
Tanz, Tradition und Tapas: auf den Spuren spanischer Feste
Fiesta! Über Lebensfreude und ein herzliches Chaos
Es ist kurz vor Mitternacht, als sich auf der Plaza in Valencia ein ohrenbetäubendes Donnern erhebt. Menschen lachen, tanzen, heben Gläser – und dann beginnt das Feuerwerk. Spanien weiß, wie man feiert. Und du bist mittendrin! Wir haben für dich die spannendsten Feste in Spanien rausgesucht. Vamos a la fiesta!
Berühmte spanische Feste: la Tomatina
Einmal im Jahr, am letzten Mittwoch im August, verwandelt sich das sonst ruhige Städtchen Buñol in das wohl bunteste und chaotischste Schlachtfeld Spaniens. Über 20.000 Feiernde versammeln sich, wenn Lastwagen tonnenweise überreife Tomaten in die Gassen kippen.

Was dann passiert, ist pures Chaos, nur in spaßig – eine Stunde lang fliegen die Früchte durch die Luft, bis Häuserwände, Kleidung und Gesichter komplett in Rot getaucht sind. Die Regeln sind einfach: Nur matschige Tomaten werfen und niemanden verletzen. Das Gefühl ist eine Mischung aus kindlicher Albernheit, Adrenalin und Gemeinschaft – denn niemand bleibt verschont. Am Ende werden die Straßen mit Wasser abgespritzt, und langsam kommt die Stadt wieder zur Ruhe.
DERTOUR Tipp: Unbedingt Schutzbrille und alte Kleidung tragen, denn beides ist nach der Tomatenschlacht reif für die Tonne.
Feste im weihnachtlichen Spanien: la Semana Santa
Die Karwoche ist in Spanien eine der eindrucksvollsten Traditionen und wird besonders in Andalusien mit Leidenschaft gefeiert. In Sevilla ziehen tagelang Prozessionen durch die Straßen: gigantische, reich geschmückte Heiligenfiguren, die von Dutzenden Männern auf den Schultern getragen werden, begleitet von stillen, barfüßigen Pilgern in Kapuzenkutten.

Dazu erklingen Trommeln und Blasinstrumente, die den Rhythmus vorgeben und die feierliche Stimmung unterstreichen. Die Atmosphäre ist einzigartig: Zuschauer säumen die Straßen, viele beten, andere applaudieren voller Respekt. Besonders bewegend sind die nächtlichen Umzüge, wenn Kerzen die Gassen Spaniens in ein warmes Licht tauchen und die Menge still wird. Semana Santa ist keine Party, sondern eine spirituelle Erfahrung, die tief in der spanischen Kultur verwurzelt ist.
DERTOUR Tipp: Früh einen Platz sichern, respektvoll auftreten und das Handy besser in der Tasche lassen – so wird man Teil der ehrwürdigen Stimmung.
Tanz, Sherry und prächtige Pferde: Feria de Abril
Nur 2 Wochen nach der ernsten Semana Santa verwandelt sich Sevilla in das pure Gegenteil: eine Woche ausgelassener Freude, Tanz und Lebenslust. Am Flussufer entsteht eine Stadt in der Stadt: Hunderte von bunt geschmückten Festzelten, die sogenannten „Casetas“, öffnen ihre Türen.

Hier wird Flamenco getanzt, Rebujito (Sherry mit Zitronenlimonade) getrunken und bis tief in die Nacht gefeiert. Die Frauen tragen prachtvolle Flamenco-Kleider in leuchtenden Farben und mit Rüschen, die Männer erscheinen oft in eleganter Reiterkleidung oder Anzügen. Tagsüber gibt es Pferdeparaden, abends verschmelzen Musik und Tanz zu einem Meer aus Lebensfreude. Die Feria ist mehr als nur ein Volksfest – sie ist ein Stück andalusische Identität. Besucher fühlen sich schnell willkommen, wenn sie offen auf die Menschen zugehen.
DERTOUR Tipp: Ein kleiner Fächer oder sogar ein gemietetes Flamenco-Kleid machen es leichter, ins Fest einzutauchen – und man kommt garantiert schneller ins Gespräch.


Erlebe spanische Feste bei einer Rundreise durch Andalusien und entdecke Highlights wie die Brücke von Ronda und die weißen Dörfer.


Feurige Feste in Spanien: Correfoc de Sant Sebastià
Weiter geht die Tour der spanischen Feste auf die Lieblingsinsel der Deutschen: Wenn Palma seinen Stadtpatron Sant Sebastià feiert, wird die Hauptstadt Mallorcas zur Bühne für ein Spektakel aus Feuer und Musik. Besonders der Correfoc – der „Feuerlauf“ – zieht jedes Jahr tausende Menschen an.

Verkleidet als „Dämonen“ tanzen Gruppen durch die Straßen, schwenken riesige Funken sprühende Fackeln und wirbeln Funkenregen über die Menge. Trommler heizen die Stimmung zusätzlich an, und wer mutig ist, mischt sich direkt ins Geschehen. Der Adrenalinkick ist unvergleichlich, wenn man plötzlich mitten im Funkenmeer steht und das Herz schneller schlägt. Doch Vorsicht: Correfoc ist nichts für Zartbesaitete. Es ist laut, heiß und wild – und genau das macht den Reiz aus. Wer das Spektakel erleben möchte, sollte nicht nur zusehen, sondern mittanzen – die Energie der Menge trägt dich automatisch mit.
DERTOUR Tipp: Besuche das Fest im Rahmen einer Rundreise auf Mallorca. Mit unserer Rundfahrt Mallorca kommst du zum Beispiel nach Sóller, wo das spanische Fest mit Leidenschaft gefeiert wird.

Spanische Feste in groß: Las Fallas
Valencia im März ist ein einziges Feuerwerk – im wahrsten Sinne des Wortes. Wochenlang werden in allen Stadtteilen gigantische Figuren, die sogenannten „Fallas“, aufgebaut: kunstvolle Monumente aus Holz und Pappmaché, manche bis zu 20 Meter hoch. Sie zeigen oft satirische Szenen, politische Karikaturen oder fantastische Gestalten.

Jeden Tag knallt es bei den „Mascletàs“, Tagesfeuerwerken, die weniger fürs Auge als fürs Ohr gedacht sind – der Lärm ist so intensiv, dass man ihn im ganzen Körper spürt. Das Highlight ist die „Cremà“ am 19. März, wenn alle Figuren bis auf die Siegerfalla in einem riesigen Spektakel verbrannt werden. Funken, Feuer und Jubel tauchen die Stadt in eine magische Atmosphäre. Las Fallas ist laut, chaotisch und wunderschön zugleich – ein Festival, das man einmal im Leben gesehen haben sollte.
DERTOUR Tipp: Früh anreisen und mehrere Viertel besuchen, denn jede Falla hat ihren eigenen Stil und Charakter.


Geschichte und Feste vereint in Spanien: Moros y Cristianos
Das Fest der „Mauren und Christen“ gehört zu den ältesten und aufwendigsten Spaniens. Besonders die Stadt Alcoy feiert jedes Jahr im April mit einer prachtvollen Inszenierung die historischen Kämpfe zwischen den Mauren und den Christen. Über Tage hinweg ziehen spektakuläre Paraden durch die Straßen: Hunderte Teilnehmer in detailreichen Kostümen, begleitet von Musik, Trommeln, Pferden und Kanonendonner.

Die Mauren tragen exotische, reich verzierte Gewänder, die Christen prunkvolle Rüstungen – zusammen ergibt das ein farbenfrohes Schauspiel, das die ganze Stadt elektrisiert. Die Atmosphäre ist festlich und gleichzeitig ehrfürchtig, denn hinter den Festen steckt ein tiefer Stolz auf die eigene Geschichte. Besucher spüren die Vibration der Trommeln bis in die Knochen, wenn die Umzüge an ihnen vorbeiziehen.
DERTOUR Tipp: Früh anreisen, die Straßen sind schnell gefüllt, und unbedingt Kamera oder Handy bereithalten – die Kostüme sind wahre Kunstwerke.
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