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Die Travel-Hotspots während Corona

So leer waren die Sehenswürdigkeiten noch nie

Natürlich nervt Corona viele von uns – insbesondere, wenn es um das stechende Fernweh geht. Aber die Reisebeschränkungen haben auch einen positiven Nebeneffekt: Denn so leer haben Sie die Touristen-Hotspots in Europa noch nicht gesehen.

Wir haben mithilfe unserer DERTOUR-Reiseexperten Impressionen gesammelt, damit Sie die schönsten Orte bereits zu Hause vor dem Bildschirm mal ganz anders erleben können. Entdecken Sie faszinierende Bilder ohne Heerscharen von Touristen – und Tipps für den lang ersehnten Moment, wenn wir endlich alle wieder los dürfen!

Corona-Info: Der hier veröffentlichte Text spiegelt die Situation Anfang November 2020 wider. Beachten Sie bitte, dass sich die Lage in den verschiedenen Zielgebiet ständig sehr dynamisch entwickelt und informieren Sie sich daher vor jeder Reise beim Auswärtigen Amt über die derzeit gültigen Beschränkungen und Regeln. Sehen Sie von Reisen in ausgewiesene Risikogebiete ab und halten Sie sich auch vor Ort an die gültigen Abstands- und Hygienevorschriften.

Italien: Reise-Hotspots mal ganz anders

An kaum einem anderen Ort können Sie das italienische Lebensgefühl so sehr aufsaugen wie in der Toskana. Die Großstadt Florenz ist das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Region und darum auch in der Regel sehr stark von Touristen frequentiert. Derzeit ist Florenz jedoch nahezu menschenleer – und bietet so völlig neue Eindrücke und Fotomotive. Auch andere Highlights der Toskana wie Siena, San Gimignano, der berühmte Schiefe Turm von Pisa oder die Saturnia-Therme sind derzeit fast ohne Touristen.

Wir haben vor dem Lockdown @ezgipolat losgeschickt, um die besten Eindrücke aus der Region in Ihrem ganz eigenen Stil für Sie einzusammeln.

Unterwegs in der Toskana

Ponte Vecchio, Florenz, Italien
Duomo, Florenz, Italien
Blick über die Stadt, Florenz, Italien
Piazza della Cisterna, San Gimignano, Italien
Leere Gasse, Siena, Italien
Blick auf die Stadt, Siena, Italien
Schiefer Turm von Pisa, Italien
Thermalquellen von Saturnia, Italien

Lust auf noch mehr Eindrücke? Auf unserem Instagram-Kanal erleben Sie in exklusiven Stories und Postings die schönsten Bilder der Reise.

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Aber nicht nur Florenz, auch die Lagunenstadt Venedig am Mittelmeer ist derzeit immer wieder fast menschenleer – und bietet so völlig neue Einblicke.

Wo sich sonst Kreuzfahrtschiffe im Hafen aneinanderreihen und Brücken und Gassen maßlos überfüllt sind, atmet Venedig derzeit fast ein wenig auf. Die Kanäle, die die Stadt durchschlängeln, sind oft wieder leuchtend blau und auch an Plätzen, die sonst nur noch von Touristen besucht wurden, treffen sich wieder Venezianer beim gemeinsamen Espresso oder einem schnellen Plausch. Berichten zufolge sollen auch Fische und sogar Delfine wieder in die Kanäle zurückkehren. Am größten ist der Unterschied jedoch am Markusplatz. Hier sorgen hunderte von Touristen und mindestens genauso viele Taube sonst dafür, dass man vom Platz kaum noch etwas sieht. Jetzt ist er oft nur mäßig besucht. In unserer Fotoreihe zeigen wir Ihnen aufregende und ungewohnte Einblicke in die Stadt am Meer:

Wenn es wieder losgeht
Urlaubstipp:

Florenz und Venedig lassen sich prima in einem Urlaub kombinieren, weil sie nah beieinander liegen. Wenn Sie beide italienische Klassiker auf einer Reise sehen möchten, reservieren Sie sich am besten einen Mietwagen

Impressionen aus Venedig

Die Sonne geht hinter dem Dogenpalast auf und sorgt so für eine ganz besondere Atmosphäre.
Am berühmten Rialto-Kanal sieht man derzeit eher Einheimische und die typischen Wassertaxis als viele Touristenboote.
Seltene Ausblicke auf eine sonst von Touristen fast überlaufene Stadt.

Aber nicht nur Touristenhochburgen wie Florenz und Venedig bieten derzeit ungewohnte Blicke und ruhige Momente. Wenn Sie eher ein Fan von Natur und Grün sind, empfiehlt sich ein Blick in unseren Artikel „Europas schönste Nationalparks“ – dort berichten wir über Orte, an denen Sie die Natur entdecken und gleichzeitig gut auf Abstand gehen können.

Athen: die Akropolis fast ganz für sich

Athen – die griechische Hauptstadt gilt als Wiege der Demokratie und als kulturelles Highlight. Griechenland hat es überaus vorbildlich durch die Corona-Krise geschafft und sich so zum Lieblingsziel 2020 gemausert. Trotzdem sind viele Attraktionen der antiken Metropole momentan natürlich leerer als sonst. Auch hier finden nun viele Athener endlich mal wieder Platz und Zeit, ihre eigene Stadt zu erkunden.

Das Schöne an Athen sind die kurzen Wege. Nahezu alle berühmten Attraktionen finden sich in der Innenstadt und sind im Umkreis von etwa drei Kilometern sehr gut fußläufig erreichbar. So thront die berühmteste Sehenswürdigkeit natürlich über allen anderen und von weithin sichtbar über der Stadt: die Akropolis. Erbaut als Stadtfestung wurde das Gebäude später zum Tempel ausgebaut und zeugt heute von der unglaublichen Architekturkunst der Antike. Normalerweise stehen Besucher allein hier schon stundenlang an – derzeit kann man allerdings immer wieder Glück haben. Rund um die Akropolis befinden sich noch weitere antike Highlights wie die Agora von Athen oder die römische Agora. Auf diesen antiken Marktplätzen wurden einst Waren gehandelt und getauscht, heute fühlen Sie sich eher in eine andere Zeit zurückversetzt. Hier können Sie – wie ein echter Grieche – auch unter einem Olivenbaum eine Pause einlegen und das weitläufige Gelände ein wenig auf sich wirken lassen.

Rund um den Monastiraki-Platz befindet sich das moderne Zentrum der Stadt – hier ist auch während Corona immer etwas los. So können Sie mit ein wenig Abstand den Straßenmusikern lauschen und das Lebensgefühl der Stadt aufsaugen. Wer sich fühlen möchte wie auf einer griechischen Insel, sollte den Stadtteil Anafiotika besuchen. Hier begegnet man in kleinen Gassen nicht nur vielen süßen Straßenkatzen, sondern kann vielerorts auch tolle Panoramen der Stadt erleben und natürlich das ein oder andere Selfie schießen.

Wenn Sie dann Lust auf noch mehr griechisches Inselgefühl haben, empfiehlt sich vielleicht direkt ein Abstecher auf eine der vielen beliebten Inseln Griechenlands.

Wenn es wieder losgeht
Urlaubstipp

Kaufen Sie ein Kombi-Ticket, in dem gleich mehrere Attraktionen und Museen enthalten sind. Diese gibt es auch mit mehreren Tagen Gültigkeit, sodass Sie verschiedene Attraktionen an verschiedenen Tagen einplanen können. 

Santorini: Selfies in der weißen Stadt

Wenn man über griechische Inseln spricht, ist Santorini sicher eine der ersten, um die es geht. Neben den schneeweißen Häusern mit blauem Dach ist die Insel Santorin, wie sie im Griechischen eigentlich heißt, berühmt für ihre vielen Instagram-Spots.

Insbesondere der Hauptort Fira vereint alles, was Sie für das typische Inselgefühl Griechenlands brauchen. Viele kleine Gassen und Treppen schlängeln sich durch die weißen Fassaden. Je höher es geht, desto besser ist die Aussicht auf die Caldera, also die abfallenden Klippen zum Meer hin. Auch die naheliegenden Dörfer Firostefani und Imerovigli sind von Fira aus zu Fuß erreichbar. Aus verschiedensten Blickwinkeln ergeben sich immer neue Panoramen, die Sie begeistern werden.

Lese-Tipp

Noch mehr wunderschöne griechische Inseln entdecken Sie in unserem Artikel 
 
Tipps für die griechischen Inseln

Wer gut zu Fuß ist, kann auch die Stufen hinunter zum alten Hafen nehmen und direkt am Wasser die Insel nochmals aus einer anderen Perspektive erleben. Nur der Rückweg ist hier natürlich etwas schweißtreibender: Fast 600 Stufen geht es hinauf.

Neben den bekannten Hotspots bietet die Insel natürlich auch ruhige Ecken, entspannte Buchten und viel Natur. Das ist das Gute an den vergleichsweise kleinen griechischen Inseln: Die kurzen Wege zwischen Kultur und Natur!

Wenn es wieder losgeht
Urlaubstipp:

Wollen Sie eine Bootsrundfahrt um die Insel starten oder die Nachbarinseln erkunden, müssen Sie zum neuen Hafen etwas weiter südlich. Am besten erreichen Sie diesen mit einem Taxi, das Ticket für die Fähre sollten sie vorher online buchen.

Santorini fast menschenleer – Bilder von der Insel

Ruhe finden mit phänomenalem Ausblick,...
...neue Perspektiven auf die Insel entdecken,...
...ein wenig ausspannen in rosiger Atmosphäre,...
...die Landestypische Bebauung genießen...
...und am Ende entdecken, dass man vielleicht doch nicht ganz allein ist!

Lissabon: Das San Francisco Portugals

Mit seinen typischen Straßenbahnen, die sich bergauf und bergab durch die engen Gassen der portugiesischen Hauptstadt kämpfen, hat Lissabon eines der schönsten Sehenswürdigkeiten, die einen sogar von A nach B bringt. Sonst immer bis obehin vollgestopft mit Geschäftsleuten, Touristen und Pendlern, bekommt man jetzt manches Mal sogar einen Sitzplatz in den „Elétricos“. Oder viel mehr bekäme, denn derzeit dürfen wir noch nicht wieder nach Lissabon reisen. Trotzdem möchten wir Ihnen die Eindrücke einer Stadt fast ohne Touristen nicht vorenthalten. Kommen Sie mit auf eine Foto-Reise durch ein ganz anderes Lissabon:

So kennen Sie Lissabon noch nicht – erstaunliche Bilder aus Portugal

Typische Straßenbahn in einer leeren Gasse.
Der Praça do Comércio ist ein sonst stark frequentierter Platz in der Stadt.
Auch die farbenfrohen Gassen in der Stadt hat man für sich.
Terreiro do Paço völlig leer in der Dämmerung.
Vielerorts bleibt das geschäftige Treiben aus und bietet neue Blickwinkel.

Sie möchten gerne weiterträumen? In unserem Artikel Portugal mit allen Sinnen zeigen wir Ihnen noch mehr vom schönen Land am Atlantik und geben Tipps vom Norden bis in die Algarve.

Malta: mitten im Mittelmeer

Wussten Sie, dass Malta das kleinste Land der Europäischen Union ist? Südlich von Sizilien im Mittelmeer gelesen ist der Inselstaat sonst ein Garant für gutes Wetter und die entspannte Kombination aus Kultur und Erholung. Trotz der exponierten Lage ist jedoch die Corona-Pandemie auch nicht an Malta vorbeigegangen. Die Malteser lassen jedoch den Kopf nicht hängen und haben sehr strenge Hygieneregeln und Sicherheitskonzepte erarbeitet. Dazu sehen sie das Gute in der Situation: Die Hauptstadt Valletta kann endlich mal wieder aufatmen und man trifft nun natürlich viel öfter echte Malteser. Natürlich freut sich die Insel auch wieder auf eine Rückkehr zu einer „neuen Normalität“, um dann endlich wieder Gäste begrüßen zu können. Bis dahin schwärmen wir einfach ein wenig von diesem schönen Eiland im Mittelmeer.

Die sandfarbene Hauptstadt Valletta ist bereits eine der Hauptattraktionen. Hier bilden Mauern, Treppen und kleine Gassen ein fast festungsartiges Gebilde, in dem das Umherspazieren viel Spaß macht. Immer wieder treffen Sie auf Highlights wie die Casa Rocca Piccola, einen wunderschönen Palast mitten in der Stadt. Im selbsternannten „lebenden Museum“ können Sie Räumlichkeiten und Mobiliar des 16. Jahrhunderts bestaunen. Oder sie sehen den Glasbläsern von Mdina bei der Arbeit zu und erleben, wie nach einer jahrhundertealten Handwerkskunst filigranes Glas entsteht. Auch ein prima Mitbringsel. Die ehemalige Hauptstadt der Insel ist auch sonst mit Laternen, kleinen französischen Eisenbalkonen vor den Fenstern und herrlich schiefen kleinen Häuschen eine Schau für sich.

Zeit zu zweit abseits des Trubels findet sich auch bei einer Bootstour in die blaue Lagune vor der Insel Comino im Norden. Wenn Sie die Tour abends antreten, sind sie in der Bucht fast allein und erleben einen Sonnenuntergang, der seinesgleichen sucht. Diese ganzen Highlights sind derzeit natürlich den Inselbewohnern vorbehalten, aber schon bald können Sie auch wieder ins kühle Nass springen!

Wenn es wieder losgeht
Urlaubstipp

Gerade für Familien und mit weniger Menschen um Sie herum ist das Popeye Village in der Ankerbucht im Norden der Insel ein echtes Highlight. Hier haben Sie das Gefühl, in einem Comic zu sein und fühlen sich zwischen den stilechten kleinen Häusern der originalen Filmkulisse selbst ein bisschen wie ein Hollywood-Star!

Träume wahr werden lassen: Sonne im Winter

Viele Orte sind dieser Tage menschenleer und wären ein Traumziel, um der winterlichen Kälte zuhause zu entfliehen. Bis es wieder so weit ist, bleibt es insbesondere in Europa noch beim Traum, oder? Nicht ganz! Ein paar Nah- und Fernziele ermöglichen auch derzeit Wintersonne und Entspannung von der frostigen Jahreszeit.

Winter auf den Kanaren
Die kanarischen Insel im Atlantik sind bekannt für ihr mildes Klima und ganzjährig frühlingshafte Temperaturen. Dank neuer Regelungen und der aufgehobenen Reisewarnung können Sie nun endlich wieder auf die Kanaren!
Verlockende Fernziele
Auch außerhalb von Europa gibt es derzeit wunderschöne Reiseziele, die Ihnen echte Wintersonne garantieren! Viele Orte ermöglichen Fernreisen und wir haben die passenden Angebote für Sie zusammengestellt.

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