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Kubas Oldtimer

Kubas Oldtimer

Nostalgie und Lebensfreude der 40er und 50er Jahre erleben

Sie gehören zu dieser Insel wie Palmenstrände, Zigarren und Rum: Kubas Oldtimer machen das Land zu einem gigantischen Automobilmuseum und einem El Dorado für alle Liebhaber nostalgischer Straßenkreuzer.

Schon gewusst?

Oldtimer genießen in Kuba einen besonders hohen kulturellen und historischen Wert.

Vor allem US-amerikanische Autos sind auf der Insel verbreitet.

Fans der schicken Gefährten sollten einen Blick auf den Parque Central am Capitolio in Havanna werfen – eine grandiose Fotolocation.

Sehenswürdigkeiten auf Rädern: Kubas Oldtimer

Oldtimer in Havanna

Wer schon immer einmal davon geträumt hat, in einem leuchtend pink-, türkis- oder azurfarbenen Oldtimer durch die Straßen zu cruisen und sich dabei wie ein Filmheld aus dem US-Kino der 1940er und 1950er Jahre zu fühlen, kann sich diesen Traum in Kuba erfüllen: Jede Menge Sonnenschein, wunderschöne Kolonialarchitektur und karibische Lebenslust gibt’s gratis dazu! Gerade bei einer Oldtimer-Tour auf den Küstenstraßen genießt der Reisende eine ebenso unwiderstehliche wie einzigartige Mischung aus romantischer Nostalgie und einem im Hier und Jetzt fest verwurzelten Freiheitsgefühl. Doch auch, wer die Automobil-Veteranen nur von außen bewundert, wird schnell feststellen, dass sie den Alltag auf Kuba einfach interessanter und bunter gestalten als die zwar leistungsstarken und hochfunktionalen, jedoch im Vergleich zu einem – nur ein Beispiel! – Oldsmobile 88 (Baujahr 1958) irgendwie gesichtslosen modernen PKW auf unseren Straßen.

Oldtimer in Kuba – der historische Hintergrund

Interieur eines klassischen Oldtimers

Dass ausgerechnet das sozialistische Kuba so reich an US-amerikanischen Oldtimern ist, wirkt auf den ersten Blick verwunderlich: Warum bereichern nach wie vor teils über 60 Jahre alte Automobile von Buick bis Studebaker das Straßenbild nicht nur der Hauptstadt Havanna und verleihen der Insel jenes nostalgische Flair, das Kuba-Fans so sehr schätzen?
Kurz erklärt: Im vorrevolutionären Kuba waren möglichst große Autos amerikanischer Herkunft ein wichtiges Statussymbol der Oberschicht und dank der guten Beziehungen zu den USA schnell und einfach zu bekommen (das nötige Kleingeld vorausgesetzt!). Nach der Machtübernahme Fidel Castros war nur noch der Besitz von Automobilen gestattet, deren Baujahr vor 1959 lag. Viele Oldtimer fanden neue Besitzer, als ein Großteil der kubanischen Reichen das Land verließ, und wurden, da es zum einen aufgrund des Wirtschaftsembargos der USA, zum anderen aufgrund der restriktiven Politik der sozialistischen Regierung, neue Autos für Privatleute nicht zu kaufen gab, gehegt, gepflegt und bis ins 21. Jahrhundert in einem (mehr oder weniger) fahrtüchtigen Zustand gehalten.

Im vorrevolutionären Kuba waren möglichst große Autos amerikanischer Herkunft ein wichtiges Statussymbol der Oberschicht.

Fahrzeugtypen und der Erfindungsreichtum der Auto-Mechaniker

Oldtimer-Fahrer im Valle de Viñales

Pastell- und Popfarben, ausladende Karosserien und eine oft eher gemächliche Geschwindigkeit: Bei den Oldtimern auf Kuba haben Stil und Eleganz ganz klar Vorfahrt vor PS, Schnelligkeit und technischer Perfektion. Die am häufigsten anzutreffenden Marken sind nahezu ausschließlich US-amerikanischer Herkunft – an die 40.000 bis 60.000 Cadillacs, Buicks, Fords, Pontiacs, Chevrolets, Plymouths, Studebakers, Oldsmobiles und Chryslers sind Schätzungen zufolge auf den Straßen unterwegs.
Sehr viel seltener, aber nach wie vor sehr beliebt sind außerdem auch deutsche VW-Busse („Bullis“) sowie Motorräder Marke Harley Davidson – letztere vermietet übrigens der jüngste Sohn des Revolutionsführers Che Guevara sehr erfolgreich an die Biker unter den Kuba-Fans! Da die Restriktionen beim Erwerb ausländischer Neuwagen seit Jahren immer weiter gelockert werden, könnten die liebenswerten Automobil-Dinosaurier allerdings mittelfristig vom Aussterben bedroht sein – auch wenn die KFZ-Handwerker Kubas sich durch einen unvergleichlichen Erfindungsreichtum auszeichnen: Die Motoren, Bestandteile und Ersatzteile, die in den Oldtimern verbaut sind, stammen so gut wie nie vom originalen Hersteller – viele der altehrwürdigen Automobile fahren mit Motoren der Marken Lada, Wolga oder Toyota oder gar mit einem Bootsmotor.

An die 40.000 bis 60.000 Cadillacs, Buicks, Fords, Pontiacs, Chevrolets, Plymouths, Studebakers, Oldsmobiles und Chryslers sind auf den Straßen Kubas unterwegs.

Wo und wie lassen sich Kubas Oldtimer am besten erleben und er„fahren“?

Melanie Neul
Oldtimer in der Nähe des Parque Central in Havanna

Wer einen Aufenthalt auf Kuba plant, sollte neben den Sehenswürdigkeiten der Insel auch ihren teils geradezu musealen Fahrzeugen ausreichend Foto-Speicherplatz widmen!
Besonders zahlreich finden Sie schöne und liebevoll renovierte Oldtimer in Havanna beim Parque Central, am Capitolio und entlang des Paseo del Prado – ein Paradies für Automobil-Liebhaber und ambitionierte Fotografen, die hier am Straßenrand auf Schritt und Tritt auf tolle Motive treffen.
Groß ist die Oldtimer-Dichte auch an der Uferpromenade Malecón: Insbesondere kurz vor Sonnenuntergang lassen sich hier im goldenen Abendlicht fantastische Fotos der pastellfarbenen Cruiser schießen.
Falls Sie einmal selbst in einem der prächtigen Schlitten sitzen möchten, können Sie auch eine Oldtimer-Tour durch Havanna buchen – am besten natürlich in einem Cabrio.
Tipp: Nicht nur die Hauptstadt ist ein Freilichtmuseum für historische Automobile. In der durch Che Guevara berühmt gewordenen Stadt Santa Clara kreuzen sie ebenso pittoresk durch die Straßen und parken vor allem nahe des Memorial des Revolutionshelden in großer Zahl.

Besonders zahlreich sind die liebevoll renovierten Oldtimer in Havanna beim Parque Central, am Capitolio und entlang des Paseo del Prado.

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