Unterwegs auf Kuba: von Oldtimer bis Zipline
Kuba: Reisetipps für die Karibikinsel

Sechs Regionen und Routen, um Kuba mal anders zu entdecken

Macht Urlaub auf Kuba und seid herzlich willkommen in der Karibik! Kuba ist eines der schönsten Reiseziele, das ihr umgeben von türkisblauem Meer und Palmen entdecken könnt. Aber welche Regionen lohnen sich wirklich und wie kommst du am besten von A nach B? Wir zeigen euch die sechs schönsten Regionen und Routen über die Insel – und ein paar Fortbewegungsmittel der anderen Art!

Varadero: Hier sind Kubas Traumstrände

Varadero ist ein Landarm, der etwa 150 Kilometer östlich von der Hauptstadt Havanna entfernt liegt und dort in den Golf von Mexiko ragt. Hier ist das Land besonders flach und damit zeigen sich auch die weißen Sandstrände besonders traumhaft. Wer von purer Entspannung unter Palmen träumt, ist hier also genau richtig. Auf der Liege im Schatten des Sonnenschirms einen Cocktail schlürfen und dem sanften Rauschen der Wellen zuhören – wovon du sonst nur träumst, kann hier jetzt wahr werden.

Aber nicht nur Sonnenanbeter kommen auf ihre Kosten, auch Action und Abwechlsung sind hier natürlich möglich. Auf dem Rad durch den Palmenwald oder mit dem Katamaran zur Trauminsel? Welche aufregenden Touren der Norden Kubas derzeit zu bieten hat, erfährst du in den folgenden Kapiteln.

Fahrradtour durch das Yumuri-Tal

Etwa 50 Kilometer westlich von Varadero erwartet dich eine der malerischsten Landschaften Kubas, das Yumuri-Tal. Schon Naturforscher und Entdecker Alexander von Humboldt betitelte es auf seiner Forschungsreise im Jahre 1801 als schönstes Tal der Welt. Überzeuge dich selbst und erkunde diese bezaubernde Gegend mit dem Fahrrad. Vorbei an verschlafenen Dörfern, Bananen- und Zuckerrohrplantagen und unzähligen Königspalmen geht die entspannte Fahrt durch das Naturreservat. Bauern bestellen ihre Felder, Lebensmittel werden per Pferde- oder Ochsenkarren transportiert. Hier erkundest du eine Ecke Kubas, in der die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Einen herrlichen Panoramablick über das Tal und bis zum Meer genießt du von der mit 300 Metern längsten und 112 Metern höchsten Brücke Kubas am Puente Bacunayagua.

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Wintersonne auf Kuba!


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Katamaran-Törn zur Insel Cayo Blanco

Du bist auf einer Insel – was bietet sich also mehr an als eine Bootstour? Ein wunderschönes Ausflugsziel sind die kleinen Inseln im Norden Kubas, die „Cayos“ genannt werden. Wenn du in Varadero nächtigst, ist die Insel Cayo Blanco ideal für eine Tagestour – zum Beispiel mit dem Katamaran. Nach circa eineinhalb Stunden Fahrt erreichst du den Inseltraum mit langen, feinen weißen Sandstränden, die das Highlight des Eilandes sind. Aber nicht nur Strandliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Auch für Schnorchler ist Cayo Blanco ein absolutes Paradies: Im glasklaren, türkisfarbenen Wasser entdeckst du ein atemberaubendes Riff mit wunderschönen Korallen. Zudem begegnen dir hier viele bunte Fische, darunter Papageien- und Trompetenfische. Nach einem entspannten Strandtag bringt dich dein Katamaran schließlich zurück auf das kubanische Festland.

Unser Lesetipp: Kubas schönste Strände

Routen und Regionen, die Kuba sonst noch zu bieten hat

Natürlich bietet die Insel Kuba noch weitaus mehr unterschiedliche Regionen an, die derzeit jedoch noch einer Reisewarnung unterliegen. Bis diese Verkehrsmittel und Routen aber wieder bereisbar sind, musst du nicht nur von Kuba träumen. Wir haben weitere passende Angebote für den Urlaub in Varadero für dich zusammengefasst:

Unsere Angebote und Reisetipps für Kuba

Per Oldtimer durch Havanna

Die Oldtimer gehören zu Kuba und zu seiner Hauptstadt wie die roten Doppeldeckerbusse zu London. Auch wenn der Klassiker unter den kubanischen Fortbewegungsmitteln alles andere als ein Geheimtipp ist: Nutze trotzdem unbedingt die Gelegenheit zu einer Stadtrundfahrt mit den Autos. Authentischer kannst du Havanna nicht erleben! Wenn du in einem der blank geputzten 60 Jahre alten Chevrolets durch die Altstadtgassen der Metropole chauffiert wirst, kommst du dir vor wie in einer anderen Zeit. Genieße dieses unbeschreibliche Gefühl! Dein Fahrer zeigt dir die Highlights der Stadt wie das Capitol, das Theater und die Kathedrale. Spannend ist auch der Besuch einer Oldtimer-Werkstatt. Schau zu, wie die alten Fahrzeuge repariert und in Schuss gehalten werden. Und da du ja nicht selbst hinter dem Steuer sitzt, kannst du auch einen Abstecher zu Hemingways Stamm-Bar El Floridita machen. Hier soll der Daiquiri erfunden worden sein, ein Cocktail aus Rum, Zucker und Limettensaft.

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Zipline-Abenteuer im Viñales Tal

Das Viñales-Tal ist berühmt für seine wunderschöne und einzigartige Landschaft mit einer artenreichen Flora und Fauna. Man kann es auf viele verschiedene Arten erkunden: zu Fuß, mit dem Rad oder auf dem Rücken eines Pferdes. Mutige wagen sich in die Luft: Wie wäre es, das Tal aus einer ungewöhnlichen Perspektive – nämlich von oben – zu betrachten? Das Canopy El Fortín macht es möglich. An einer Zipline hangelst du dich in atemberaubender Höhe von Plattform zu Plattform, natürlich bestens gesichert. Insgesamt sind es acht Stationen, die durch vier unterschiedlich lange Seile verbunden sind. Das ist Nervenkitzel pur! Und während du so über dem Tal schwebst, genießt du die unglaubliche Natur in all ihren Facetten. Schwindelfrei solltest du dafür allerdings sein!

Mit dem Bici-Taxi durch Trinidad

Bici-Taxis prägen wie die Oldtimer das Bild der kubanischen Städte. Die zu Zwei-Personen-Taxis umgebauten Fahrräder sind perfekt fürs Sightseeing und für kurze Strecken. Manche sind durch dekorative Ornamente geschmückt und der ganze Stolz ihres Besitzers. Nutze das kostengünstige, aber typische Fortbewegungsmittel, um die Sehenswürdigkeiten Trinidads zu erkunden. Zudem hat dein Fahrer mit Sicherheit noch einige Insider-Tipps und Empfehlungen für dich. Highlight und Herzstück der Stadt ist die Plaza Mayor. Um diesen zentralen, von Kolonialarchitektur geprägten Platz herum tobt das Leben. Lass dich chauffieren und genieße das bunte Treiben in Trinidads Altstadt. Und da du ja nicht selbst fahren musst, kannst du dir einen Chanchánchara gönnen, den man in Trinidad unbedingt trinken sollte. Das ist ein Cocktail aus Rum, ganz viel Honig, Limettensaft, Wasser und Eis, der klassisch im Tontöpfchen serviert wird. Erfunden wurde er in der berühmten Taberna de Chanchánchara in der Calle Real del Jigüe. Wenn du anschließend Lust auf karibische Tänze hast, wird dein Bici-Taxi-Fahrer dich garantiert zur Casa de la Música bringen. Man könnte die Location als eine Art Open-Air-Tanzclub mit Live-Musik bezeichnen. Hier wird so gut wie immer Musik gemacht, getanzt und gefeiert, auch tagsüber. Wenn Bands proben, kommst du teilweise gratis in den Genuss der Musik. Und du triffst hier nicht nur tanzbegeisterte Reisende, sondern auch Kubaner, die das besondere Flair schätzen. Tanze zu karibischen Salsa-Rhythmen unter freiem Himmel bis spät in die Nacht! Mehr Kuba geht nicht.

Unsere Lesetipps:
Koloniales Flair in Trinidad
Kubanische Musik zum Tanzen und Träumen

Tipp für Rum-Freunde

Viele Kubaner sagen, dass der beste Rum der „Santiago de Cuba“ ist. Er ist milder als der Havana Club und Kubaner trinken Rum meist pur bzw. mit einem Schluck Cola für die Farbe. In Deutschland wäre die Mischung 1/4 Rum, 3/4 Cola und in Kuba genau anders herum.

Per Pedes: Wanderung im Topes de Collantes

Es muss nicht immer ein Fahrzeug sein. Unser Tipp: Gehe mal zu Fuß! Eine der beliebtesten Wanderregionen Kubas befindet sich circa 20 Kilometer von Trinidad entfernt. Im Nationalpark Topes de Collantes in der Sierra del Escambray erwartet dich nicht nur ein üppig grüner, tropischer Regenwald mit riesigen Bäumen, Farnen und Orchideen sondern auch Höhlen, Flüsse und Wasserfälle. Wanderwege gibt es hier mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, teilweise erfordern sie ein gewisses Maß an Kondition. Da es auf den Wegen auch einmal rutschig sein kann, solltest du nicht in Flip-Flops, sondern zumindest in Turnschuhen gehen. Empfehlenswert ist es, sich einer organisierten Tour anzuschließen, so erfährst du von deinem Guide viel Wissenswertes über die Region mit ihrer Flora und Fauna. Vergiss auch deine Badesachen nicht! Überall findest du idyllische Wasserfälle, die in kleine Seen stürzen und in deren glasklarem Wasser du baden und dich erfrischen kannst.

Weitere Tipps zum Unterwegs-Sein auf Kuba

Collectivo heißen die Sammeltaxis auf Kuba: Mehrere Personen mit dem gleichen Ziel tun sich zusammen und reisen in einem Minibus gemeinsam. Eine besondere Erfahrung und günstig obendrein!

Der Hershey Train ist ein kleines Abenteuer. Etwas marode aber irgendwie charmant juckelt die einzige elektrische Eisenbahn Kubas zwischen Havanna und Matanzas.

Coco-Taxis sind sozusagen das Pendant zu den thailändischen Tuk Tuks. Eine Fahrt in einem der dreirädrigen gelb-grünen Fahrzeuge ist ein Highlight in Havanna.

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