Altstadt von Stockholm
Altstadt von Stockholm

Eine Woche in Stockholm

Ein Erlebnisbericht unseres Community Mitglieds "Helenka"

Ende August 2015 waren meine Schwester und ich für eine Woche in Stockholm. Eine Woche reicht aus, um sagen zu können, dass man die Stadt einigermaßen kennt und dass man das meiste von dem, was man sehen wollte, auch besichtigt hat.

Am ersten Tag sind wir zuerst zu Astrid Lindgrens ehemaliger Wohnung auf der Dalagatan gelaufen, wo sie mehr als 60 Jahre gelebt hat. Seit dem 14. November 2015 besteht endlich die Möglichkeit die Wohnung auch von innen zu besichtigen. Dafür waren wir aber leider drei Monate zu früh an Ort und Stelle.

Danach ging es weiter zum Tégnerpark, wo sich eines der beiden Astrid-Lindgren-Denkmäler befindet: Hier hat Astrid Lindgren den kleinen Jungen einsam auf einer Parkbank sitzen sehen, dessen Anblick sie zu Ihrem Werk "Mio, mein Mio" inspiriert hat.

Dann liefen wir auch schon weiter zur Gamla Stan (Altstadt), wo sich die berühmte Häuserfassade befindet, die man sich en miniature in Form eines Magneten mit nach Hause nehmen kann.

Daneben befindet sich die Svesnka Akademien, wo sich das Nobelmuseum befindet.

Ein Besuch des Nobelmuseums ist absolut zu empfehlen! Die Führung ist unglaublich interessant und informativ. Kinder können sich durch das richtige Ausfüllen eines Fragebogens eine Nobelmedaille aus Schokolade verdienen. Zu jedem Preisträger gibt es eine Informationstafel sowie einen kurzen Film. Zur Person Alfred Nobels gibt es ebenfalls sehr viel Wissenswertes. In diesem Museum kann man sehr viel Zeit verbringen ohne sich eine Sekunde lang zu langweilen.

Nobelmuseum
Nobelmuseum
Junibacken
Junibacken

2. Tag

Am zweiten Tag ging es entlang des wunderbaren Strandvägen - mit Abstecher auf die Kaptensgatan, wo Astrid Lindgrens Kati gewohnt hat - nach Junibacken.

Junibacken ist ein Museum, das der schwedischsprachigen Kinderliteratur, insbesondere den Büchern Astrid Lindgrens gewidmet ist. Das absolute Highlight des Museums ist der sog. Märchenzug, in dem man quasi live an den Werken Astrid Lindgrens entlangfährt/-fliegt. Die Mumins, Mama Muh, Pettersson und Findus sowie die typischen schwedischen Trolle runden das Museumsprogramm ab. Dort kann man auch vergleichsweise sehr günstig essen! Neben Junibacken befindet sich das zweite Astrid-Lindgren-Denkmal.

Nach dem eindrucksvollen Aufenthalt in Junibacken sind wir auf der Insel Djurgården herumgeschlendert und haben u.a. Jenny Lind einen Besuch abgestattet.

3. Tag

Am dritten Tag ging es wieder auf die Insel Djurgården. Diesmal nach Skansen - Schwedens größtem Freilichtmuseum. Das von Artur Hazelius angelegte Museum ist ein lebendiges Zeugnis schwedischer Kultur, Architektur, Tier- und Pflanzenwelt. Hier kann man für die Dauer eines ganzen Tag in das frühere Schweden eintauchen.

Ebenfalls auf der Insel Djurgården befindet sich das Nordische Museum, das thematisch stark mit Skansen verknüpft ist. Hier gibt es Dauer- und Wechsel-Ausstellungen über Sitten und Gebräuche des Landes sowie Mode, Volkstrachten, Volkskunst, Spielzeug u.ä. Auch hier kann man viele Stunden verbringen.

Elche im "Skansen" Freilichtmuseum
Elche im "Skansen" Freilichtmuseum
Vasa-Museum
Vasa-Museum

Selbstverständlich sollte man auch das Vasa-Museum besucht haben: Es beherbergt das aus dem 17. Jahrhundert stammende Kriegsschiff, das 1961 geborgen wurde und nun in immer wieder weiterentwickelten Methoden konserviert wird, um möglichst lange der Nachwelt erhalten zu bleiben.

Hier ist es allerdings extrem kalt - Kälte gehört zu einer der vielen Konservierungsmethoden - das sollte man unbedingt bedenken, ganz besonders wenn man sich an einem schönen heißen Sommertag für einen Besuch des Vasa-Museums entscheidet.

Auf der Insel Djurgården befindet sich auch das ABBA-Museum.

4. und 5. Tag

An einem weiteren Tag haben wir das Stadshus - das Stockholmer Rathaus - erklommen, um die herrliche Aussicht auf die Stadt zu genießen. Auf einem unserer Rückwege sind wir für eine Weile in die Königliche Bibliothek eingekehrt.

Auch das Museum der schönen Künste - Kungliga Konstakademien - haben wir besucht, wo es uns ganz besonders folgendes Gemälde angetan hat. Dort gibt es auch einige der Bilder von Carl Larsson und August Strindberg zu besichtigen.

Am letzten Tag haben wir es uns auf der Insel Södermalm gemütlich gemacht und haben an diesem Tag dem süßen Nichtstun gefrönt:

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