
Bekannt als Filmkulisse, strategisch gelegen und ein düsteres Gemäuer – das ist das Eilean Donan Castle im Westen der schottischen Highlands. Die kleine Insel, auf der die Burg erbaut wurde, wird bei Flut vollständig vom Wasser umspült und ist daher ausschließlich über eine lange, steinerne Brücke zu erreichen.

Historisch verdankt Eilean Donan Castle seine Bedeutung vor allem seiner strategischen Lage: Die Burg steht auf einer kleinen Insel am Zusammentreffen der drei Meeresarme Loch Duich, Loch Long und Loch Alsh. Da Wasserwege im mittelalterlichen Schottland wichtige Verkehrsadern waren, ließ sich von hier aus der Zugang zur Region Kintail kontrollieren.
Der aktuelle Zustand der Burg besteht seit 1932, von ersten Bauten dieser Sehenswürdigkeit in Schottland wurde allerdings schon im 13. Jahrhundert berichtet. Heute ist die Burg vor allem bei Cineasten als einer der bekanntesten Drehorte Großbritanniens beliebt. Mehrere Filme unterschiedlicher Genres wurden hier zumindest teilweise gedreht.
- „Highlander“: Zu einem der bekanntesten Drehorte der Burg wurde Eilean Donan 1986 durch den Fantasyfilm „Highlander“. Darin dient sie als Heimat des Clan MacLeod.
- James Bond „Die Welt ist nicht genug“: Im Bond-Abenteuer von 1999 ist Eilean Donan Castle ebenfalls zu sehen. Die Burg dient im Film als schottisches Hauptquartier des MI6.
- „Kuch Kuch Hota Hai“: Auch Bollywood entdeckte Eilean Donan: Im Liebesfilm „Kuch Kuch Hota Hai“ von 1998 bildet die Burg mit weiteren schottischen Schauplätzen die Kulisse einer Musik-Sequenz.
DuDu kannst Eilean Donan Castle bei einer Führung von innen erkunden, doch schon der Blick von außen gehört zu den Highlights. Rund um Dornie findest du mehrere Aussichtspunkte, von denen sich die Burg mit den umliegenden Lochs und Bergen besonders gut fotografieren lässt. Einen erhöhten Blick auf Eilean Donan bietet beispielsweise die Straße oberhalb des Ortes.

„Das wahre Schottland sind die Menschen“
Wer könnte bessere Schottland-Tipps geben als ein Trio waschechter Schotten? Im DERTOUR-Interview nehmen uns Biffy Clyro, eine der international erfolgreichsten schottischen Bands, mit zu ihren persönlichen Lieblingsorten und verraten uns, was Schottland für sie so besonders macht. Von den schönsten Burgen über die besten Routen durch die Highlands bis zu den ultimativen Whiskey-Destillerie-Geheimtipps: Entdecke das Land mit den Augen echter Locals – hier geht's zum „Stars auf Reisen“-Interview mit Biffy Clyro.
Klassiker beim Sightseeing in Schottland: ungeheuer schöne Aussichten am Loch Ness
Wer eine Reise zu Schottlands Sehenswürdigkeiten plant, kommt an Loch Ness und seinem berühmtesten Bewohner kaum vorbei: Seit Jahrhunderten ranken sich Geschichten um das sagenhafte Seeungeheuer „Nessie“. Der lang gestreckte See beginnt südlich von Inverness und reicht rund 36 Kilometer durch die Highlands. An seiner tiefsten Stelle geht es etwa 230 Meter hinab – nur Loch Morar ist in Schottland noch tiefer. Bemerkenswert ist vor allem das enorme Wasservolumen: Loch Ness enthält mehr Süßwasser als alle Seen Englands und Wales zusammen.

Seit der Sichtung eines „walartigen Wesens“, über die im Mai 1933 der Inverness Courier berichtete, ist das Ungeheuer bis heute ein großes Medienereignis. Die zahlreichen vermeintlichen Sichtungen und Sagen ziehen bis heute neugierige Besucher zum See. Neben der Suche nach Nessie erwarten dich noch zahlreiche weitere Schottland-Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten am Loch Ness.
- Urquhart Castle: Die Burg spielte eine bedeutende Rolle in den schottischen Unabhängigkeitskriegen und wurde im Anschluss als königliche Festung genutzt. Besucher können die heutige Ruine des Urquhart Castle erkunden und den weiten Blick über Loch Ness vom Grand Tower genießen.
- Loch Ness 360° Trail: Mit dem Fahrrad oder zu Fuß kannst du den knapp 130 Kilometer langen Weg rund um Loch Ness erkunden. Der Loch Ness 360° Trail verbindet die Wanderwege Great Glen Way und den South Loch Ness Trail. Für Radfahrer ist er in etwa 2 bis 3 Tagen und für Wanderer in etwa 5 bis 6 Tagen zu bewältigen.
- Bootstour: Wer Schottlands Sehenswürdigkeit Loch Ness ganz nah erleben möchte, kann den See auch vom Boot aus erkunden. Angeboten werden sowohl entspannte Kreuzfahrten als auch Hochgeschwindigkeitsfahrten mit einem festen Schlauchboot. Erfahrene Kanuten können auch den Great Glen Canoe Trail nutzen, der über Loch Ness führt.
Die Highlands: Schottlands Sehenswürdigkeit in unberührter Natur
Die schottischen Highlands erstrecken sich über weite Teile des Nordens und Nordwestens des Landes. Nördlich der dicht besiedelten Lowlands erwarten dich ausgedehnte Moor- und Heidelandschaften, hohe Berge, zahlreiche Lochs und zerklüftete Küstenabschnitte. Vor allem die dünne Besiedlung sorgt vielerorts für jene Weite, für die die Highlands bekannt sind.

Durch ihre Weite und dünne Besiedelung eignen sich die Highlands optimal für eine Rundreise mit dem Auto. Bestaunen kannst du dabei zahlreiche Sehenswürdigkeiten Schottlands:
- Trossachs-Nationalpark: Der Trossachs-Nationalpark kennzeichnet die südliche Grenze der schottischen Highlands. Aus den grünen Landschaften im Süden entwickeln sich im Norden des Naturreservats weite Täler und felsigere Gipfel. Die Grenze zwischen Highlands und Lowlands verläuft mitten durch Loch Lomond.
- Glen Coe: Das Tal im Westen der Highlands gilt als Paradies für Outdoor-Aktivitäten wie Mountainbiken, Klettern, Skifahren und Wandern. Es besteht aus Vulkangestein und zeichnet ein Bild aus rauen Felsformationen, Weiden mit Wildblumen und natürlichen Wasserläufen. Wer raus in die Natur möchte und sich Ruhe und Einsamkeit wünscht, sollte in Glen Coe einen Zwischenstopp auf seiner schottischen Rundreise durch Großbritannien einlegen.
- Isle of Skye: Die größte Insel der Inneren Hebriden zeigt viele Landschaften, für die der schottische Nordwesten bekannt ist: schroffe Bergketten, grüne Hügellandschaften, Lochs und eine zerklüftete Küste. In Portree säumen bunt gestrichene Häuser den Hafen, im Westen der Insel kannst du die Talisker-Destillerie besuchen. Zu den bekanntesten Wanderzielen gehört der rund 50 Meter hohe Old Man of Storr.
- Inverness: Die Hauptstadt der schottischen Highlands gilt als Tor zum Norden Schottlands. In der Altstadt findest du neben zahlreichen Gaststätten, Geschäften und Pubs auch viele schottische Hotels, die als Ausgangspunkt für deine Reise durch die Highlands und das ganze Land dienen können. In der näheren Umgebung von Inverness findest du weitere Sehenswürdigkeiten Schottlands, zum Beispiel das Schlachtfeld von Culloden, Fort George oder Loch Ness.
Sehenswertes in Schottland für „Outlander“-Fans: Inverness
Die Umgebung von Inverness ist für Fans der Serie und Buchreihe „Outlander“ besonders interessant, denn sie spielt in dieser Region. Ein Großteil der Serie wurde in und um Edinburgh gedreht. Das Bed and Breakfast, in dem alles beginnt, Mrs. Bairds B&B, gibt es zum Beispiel wirklich: Es handelt sich dabei um das „The Covenanter Hotel“ in Falkland.
Magische Sehenswürdigkeit in Schottland: das Glenfinnan-Viadukt
Eine Buch- und Filmreihe, die eine ganze Generation geprägt hat – von Harry Potter hat jeder schon einmal gehört. Was das Glenfinnan-Viadukt damit zu tun hat? Der berühmte Hogwarts-Express, der vom Gleis 9 ¾ in London bis zur Zauberschule fährt, überquerte dieses Viadukt. Bei dem beeindruckenden Dampfzug handelt es sich nicht wirklich um den Hogwarts-Express, sondern um den Jacobite Steam Train der West Coast Railways in Schottland, der ein beliebtes Fotomotiv ist und zwischen Fort William und Mallaig pendelt.

Das Glenfinnan-Viadukt ist nicht nur für „Harry Potter“-Fans eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Schottlands. Mit seinen 21 Bögen, rund 380 Metern Länge und einer Höhe von etwa 30 Metern beeindruckt Schottlands längste Beton-Eisenbahnbrücke auch für sich genommen. Seit der Eröffnung der Strecke im Jahr 1901 rollen hier Züge durch die Highlands – neben dem Jacobite auch reguläre Personenzüge. Besonders eindrucksvoll lässt sich die Landschaft bei einer Zugfahrt zwischen Fort William und Mallaig erleben.
Schottlands Sehenswürdigkeiten mit dem Zug erleben
Die rund 66 Kilometer lange Strecke zwischen Fort William und Mallaig führt mitten durch die Landschaft der westlichen Highlands. Unterwegs passierst du einige besondere Orte und Landschaften, darunter
- Ben Nevis, den höchsten Berg Großbritanniens,
- Arisaig, den westlichsten Bahnhof des Landes,
- Loch Morar, den tiefsten Süßwassersee Großbritanniens und
- Loch Nevis, der als tiefster Meerwasser-Loch Europas gilt.
Tierische Sehenswürdigkeit in Schottland: Puffins auf der Isle of May
Etwa 8 Kilometer vom Festland entfernt liegt die kleine Isle of May mit ihrer Länge von 1,8 Kilometern und einer Breite von lediglich einem halben Kilometer. Sie eignet sich optimal für einen Tagesausflug ab Edinburgh. Der Grund dafür: Papageientaucher oder, wie sie im Englischen genannt werden, Puffins. Die schottischen Küsten sind für die kleinen Vögel berühmt, die auf zahlreichen Souvenirs und Postkarten zu sehen sind. Die Isle of May ist einer der beliebtesten Brutplätze der Papageientaucher. Mit ein wenig Glück hast du während ihrer Brutzeit im Mai und Juni die Möglichkeit, die niedlichen Vögel aus sicherer Entfernung in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten.

Nach der Brutzeit fliegen die Seevögel mit ihren Jungen wieder aufs Meer hinaus, wo ihr eigentlicher Lebensraum liegt. Aber die kleine Insel hat noch mehr zu bieten: Da es sich bei der Isle of May um ein Naturreservat handelt, verschlägt es viele Naturfotografen und Tierbeobachter hierher. Neben den Papageientauchern fühlen sich hier auch Robben und Hasen wohl.
Wer neben den Tieren die Historie der Insel erkunden möchte, kann sich den ältesten schottischen Leuchtturm ansehen: Der als „The Beacon“ bekannte Kohlenfeuer-Turm stamm aus dem frühen 17. Jahrhundert. Auch Klosterruinen aus dem 12. Jahrhundert sind auf der Insel zu finden. Beginnst du deine Bootstour von Anstruther aus, kannst du deinen Tag auf dem Rückweg in diesem oder einem der anderen Fischerdörfer an der Küste ausklingen lassen.
Historische Sehenswürdigkeit von Schottland: Stirling Castle
An der Grenze zu den schottischen Highlands in der Stadt Stirling steht das historische Stirling Castle. Erbaut im 12. Jahrhundert auf einem schroffen Vulkanfelsen, bildete es über viele Jahrhunderte den Schauplatz für zahlreiche Eroberungen und Schlachten zwischen Engländern und Schotten. Mit ihrer Lage in der Nähe des River Forth und oben auf dem Castle Hill wirkt die Burg auch heute noch nahezu uneinnehmbar. Ihre Geschichte beweist allerdings das Gegenteil:
- Im Jahr 1296 eroberte der englische König die Burg.
- 1297 eroberten die Schotten Stirling Castle unter Führung ihres Nationalhelden William Wallace zurück.
- 1298 und 1299 wurde die Burg ebenfalls erneut eingenommen.
Aus dem 13. und 14. Jahrhundert gibt es zahlreiche Aufzeichnungen von Schlachten in der Nähe von Stirling Castle. Die bekannteste war wohl die Schlacht bei Bannockburn, bei der Robert de Bruce die Burg belagerte. Noch heute steht sein Denkmal vor dem Stirling Castle.

MStirling Castle war über Jahrhunderte eine der wichtigsten Residenzen der schottischen Königsfamilie. 1543 wurde hier die erst neun Monate alte Mary Queen of Scots zur Königin von Schottland gekrönt; einen Teil ihrer Kindheit verbrachte sie ebenfalls auf der Burg. Heute kannst du bei einem Rundgang zahlreiche historische Bereiche entdecken, darunter:
- den königlichen Palast von James V aus dem Jahr 1540,
- eine Schlosskapelle,
- die Great Hall von 1503,
- das Schlossgewölbe,
- einen großen Küchentrakt und
- die Burgmauern.
Als historisch und künstlerisch interessant gelten auch die Nachbildungen von sieben Wandteppichen in der Queen’s Inner Hall. Auf jedem dieser Teppiche findet sich ein Einhorn, eines der Wappentiere Schottlands.
Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Schottland: Edinburgh Castle
Hoch über Schottlands Hauptstadt erhebt sich Edinburgh Castle. Gelegen in der Nähe der St. Giles Kathedrale auf dem Castle Rock, dem Krater eines erloschenen Vulkans, zieht die Burg jährlich mehrere Millionen Besucher an.

Ob bei Sonnenschein oder trübem Wetter – hier gibt es immer etwas zu entdecken:
- Ausblick auf New Town: Besucher der Burg haben einen weiten Blick über Edinburghs New Town und können bei gutem Wetter bis aufs Meer sehen. Noch heute stehen Kanonen auf den Burgmauern, die gerne als Fotomotiv eingesetzt werden.
- Crown Square: Am Crown Square kannst du die Honours of Scotland bestaunen. Diese umfassen die schottischen Kronjuwelen und die anderen königlichen Insignien.
- Great Hall: James IV. ließ die große Halle für Bankette und Staatszeremonien errichten; 1511 wurde sie fertiggestellt. Später diente sie unter anderem als Kaserne und Militärhospital. Heute kannst du hier Waffen und Rüstungen sowie das weitgehend originale Hammerbalkendach bestaunen.
- St Margaret’s Chapel: Das älteste erhaltene Gebäude Edinburghs ließ König David I. um 1130 zu Ehren seiner Mutter Margaret errichten. Die kleine Kapelle wird bis heute genutzt und kann besichtigt werden.
- National War Museum: Wer sich für die schottische Kriegs- und Militärgeschichte interessiert, kann das National War Museum besuchen. Ursprünglich stand an dieser Stelle die St Mary’s Church, die Mitte des 18. Jahrhunderts durch den für die Unterbringung von Soldaten vorgesehenen North Barrack Block ersetzt wurde. Als Museum wird das Gebäude seit den 1920er Jahren genutzt.
Sightseeing in Schottland trifft auf Musik und Tradition: das Royal Edinburgh Military Tattoo
Wer seinen Urlaub in Schottland für August plant, kann vor Edinburgh Castle eines der bekanntesten Events der Stadt erleben: das Royal Edinburgh Military Tattoo. Seit 1950 verwandelt sich die Esplanade vor der Burg in eine große Freilichtbühne für Militärmusik, Dudelsack- und Trommelformationen sowie internationale Showacts. Die Vorstellungen sind stark nachgefragt – möchtest du dabei sein, lohnt sich daher eine frühzeitige Buchung.
Sehenswertes in Schottland: Kunstscbätze in der Scottish National Gallery
Mitten im Herzen Edinburghs, zwischen Princes Street und Altstadt, liegt die Scottish National Gallery. Das von William Henry Playfair entworfene klassizistische Gebäude wurde 1859 eröffnet und bildet gemeinsam mit dem benachbarten Royal Scottish Academy Building ein markantes Ensemble am Fuß des Mound. Heute erwartet dich hier schottische und europäische Kunst aus mehreren Jahrhunderten – von der Renaissance bis ins frühe 20. Jahrhundert.

In der Scottish National Gallery kannst du zum Beispiel folgende berühmte Meisterwerke betrachten:
- „Olivenbäume“ von Vincent van Gogh
- „Gespenst eines Genies“ von Paul Klee
- „Loch Duich“ von Ian Cheyne
- „Stonehaven Harbour“ von Sir William Fettes Douglas
Welche Werke aktuell ausgestellt sind, kann allerdings wechseln.
Durch seine Nähe zum Edinburgh Castle, zu den Princes Street Gardens und der Altstadt Edinburghs ist das Museum für viele Besucher eine beliebte Sehenswürdigkeit Schottlands auf Städtereisen.
Sehenswürdigkeit in Schottland mit moderner Architektur: das Riverside-Museum
Ein Besuch in der Hafenstadt Glasgow zählt für viele zu einem der Highlights ihrer Schottland-Tour: Die Stadt ist beliebt für ihre Kultur, Architektur und Straßenkunst. Ob du dabei zur besten Reisezeit in Schottland unterwegs bist oder einen Plan für einen regnerischen Tag für die Erkundung von Schottlands Sehenswürdigkeiten suchst – das Riverside-Museum ist zu jedem Zeitpunkt einen Ausflug wert. Unmittelbar neben dem Clyde-Fluss steht das preisgekrönte Gebäude der Architektin Zaha Hadid mit seinen modernen organischen und fließenden Formen.

Im Verkehrsmuseum finden Besucher über 3.000 Ausstellungsstücke, die von Skateboards über Lokomotiven bis hin zu Autos und sogar Kinderwagen reichen. Auf großen Touchscreens erfährst du mehr über die Geschichte der Fortbewegung in Glasgow in Form von Filmen und Bildern. Ein besonderes Highlight: die gepflasterte Straße, die beispielhafte Geschäfte im Glasgow der 1890er- bis 1980er-Jahre beherbergt. Auch alte Straßen- und U-Bahnen können besichtigt werden.
Im Außenbereich findest du außerdem den Großsegler Glenlee. Dabei handelt es sich um ein Segelschiff, das am Clyde selbst gebaut wurde.
Unsere Top 10 in Schottland: Sehenswürdigkeiten auf einer Karte im Überblick
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