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Fanal Madeira
Fanal Forest Madeira – jahrhundertealte Lorbeerbäume im Nebel auf dem Paul-da-Serra-Hochplateau

Fanal Forest Madeira: mystische Lorbeer-Riesen im Nebel

Wanderrouten, Fotografie-Tipps und die beste Reisezeit für den Lorbeerwald

Nebelschwaden ziehen durch jahrhundertealte Lorbeerbäume auf einem über 1.000 Meter hohen Hochplateau mitten im Atlantik: Der Fanal-Wald auf Madeira gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und zählt zu den ältesten Wäldern Europas. Von konkreten Wanderrouten über Fotografie-Tipps bei Nebel bis zur fertigen Tagesausflug-Route liefert dieser Beitrag alle Infos, die du für deinen Besuch im Fanal Forest auf Madeira benötigst. Entdecke den Fanal-Wald und weitere Highlights auf Madeira mit DERTOUR.

Was ist der Fanal-Wald auf Madeira?

Der Fanal ist ein Lorbeerwald (Laurisilva) auf dem Paul-da-Serra-Hochplateau im Nordwesten Madeiras auf ca. 1.150 Metern Höhe. Der Wald gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und ist bekannt für seine jahrhundertealten Til-Lorbeerbäume und die dichte Nebelatmosphäre.

Alte Til-Lorbeerbäume mit moosbewachsenen Ästen im Fanal Forest auf dem Paul-da-Serra-Plateau
Im Fanal Forest wachsen jahrhundertealte Lorbeerbäume – Teil des UNESCO-geschützten Laurisilva-Waldes

Der Fanal-Wald liegt in Madeiras Gemeinde Porto Moniz und bildet einen der am besten erhaltenen Abschnitte des Laurisilva-Lorbeerwaldes auf der Insel. Der Begriff Laurisilva setzt sich aus den lateinischen Wörtern „laurus“ (Lorbeer) und „silva“ (Wald) zusammen und bezeichnet einen subtropischen Waldtyp, der vor Millionen von Jahren weite Teile des Mittelmeerraums bedeckte. Die UNESCO nahm den Lorbeerwald Madeiras 1999 als Weltnaturerbe in ihre Liste auf.

Die Til-Bäume (Ocotea foetens) – auf Deutsch „Stinkender Lorbeer“, benannt nach dem Geruch ihres frisch geschnittenen Holzes – sind die prägenden Baumarten des Fanal-Waldes und eine der charakteristischsten Arten des Laurisilva. Sie erreichen Wuchshöhen von bis zu 40 Metern und ein Alter von rund 500 bis 600 Jahren. Ihre knorrigen, moosbewachsenen Stämme und die weit ausladenden Kronen erzeugen besonders bei Nebel eine Atmosphäre, die dem Fanal-Wald den Beinamen „Feenwald“ eingebracht hat. Atlantische Wetterfronten treffen auf das Hochplateau und kondensieren zu dichten Nebelschwaden, die den Wald oft tagelang einhüllen.

Der Fanal Forest Madeiras auf einen Blick

  • Lage: Paul-da-Serra-Hochplateau auf zirka 1.150 Metern Höhe
  • Gemeinde: Porto Moniz im Nordwesten Madeiras
  • Seit 1999 UNESCO-Weltnaturerbe
  • Zugang: 4,50 € pro Person (ab 12 Jahren), Online-Reservierung über SIMplifica erforderlich
  • Parkplatz: kostenfrei, beim Forsthaus Posto Florestal do Fanal

Laurisilva – ein lebendes Fossil aus dem Tertiär

Vor rund 20 Millionen Jahren bedeckten Lorbeerwälder weite Teile Südeuropas und Nordafrikas. Die Eiszeiten drängten sie zurück, überlebt haben sie nur auf den Atlantischen Inseln: Madeira, den Kanaren, den Azoren und den Kapverden. Der Laurisilva auf Madeira gilt als der größte zusammenhängende Rest dieses Waldtyps weltweit.

Alte Til-Lorbeerbäume mit moosbewachsenen Ästen im Nebel im Fanal Forest auf Madeira
Die Laurisilva auf Madeira ist ein Relikt aus dem Tertiär – Nebel sorgt hier für das typische Mikroklima

Ökologisch spielt der Lorbeerwald für Madeiras Wasserhaushalt eine Schlüsselrolle. Die Bäume und ihre dichten Moos- und Flechtenpolster wirken als natürliche Nebelfänger: Durch sogenannte horizontale Niederschlagskondensation filtern sie Feuchtigkeit aus den Wolken und leiten sie über das Wurzelsystem in den Boden. Ohne diesen Effekt wären die Levadas von Madeira, die seit Jahrhunderten als inselweites Bewässerungssystem dienen, deutlich weniger ergiebig.

Zwischen den uralten Stämmen gedeihen endemische Farne, seltene Flechtenarten und Moose, die nur in diesem Mikroklima vorkommen. Auch die Madeira-Langzehentaube, eine endemische Vogelart, hat im Fanal-Gebiet Madeiras ihren Lebensraum. Der Fanal ist dabei nicht der einzige Lorbeerwald auf Madeira, auch rund um Ribeiro Frio im Osten der Insel finden sich bedeutende Laurisilva-Bestände.

Anfahrt und Parken am Fanal Forest auf Madeira

Der Fanal-Wald liegt an der Regionalstraße ER110 zwischen Porto Moniz und dem Paul-da-Serra-Plateau. Von Funchal aus erreichst du den kostenfreien Parkplatz am Posto Florestal do Fanal in ca. 1,5 Stunden mit dem Auto. Öffentliche Verkehrsmittel fahren nicht direkt zum Fanal, ein Mietwagen ist daher notwendig.

Straße über grüne Hochebene bei Fanal auf Madeira oberhalb von Wolken
Die Hochebene rund um Fanal liegt oft über den Wolken – beste Chancen auf klare Sicht meist am Morgen

Route ab Funchal: Über die VEVE3 geht es zuerst Richtung Ribeira Brava, dann auf die ER110 über das Paul-da-Serra-Plateau. Die Strecke ist rund 55 Kilometer lang und gut ausgebaut. Bei Nebel auf dem Hochplateau kann die Sicht allerdings stark eingeschränkt sein – Abblendlicht einschalten und Geschwindigkeit anpassen.

Route ab Porto Moniz: Über die ER110 Richtung Süden dauert die Fahrt nur etwa 30 Minuten. Diese Variante eignet sich besonders, wenn du den Besuch mit einem Abstecher nach Porto Moniz kombinierst.

Am Posto Florestal do Fanal stehen kostenfreie Stellplätze zur Verfügung. Die Anzahl ist begrenzt, in der Hauptsaison und an Wochenenden empfiehlt sich eine Anreise vor 9 Uhr. GPS-Koordinaten des Parkplatzes: 32,80950° N, 17,14100° W.

DERTOUR Extratipp zum Fanal auf Madeira

Wer den Fanal-Wald in seiner eindrucksvollsten Stimmung erleben möchte, sollte vor 9 Uhr morgens anreisen. In den frühen Morgenstunden ist der Nebel am dichtesten, da die atlantischen Wetterfronten über Nacht auf dem Hochplateau kondensieren und erst im Laufe des Vormittags wieder abziehen. Gleichzeitig füllt sich der kostenfreie Parkplatz am Posto Florestal do Fanal besonders an Wochenenden und in der Hauptsaison schnell. Wer früh da ist, hat den Feenwald oft fast für sich allein.

Route von Funchal bis zum Fanal-Wald im Nordwesten Madeiras

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Beste Reisezeit und Wetter

Die beste Reisezeit für den Fanal-Wald hängt davon ab, was du erleben möchtest. Nebel tritt ganzjährig auf, besonders häufig jedoch in den Wintermonaten von November bis Februar. Für Fotografen sind die frühen Morgenstunden ideal, wenn der Nebel durch die Baumkronen zieht.

Wanderer zwischen knorrigen Lorbeerbäumen im nebligen Fanal-Wald auf Madeira
Im Fanal-Wald sorgt die Höhenlage ganzjährig für wechselhaftes Wetter – besonders mystisch im Herbst und Frühling

Fanal-Wald auf Madeira: Monat-für-Monat-Übersicht 

Das Wetter im Fanal-Wald auf Madeira ist so unbeständig wie faszinierend: Auf dem Paul-da-Serra-Hochplateau kann sich die Stimmung innerhalb von Minuten von strahlender Sonne in dichten Nebel verwandeln. Je nach Jahreszeit bietet der Wald dabei ein ganz anderes Gesicht:

  • Januar bis März: hohe Nebelwahrscheinlichkeit, Temperaturen zwischen 8 und 12 °C. Ideal für Fotografie, wenige Besucher. Warme Kleidung und wasserdichte Schichten sind Pflicht.
  • April bis Juni: zunehmend stabiles Wetter, Nebel morgens häufig, nachmittags oft klar. 12 bis 18 °C. Ein guter Kompromiss aus Stimmung und angenehmen Wanderbedingungen.
  • Juli bis September: die wärmsten Monate mit 16 bis 22 °C. Nebel tritt seltener auf, dafür ist das Besucheraufkommen am höchsten. Wer den Nebelwald erleben möchte, sollte sehr früh kommen.
  • Oktober bis Dezember: Der Nebel nimmt wieder zu, 10 bis 16 °C. Die besten Monate für Landschaftsfotografie und deutlich ruhiger als im Sommer.

Empfehlung: Wanderer profitieren von den stabilen Bedingungen zwischen April und Oktober. Fotografen finden zwischen Oktober und März die dichteste Nebelatmosphäre. Unabhängig von der Jahreszeit gilt: Das Wetter auf dem Hochplateau kann sich innerhalb von Minuten ändern. Warme Schichten und eine Regenjacke gehören immer in den Rucksack.

Wanderrouten ab Fanal auf Madeira

Die wichtigsten Wanderrouten bei deinem Wanderurlaub auf Madeira sind die PR13 Vereda do Fanal und die PR14 Levada dos Cedros. Beide Routen starten am Posto Florestal do Fanal und führen durch den Laurisilva-Lorbeerwald.

Treppenpfad im Fanal-Wald auf Madeira unter dichtem Lorbeerbaumdach
PR13 und PR14 starten nahe dem Posto Florestal und führen durch unterschiedliche Waldabschnitte

PR13 – Vereda do Fanal

  • Länge: zirka 10,8 Kilometer (Rundweg)
  • Schwierigkeit: mittel bis schwer
  • Dauer: etwa 4 Stunden
  • Höhenmeter: zirka 300
  • Highlights: Panoramablicke über das Hochplateau, tiefe Loorbeerwaldabschnitte, abwechslungsreiches Terrain

Die PR13 führt über offene Hochflächen und durch dichte Waldpassagen. Trittsicherheit und gute Kondition sind Voraussetzungen. Bei Nebel kann die Orientierung auf den offenen Abschnitten schwierig werden, eine GPS-fähige Wander-App ist empfehlenswert.

PR14 – Levada dos Cedros

  • Länge: zirka 7,2 Kilometer (hin und zurück)
  • Schwierigkeit: mittel
  • Dauer: etwa 2 Stunden
  • Start: Posto Florestal do Fanal
  • Highlights: Wanderung entlang der Levada durch dichten Lorbeerwald, Farne und Moose, Tunnelpassagen

Die Levada dos Cedros zählt zu den zugänglichsten Levada-Wanderungen im Nordwesten Madeiras. Der Weg folgt dem historischen Wasserkanal durch den Wald und bietet auf kompakter Strecke einen intensiven Eindruck des Laurisilva-Ökosystems.

Insider-Tipp: Die PR14 Levada dos Cedros eignet sich auch für Familien mit älteren Kindern. Festes Schuhwerk und eine Taschenlampe für die Tunnelpassagen sind empfehlenswert.

Kurze Rundwanderung am Posto Florestal

Für Besucher mit wenig Zeit oder eingeschränkter Mobilität eignet sich die kurze Rundwanderung direkt am Forsthaus. Auf rund zwei Kilometern und ohne nennenswerte Steigungen führt der Weg an einigen der ältesten Til-Bäume vorbei. Dauer: etwa 45 Minuten.

Fanal fotografieren – Tipps und beste Spots

Der Fanal zählt zu den beliebtesten Fotomotiven auf Madeira. Die Kombination aus jahrhundertealten Bäumen und dichtem Nebel liefert Motive mit hohem Wiedererkennungswert. Ob mit Spiegelreflexkamera oder Smartphone – mit den richtigen Einstellungen gelingen hier kontrastreiche Aufnahmen.

Verdrehter Til-Lorbeerbaum im Nebel im Fanal-Wald auf Madeira
Im Fanal-Wald formen Nebel und Licht markante Silhouetten – spiele mit den Baumformen und lass dein Foto eine Geschichte erzählen

Die folgenden Tipps helfen dir, besonders schöne Urlaubsfotos aus deinem Besuch herauszuholen, von der richtigen Tageszeit über konkrete Kameraeinstellungen bis zu den schönsten Spots im Wald. 

1. Beste Tageszeit 

Die frühen Morgenstunden zwischen 6 und 9 Uhr bieten die dichteste Nebelstimmung. Oft löst sich der Nebel gegen Mittag auf und kehrt am späten Nachmittag zurück. Wer flexibel ist, nutzt beide Zeitfenster. 

2. Kameraeinstellungen bei Nebel

Wenn du noch kein Foto-Profi bist, nutzt du am besten in etwa diese Kameraeinstellungen, um den Fanal-Wald im Nebel einzufangen:

  • ISO: 400 bis 800 – der Nebel schluckt Licht, daher etwas höher als gewohnt
  • Blende: f/8 bis f/11 für durchgehende Schärfe
  • Belichtungszeit: je nach Nebeldichte 1/60 bis 1/15 Sekunde, ein Stativ ist empfehlenswert
  • Weißabgleich: manuell auf „bewölkt" stellen, um den warmen Grundton des Waldes zu erhalten

3. Smartphone-Tipps 

Korrigiere die Belichtung manuell nach unten, um den Nebel nicht auszuwaschen. Bei vielen Smartphones besteht die Tendenz zur Überbelichtung der hellen Nebelflächen. Im Pro-Modus lässt sich die Belichtungskorrektur um –0,5 bis –1 EV (Lichtwert) reduzieren.

4. Objektivempfehlung 

Ein Weitwinkel (16 bis 35 Millimeter) eignet sich für die Baumsilhouetten und die Tiefenwirkung des Waldes. Mit einem Telezoom (70 bis 200 Millimeter) lassen sich einzelne Bäume aus dem Nebel herauslösen, ein Motiv mit starker Tiefenwirkung.

5. Beste Spots 

Die freistehenden Til-Bäume direkt am Posto Florestal zählen zu den meistfotografierten Motiven. Der Weg Richtung PR14 erzeugt durch die Levada-Führung natürliche Fluchtlinien. Farne und Moose im Vordergrund geben den Bildern Tiefe und Struktur.

Tagesausflug ab Fanal: Kombiroute durch den Nordwesten

Der Fanal lässt sich ideal mit weiteren Sehenswürdigkeiten in Madeiras Nordwesten kombinieren. Die folgende Route (etwa acht Stunden Dauer) füllt einen ganzen Tag und deckt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region ab:

  • 7 Uhr – Fanal (2 bis 3 Stunden): Fotografie im Morgennebel, kurze Rundwanderung oder PR14 Levada dos Cedros
  • 10 Uhr – Risco-Wasserfall und 25 Fontes (2 bis 3 Stunden): Levada-Wanderung ab Rabaçal, zirka 10 Kilometer Fahrt vom Fanal entfernt
  • 14 Uhr – Porto Moniz (2 bis 3 Stunden): Mittagessen in einem der Restaurants am Hafen, anschließend die Naturbecken (Lavapools)
  • 17 Uhr – Rückfahrt nach Funchal (ca. 1,5 Stunden über die VE3)

Wer die Kombiroute in umgekehrter Reihenfolge fährt (Porto Moniz morgens, Fanal nachmittags), erlebt den Nebel oft am späten Nachmittag – eine Alternative für Langschläfer.

Tagesroute durch Madeiras Nordwesten

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Nachhaltiger unterwegs im Fanal-Schutzgebiet

Der Fanal-Wald ist ein empfindliches Ökosystem. Mit steigenden Besucherzahlen auf Madeira wächst die Verantwortung jedes einzelnen Besuchers. Die folgenden Regeln helfen, den Wald für kommende Generationen zu erhalten.

Moosbewachsene Lorbeerbäume im Fanal-Wald auf Madeira mit Sonnenlicht
Im Fanal-Schutzgebiet gilt: auf markierten Wegen bleiben und Vegetation schützen – so bleibt das empfindliche Ökosystem erhalten
  • Auf den markierten Wegen bleiben: Die Wurzelsysteme der alten Bäume liegen flach unter der Oberfläche und sind empfindlich gegenüber Trittschäden.
  • Keinen Müll hinterlassen: Vor Ort gibt es keine Mülleimer. Alles, was du mitbringst, nimmst du wieder mit. 
  • Keine Drohnen ohne Genehmigung: Der Fanal liegt in einem Naturschutzgebiet. Drohnenflüge erfordern eine Genehmigung der zuständigen Behörden.
  • Hunde an der Leine führen: Der Wald ist Lebensraum der endemischen Madeira-Langzehentaube und anderer geschützter Arten.
  • Lautstärke reduzieren: Nimm Rücksicht auf die Tierwelt und andere Besucher, die die Stille des Waldes genießen.
  • Stoßzeiten meiden: Zwischen 10 und 14 Uhr ist das Besucheraufkommen am höchsten. Früh morgens oder am späten Nachmittag hast du den Wald oft fast für dich allein.

Fanal-Forest Madeira – dein Besuch im Nebelwald

Der Fanal-Wald gehört zu den Orten auf Madeira, die Besucher am stärksten in Erinnerung behalten. Die Kombination aus jahrhundertealten Lorbeerbäumen, dichtem Nebel und der Stille des Hochplateaus macht einen Besuch lohnenswert – ob als Wanderer auf der PR14 Levada dos Cedros, als Fotograf im Morgennebel oder als Tagesausflügler auf der Kombiroute durch den Nordwesten. 

Der Laurisilva-Lorbeerwald ist ein lebendes Relikt aus einer Zeit, als diese Wälder weite Teile Europas bedeckten. Dass er auf Madeira überlebt hat, ist ein Glücksfall der Naturgeschichte. Wer ihn besucht, trägt mit respektvollem Verhalten dazu bei, dass er auch in Zukunft erhalten bleibt.

Häufige Fragen zum Fanal-Wald auf Madeira

Was ist Fanal auf Madeira?

Wie kommt man zum Feenwald Madeira?

Wann ist Nebel in Fanal?

Wie hoch ist der Eintritt zum Fanal-Wald?

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