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Bereist seit 1960 Olympische Länder - Hugo Dänhardt

Seit über 50 Jahren besucht unser Stammkunde Hugo Dänhardt mit DERTOUR live alle vier Jahre die Olympischen Sommerspiele. Er ist selbst begeisterter Läufer und gibt uns im folgenden Bericht Einblick darüber, welche Eindrücke er seit 1960 sammeln konnte. Wir freuen uns Ihn auch 2016 in Rio de Janeiro wieder als treuen Gast begrüßen zu dürfen!
Die Begeisterung für fremde Länder und Völker begann schon in meiner Jugend. Als dann ein Sportkamerad davon sprach, 1960 die Olympischen Sommerspiele in Rom zu besuchen, wollte ich meine Träume auch endgültig in die Tat umsetzen.
Die Spiele waren und sind für mich auch fast immer mit Vor- und Anschlussreisen verbunden, um nicht nur die Wettkämpfe in den Sportstätten zu verfolgen.
Nach Rom ergaben sich dann alle 4 Jahre stets neue olympische Reiseziele.

1964 Tokio

Ich erinnere mich noch an die Sauberkeit auf Straßen und Plätzen sowie in den Verkehrsmitteln. Damals konnte ich nicht nur ohne Kontrolle in das Olympische Dorf gehen, es erfolgte dazu sogar noch ein freundlicher Gruß. Durch meinen Fotoapparat wurde ich offenbar als Reporter angesehen.

1968 Mexico-City

Durch seine Höhenlage (2240 m) gab es bei Ausdauer-Sportarten leistungsmindernde Ergebnisse. Bis auf wenige Sportarten (z.B. Fußball) gelten die Mexikaner nicht gerade als sportbegeistert und sachverständig.

1972 München

Die Eröffnungsfeier im Heimatland bot als musikalische Begleitung beim Einmarsch für jede Nation ihre eigene Folklore und Volksmusik. Die Fröhlichkeit setzte sich fort, bis nach 10 Tagen arabische Terroristen die israelische Olympiamannschaft im Olympischen Dorf überfielen. Nach einem Trauertag gingen die Spiele weiter.

1976 Montreal

Die Spiele wurden durch den Boykott einiger afrikanischen Länder überschattet. Der Grund waren Kontakte Neuseelands zu Südafrika, dem Land der Apartheid (Rassentrennung). Dem Fest fehlte trotz vieler beglückender Ansätze die olympische Heiterkeit.

1980 Moskau

Wegen des Einmarsches sowjetischer Truppen in Afghanistan wurden die Spiele von einigen westlichen Staaten (darunter auch die Bundesrepublik Deutschland) boykottiert. Wieder einmal standen vor allem die Sportler als Verlierer dieser Entscheidung da. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die Darbietungen von vielen Tausend Sportlern bei der Eröffnungsfeier.

1984 Los Angeles

Es kam, wie bereits vorher erwartet. Revanchegelüste für den Boykott der Spiele 1980 in Moskau durch die USA und andere westliche Staaten belasteten die Olympische Bewegung erneut mit schwerer politischer Bürde. Jetzt in Los Angeles blieb der Ostblock den Spielen fern. Trotz allem werden die Olympischen Spiele als farbenprächtig und beschwingt in Erinnerung bleiben.

1988 Seoul

Schon auf dem Flughafen wurde den ausländischen Gästen die sprichwörtliche asiatische Geduld vorgeführt. Es gab lange Warteschlangen, weil jedes Gepäckstück von den Beamten bis in die hintersten Ecken nur „handverlesen“ durchlief. Die Unterbringung aller Besucher erfolgte in der „Olympic Family Town“.

1992 Barcelona

Die Stadt erlebte Tage voller Glanz und Hingabe. Auf dieses Fest hat sie lange warten müssen. So sauber und schön werden wir Barcelona kaum wieder sehen, war die Meinung mancher Spanier. Politische Umwälzungen haben auch die olympische Welt nach 1988 entscheidend verändert. Der Zerfall der Sowjetunion und die Wiedervereinigung Deutschlands sollen dabei erwähnt werden.

1996 Atlanta

Die Bürger zeigten sich zwar freundlich und hilfsbereit, trotzdem konnte das alleine nicht von dem Grundproblem ablenken. Die Jubiläumsspiele hätten nämlich in Athen, wo vor 100 Jahren die ersten Spiele der Neuzeit stattfanden, ausgetragen werden sollen. Das „Große Geschäft“ in der Südstaatenmetropole Atlanta hat jedoch einen festen Platz neben den fünf Olympischen Ringen. Vor allem der Getränkehersteller Coca-Cola und die Fernsehgesellschaft CNN sind dort beheimatet und hatten maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Olympia-Bewerbung.

2000 Sydney

Die Spiele begannen mit der Entzündung des Olympischen Feuers durch eine Aborigine, Nachfahrin jener Ureinwohner, die rund 50000 Jahre lang den fünften Kontinent allein bevölkert hatten. Ganz selten fügt sich alles so glücklich, wie in den olympischen Tagen von Sydney. Es war wirklich ein Sommernachtstraum.

2004 Athen

Nach 108 Jahre kehrten die Olympischen Spiele der Neuzeit zu den Wurzeln zurück. „Olympia, willkommen zu Hause“, rief die Präsidentin des Organisations- komitees den Gästen während der Eröffnungsfeier zu. Es war eine stilvolle, klassische Feier mit einer Reise von der griechischen Mythologie bis zu den modernen Spielen. Die Schlussfeier fand nach alter Tradition bei Vollmond statt – wie stets im antiken Olympia.

2008 Peking

Im Reich der Mitte befand sich Olympia diesmal in einer neuen Welt, die ihren Gästen den eigenen Fortschritt vor Augen führte. Im Vorfeld der Spiele gab es erregte Diskussionen darüber, ob durch Umwelteinflüsse überhaupt für alle Sportler eine faire Durchführung gewährleistet werden könne. Es zeigte sich dann, dass sich die Angst vor dem Dauersmog als viel Rauch um nicht erwies. Die Eröffnungsfeier im „Vogelnest“ (Olympiastadion) war eine atemberaubende Nacht, die eine fantastische Reise durch 5000 Jahre chinesischer Geschichte führte. 2008 Trommler gaben den olympischen Takt.

2012 London

Es waren für mich beeindruckende Tage, die besonders durch die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der einheimischen Bevölkerung getragen wurden. Vor allem aber bleibt die Begeisterung in den stets ausverkauften Wettkampfstätten haften.

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