Abenteuer Kenia

Mitarbeitertipp - Fragen an den Experten

„Safari“ heißt auf Suaheli „Reise“ - die Reise zu den Bewohnern des afrikanischen Busches, zu den Naturschönheiten und den Menschen, die ihr Erbe und Nomadenleben bis heute bewahrt haben. Auf der 8-tägigen Busreise 'Abenteuer Kenia' entdecken Sie viele Highlights von Kenia.

Erfahren Sie mehr von unserer Mitarbeiterin aus erster Hand. Christiane Schröter ist Produktmanagerin für Afrika und beantwortet für Sie exklusiv die folgenden Fragen.
Zebras
Sonnenuntergang in der Savanne
Sonnenuntergang in der Savanne

Was muss ich über das Reiseland wissen?

Die Flughäfen Nairobi oder Mombasa erreichen Sie mit verschiedenen Airlines ab 8 Stunden Flugzeit. Die Zeitverschiebung beträgt im Winter plus zwei Stunden, im Sommer nur plus eine Stunde. Das Tempo ist langsamer als in Deutschland – man sollte sich darauf einstellen, dass die Kenianer alles etwas ruhiger angehen und nie in Hektik verfallen – der ideale Rahmen, um selbst auch mal einen Gang runterzuschalten.

Landschaftlich ist Kenia relativ vielseitig – vom Hochland des Rift Valleys (mit dem Mt. Kenia auf knapp 5200m) über Buschsavanne bis hin zum Tropenstrand gibt es mehrere Klimazonen und unterschiedliche Vegetationen. Ein absoluter Pluspunkt Kenias ist die Möglichkeit, eine Safari mit einem anschließenden Strandaufenthalt zu kombinieren (bush & beach). Die paradiesischen Sandstrände und das warme türkisblaue Wasser des Indischen Ozeans laden nach einer Safari zum Entspannen oder Wassersport ein.

Sicherheit: In Kenia sollte man, wie auch in den meisten anderen Reiseländern ein paar Regeln beachten, wie z. B. auf das Tragen von auffälligen Schmuckstücken zu verzichten und im Dunkeln nicht alleine durch die Straßen schlendern.

Wann ist die beste Reisezeit?

Kenia ist ein Ganzjahresziel. An der Küste ist es fast gleichbleibend heiß und schwül, wobei die Monate Juli und August im Durchschnitt Abkühlung bieten.

Von März bis Mai ist Regenzeit, wobei es hier nur selten verregnete Tage gibt: die meisten Niederschläge fallen nachmittags und abends. Zwischendurch ist es trocken und meistens sogar sonnig.

Für Rundreisen sind die Trockenmonate Juni bis Oktober und Dezember bis März die beste Reisezeit, da aufgrund der Trockenheit die Tiere vermehrt an die Wasserlöcher kommen – fast jede Lodge und jedes Camp verfügt über „sein“ eigenes Wasserloch.
Die Temperaturen tagsüber sind durch die Nähe zum Äquator über das Jahr hinweg gleich bleibend, wobei es im Hochland nachts deutlich abkühlt!
Nilpferde
Safari in Kenia
Safari in Kenia

Was sollte vor der Reise erledigt werden?

Für Kenia benötigt man ein Visum. Dieses kann man problemlos bei Einreise über alle offiziellen Grenzstationen, im vorab bei der Botschaft oder elektronisch als eVisa (über die Internetseite www.ecitizen.go.ke) bekommen. Ein mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass und ein Rück- oder Weiterreiseticket sind bei Einreise vorzulegen. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Pass mindestens noch zwei Leerseiten hat. Die Visagebühr beträgt 50 US$.

Überprüfen Sie auch Ihre Impfungen. Gelbfieber-Impfungs-Pflicht besteht nur, wenn man aus Uganda, Tansania und Ruanda einreist.
Ansonsten werden die üblichen Impfungen wie Tetanus, Diphterie, Polio und Hepatitis A empfohlen. Das Malariarisiko ist in Kenia hoch, bitte lassen Sie sich von Ihrem Arzt bezüglich einer Malariaprophylaxe beraten. Der beste Mückenschutz ist immer noch lange Kleidung und Mückenabwehrsprays – wirksame Sprays sind im Schrank jedes Camps/Lodge zu finden.
Elefanten am Wasserloch in Kenia

Puncto Gepäck: Auf Safari sollte immer bequeme und leichte Kleidung in gedeckten Farben getragen werden, und für Wandersafaris oder Wildbeobachtung zu Fuß auf jeden Fall festes Schuhwerk. Eine warme Jacke/Pullover für die frühen Morgenstunden, in denen es im Hochland recht frisch werden kann, und ausreichend Sonnenschutz für tagsüber gehören auch dazu. In den größeren Hotels und teilweise auch in Bars und Restaurants empfiehlt es sich für Männer lange Hosen zu tragen.

Eine gute Reiseversicherung (Kranken- und Gepäckversicherung) sollte zudem auch abgeschlossen werden. Notieren Sie sich außerdem Notrufnummern Ihrer Angehörigen, zum Sperren von Kreditkarten etc. Hinterlassen Sie zur Sicherheit Kopien Ihrer Reisepässe, sowie eine Hotelliste mit Kontaktdaten.

Busreise Abenteuer Kenia

Die Busreise zeigt Ihnen die vielfältigen Facetten des Landes, und eignet sich hervorragend für Erstreisende, da Sie einige der bekanntesten Parks des beliebten Safarilandes besuchen.

Die Reisegruppe ist auf maximal 7 Teilnehmer begrenzt und der Reiseleiter versorgt Sie auf den 8 Tagen mit allen Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Flora und Fauna oder auch dem alltäglichen Leben der kenianischen Bevölkerung.
Akazie
Akazie
Elefanten im Tsavo-Nationalpark
Elefanten im Tsavo-Nationalpark
Von Mombasa geht es zunächst geht es in den Tsavo Nationalpark, der größte Park Kenias. Die Eisenbahnlinie und Hauptverkehrsstraße trennen den Park in die beiden Teile Tsavo West und Tsavo Ost.

Tsavo West ist landschaftlich abwechslungsreicher, mit trockener Savannenlandschaft, die von einigen pittoresken Hügelketten vulkanischen Ursprungs unterbrochen werden.

Leuchtend rote Erde bestimmt das Landschaftsbild. und die ansässigen Elefanten, die typischen Tsavo-Elefanten, haben durch das „Duschen“ mit dem roten Lateritstaub (um sich die Insekten vom Leib zu halten) ebenfalls einen roten Schimmer.
Der nächste Stopp ist Nairobi, die größte Metropole Ostafrika. Angenehm kühl auf 1700 Metern hat Nairobi eine rasante Entwicklung hinter sich. Innerhalb der letzten hundert Jahre ist aus dem Nichts eine moderne Millionenstadt gewachsen - sie ist Kongress- und Universitätsstadt, Sitz vieler UNO Büros und internationaler Geschäftsstadt.

Nur wenige Kilometer von der hektischen Stadt eröffnet sich eine friedliche Oase der Wildnis – der Nairobi Nationalpark. Hier steht ein Ausflug zum Giraffen Center und dem bekannten Karen Blixen Museum an.

Karen Blixen, deren wahre Geschichte in „Jenseits von Afrika“ verfilmt wurde, war eine dänische Schriftstellerin, die nach Kenia auswanderte, eine Kaffeeplantage in den Ngong-Bergen südlich von Nairobi betrieb und im Großwildjäger Denys Finch Hatton die Liebe ihres Lebens fand.

Karen Blixen Museum
Karen Blixen Museum
Alljährliche Tierwanderung
Alljährliche Tierwanderung
Weiter fahren Sie in die Masai Mara - Kenias tierreichstes Reservat. Die Wildbeobachtungsfahrten halten hier immer einige schöne Überraschungen bereit. Vor allem Großkatzen sowie Gazellen, Giraffen, Antilopen und Gnus sind hier beheimatet.

Ein einzigartiges Naturschauspiel Ostafrikas, die alljährliche Tierwanderung, findet in der Masai Mara zwischen August und Oktober statt. Hier legen riesige Gnu- und Zebraherden auf dem Weg zum frischen Gras eine abenteuerliche Reise zurück, die in ihrer Eigendynamik und Dramatik in der Tierwelt nicht mehr zu toppen ist.
Die Reise wird dann in Richtung Lake Naivasha fortgesetzt. Dieser Süßwassersee ist der höchstgelegene See des Rift Valley und ein Paradies für die Vogel- und Tierwelt. Machen Sie eine Bootsfahrt nach Crescent Island, um die Flora und Fauna hautnah zu beobachten.

Die Naivasha Sopa Lodge liegt direkt am See und ist umgeben von einem weitläufigen Park. Hippos, Warzenschweine, Wasserböcke, Zebras, Giraffen und verschiedener Affenarten grasen in der Anlage und kommen bis vor die Bungalows!
Flamingos am Lake Naivasha
Flamingos am Lake Naivasha
Elefant vor dem Kilimanjaro
Elefant vor dem Kilimanjaro
Die letzte Station der Reise ist dann der Amboseli Nationalpark. Der kleine, übersichtliche Nationalpark am Fuße des Kilimanjaro ist zum einen bekannt für seine hohe Elefantenpopulation, deren Wege man auf einer Safari durch diesen Park mehrfach kreuzt.

Zum anderen für seine abwechslungsreiche Landschaft mit fünf verschiedenen Lebensraumtypen und einem zumeist ausgetrockneten See, der Lake Amboseli.

Zu den verschiedenen Landschaftsformen gehören offene Savannen, lichter Akazienwald, felsiger Dornbusch sowie üppig grünes Sumpfland. Über den ganzen Park thront der majestätische Kilimanjaro, mit seiner „noch“ gletscherbedeckten Kappe – und liefert – mit den Akazienbäumen und entsprechenden Großtieren im Vordergrund - eine phantastische Fotokulisse.

Über den Tsavo Ost Nationalpark geht es wieder zurück Richtung Mombasa. Und je weiter man Richtung Küste fährt, desto schwüler und heißer wird es. Mombasa, eine der ältesten Städte an der Ostküste und auf einer Koralleninsel erbaut, gilt als Durchgangstor zu den traumhaften Sandstränden des Indischen Ozeans.

Mombasa verfügt über den wichtigsten Hafen Ostafrikas und ist geprägt von Arabischer und Swahili-Kultur. Die Südküste erreicht man mit der ca. 10-minütigen Überfahrt mit der Likoni Ferry über den Likoni-Meeresarm. Es ist die einzige Möglichkeit, an die Südküste zu gelangen, und neben Autos begeben sich immer noch Hunderte von Fußgängern mit Kind und Kegel auf die Fähre - im Nu findet man sich für ein paar Minuten mitten im bunten afrikanischen Treiben wieder…ein Erlebnis für sich!

Gewürzmarkt in Mombasa
Gewürzmarkt in Mombasa
Welche Ausflugsmöglichkeiten gibt es vor Ort?
Fort Jesus

Welche Ausflugsmöglichkeiten gibt es vor Ort?

In Mombasa ist eine Stadtrundfahrt lohnenswert, die orientalisch-malerische Altstadt, der Dhow Hafen und die Festung der Portugiesen - Fort Jesus - sind nur einige Sehenswürdigkeiten.

Mombasa hat eine lange Geschichte hinter sich, und die Spuren der portugiesischen, arabischen und britischen Gastspiele sind in diesem Schmelztiegel noch deutlich erkennbar.

Durch das vorgelagerte Korallenriff und die hervorragenden Tauchgründe bieten sich an der Küste Schnorchel- und Tauchausflüge an.

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