Insel-Bartolome
Blick von der Insel Bartolomé

Galápagos-Inseln: Naturparadies erleben

Erkunden Sie unberührte Natur mit Vulkanen und Regenwald, Stränden und Riffen

Rund 1.000 Kilometer westlich vor der Küste Ecuadors im Pazifik liegen die Galápagos-Inseln, ein über 100 Inseln umfassender Archipel vulkanischen Ursprungs. Besiedelt sind nur die Inseln Santa Cruz mit der Hauptstadt Puerto Ayora, Isabela, San Cristóbal, Floreana und Baltra.

Wüstenähnliche Lavafelder und teils aktive Vulkane, Grassteppen und üppiger Regenwald, weiße Sandstrände, Mangrovensümpfe und ausgedehnte Korallenriffe – die Galápagos-Inseln begeistern den Besucher mit einer einzigartigen Naturlandschaft.
Trotz der Lage am Äquator ist das Klima auf den Galápagos-Inseln, bedingt durch den Einfluss des kalten Humboldtstroms, gemäßigter als in anderen Gebieten auf demselben Breitengrad. Im Wesentlichen gibt es zwei Jahreszeiten: eine warme Jahreszeit mit subtropisch-tropischer Wärme, viel Sonne und kurzen, heftigen Regenfällen, die von ca. Januar bis Mai/Juni andauert, und eine kühlere Jahreszeit von Juli bis November/Dezember, in der die Luft- und Wassertemperaturen niedriger sind und insgesamt weniger Niederschlag fällt.

Nachts kann es in der zweiten Jahreshälfte manchmal recht frisch werden. Wer baden, schnorcheln und tauchen möchte, sollte seinen Urlaub in der warmen Jahreszeit planen – mit ca. 22 °C hat das Wasser eine angenehme Temperatur. Für längere Wanderungen sind die etwas niedrigeren Temperaturen ab Juli von Vorteil – die Galápagos-Inseln sind zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.
Unterwasser-Krater
Unterwasser-Krater und Pinnacle Rock
Darwinfink
Darwinfink

Exotische Tierwelt

Aufgrund der isolierten Lage und der Entfernung zum Festland hat sich auf den Galápagos-Inseln eine enorme Vielfalt endemischer Arten herausgebildet. Da die einzelnen Inseln eine sehr vielseitige Geografie aufweisen, herrschen auch von Insel zu Insel teils erhebliche Unterschiede in der Flora und Fauna.

Das Fehlen natürlicher Feinde hat dazu geführt, dass die heimischen Tiere keinerlei Scheu vor Menschen haben. Damit sind die Inseln ein Paradies für Naturliebhaber und Tierfreunde – und inspirierten Charles Darwin zu seiner die Biologie revolutionierenden Evolutionstheorie von der Entstehung der Arten.

Nahezu die gesamte Fläche und die umliegenden Gewässer stehen als Nationalpark unter Naturschutz. außerdem gehören die Galápagos-Inseln zum UNESCO-Weltnaturerbe.
Besonders vielfältig und spannend ist die (Unter-)Wasserwelt der Galápagos-Inseln. Hier treffen mehrere starke Meeresströmungen, darunter der Humboldtstrom und der Niño-Strom, aufeinander. Kaltes, nährstoffreiches Tiefenwasser bietet optimale Lebensbedingungen für eine Vielzahl von Meereslebewesen. Am Strand und im Wasser treffen Sie auf Mähnenrobben, Galápagos-Seelöwen und Galápagos-Seebären, beim Tauchen begegnen Sie Rochen und Haien sowie Tausenden kleinerer und größerer Fische.
Auch an Land wird Sie die Tierwelt faszinieren: Neben den berühmten Galápagos-Riesenschildkröten mit diversen Unterarten leben hier die an Mini-Drachen erinnernden Meerechsen und die mit ihnen verwandten Galápagos-Landleguane, die wie Überbleibsel aus der Saurierzeit wirken. Noch großartiger ist die Vogelwelt: Zahllose Fregattvögel, Pelikane, Möwen, Pinguine, Tölpel und nicht zuletzt die berühmten Darwinfinken machen die Inselwelt zum Paradies für Ornithologen.
Seelöwen und Krabbe
Seelöwen und Krabbe
Meerechse-am-Strand
Meerechse am Strand auf der Insel Santa Cruz

Highlights der Galápagos-Inseln

Die ganze Schönheit der Galápagos-Inseln erschließt sich am besten auf einer Rundreise, die entweder per Bus oder per Boot unternommen werden kann. Auf dem Wasserweg erreichen Sie auch die unbewohnten, zum Teil winzigen Inselchen, auf denen sich im Laufe der Jahrmillionen auf engstem Raum eigene Tier- und Pflanzenwelten entwickelt haben.

Unbedingt besuchen sollten Sie den wundervollen Galápagos Beach bei der Tortuga Bay auf Santa Cruz. Am ca. zweieinhalb Kilometer langen weißen Sandstrand können Sie nicht nur hervorragend sonnenbaden, sondern auch den im glasklaren Wasser schwimmenden Echsen zuschauen. In der Nähe befindet sich die ruhige, zum Baden geeignete Laguna las Ninfas. Herrlich entspannen lässt es sich auch in Las Grietas, aus Vulkangestein geformten natürlichen Swimmingpools, in denen klares Süß- und Salzwasser zum Schwimmen einladen. Auf Santa Cruz sollten Sie außerdem die imposanten Lavatunnel besichtigen, die bis zu zwei Kilometer lang sind. Im Reserva El Chato schließen Sie Bekanntschaft mit den bis zu 300 Kilogramm schweren Riesenschildkröten; im Charles Darwin Research Center erhalten Sie Einblick in die Geschichte des Galápagos-Archipels.

Zu den Highlights der größten Insel Isabela zählen die von Flamingos bevölkerte Lagune Pozo de Flamingos und der weltweit zweitgrößte Vulkankrater Sierra Negra. In den bizarren Lavaformationen von Los Tuneles in den Gewässern an der Südspitze der Insel haben Schnorchler beste Chancen auf spektakuläre Tierbeobachtungen und -begegnungen: Rochen, Seepferdchen, Schildkröten, Haie sind hier allgegenwärtig.

Auf San Cristóbal bieten unter anderem die wunderschönen Strände Las Loberias und Puerto Chino Beach Gelegenheit, den verspielten Seelöwen zuzuschauen und wie diese in der Sonne zu dösen oder sich im Wasser zu erfrischen. Surfern sei die Playa Punta Carola empfohlen. Der Cerro Tijeretas erlaubt einen grandiosen Panoramablick, ebenso der in 700 Meter Höhe gelegene Kratersee El Junco, wo Sie außerdem Teichhühner und Bahama-Enten beobachten können.

Schildkroete
Schildkröte unter Wasser

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