Kanadas Osten
Kanada

Kanadas Osten

Das Land so weit, das Gute stets nah

Der für seine Farbenpracht der Blätter bekannte ostkanadische Indian Summer ist legendär. Doch Quebécs Wälder, der berühmte Algonquin Park und Dutzende weitere Nationalparks, die oft aus einem fantastischen Labyrinth aus Seen, Flussläufen und Wäldern bestehen, sind auch zu anderen Jahreszeiten bei Outdoorfans angesagt.

Die schönste Küste der Welt

Selbst ohne Nationalparkstatus ist das landschaftliche Szenario von Kanadas Osten schlicht überwältigend, etwa am gewaltigen Sankt-Lorenz-Strom. Oder ganz im Osten, auf der Halbinsel Gaspé, wo beinahe 200 Meter hohe Klippen und die bizarren Felssäulen des Mingan-Archipels zu den eindrucksvollsten Naturschönheiten am Atlantik zählen. Davon bieten Neufundland und Nova Scotia ebenfalls eine Menge, nicht ohne Grund werden die beiden Provinzen als „Ozeanspielplatz von Kanada“ bezeichnet: Allein die Küste von Nova Scotia erstreckt sich über 7.400 Kilometer und wird von Tausenden Buchten gesäumt. Hinzu kommen noch mehr als 3.800 vorgelagerte Inseln. Doch wichtiger als das ist der besondere Charme der Küste. Das renommierte Reisemagazin „National Geographic Traveler' hat die im äußersten Osten Kanadas gelegene Avalon-Halbinsel gar zur schönsten Küste der Welt gekürt!
Ontario-Kanada
Fischerdorf-Kanada
Das Fischerdorf Peggy's Cove

Piraten und Weltrekorde

Weitere Highlights an der Ostküste sind Peggy’s Cove, das nicht umsonst der meistfotografierte Fischerhafen Nordamerikas ist, und das vor Charme sprühende Halifax. Mahone Bay und Liverpool punkten mit ihrer Piratenvergangenheit und das mit dem Unesco-Welterbetitel geadelte Lunenburg mit seinem historischen Stadtbild. Faszinierend ist es auch, dem Spiel der Weltrekordgezeiten bei den Hopewell Rocks zuzusehen. Die via Verkehrsdamm mit dem Festland Nova Scotias verbundene Kap-Breton-Insel hat es besonders in sich. Nicht nur, weil die Natur der rund 10.000 Quadratkilometer großen Insel dank der felsigen Küste, dem hügeligem Grasland, den vielen Gletschertälern sowie Bergen und Hochebenen besonders attraktiv ist, sondern auch wegen seiner Kultur. Insbesondere die traditionelle Musik ist sehr interessant.

Die Metropolen

Kulturinteressierte finden in der frankophonen Provinz Québec mit ihrem französischem Savoir-vivre, den vielen volks- und naturkundlichen Museen und Theaterzentren ein besonders reichhaltiges Programm vor. Das gilt erst recht für das lebensfrohe Montréal mit seinem europäisch-südländischen Esprit und die mittelalterlich wirkende Altstadt von Québec City, der ältesten Stadt Nordamerikas. Deutlich moderner geht es in der Hauptstadt von Ontario zu. Toronto hat sich dank seiner aufregenden Sehenswürdigkeiten – CN Tower! Art Gallery of Ontario! Royal Ontario Museum! – und seiner Kulinarikszene zu einem der aufregendsten Städteziele des Kontinents entwickelt. Was auch daran liegt, dass die 2,5-Millionen-Metropole neben Ottawa, Kanadas Hauptstadt, als wichtigste Kunst- und Museumsstadt in Kanadas Osten gilt. Kanadas meistbesuchtes Museum bleibt jedoch das in Ottawa/Gatineau befindliche Nationalmuseum für Geschichte und Gesellschaft. Neben der viel beachteten Architektur des Gebäudes begeistern vor allem die mehr als 3,5 Millionen Exponate zur kanadischen Natur und zur Geschichte der 270 Kulturen des Landes.
Toronto-Skyline
Die Skyline von Toronto
Kanu-Fluss-Kanada
Kanufahrt in Ontario

Natur zu Wasser und zu Land

Das Gegenprogramm in Ontario stellen rund 400.000 Seen und Flüsse dar – ein Paradies für Angler und Wassersportler. Allein im Algonquin Provincial Park, dem beliebtesten Tummelplatz für Naturliebhaber, befinden sich zwischen Laub- und Nadelwäldern, Sümpfen und hochragenden Felswänden mehr als 2400 Seen. Nicht minder reizvolle Landschaften bieten auch die Georgian Bay, der Superior-See, die vielen Flüsse oder die „Thousand Islands“ im Sankt-Lorenz-Strom. Während auf den Seen eher Segel- und Motorboote gefragt sind, sind es auf den Flüssen Kanus und Kajaks.Dabei lässt sich für jede Könnensstufe das passende Terrain finden.

Wanderparadies Kanada

Wer lieber an Land unterwegs ist, findet ebenfalls seinen Spaß. Mountainbikerouten und Wanderwege sind vorbildlich ausgeschildert. An den Rändern der Naturparks finden sich dann kleine und manchmal auch größere kanadische Orte mit viktorianischer Rotklinker-Romantik. Wanderer, die gar nicht genug bekommen können, nehmen sich schließlich einen ganz besonderen Weg vor: den 885 Kilometer langen Fernwanderweg Bruce Trail. Er ist der älteste und längste durchgehende Wanderweg Kanadas und führt von der Bruce-Halbinsel am Huronsee bis zu den an der Grenze zu den USA befindlichen Niagara-Fällen. Die können freilich auch per Auto oder Bus angesteuert werden – und sollten es dank ihrer berauschenden Kulisse auch unbedingt!
Niagarafaelle-Kanada
Die Niagarafälle

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