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Karneval weltweit - Festköniging bei der Gala auf Teneriffa
Turismo de Tenerife

Die Welt im Ausnahmezustand

Top-Reiseziele zu Karneval – von schrill bis edel

Glamouröse Shows und prachtvolle Umzüge, heiße Rhythmen und Guter-Laune-Beat, geheimnisvolle Masken und schrille Verkleidungen – so bunt wie die Gepflogenheiten im Karneval sind, so abwechslungsreich lassen sich die tollen Tage rund um den Globus erleben. Wir stellen Ihnen trendige Reiseziele weltweit vor – für alle, die Lust auf Fasching, Feiern und Frohsinn in den schönsten Urlaubsregionen und Städten haben. Mal heiß und wild, mal klassisch gut oder auch völlig abgefahren wie beim Winterkarneval im kanadischen Québec. Super „Tipps für danach“ gibt’s für alle Jecken gleich dazu. Also nix wie rein ins Vergnügen!

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Bombastisch – Karneval in der Ferne

Für so manches Highlight lohnt sich auch eine längere Reise. Erleben Sie den legendären Karneval in Rio de Janeiro, leidenschaftliche Rhythmen in Santiago de Cuba oder den größten Winterkarneval der Welt in Québec.

Brasilien - der Inbegriff des Karnevals

Sexy Tänzerinnen und Tänzer mit glitzernden, knappen Kostümen, aufwändige Festwagen und mitreißende Trommelklänge – das ist der berühmte Karneval in Rio! Ein Ereignis, das man einmal im Leben live miterleben sollte! Das Highlight während der „tollen Tage“ sind die Paraden am Sonntag und Rosenmontag, bei denen sich die zwölf besten Sambaschulen präsentieren. Jede von ihnen tritt mit mehreren Tausend Tänzerinnen,Tänzern und Trommlern sowie fünf bis acht prächtigen Festwagen an. Genau 82 Minuten hat jede Schule Zeit, um das 700 m lange Sambodrom – eine Arena, in der 80.000 Menschen Platz finden – zu durchtanzen und die Jury und die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen. Die Stimmung ist wild, fröhlich und berauschend, und das bis in die frühen Morgenstunden! Übrigens: es geht noch größer: Rio hat zwar den berühmtesten Karneval – den größten der Welt feiert man jedoch in Salvador da Bahia!

Skurille Karnevalsbräuche

Ob das Verbrennen einer Sardine oder eine Schlacht mit Orangen - entdecken Sie die schönsten und ungewöhnlichsten Faschingsbräuche der Welt!

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Mehr Karneval in der Welt

©Québec City Tourism

Québec - Feiern bei minus 20 Grad

Heiße Samba und knappe Röckchen sucht man im Osten Kanadas vergeblich. Kein Wunder, bei minus 20 Grad! Mit dicker Jacke, Boots, Handschuhen und Schal ausgestattet ist man bestens angezogen für den größten Winterkarneval der Welt, der ganze 17 Tage lang gefeiert wird. Im Mittelpunkt stehen hier Eis, Schnee und das Maskottchen Bonhomme Carnaval, ein lustiger kleiner Schneemann. Neben spaßig–spannenden Outdoor–Aktivitäten wie Schlauchbootschlittenfahren, einem Kanu–Rennen auf dem St. Lorenz–Strom oder Eisskulpturen–Schnitzen gibt es auch beim Karneval in Quebec eine große Parade mit Festwagen, Tänzern und Straßenkünstlern, die vorbei an den begeisterten Zuschauern durch die verschneiten Straßen der Stadt ziehen.

Kuba – Santiago im Ausnahmezustand

Wer glaubt, in Rio geht's heiß her beim Karneval, der sollte mal nach Kuba kommen! Hotspot ist hier Santiago – und heiß sind nicht nur die Musik und die knapp bekleideten Tänzerinnen, sondern auch die Temperaturen. Gefeiert wird nämlich im schwül–heißen Juli und zwar eine ganze Woche lang! Jeden Abend ziehen Tänzer, Musiker und Festwagen durch die einzelnen Stadtviertel. Wild und ganz ohne Choreografie geht es in den Straßen der Viertel Trocha und Las Olmos zu. Zu lauten Trommeln und Rasseln tanzen sich hier hunderte Karnevalfans in Ekstase.

Bolivien – Teufelsfratzen und Weltkulturerbe

Bolivien hat wohl niemand so recht auf dem Schirm, wenn es um Faschingshochburgen geht. Dabei hat sich der Karneval in der Bergbaustadt Oruro sogar auf die Liste des immateriellen Weltkulturerbes der UNESCO gefeiert. Der Carnaval de Oruro ist ein farbenfrohes Fest mit Musik und Tänzen, in denen sich kulturelle und religiöse Bräuche der indigenen Völker wiederfinden. Gefeiert wird an drei Tagen bis zum Rosenmontag: Tausende Teilnehmer ziehen tanzend und musizierend durch die Andenstadt zu Ehren der „Virgen del Socavon“, der Jungfrau der Bergwerksstollen. Ihre Kostüme sind fröhlich bunt, aufwändig genäht und verziert und teilweise bis zu 50 Kilogramm schwer. Besonders faszinierende Hingucker sind die kunstvollen Gipsmasken in Form von Teufelsfratzen.

New Orleans – wilde Jagd auf bunte Perlenketten

Wenn im sonst eher prüden Amerika, Frauen am Straßenrand stehen und ihr T–Shirt lupfen, um an eine billige Perlenkette zu kommen, dann ist Mardi Gras angesagt. Denn während in Köln und Mainz Kamelle in die Menge geworfen werden, sind in New Orleans bunte Perlenketten heiß begehrt. An Faschingsdienstag findet hier im Süden der USA die größte Karnevalsparade des Landes statt. Die ganze Stadt ist auf den Beinen, dazu noch hundertausende Besucher, die die Straßen säumen und ausgelassen feiern. Französischen Einwanderern ist diese Karnevalstradition zu verdanken, denn Mardi Gras heißt „Fetter Dienstag“ und verweist auf den letzten Tag vor Aschermittwoch, an dem die Fastenzeit eingeläutet wird.

Kolumbien – Barranquilla im Farbenrausch

Zwei echte „Stars“ hat die Stadt Barranquilla im Norden Kolumbiens hervorgebracht: Pop–Ikone Shakira ist hier geboren und einer der berühmtesten Straßenkarnevals der Welt wird hier gefeiert. Der Carnaval de Barranquilla ist einer der ältesten der Welt und wurde schon zu Inka–Zeiten gefeiert. Von Samstag bis Faschingsdienstag werden Feste und Paraden abgehalten, Höhepunkt ist die Batalla de las Flores, die Blumenschlacht, am Samstag. Er ist sehr traditionell und greift in seiner Musik, seinen Tänzen und Kostümen alte Gebräuche der Ureinwohner und afrikanischer Sklaven sowie auch katholische Traditionen auf. Auf jeden Fall aber ist er südamerikanisch laut, bunt und ein Fest der guten Laune!

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Per Kurztrip ins Fastnachtsvergnügen

Entdecken Sie unsere närrischen Kurzreisen-Ziele, die Sie am besten per Flugzeug erreichen. In maximal vier Stunden sind Sie am Ort Ihrer Fastnachtsträume angelangt. Dann heißt es nur noch: Kostüm auspacken und los geht’s!

Teneriffa – steht Rio in nichts nach

Turismo de Tenerife

Wenn Sie Karneval wie in Rio de Janeiro erleben möchten, müssen Sie nicht unbedingt eine Fernreise antreten. Reisen Sie einfach nach Teneriffa! Der Karneval in Santa Cruz de Tenerife gilt als zweitgrößter Karneval der Welt und als der größte Europas. In der Hauptstadt erleben Sie am Fastnachtsdienstag DEN großen Festumzug mit der entzückenden Karnevalskönigin, heißen Samba-Tanz-Gruppen, bunten Fußgruppen und beeindruckenden Prachtwagen. Und noch eine Besonderheit bietet die Kanareninsel: Anders als in Deutschland wird der Karneval auf Teneriffa nach Aschermittwoch weiter gefeiert. Zwar wird an diesem Tag mit dem Verbrennen einer Papp–Sardine sein Ende eingeläutet, aber tatsächlich geht es damit erst so richtig los! In Puerto de la Cruz findet der große Umzug am Samstag nach Aschermittwoch statt. Und auch in anderen Städten herrscht bis zwei Wochen vor Ostern noch Ausnahemezustand.

Wörterbuch des Karnevals

Die wichtigsten Begriffe und Hintergründe des Karnevals finden Sie hier!

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Venedig – der wohl eleganteste Karneval

Geheimnisvolle Masken und aufwändige Gewänder prägen den Karneval in Venedig. Nirgendwo sonst hat die Fastnacht so einen eleganten und mystischen Zauber wie in der norditalienischen Lagunenstadt. Besonders in den engen Gassen zwischen Markusplatz und Rialtobrücke findet das bunte Treiben statt, das auf eine jahrhundertelange Tradition zurückblickt. Auf Bühnen in der gesamten Innenstadt führen Artisten und Künstler ihre beeindruckenden Darbietungen auf. Offiziell beginnt der Karneval in Venedig zehn Tage vor Aschermittwoch mit dem sogenannten Engelsflug: Ein Artist schwingt sich an einem Stahlseil vom Campanile herab über den Markusplatz. Leihen Sie sich ein historisches Kostüm und flanieren Sie maskiert durch Venedigs Gassen – Sie kommen sich vor wie in einer anderen Zeit und wie in einer anderen Welt!

Moskau – Blini und Vergebung

Russland feiert eine dem Karneval ähnliche Tradition: das Fest der Masleniza, zu deutsch: die „Butterwoche“. Als Hochburg der Masleniza gilt die Hauptstadt Moskau, die mit verschiedenen Feierlichkeiten und einem bunten Programm aufwartet. Das Fest verteilt sich auf die ganze Stadt, der Kreml bietet eine besonders eindrucksvolle Kulisse. Ende Februar/Anfang März leitet das Fest die Fastenzeit bis Ostern ein. In der Butterwoche soll bereits auf Fleisch verzichtet werden, Milcherzeugnisse wie Butter, Käse und Sahne dürfen aber noch gegessen werden, daher der Name. Traditionelle Speise sind die berühmten Blini, heiße Pfannkuchen. Der wichtigste Tag dieser Woche ist der Sonntag, der auch Tag der Vergebung genannt wird. An diesem Tag verzeiht man sich oder bittet um Entschuldigung.

©Presse Aalborg Karneval

Aalborg – der größte Karneval Nordeuropas

Der Karneval in Aalborg ist der größte Karneval in Nordeuropa. Traditionsgemäß findet er in der letzten Woche im Mai statti. Highlights sind die Internationale Parade, der Kinderkarneval und die Parade des Volkes, in die das dänische Volksfest der Extraklasse am letzten Tag gipfelt. Rund 100.000 Privatpersonen nehmen daran teil. Bis zu 300.000 Besucher verwandeln die Straßen der Stadt und den Stadtpark Kildeparken jährlich in ein einziges fröhliches Festgelände voller Party-Stimmung und Samba-Laune. Feiern Sie mit!

©Ville de Nice

Nizza – ein Blütenmeer

Auch an der Côte d’Azur weiß man zu feiern. Gilt doch der Karneval von Nizza als einer der größten der Welt und darf in einem Atemzug mit Rio und Teneriffa genannt werden. Der Blumenkorso ist ein buntes Spektakel, das weltweit einzigartig ist. Auf jedem Wagen stehen wunderschön kostümierte junge Frauen, die bis zu 100.000 Blumen ins Publikum werfen ...

©Ville de Nice

... Auch die Wagen sind bunt mit Blüten geschmückt, und die gesamte Szenerie versprüht gute Laune und einen Hauch von Frühling. Der Korso findet in den Karnevalswochen insgesamt fünfmal statt. Genauso verhält es sich mit dem beleuchteten Karnevalsumzug am Abend auf der Place Masséna: Protagonisten dieser Lichterparade sind 17 Prunkwagen mit meterhohen Figuren, die mit ihrer atemberaubenden Gestaltung die Zuschauer begeistern. Vor der traumhaften Kulisse dieser mondänen Stadt ist der Karneval von Nizza ein einmaliges Erlebnis!

©Francisco Correia

Madeira – Samba statt Fado

Madeira kennt nicht nur melancholische Fado-Klänge. Zur Karnevalszeit wird die Insel von Samba-Rhythmen erfüllt! Höhepunkt des Carnaval na Madeira ist der große Hauptumzug in Funchal am Karnevalssamstag. Verschiedene Samba-Gruppen in einzigartigen und schillernden Kostümen tanzen durch die Straßen der Hauptstadt. Die mitreißende Musik und die Choreografien der Lebenslust versprühenden Tänzer erzeugen eine wunderbare Stimmung, die man erlebt haben muss. Absolut sehenswert ist auch der „trapalhão“ am Fastnachtsdienstag. Dieser Umzug zeichnet sich durch seine gewagten Kostüme aus, mit denen die Teilnehmer politische bzw. satirische Botschaften an die Regierung richten.

©Roy Koto

Helsinki – Rodeln statt Paraden

Karneval wird in Finnland nicht so begangen wie bei uns. Der Rosenmontag hat dort keine große Bedeutung, der Faschingsdienstag aber dafür umso mehr. Dieser Tag, „Laskiainen“ genannt, wird klassisch sieben Wochen vor Ostern gefeiert und ist traditionell ein Tag zum Schlittenfahren, Erbsensuppe und Laskiaispulla essen. Letztere sind sehr leckere süße Brötchen, gefüllt mit Sahne und Erdbeermarmelade, die es in Finnland nur zu Laskiainen gibt. Und warum Schlittenfahren? Früher bestand der Aberglaube, dass es sich positiv auf die nächste Ernte auswirken würde, wenn man so oft wie nur möglich rodeln ging. Daraus entstand eine Tradition, die bis heute besteht. Ganz Helsinki – ob groß oder klein, alt oder jung – trifft sich an Laskiainen auf dem Rodelberg – rodeln Sie doch einfach mit!

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Faschingsziele um die Ecke

Wenn Sie eher eine kurze Anreise bevorzugen, sind unsere Karnevalstipps in Deutschland und in direkter Nachbarschaft perfekt für Sie. Mainz, Binche oder Basel sind schnell mit dem Auto zu erreichen und von daher auch etwas für Spontane, die sich kurzfristig entschließen, die Fastnacht einmal woanders zu erleben..

Alaaf und Helau am Rhein

Landeshauptstadt Mainz

Köln, Mainz und Düsseldorf – hierzulande denkt man bei der fünften Jahreszeit gleich an die drei Hochburgen am Rhein. Ganz gleich, ob Karneval oder Fastnacht genannt – die närrischen Tage finden ihren Höhepunkt jeweils in den berühmten Rosenmontagszügen. Neben buntem Spaß gibt es dabei auch immer Anspielungen auf politische Themen. Wichtige Figuren des Frohsinns verbreiten auf und neben den Wagen gute Laune. Was den Kölner ihr Dreigestirn sind den Mainzern ihre geliebten Schwellkoepp. Die überdimensional großen Pappmachéköpfe gehören seit 1927 zur Mainzer Straßenfastnacht wie der Dom zur Stadt. „Henesje“, „Strunzern“, „Fleebutz“ oder „Pulverdutt“ zählen zur Meenzer Schwellkopp-Familie mit rund 30 Figuren, sie zeigen – humorvoll überspitzt – typische und skurrile Charaktere beiderlei Geschlechts aus Mainz und Rheinhessen.


Ebenso kunterbunt geht’s rund um den Zug zu. Das Besondere an unserem heimischen Karneval ist das Verkleiden – auch unter den Zuschauern. Werfen Sie sich das Hexenkostüm über, verwandeln Sie sich in einen Clown oder werden Sie zum Teufelchen – erlaubt ist, was gefällt! Und seien Sie gespannt, was von den Themenwagen geworfen wird: Da ist so manch nette Kleinigkeit dabei und nicht nur „olle Kamellen“. Nach den Umzügen geht die Feier in den Gassen und Kneipen rund um die Altstadt bis spät in die Nacht weiter.

Tipps für danach

Die tollen Tage hinterlassen ihre Spuren ... Wir verraten Ihnen, wie Sie nach dem Feiern schnell wieder fit werden!

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Weitere Fastnachtsziele zum spontan feiern

©Basel Tourismus

Basel – drey scheenschte Dääg

Wenn Sie vom heimischen Karneval noch nicht genug haben, hängen Sie doch noch ein paar Tage in Basel dran! Dort startet die einzige protestantische Fastnacht der Welt am Montag nach Aschermittwoch. Los geht es um 4 Uhr morgens mit dem „Morgestraich“. Damit läuten bunt kostümierte Pfeiffer und Trommler die „drey scheenschte Dääg„ (drei schönsten Tage) ein. In den nächsten 72 Stunden verwandelt sich die Basler Innenstadt in einen einmaligen närrischen Open-Air-Schauplatz mit diversen Aktivitäten und Umzügen. Neben farbenfroh und originell kostümierten Narren prägen Laternen in jeglicher Größe und Ausführung das Bild. Sie werden bemalt mit bunten Bildern, die nicht selten auf aktuelle politische oder wirtschaftliche Themen anspielen. Der ganze Spaß dauert bis zum „Ändstraich“ am Donnerstagmorgen um 4 Uhr. Und übrigens gibt es eine wichtige Regel: Es verkleiden sich nur die aktiven Fastnächtler. Zuschauer bleiben sozusagen in Zivil.

Rottweil – von Larven und Narrensprung

Berühmt ist die schwäbisch-alemannische Fastnacht in Rottweil – und so ganz anders als der rheinische Karneval. Die Teilnehmer an der „Fasnet“ vermummen sich mit handgeschnitzten Masken aus Lindenholz, die „Larven“ oder auch „Schemen“ genannt werden. Die großen Narrensprünge, die Umzüge, am Fastnachtsmontag und -dienstag sind weit über die Grenzen Baden-Württembergs hin bekannt. Sie gehen mehrstündig durch die gesamte historische Innenstadt und sind die Highlights der Rottweiler Fastnacht.

©Ville de Binche

Binche – Holzschuhe, Glocken und Federhüte

Drei Tage lang herrscht im wallonischen Binche karnevalistischer Ausnahmezustand, der am Fetten Dienstag – Mardi Gras – seinen Höhepunkt findet. An diesem Tag tanzen ausschließlich die als „Gilles“ verkleideten Männer durch die charmante Stadt, gut 60 Kilometer südlich von Brüssel. Sie erkennen die Gilles an ihren rotgelben Kostümen mit Holzschuhen, Glocken, einer das Gesicht verbergenden Wachsmaske und dem auffälligen, riesigen Federhut. In Tippelschritten geht es durch die Straßen, so dass die Holzschuhe nur so klackern! Binche ist der bekannteste Ort des wallonischen Karnevals und gilt als einer der ältesten der Welt. Seine Ursprünge reichen zurück bis ins 14. Jahrhundert. Seit 2003 steht er auf der Liste der „Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Welterbes“ der UNESCO.

©Region Villach Tourismus

Villach – Kärntens Faschingshochburg

„Lei-Lei“ rufen die Jecken zum Gruß im österreichischen Villach. Besonders am Fastnachtssamstag geht es in Kärntens Faschingshochburg hoch her. Dann findet der große Umzug in der Innenstadt statt, bei dem auch Gäste aus anderen Teilen Österreichs sowie aus weiteren europäischen Ländern verkleidet und maskiert teilnehmen. Übrigens ist Villach mit diesem Tag ein Ausreißer in Kärnten, denn eigentlich gilt hier der Faschingsdienstag als Höhepunkt der Fastnacht. Damit auch die kleinen Narren richtig viel Spaß beim Villacher Fasching haben, gibt es ein abwechslungsreiches Kinderprogramm.

Und haben Sie Lust, sich in den Karneval zu stürzen? Vielleicht haben Sie ja eine unserer vorgestellten Städte für eine besondere „Narren-Reise“ entdeckt? Wer ausgelassen und zugleich entspannt feiern möchte, sollte auf jeden Fall rechtzeitig buchen. Sichern Sie sich am besten schon bald Ihr Hotel und – je nach Ziel – auch den Flug für die fünfte Jahreszeit in 2021!

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