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Entdecken Sie die schönsten Nationalparks in Europa

Auszeit von Corona – raus in die Natur!

Entdecken Sie die schönsten Nationalparks in Europa

Das Gefühl von Freiheit erleben, die Füße nach einer ausgiebigen Wanderung in klarem Quellwasser erfrischen, den Duft sonnenbeschienener Wälder atmen oder seltene Tierarten in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten – erholen Sie Ihre strapazierten Nerven und gönnen Sie sich eine Auszeit von Corona in den schönsten Nationalparks Europas.

Die Abstands- und Hygieneregeln gelten natürlich auch in der Natur – in den endlosen Weiten der Parks fällt es allerdings leicht, den Abstand zu anderen Menschen einzuhalten. Von tiefgrünen Wäldern über bizarre Felsformationen bis hin zu atemberaubenden Küstenlandschaften: Unsere Reiseexperten haben die außergewöhnlichsten Ziele unter die Lupe genommen und Ihnen unter Berücksichtigung der geltenden Corona-Bestimmungen* exklusive Tipps für Ihren Erholungsurlaub zusammengestellt.

*Datenstand: 03.09.2020

Die Natur erleben und die Ruhe genießen

Hier ist der Alltag schnell vergessen

Weite Landschaften und eine unvergleichliche Flora und Fauna, von Menschenhand nahezu unberührt – all das finden Sie in den traumhaft schönen Nationalparks dieser Erde. Sie sind eine letzte Bastion natürlichen Lebensraums, die als geschütztes Ökosystem die ursprüngliche Schönheit der Natur erhalten konnte.

Genau das Richtige also, um dem Corona-Alltag für ein Weilchen zu entkommen und erholsame Tage in den schönsten Ecken Europas zu verbringen. Ob dichtbewachsene Landschaften in Deutschlands Wäldern, italienische Küstenlandschaften in Cinque Terre oder Farbspiele auf La Palma in den schönsten Nationalparks dieser Erde genießen Sie die Ruhe und Abgeschiedenheit der Natur in vollen Zügen.

Das Beste am Urlaub nahe einem Nationalpark? Sie müssen nicht mal weit reisen – und viele der Ziele sind bequem mit dem Auto erreichbar. Allein in Europa gibt es über 300 faszinierende Parks, die Sie mit ihren Landschaften, seltenen Tierarten und atemberaubenden Aussichten beim Wandern oder Klettern verzaubern. Freuen Sie sich auf einzigartige Naturerlebnisse, atemberaubende Höhenlandschaften und seltene Naturphänomene!

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Der Nationalpark Sächsische Schweiz

Monumentale Felsformationen bestaunen

Im Osten des Bundeslandes Sachsen erstreckt sich durch das Kalksandsteingebirge der einzige Felsen-Nationalpark Deutschlands: In der Sächsischen Schweiz erwartet Sie eine einzigartige, exotisch anmutende Landschaft, in deren Mittelpunkt die Felsmassive des Kalksandsteingebirges stehen. Daneben können Sie allerdings auch Wälder, Schluchten, Gewässer und Moore finden – diese landschaftliche Vielfalt bedingt auch die große Artenvielfalt des Nationalparks. Mit ein wenig Glück dürften Ihnen auf Ihrer Wanderung Feuersalamander, Luchse und Lachse in den umliegenden Wäldern und Gewässern begegnen. Gehen Sie auf eigene Faust auf Entdeckungstour und lassen Sie sich von der außergewöhnlichen Tierwelt verzaubern – oder buchen Sie eine geführte Tour.

In Halbestadt, einem Ortsteil von Königstein, beginnt Ihre Wanderung über den Südaufstieg zum Lilienstein, dem markantesten Tafelberg der Sächsischen Schweiz. Sobald Sie den Gipfel erreichen, genießen Sie eine unsagbar schöne Panoramaaussicht über den grünen Nationalpark – eine Route, die sich auch für Einsteiger eignet.

Auch mit dem Rad oder beim Klettern können Sie jeden Winkel des Nationalparks in aller Ruhe entdecken. Eine besonders schöne Rundstrecke führt Sie mit dem Fahrrad vom Nationalparkzentrum in Bad Schandau bis zum Fuß des Lilienstein, von wo aus Sie die letzten 400 Höhenmeter bis zum Aussichtspunkt des Tafelbergs zurücklegen. Hier können Sie tief durchatmen und das Panorama des Gebirges genießen, bevor Sie wieder hinabsteigen und Ihren Rundkurs über den Elberadweg bis zurück nach Bad Schandau beenden. Wenn Sie hoch hinaus möchten, sollten Sie außerdem die Klettergebiete im Nationalpark erkunden.

Unser Tipp: Zwischen der Elbe und Kirnitzsch befindet sich das Klettergebiet Schrammsteine – 80 verschiedene Gipfel warten hier darauf, von Ihnen erklommen zu werden. Auch im Wehlener Gebiet werden Kletter-Enthusiasten fündig: Hier genießen Sie einen unvergleichlichen Blick über den Griesgrund bis zum Lilienstein.

Hotel gesucht?

 
Kombinieren Sie Ihren Aufenthalt in der Sächsischen Schweiz doch mit einem Aufenthalt im gemütlichen Hotel, von wo aus Sie Ihre Touren starten und sich im Anschluss ein wenig erholen können.
 
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Diese Highlights legen wir Ihnen besonders ans Herz:

Die Basteiaussicht

Hier entdecken Sie eines der bekanntesten Naturdenkmäler der Sächsischen Schweiz. 194 Meter ragt das Felsmassiv über die Elbe empor – beeindruckende Panoramaaussichten über den Nationalpark inklusive.

Die Obere Schleuse bei Hinterhermsdorf

Erleben Sie eine eindrucksvolle Bootsfahrt durch die Kirnitzschklamm, einer engen Felsschlucht. Endstation ist die Obere Schleuse, eine Staumauer, von der aus Sie zu Fuß über den Rundweg zurück nach Hinterhermsdorf gelangen.

Die Kuhstallhöhle

Ein imposantes, elf Meter hohes und 17 Meter breiter Felsentor, von dessen Eingang aus Sie einen unvergleichlichen Panoramaausblick über das Kalksandsteingebirge genießen.

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Der Nationalpark Bayerischer Wald

Entdecken Sie das „grüne Dach“ Europas

Im Süden Deutschlands erwartet Sie der älteste Nationalpark Deutschlands – und der feiert 2020 seinen 50. Geburtstag! Dass das Gebiet im Bayerischen Wald bereits so lange unter Schutz steht, zahlt sich aus: Hier erleben Sie die Natur in Ihrem ursprünglichen Zustand, von Menschenhand unberührt. Zusammen mit dem benachbarten Böhmerwald gilt die Region als grünes Dach Europas und umfasst die größte zusammenhängende Waldfläche Mitteleuropas.

Egal, ob Sie den Nationalpark zu Fuß, mit dem Rad oder beim Langlauf erkunden wollen: Das über 350 Kilometer lange Wander- und mehr als 200 Kilometer lange Radfahrnetz bietet zahlreiche Routen für jeden Aktivitätstypen. Erfahrene Wanderer können beispielsweise eine Tagestour von Buchenau bis zu den Schachten, den ehemaligen waldfreien Übernachtungsplätze für Hirten und ihre Tiere, unternehmen. Nehmen Sie für den Anstieg unbedingt ausreichend Wasser und Verpflegung mit die Wanderung erfordert reichlich Ausdauer!

Die passende Unterkunft

 
Im Best Western Hotel Antoniushof übernachten Sie ruhig gelegen am Rande des Bayerischen Walds und doch nah am nächsten Naturabenteuer.
 
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Auf Ihrem Weg über die Holzbohlen des Aufichtenwald-Stegs wandern Sie durch den Nationalpark vorbei an Waldlandschaften, Mooren, Seen und steilen Felswänden, die Heimat verschiedenster Tierarten sind – darunter seltene Arten wie Luchse, Wildkatzen oder Biber.

Eine besonders schöne Route mit Blick auf die Waldwildnis bietet der Eiszeitlehrpfad zum Rachelsee. Diesen starten Sie am Waldgasthaus Racheldiensthütte, die je nach Saison für PKWs gesperrt ist und nur mit dem Rachelbus vom Park+Ride-Parkplatz für Sie erreichbar ist. Von hier aus führt Sie der Spechtrundwanderweg durch dichte, urige Fichtenwälder. Immer wieder stoßen Sie dabei auf informative Tafeln des Eiszeitlehrpfads, die Sie auf die Suche nach sichtbaren Spuren der letzten Eiszeit schicken. Danach führt Sie die Rundwanderung zu einem atemberaubenden Aussichtsfelsen, der Felsenkanzel, den Sie nur über eine Leiter erreichen. In vollkommener Stille und im Einklang mit der Natur genießen Sie den phänomenalen Ausblick über den silberschimmernden Rachelsee und seine grüne Umgebung.

Corona-Info: Auch in den deutschen Nationalparks gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregelungen. Doch gerade beim Wandern oder einer entspannten Radtour durch die dichten Wälder haben Sie viel Freiraum und so die Möglichkeit, den Abstand zu anderen Naturliebhabern ganz leicht zu wahren. Nähere Informationen zu den individuellen Regelungen können Sie den Webseiten der jeweiligen Nationalparkverwaltungen entnehmen.

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Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

Unendliche Weite und kilometerlange Sandstrände

Hoch oben im Norden Deutschlands, zwischen der deutsch-niederländischen Grenze im Westen und Cuxhaven im Osten, erstreckt sich rund um die Ostfriesischen Inseln der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer – der zweitgrößte Nationalpark Deutschlands!

Seit 1992 ist das niedersächsische Wattenmeer UNESCO-Biosphärenreservat, seit 2009 auch UNESCO-Weltnaturerbe; zwei Auszeichnungen, die für die Einzigartigkeit der einmaligen Naturlandschaften an der deutschen Nordseeküste sprechen. Sie wollten schon immer einmal auf Meeresboden in die Weiten der Nordsee hinauswandern? Dank der Gezeiten ist das bei einer Wattwanderung möglich.

Spüren Sie bei Ihrem Strandurlaub an der Nordsee das feuchte Watt unter Ihren Füßen, während Sie den einzigartigen Lebensraum von über 10.000 Tier- und Pflanzenarten entdecken. Ob Wattwürmer, Krabben, Zugvögel oder sogar Robben und Seehunde – dabei laufen, krabbeln und schlängeln Ihnen unzählige Lebewesen über den Weg, die Sie sonst selten in freier Wildbahn zu Gesicht bekommen.

Aber Vorsicht: Wenn Sie das Wattenmeer auf eigene Faust entdecken, sollten Sie sich vorher über die Zeiten von Ebbe und Flut informieren. Das Meer kommt manchmal schneller zurück, als zunächst angenommen. Mit einem Guide gehen Sie auf Nummer sicher und erfahren nebenbei noch allerlei Wissenswertes über das beeindruckende Ökosystem. Einen Überblick über verschiedene Wattführungen finden Sie auf der Seite des Tourismusverbands Cuxhaven.

Entspannte Wattwanderungen und ausgedehnte Spaziergänge am Deich: Trotz Corona müssen Sie auch in diesem Jahr nicht auf Ihren Sommerurlaub an der Nordsee verzichten. In unserem Reisemagazin finden Sie Tipps für Ihren Aufenthalt.

Zum Reisemagazin

Wo Sie unterkommen

 
Gleich vier Michels Hotels auf Norderney bieten die perfekte Kombination aius zentral gelegener Unterkunft und hanseatischer Entspannung. Entdecken Sie das richtige Haus für sich, zum Beispiel das
 
Michels Thalasso Hotel Nordseehaus

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Österreichs beliebtester Nationalpark Kalkalpen

Traumhafte Panoramawege entlang der Alpen

Auch unsere österreichischen Nachbarn haben wundervolle Naturlandschaften zu bieten, sechs Gebiete sind dabei aktuell als Nationalpark anerkannt. Besonders eindrucksvoll: Der Nationalpark Kalkalpen, der gleichzeitig Österreichs größte Waldwildnis ist und zum atemberaubenden Ausflugsziel wird, wenn der Sommer in Österreich beginnt. Rund 80 Prozent der Fläche sind bewaldet, jeweils rund fünf Prozent bestehen aus Almen und Wiesen sowie Fels – und das in seiner natürlichsten Form, da der Großteil der Fläche natürliche und unberührte Wildnis ist.

Eine weitere Besonderheit: Den Nationalpark Kalkalpen erkunden Sie nicht nur zu Fuß oder mit dem Rad, sondern auch auf extra ausgewiesenen Reitwegen – hier schlagen die Herzen von Pferdeliebhabern höher. Ob Rund-, Erlebnis- oder Themenwanderwege, in den Kalkalpen führen Sie die verschiedensten Routen durch das riesige Waldgebiet. Ihre ideale Tour finden Sie im Tourenportal der Nationalparkverwaltung.

Einige Orte sollten Sie dabei unbedingt gesehen haben, so zum Beispiel die Feichtaualm mit den Feichtau-Seen. Am Fuße des knapp 2.000 Meter großen „Hohen Nock“ finden Sie eine idyllische Alm mit glasklaren Seen, eingebettet in traumhaftes Alpenpanorama – hier können Sie die Ruhe und Schönheit der Natur so richtig genießen.

Beliebte Ausflugziele sind außerdem die vielen bewirtschafteten Hütten und Almen, auf denen Sie sich nach einer anstrengenden Wanderung oder bei einem kleinen Zwischenstopp ausgiebig stärken. Bei einer zünftigen Brotzeit, leckeren Käsespätzle oder einem süßen Kaiserschmarrn lassen Sie auf der Geschwendtalm den Tag ideal ausklingen – oder Sie machen sich mit neuer Kraft auf zum nächsten Aussichtspunkt.

Das perfekte Familienhotel

 
Im Dilly Resort Windischgarsten kombinieren wir für Sie Wellness und Entspannung mit perfekter Unterhaltung für die Kleinen zu einem perfekten Familienpaket.
 
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Corona-Info: Die Einreise nach Österreich ist für Reisende aus Deutschland wieder uneingeschränkt möglich. Ein COVID-19-Test oder Quarantänemaßnahmen sind nicht erforderlich. In Österreich angekommen, gelten ähnliche Abstands- und Hygieneregelungen wie in Deutschland. Halten Sie bitte einen Mindestabstand von einem Meter zu anderen Personen außerhalb Ihrer eigenen Gruppe und tragen Sie in geschlossenen Räumen eine Mund-Nasen-Bedeckung. Weitere Informationen zu den individuellen Regelungen erhalten Sie von der Nationalparkverwaltung. Rückkehrer müssen sich nach Ihrem Aufenthalt zum jetzigen Stand nicht für 14 Tage in häusliche Isolation begeben.

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Italiens Nationalpark in Cinque Terre

Höhlenlandschaften und steile Felsformationen

Traumhafte Küstenlandschaften, weite Sandstrände und das Rauschen des Mittelmeeres: Wenn Sie an die Topografie Italiens denken, kreisen Ihre Gedanken sicher um die schönsten Urlaubsgebiete des Landes. Was Viele dabei nicht wissen: Auch in Südeuropa gibt es unzählige Nationalparks, in denen Sie unvergleichlich schöne Naturwelten entdecken. Allein 24 dieser Parks finden Sie in Italien – einer der beeindruckendsten davon ist der Nationalpark "Cinque Terre".

Das Besondere: Cinque Terre hat mit seiner kilometerlangen Küste direkten Zugang zum Mittelmeer und grenzt an das gleichnamige Walschutzgebiet. Anders als in anderen Nationalparks erkunden Sie die Region hier also nicht nur auf dem Land-, sondern auch auf dem Wasserweg. Bei einer Bootstour kommen Sie dabei seltenen Delfin- und Walarten ganz nah – und können entspannt auf dem Wasserweg zwischen den einzelnen Orten der Cinque Terre hin- und herwechseln.

Unter Wanderbegeisterten sind vor allem die abwechslungsreichen Wanderwege zwischen den fünf kleinen Fischerdörfern bekannt, die sowohl durch die bergige Landschaft als auch direkt am Meer entlangführen. Auf die fünf Dörfer geht auch der Name des Nationalparks zurück. Cinque Terre bedeutet übersetzt nämlich so viel wie "die fünf Ortschaften". In Riomaggiore gestartet, geht es für Sie mit traumhaften Ausblicken auf das unendlich blaue Mittelmeer nach Manarola, Corniglia, Vernazza und schlussendlich nach Monterosso. Wer sich bei den sonnigen Temperaturen Italiens und trotz der vielen möglichen Abkühlungen im Meer nicht alle Wege zwischen den einzelnen Fischerdörfchen zutraut, hat Glück: Mittlerweile sind diese mit Schiffen und der Bahn verbunden, sodass Sie auf nichts verzichten müssen.

Unser Tipp: Als Klassiker der italienischen Küche empfehlen wir ein herrliches Fischgericht direkt am Strand von Monterosso – beispielsweise im umwerfenden Lokal L'Ancora della Tortuga.

Ob auf den über 120 Kilometer langen Trekking- und Wanderwegen oder beim Schwimmen, Schnorcheln oder Kajakfahren: traumhafte Aussichten genießen Sie hier überall. Besonders beeindruckend ist der Blick über die Region von den Aussichtspunkten hoch oben auf der Steilküste. Aber auch mit dem Kajak erleben Sie bei einem Besuch der Höhlen und Wasserfälle des Nationalparks unvergessliche Eindrücke. Da die Naturwunder etwas versteckt liegen und Sie diese ausschließlich mit dem Kajak erreichen, genießen Sie hier absolute Ruhe. Ein Kajak können Sie sich problemlos am Hafen des Nationalparks leihen. Treiben Sie über das türkisfarbene Wasser und gehen Sie auf Entdeckungstour in den geheimnisvollsten Ecken von Cinque Terre.

Unterkunft im italienischen Stil

 
Das Park Hotel Argento liegt über Levanto und ist nicht weit vom Strand entfernt. Hier lassen Sie Ihren Tag im Nationalpark bei einem Glas Rotwein ausklingen und träumen schon vom nächsten Abenteuer.
 
Zum Park Hotel Argento

Die schönsten Wanderhighlights von Cinque Terre

Der Lasurblaue Weg

Der gut ausgebaute und nahezu ebenerdige Weg verbindet alle in Cinque Terre gelegenen Ortschaften miteinander. Der erste Abschnitt zwischen Manarola und Riomaggiore wird auch als Liebesweg bezeichnet – hier können Sie beispielsweise romantische Sonnenuntergänge über dem Mittelmeer genießen.

Der Höhenweg

1.200 Meter Höhenunterschied gilt es auf diesem rund 40 Kilometer langen Weg zwischen Portovenere und Levanto zu überwinden – doch die traumhafte Aussicht auf die Mittelmeerküste entschädigt für alles. Der Weg hat über die gesamte Strecke mehrere Zugänge. Wenn Sie nicht die vollen 40 Kilometer zurücklegen wollen, können Sie auch mit einem kleinen Abschnitt beginnen.

Rundwanderweg zu den Wallfahrtskirchen

Ein imposantes, elf Meter hohes und 17 Meter breiter Felsentor, von dessen Eingang aus Sie einen unvergleichlichen Panoramaausblick über das Kalksandsteingebirge genießen.

Corona-Info: Aus Deutschland ist die Einreise nach Italien ohne besondere Gründe und ohne Quarantänepflicht wieder gestattet. Ein Covid-19 Test ist nicht erforderlich. Die italienische Regierung hat den coronabedingten Notstand bis zum 15. Oktober verlängert. Ein Mund-Nasen-Schutz und Einweghandschuhe sind in vielen Orten und Geschäften daher weiterhin Pflicht. Eine Missachtung der Vorgaben kann mit Geldstrafen einhergehen. Wie auch in Deutschland gelten Abstandsregeln von ein bis zwei Metern. In Italien sollten Sie damit rechnen, dass Sicherheitskräfte häufig Temperaturmessungen vor dem Betreten von Behörden, Museen oder Geschäften durchführen. Rückkehrer nach Deutschland müssen sich zum jetzigen Stand nicht mehr für 14 Tage in häusliche Isolation begeben.

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Farbspiele im Nationalpark Caldera de Taburiente

Spaniens bunte Seite

Auf der kanarischen Insel La Palma gibt es ein ganz besonderes Naturphänomen zu entdecken: den Nationalpark Caldera de Taburiente. Rund 28 Kilometer misst diese Kraterlandschaft im Umfang, umschlossen von steilen Berglandschaften. Rund 2.000 Höhenmeter gilt es hier vom Grund des Kraters bis zum höchsten Punkt des Berges Pico Bejenado zu überwinden.

Wer bei der Beschreibung „Kraterlandschaft“ an ausgestorbenes Gebiet denkt, irrt gewaltig. Inmitten der rauen Natur und steinigen Lage erwarten Sie im Caldera de Taburiente faszinierende Einblicke in versteckte Welten: Enge Schluchten, Bachläufe, Wasserfälle und Kiefernwälder finden Sie hier ebenso wie beeindruckende Gesteinsformationen und steile Berggipfel.

Entlang des gut ausgebauten Wanderwegnetzes erkunden Sie den Nationalpark am besten zu Fuß, entweder auf den Schluchten- oder Höhenwanderwegen. Wenn Sie malerische Aussichten über die Region genießen wollen, erklimmen Sie unbedingt einen der umliegenden Berge. Vom Roque de los Muchachos blicken Sie aus knapp 2.500 Metern Höhe über Caldera de Taburiente – und genießen eine traumhafte Aussicht über das umliegende La Palma.

Aber auch am Grund der Kraterlandschaft gibt es atemberaubende Naturphänomene zu entdecken. Ein besonderes Highlight ist der Wasserfall der Farben. Durch Lichtreflektionen, Algen und besondere Inhaltsstoffe des Wassers leuchtet der Wasserfall in allen erdenklichen Farben. Auch den 100 Meter hohen Wasserfall Cascada de Desfondada, die zahlreichen Bachläufe und tiefen Schluchten sollten Sie gesehen haben.

Corona-Info: Seit dem 02. September besteht auch für die kanarischen Inseln und somit für ganz Spanien eine Reisewarnung. Da das Auswärtige Amt somit von Reisen abrät, sagt die DER Touristik alle Reisen auf die Kanaren bis zum 15.9.2020 ab und storniert diese kostenfrei. Vor Ort bestehen nach wie vor die Maskenpflicht und der Mindestabstand von 1,5 Metern. Für Rückkehrer nach Deutschland aus Spanien ist eine häusliche Isolation von 14 Tagen erforderlich, es sei denn, es liegt ein negatives Corona-Testergebnis vor. Hier finden Sie alle wichtigen Einreisebestimmungen zum Download.

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Wanderungen entlang der türkisen Plitvicer Seen

Durchatmen in Kroatiens Nationalpark

Kroatiens größter und ältester Nationalpark ist gleichzeitig auch einer der schönsten in Europa: der Nationalpark Plitvicer Seen. Bereits seit 1949 als Nationalpark ausgewiesen, wurde das Gebiet 30 Jahre später als eines der ersten überhaupt in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen – ein Titel, den sich die Region mit seinen atemberaubenden Seen, der unberührten Natur und seiner Artenvielfalt absolut verdient hat.

16 miteinander verbundene Seen mit kristallklarem Wasser, Wasserfällen, Höhlen sowie Bachläufen und Wäldern laden Sie zu einem ausgiebigen Strand- und Aktivurlaub im Traumziel Kroatien ein. Auch Filmemacher wurden bereits auf die Plitvicer Seen aufmerksam – die malerische Landschaft diente beispielsweise der Winnetou-Reihe als Kulisse.

Auf den gut ausgebauten Wanderrouten durch das Gebiet treffen Sie außerdem auf zahlreiche Tierarten, die Sie in der Heimat vergeblich suchen – beispielsweise Alpensalamander oder Luchse. Durchstreifen Sie auf dem Wanderweg Medvjedak die grünen Seiten des Nationalparks: Der Wanderweg führt Sie in rund zweieinhalb Stunden über Turcic, Tupi Madvjedak bis nach Ostri Medvjedak. Um zurück zum Ausgangspunkt zu gelangen, bieten sich Ihnen mehrere Möglichkeiten: Spazieren Sie gemütlich über eine Fußgängerbrücke zurück oder nutzen Sie den Panoramazug, der Sie entspannt zurück zum Startpunkt fährt.

Egal ob bei einer Bergwanderung, beim Rudern oder Radfahren (das Radfahren ist allerdings nur rund um den Nationalpark erlaubt): Der Nationalpark Plitvicer Seen bietet Ihnen unzählige Highlights und vor allem eine atemberaubende, unberührte Natur.

Unser Tipp


Ein Besuch lohnt sich nicht nur im Sommer: In den Wintermonaten öffnet das Skigebiet des Nationalparks.

So lernen Sie auch die frostigen, aber mindestens genauso schönen Seiten Kroatiens kennen.

Corona-Info: Für die Gespanschaften Šibenik-Knin und Split-Dalmatien (seit 20.08.) und für die Gespanschaft Zadar (seit 02.09.) gelten jeweils Teilreisewarnungen. Der Nationalpark Plitvicer Seen liegt jedoch nicht in diesen Regionen. Bei Ihrer Einreise nach Kroatien werden für die Dauer Ihres Aufenthalts Ihre Kontaktdaten erfasst. Zur Vermeidung langer Wartezeiten empfiehlt das kroatische Innenministerium, die Kontakt- und Aufenthaltsdaten vorab online zu hinterlegen. Eine negatives Corona-Testergebnis ist in der Regel nicht erforderlich. Weiterhin gelten vor Ort ähnliche Hygiene- und Abstandsregelungen wie in Deutschland. Halten Sie daher den Mindestabstand von 1,5 Metern ein und tragen Sie in geschlossenen, öffentlichen Räumen eine Mund-Nasen-Bedeckung. Rückkehrer nach Deutschland müssen sich zum jetzigen Stand nicht für 14 Tage in häusliche Isolation begeben.

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Der britische Nationalpark Dartmoor

Saftig grüne Moorlandschaften genießen

Hoch oben im Norden Europas, in der englischen Grafschaft Devon, wartet eine weitere beeindruckende Naturlandschaft auf Ihren Besuch: der Dartmoor Nationalpark. Früher als royales Jagdgebiet genutzt, erklärte die Regierung die Region bereits 1949 zum Schutzgebiet. Die Besonderheit: Hier dürfen Sie, anders als in vielen anderen Nationalparks, auch abseits der Wege und Straßen den Park erkunden – das gesamte Gebiet ist für Fußgänger zugänglich. Die Natur sollten Sie natürlich trotzdem respektieren und die Gegend auf rücksichtsvolle Art entdecken.

Geprägt wird das Bild vor allem von weitläufigen Moor- und Waldlandschaften, aber auch von Flüssen, Bächen und Felsformationen. Es bieten sich also sowohl Wanderungen als auch Klettertouren an – das über 740 Kilometer lange Wegenetz bietet auf jeden Fall genügend Abwechslung.

Die typisch britischen Moorlandschaften werden Ihnen wie aus einem Film vorkommen – und das kommt nicht von ungefähr: Dartmoor diente für den Sherlock-Holmes-Film „Der Hund von Baskerville“ als Kulisse. Neben den traumhaften Landschaften und den Weiten der Moore und Wälder gibt es im Nationalpark allerdings noch einiges mehr zu entdecken. Die folgenden Orte sollten Sie unbedingt besuchen:

Die Upper Erne Stone Row: Auf einer Länge von über drei Kilometern erstreckt sich die längste Steinreihe der Welt durch den Nationalpark – ununterbrochen, über Hügel und Täler, durch Flüsse und Bäche.

Grimspound: Die Überreste der bronzezeitlichen Siedlung sind bis heute erhalten und beliebtes Ausflugsziel im Dartmoor.

Buckfast Abbey: Am Rand des Nationalparks können Sie ein noch aktives Kloster besichtigen.

Weitere Naturwunder erleben


Sie haben noch nicht genug von der britischen Landschaft bekommen? Kein Problem: Wie wäre es mit einer Rundreise, in der Sie die atemberaubenden Naturwunder von Devon und Cornwall bestaunen?

Jetzt Ihre Rundreise buchen

Corona-Info: Spätestens 48 Stunden vor Ihrer Einreise in Großbritannien müssen Sie sich online anmelden und die Anmeldung bei der Einreise vorzeigen. Ein negativer Corona-Test ist in der Regel nicht erforderlich. Vor Ort gelten ähnliche Abstands- und Hygieneregeln wie in Deutschland. Das schließt den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen außerhalb der eigenen Gruppe sowie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in geschlossenen, öffentlichen Räumen ein. Achtung: In England gilt weiterhin die Zwei-Haushalte-Regelung. Das Vereinigte Königreich wird derzeit nicht als Risikogebiet eingestuft und eine Quarantäne oder ein Covid-19 Test ist bei Ein- und Rückreise daher nicht notwendig.

Nationalparks in Europa

Das Gute kann so nah sein

Die Nationalparks unseres Kontinents erwarten Sie mit einer schier endlosen Vielfalt an Landschaftsformen, Klimabedingungen und heimischem Artenreichtum. Ob am niedersächsischen Wattenmeer, in den österreichischen Alpen oder an der Mittelmeerküste Spaniens und Italiens: Bei einer Tour durch diese atemberaubenden Gebiete erkunden Sie traumhaft schöne und naturbelassene Landschaften.

Dabei kombinieren Sie das Beste aus Aktiv- und Erholungsurlaub: Einerseits sind Sie bei einer Wanderung, Rad- oder Paddeltour immer in Bewegung, andererseits können sich Körper und Geist in der idyllischen Natur so richtig erholen. Erleben Sie die unendlichen Weiten der schönsten Nationalparks, die Europa zu bieten hat und gönnen Sie sich in der Ruhe der Natur eine Auszeit vom Corona-Alltag. Die gut ausgebauten Wege führen Sie Tag für Tag kilometerweit zu neuen Ausflugszielen, immer vorbei an malerischen Landschaften mit atemberaubenden Panoramen. Eine Auszeit, die sich lohnt!

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