Lichtspiele im Grand Canyon bei Sonnenuntergang

Die Checkliste für Ihre USA-Reise

Vorfreude statt Planungsstress: 10 Dinge, die Sie wissen sollten

Was ist Ihr American Dream? Im Hubschrauber über den Grand Canyon fliegen, Zocken in Vegas, Christmas-Shopping in New York oder ein Roadtrip entlang der Route 66? Gründe für einen Aufenthalt in den USA gibt es viele! Dinge, die Sie zuvor bedenken sollten, auch. Damit Ihr USA-Trip zum unvergesslichen Erlebnis wird, haben wir die zehn wichtigsten Tipps zusammengestellt, die Ihnen bei der Planung helfen und die Vorbereitungen erleichtern.

Dieser Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung von Tourisim.

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Kein ESTA – keine Einreise

Bevor Ihr Abenteuer in den USA starten kann, müssen Sie sich zunächst um Ihre Einreise kümmern. ESTA, die Abkürzung für Electronic System for Travel Authorization, ersetzt praktisch das Visum, das Sie sonst benötigen würden. Dank des sogenannten Visa-Waiver-Programms der USA können Reisende aus 38 Ländern, zu denen auch Deutschland, Österreich und die Schweiz zählen, ohne Visum für 90 Tage in die Vereinigten Staaten einreisen. Dafür füllen Sie den sogenannten ESTA-Antrag aus – und zwar spätestens 72 Stunden vor Abflug. Am besten erledigen Sie diesen Schritt direkt nach der Buchung.


Beim ESTA-Antrag werden unter anderem Angaben zu Ihrer Person, Ihrer Tätigkeit und Ihrem Aufenthaltsort in den USA benötigt. Wenn Sie noch keine konkreten Angaben zu Ihrem geplanten Aufenthaltsort machen können, gibt es hier die Möglichkeit, „unbekannt” einzutragen. Nachdem Sie die Gebühr von 14 Dollar (Stand Mai 2022) per Kreditkarte oder PayPal bezahlt haben, erhalten Sie in der Regel innerhalb von wenigen Minuten eine E-Mail, in der Ihnen die Einreise genehmigt wird. Diese Genehmigung gilt für zwei Jahre. Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass Sie eine Ablehnung bekommen, dürfen Sie es nach zehn Tagen noch einmal probieren oder können zur amerikanischen Botschaft gehen und ein Visum beantragen.

Infos zum ESTA-Antrag


Gut zu wissen: Um am ESTA-Verfahren teilzunehmen, benötigen Sie einen mindestens bis zur Wiederausreise gültigen, maschinenlesbaren Reisepass. Kinderreisepässe und vorläufige Pässe sind nicht für ESTA zulässig und erfordern die Beantragung eines Visums. 


Aufgepasst: ESTA ist Pflicht – ohne Genehmigung keine Einreise! 


Unser Service: Weitere Details erfahren Sie in den DERTOUR-Einreiseinformationen für die USA.

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Was darf ich in die USA mitnehmen?

Die Bestimmungen, welche Gegenstände unter welchen Bedingungen in die Vereinigten Staaten eingeführt werden dürfen, gehören sicherlich zum Wissenswerten für Ihre USA-Reise. Daher ist es empfehlenswert, sich über die aktuelle Liste auf der Website der Zoll- und Grenzschutzbehörde zu informieren, der U.S. Customs and Border Protection.


Für Medikamente gilt die Faustregel: Nehmen Sie die Medikamente mit, die Sie benötigen, nicht mehr und nicht weniger. Vorsicht ist jedoch bei Medikamenten geboten, die Narkotika enthalten, zum Beispiel einige Hustenmittel, Beruhigungs- und Schlafmittel sowie Antidepressiva.


Generell ist die Einfuhr von Fleischprodukten und Pflanzen verboten oder unterliegt zumindest strengen Vorschriften. Vorsicht ist auch bei Obst und Gemüse geboten: Diese müssen in der Regel angemeldet werden. Das gilt auch für den Apfel, der noch im Flugzeug verteilt wird – am besten direkt aufessen oder liegenlassen.

In der Regel unbedenklich ist hingegen die Mitnahme folgender Fertiglebensmittel oder „prepared foods“:

  • Bäckereiprodukte

  • Hart- oder Weichkäse

  • Gewürze

  • Essige

  • Butter und Öle

  • Honig

  • Kaffee und Tee

  • flüssige Milch und Trockenmilchprodukte für Säuglinge oder Kleinkinder in kleinen Mengen

Laut der TSA, der Transportation Security Administration, wird das Gepäck aller in die USA ein- oder durchreisenden Passagiere am Flughafen überprüft. Die Sicherheitsbeamten dürfen es im Verdachtsfall selbstständig öffnen. Ein Haftungsanspruch existiert nicht, da dieser Vorgang der Sicherheit dienen soll. Schließen Sie Ihren Koffer daher besser nicht ab oder besorgen Sie sich ein spezielles TSA-Schloss, erkennbar am kleinen roten Diamanten-Logo, für das die Beamten einen Generalschlüssel haben.

Feine Hundenasen


Bei der Ankunft am US-Flughafen werden Ihnen höchstwahrscheinlich die Bio-Detectives begegnen, die sogenannte „Beagle Brigade“: Wachsame Spürhunde mit feinen Nasen, die das Handgepäck der wartenden Menschen auf Lebensmittel überprüfen.

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Was Sie am Flughafen erwartet

Bei Flügen in die USA sind die Sicherheitskontrollen strenger als üblich – seien Sie also rechtzeitig am Flughafen. Sofern Sie das APIS-Formular mit Fragen zur Person, Flugnummer und Ihrem Aufenthaltsort in den USA nicht schon bei der Online-Flugbuchung ausgefüllt haben, werden Sie am Check-in-Schalter danach gefragt. Seien Sie vorbereitet, am besten füllen Sie das Formular schon zu Hause aus und nehmen es ausgedruckt mit.


Es kann vorkommen, dass Sie am Flughafen nach im Handgepäck mitgeführten elektronischen Geräten wie Laptop und Handy gefragt werden. Sicherheitsbeamte können Sie in diesem Fall auffordern, die Geräte einzuschalten und durch Eingabe Ihres Passwortes zu entsperren. Sorgen Sie also dafür, dass diese aufgeladen sind, oder führen Sie das Ladekabel im Handgepäck mit sich.


Richten Sie sich bei der Einreise in die USA auf Wartezeiten an der Passkontrolle ein. Seien Sie geduldig und freundlich – auch wenn Sie nach dem mehrstündigen Flug noch in der Warteschlange stehen. Nach der Kontrolle durch einen „Immigration Officer“, bei der Ihre Fingerabdrücke abgenommen und Fragen zu Beruf oder Einreisegrund gestellt werden, beginnt der schöne Teil Ihres Aufenthalts.

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Stay connected – Telefonieren und Surfen in den USA

Aufs Smartphone möchte heute kaum jemand verzichten, auch – oder gerade – nicht im Ausland. Der kleine Helfer erweist sich als sehr praktisch, um schnell ein Restaurant in der Nähe zu suchen, die Öffnungszeiten des nächsten Supermarkts abzufragen, E-Mails zu lesen, Fotos zu posten oder mit den Freunden oder der Familie zu telefonieren. Empfehlungen für hilfreiche Apps für Ihre Reise finden Sie in unserem Reisemagazin.


Wer auch in den USA mobil erreichbar sein und mit seinem Smartphone das Internet nutzen möchte, hat mehrere Möglichkeiten: Zum einen lässt sich das Handy mit der heimischen SIM-Karte per Roaming auch vor Ort nutzen – allerdings sind die Kosten hierfür sehr hoch, da die EU-Roaming-Verordnung in den USA nicht gilt. Manche Mobilfunkanbieter bieten zubuchbare Telefonie- und Datenpakete für die Vereinigten Staaten, die jedoch oft nur wenig zufriedenstellend und ebenfalls teuer sind. Öffentliche Hotspots sind zwar in der Regel kostenfrei, doch das WLAN in Restaurants oder Hotels ist meistens nicht sehr schnell – spontan „on the road“ im Internet zu recherchieren, ist also nicht immer gut möglich.

Prepaid-SIM-Karte aktivieren


Mit einer Prepaid-SIM-Karte können Sie direkt nach Ihrer Ankunft in den Staaten online auf alles zugreifen. Ihre Lieblings-Apps nutzen Sie in den USA dann genauso, wie Sie es von zu Hause gewohnt sind. Ein echter Vorteil – auch für junge Leute, die ein Auslandsstudium absolvieren oder als Au-pair arbeiten möchten.


Unser Tipp: Bestellen Sie die Prepaid-SIM-Karte mit Ihrem Wunschpaket spätestens fünf Tage vor Abflug bei „Tourisim“ und sie wird Ihnen kostenlos innerhalb von zwei bis drei Tagen per Post zugestellt und pünktlich zum Reisebeginn aktiviert.

Unsere Empfehlung lautet jedoch, sich eine amerikanische SIM-Karte zu besorgen, um auch in den USA stressfrei zu telefonieren und zu surfen. Damit sollten Sie nicht warten, bis Sie vor Ort sind, sondern Sie können die Karte bereits vor Ihrem Reiseantritt erwerben. Auf tourisim.de, die mit AT&T, dem Anbieter mit der besten Netzabdeckung in den USA, zusammenarbeiten, können Sie je nach Telefonier- und Surfverhalten zwischen verschiedenen Optionen wählen. Neben unbegrenzten Telefonaten innerhalb der USA erhalten Sie zum Beispiel eine SMS- und Telefon-Flatrate ins deutsche, österreichische und schweizerische Festnetz, haben Freiminuten fürs deutsche Mobilfunknetz und darüber hinaus noch eine Datenflatrate. Telefonieren ist Ihnen nicht wichtig, Sie benötigen nur ein mobiles Datenpaket? Gibt es auch! So können Sie all Ihre Apps auch in den Vereinigten Staaten nutzen.


Der Clou hierbei ist das sogenannte Tethering: Ein Smartphone lässt sich als Hotspot einrichten, sodass bis zu vier weitere Geräte per WLAN mit Internet versorgt werden können – perfekt, wenn Sie im Familienurlaub in den USA oder mit dem Partner unterwegs sind. Sollte es vorkommen, dass das Datenvolumen schneller als geplant aufgebraucht ist, lässt sich das Internet-Guthaben jederzeit problemlos aufladen.

Kompatibilität prüfen


Aufgrund unterschiedlicher Frequenzen funktionieren nicht alle europäischen Handys auch automatisch in den USA. Wichtig ist, dass Sie ein Tri- oder Quadband-Handy haben. Ob Ihr Telefon US-kompatibel ist, können Sie ganz einfach hier checken.

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Money, Money, Money – bezahlen in Amerika

Die Kreditkarte ist in den USA das wohl beliebteste Zahlungsmittel. Nahezu alles lässt sich mit der Plastikkarte kaufen, ganz gleich ob ein Joghurt im Supermarkt oder eine Eintrittskarte für das Museum. Zudem wird sie in fast allen Hotels beim Check-in als Sicherheit verlangt – kümmern Sie sich daher im Vorfeld rechtzeitig um eine Kreditkarte, falls Sie noch keine besitzen. VISA oder Mastercard werden nahezu überall akzeptiert. Prüfen Sie vorab, ob Ihre Kreditkarte für die USA zugelassen ist: Bei einigen Geldinstituten müssen Auslandseinsätze der Karte vorab explizit freigeschaltet werden. Erhöhen Sie gegebenenfalls auch den Kreditrahmen Ihrer Karte und denken Sie an Ihre PIN, mit der Sie an den Geldautomaten an Bargeld kommen.


Bargeld wird in den USA sehr selten genutzt – Sie benötigen es jedoch für das Trinkgeld, den sogenannten „Tip“. Während es bei uns als nette Geste gilt, den Rechnungsbetrag im Restaurant aufzurunden, ist es in Amerika fast Pflicht, zu „tippen“. Da die Grundlöhne vergleichsweise niedrig sind, stellen Trinkgelder einen großen Teil des Einkommens dar. Der Fahrer des Flughafenshuttles, der Ihren Koffer in den Bus trägt, bekommt ein bis zwei Dollar, die Kellnerin im Restaurant 15 bis 20 Prozent des Rechnungsbetrags, die Reinigungskraft, die jeden Tag Ihr Bett frisch bezieht, freut sich über einen Dollar pro Person und Tag. Sie alle sind auf Trinkgelder angewiesen, daher sollten Sie diesen „Kostenpunkt“ fest in Ihr Budget einplanen und stets dafür sorgen, einige Ein-Dollar-Scheine im Portemonnaie zu haben. Noch ein Tipp für das Essengehen: In einigen Restaurants steht auf der Rechnung „tip is included“ – hier wird das Trinkgeld direkt auf den Preis aufgeschlagen, Sie müssen also nicht doppelt zahlen.

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Malls and more – Einkaufen im Shoppingparadies

Die USA sind ein Einkaufsparadies – und einen Tag in einer Shopping- oder Outlet-Mall zu verbringen, ist auf jeden Fall ein Erlebnis, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Wie wäre es beispielsweise mit Christmas-Shopping in New York? Manche Reisende fliegen mit möglichst leeren Koffern in die USA oder nehmen zusätzlich eine leere Tasche mit, um Platz für die Einkäufe zu lassen – eine gute Idee, wenn Sie Elektronikartikel, Kleidung, Sportsachen und Schuhe bekannter Marken oder auch hochwertige Kosmetik kaufen wollen. Denn diese sind in Amerika häufig günstiger als in Deutschland. Noch mehr sparen können Sie mit Coupons – für fast jeden Laden lässt sich ein Gutschein im Internet finden. Doch selbst wenn Sie schon vor Ort sind und an der Kasse stehen: Es lohnt sich, schnell das Smartphone rauszuholen und nach einem Gutschein zu suchen. Zeigen Sie während des Bezahlvorgangs einfach Ihr Handy vor, ein Ausdruck des Gutscheins ist meist nicht nötig.


Noch etwas, das Sie vor dem Abflug in Bezug auf Ihr Shopping-Budget wissen sollten: Bedenken Sie beim Einkaufen in den USA, dass es sich bei den ausgezeichneten Preisen an der Ware meist um Netto-Preise handelt. Das bedeutet, es kommt noch eine „Sales-Tax“, eine Mehrwertsteuer, hinzu. Diese kann – je nach Bundesstaat – bis zu 15 Prozent betragen. Kalkulieren Sie diesen Aufschlag daher ein, um vom Gesamtpreis des jeweiligen Artikels nicht überrascht zu werden.

Shopping-Metropole New York City


Viele Shopping-Liebhaber zieht es für einen Städtetrip nach New York City. Die atemberaubende Metropole eignet sich perfekt für einen Shopping-Ausflug mit Freunden oder alleine. Doch die „Stadt, die niemals schläft“ kann noch mehr: Erfahren Sie mit den New-York-Tipps von DERTOUR mehr über die beeindruckende Mega-Stadt.

Zollbestimmungen beachten

Dem Shoppingvergnügen werden in den USA keine Grenzen gesetzt – außer vielleicht vom deutschen Zoll: Recherchieren Sie daher unbedingt die aktuelle Freigrenze. Bis zu diesem Betrag dürfen Waren eingeführt werden, alles darüber hinaus muss bei der Einreise angemeldet und verzollt werden.

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Krank in Amerika – die wichtigsten Infos zu Ärzten und Krankenversicherung

Auch während eines perfekt geplanten USA-Trips läuft nicht immer alles glatt. Sollten Sie krank werden, können Sie auf die überdurchschnittlich gute medizinische Versorgung in den USA zählen. Das kann allerdings sehr teuer werden! Insofern ist eine Auslandskrankenversicherung essenziell, da Ihre gesetzliche oder private Krankenkasse für in anderen Ländern entstandene Kosten nicht oder nur in sehr geringem Umfang aufkommt. Eine Auslandskrankenversicherung lässt sich vorab ganz einfach und schnell online abschließen. Die Versicherungen kosten nur ein paar Euro im Jahr, sind aber Gold wert, wenn Sie unterwegs doch einmal krank werden sollten. Eine gute Police kommt ohne Selbstbeteiligung aus und organisiert einen Rücktransport nicht nur, wenn es medizinisch notwendig, sondern sobald es sinnvoll ist.


Sollten Sie während Ihres Aufenthalts in Amerika einen Arzt aufsuchen müssen, legen Sie bei der Anmeldung am besten auch direkt Ihre Kreditkarte vor. Wichtig ist, dass Sie sich alle Behandlungen dokumentieren lassen und auch die Quittungen aufbewahren. Diese reichen Sie später bei Ihrer Auslandskrankenversicherung ein. Sollte ein Krankenhausaufenthalt oder eine Behandlung erforderlich sein, die kostspieliger wird, setzen Sie sich vorab mit Ihrer Versicherung in Verbindung – diese regelt die Formalitäten direkt mit dem Arzt oder der Klinik, sodass Sie nicht in Vorleistung treten müssen. Versicherungsnummer, Telefon oder E-Mail-Adresse Ihrer Versicherung sollten Sie sich an geeigneter Stelle notieren oder speichern, damit Sie diese im Notfall parat haben.

Gut zu wissen:


Medikamente gibt es in sogenannten „Drugstores“ – eine solche Abteilung finden Sie in jedem großen Supermarkt. Sie erhalten hier auch rezeptpflichtige Arzneien, die Ihnen verschrieben wurden. Auch hier sollten Sie die Quittungen aufheben, um sich später das Geld von der Versicherung erstatten lassen zu können.


Unser Tipp: Nehmen Sie sich eine Reiseapotheke mit! Diese sollte neben Medikamenten, die Sie regelmäßig einnehmen müssen, auch Mittel gegen Erkältung oder Magenbeschwerden sowie Verbandszeug beinhalten. 

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Road Trippin’ – unterwegs auf Amerikas Straßen

Wer das Land auf eigene Faust erkunden möchte, bucht sich für die USA einen Mietwagen oder einen Camper – und zwar idealerweise bereits im Vorfeld. Das ist zum einen oftmals günstiger und zum anderen schneller und unkomplizierter bei der Abholung an der Vermietstation. Achten Sie bei der Buchung Ihres Fahrzeugs auf die Konditionen und insbesondere auf ein gutes Versicherungspaket. Rundum sorgenfrei reisen Sie, wenn beispielsweise unbegrenzte Freikilometer und ein Zusatzfahrer inklusive sind. Zusätzlich empfiehlt sich eine gute Haftpflichtversicherung mit hoher Deckungssumme sowie Vollkasko- und Diebstahlschutz ohne Selbstbeteiligung beziehungsweise mit Rückerstattung der Selbstbeteiligung.


Die Autovermietungen bieten oftmals auch Navigationsgeräte an – ein komfortabler, aber in der Regel sehr teurer Service, den Sie sich sparen können, wenn Sie eine SIM-Karte für die USA mit mobilem Datenpaket haben. So nutzen Sie Ihr Smartphone oder Tablet ganz bequem als Navi.


Wenn Sie nicht gerade in der Rushhour durch Manhattan fahren, ist das Autofahren in den USA recht entspannt. Die Straßen sind gut ausgebaut, die Beschilderung nachvollziehbar, Parkplätze meist ausreichend groß. Amerikanische Autofahrer lassen es eher gemütlich und rücksichtsvoll angehen, gerast wird kaum. Dennoch sollten Sie sich schon frühzeitig mit dem Thema vertraut machen, denn es gibt nicht nur spezielle Verkehrsregeln – auch beim Tanken geht es etwas anders zu als in Deutschland.

Im eigenen Tempo die USA entdecken


Dank ihrer Vielzahl an Rastplätzen und Motels sowie diverser Freizeitangebote und Sehenswürdigkeiten in der Nähe der Highways lassen sich die Vereinigten Staaten individuell und sehr spontan entdecken. Auch wer lieber eine geführte Tour unternimmt, kommt auf seine Kosten. Eine Rundreise in den USA eignet sich ideal, um die spannendsten Highlights in kurzer Zeit zu erkunden.

Autofahren in den USA — die wichtigsten Tipps und Regeln

Tanken – Deckel auf, Schlauch rein, bezahlen?

Für Europäer ist es eher unüblich, dass beim Tanken in den USA vorher bezahlt wird. Entweder Sie stecken Ihre Kreditkarte direkt an der Zapfsäule in den entsprechenden Schlitz oder hinterlegen diese oder einen Geldschein beim Kassierer. Erst dann wird die Zapfsäule zum Tanken freigeschaltet. Getankt wird meist „unleaded” – also bleifrei. Schauen Sie dennoch sicherheitshalber auf den Tankdeckel oder fragen Sie bei der Anmietung des Wagens nach.


Lassen Sie sich von den Preisen an den Tankstellen nicht beirren: Bezahlt wird pro Gallone, die 3,875 Litern entspricht. An Supermarkt-Tankstellen sind die Preise meist am niedrigsten.

Please turn on red – abbiegen an roten Ampeln

Sofern es nicht ausdrücklich verboten ist – und darauf weist das Schild „no turn on red” hin – dürfen Sie in den USA an roten Ampeln rechts abbiegen. Voraussetzung dafür ist, dass Sie zunächst anhalten und auf mögliche Gefahren wie entgegenkommende Fahrzeuge achten. Dasselbe Prinzip gibt es auch in Deutschland: Der Grüne Pfeil signalisiert Heranfahrenden, dass an der jeweiligen Kreuzung das Rechtsabbiegen auch bei roter Ampel erlaubt ist.

4 Way Stop – wer zuerst kommt, fährt zuerst

An einer sogenannten 4-Way- oder auch All-Way-Kreuzung – sie ist mit einem Stoppschild gekennzeichnet, unter dem ebenfalls in Rot „4 way“ steht – müssen alle Autos zunächst anhalten und dürfen dann in der Reihenfolge weiterfahren, in der sie angehalten haben. Ist die Reihenfolge einmal unklar, können Sie mit den anderen Autofahrern durch Mimik und Gestiken kommunizieren.

Geschwindigkeitsbeschränkungen – eile mit Weile

Geschwindigkeitsbeschränkungen sollten Sie in den USA ernst nehmen. Wer sie überschreitet, muss mit einer Geld- oder sogar einer Gefängnisstrafe rechnen. Wenn Ihnen die an der Autobahn angeschlagenen „65“ langsam vorkommen, bedenken Sie: Es handelt sich hierbei um Meilenangaben. Dabei entsprechen 65 Meilen pro Stunde etwa 105 Kilometer pro Stunde. Die Höchstgeschwindigkeiten legt jeder Bundesstaat individuell fest. Auf Highways sind meist 65 bis 75 Meilen pro Stunde erlaubt, innerorts 35 bis 45.

Alkohol – don’t drink and drive

Zwar sind 0,8 Promille erlaubt, dennoch sollten Sie kein Risiko eingehen und das Auto stehen lassen, sofern Sie etwas getrunken haben. In einigen Bundesstaaten ist es sogar untersagt, Alkohol im Fahrerraum mitzuführen.

Überholen – rechts oder links oder beides?

In den Vereinigten Staaten herrscht kein striktes Rechtsfahrgebot wie in Deutschland. Rechts überholt zu werden, zeugt hier nicht von rüpelhaftem Verhalten im Straßenverkehr, sondern ist in nahezu allen Bundesstaaten ausdrücklich erlaubt. Allerdings gilt auch in Amerika meistens: rechts fahren, links überholen. Verantwortlich dafür, dass sich kein Unfall ereignet, ist immer derjenige, der die Spur wechselt.

Polizeikontrolle – nur nicht hektisch werden!

Sollten Sie einmal von einem Polizeiauto angehalten werden, fahren Sie umgehend rechts ran, stellen Sie den Motor ab, bleiben Sie unbedingt im Auto sitzen, drehen Sie die Scheibe runter und halten Sie die Hände sichtbar am Lenkrad. Unkontrolliertes Umdrehen oder zum-Handschuhfach-Greifen nehmen amerikanische Polizisten schnell als Bedrohung wahr. Warten Sie daher auf Anweisung der Beamten und folgen Sie diesen entsprechend.

Parken – die amerikanische Farbenlehre

Achten Sie beim Parken immer auf die Bordsteinfarbe:

  • Rot: Absolutes Halteverbot

  • Gelb oder Schwarz: Hier darf man für 20 Minuten zum Be- und Entladen stehen, sollte sich aber immer in der Nähe des Fahrzeugs aufhalten.

  • Grün: Ein kurzes Parken während der Geschäftszeiten ist erlaubt. Wie lange, ist am Bordstein oder auf einem Schild angegeben.

  • Weiß: Maximal fünf Minuten während der Geschäftszeiten

  • Blau: Parken ist hier nur für Behinderte erlaubt.

Sonstige Regelungen

  • Schulbusse mit Warnblinker dürfen grundsätzlich nicht überholt werden. Wer auf der Gegenfahrbahn fährt, darf auch nicht vorbeifahren.

  • Kinder benötigen einen passenden Kindersitz. Sind sie unter zwölf Jahre alt, dürfen sie nicht alleine im Auto gelassen werden.

  • Immer rechtzeitig tanken! Das Liegenbleiben mit leerem Tank kann ein Bußgeld nach sich ziehen.

  • Vor und neben Hydranten ist das Halten verboten.

  • In größeren Städten gibt es oft eine extra Spur für Fahrgemeinschaften, sogenannte „Car Pool Lanes“. Hier dürfen Sie nur fahren, wenn mindestens zwei oder drei Personen im Auto sitzen.

  • Das Reißverschlussverfahren bei Spurverengungen ist in den USA nicht verbreitet. Lieber rechtzeitig einordnen. Wer bis ganz vor fährt, gilt als Drängler.

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Die Must-haves – was Sie in den USA benötigen

Einreise, Bezahlvorgänge, Shopping – insbesondere USA-Einsteiger sind sich manchmal unsicher, welche Dokumente und Gegenstände auf der USA-Reise-Checkliste nicht fehlen dürfen. Wir fassen nochmal zusammen, woran Sie für Ihren Aufenthalt in Amerika denken sollten:

  • gültiger Reisepass

  • gültige ESTA oder bei Aufenthalten von mehr als 90 Tagen ein gültiges Visum

  • Bank- und Kreditkarten

  • einige Dollar Bargeld für Trinkgeld und Notfälle

  • Flugtickets

  • Nachweis Ihrer Krankenversicherung

  • deutscher oder österreichischer Führerschein

  • Kopien wichtiger Dokumente

  • wichtige Medikamente

  • Ladekabel für Ihre Elektrogeräte

  • mobiler Akku

  • Adapter für US-Steckdosen

  • gegebenenfalls zusätzlich einen Spannungskonverter, da amerikanische Steckdosen über eine Spannung von 110 Volt und nicht über die in Deutschland üblichen 230 Volt verfügen

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Buchen statt fluchen

Wer an einen echten Roadtrip durch die USA denkt, stellt sich vor allem Abenteuer, Freiheit und Spontanität vor. Schnell den Flug zu buchen, das Auto zu mieten und loszufahren klingt zwar idyllisch, doch auch im Land der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten gibt es Beschränkungen – zum Beispiel, wenn keine Stell- oder Parkplätze mehr frei oder sämtliche Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe ausgebucht sind. Ein bisschen planen stellt sich daher als Vorteil heraus und sorgt für eine entspannte Auszeit. Besonders in großen Städten, in der Nähe von Attraktionen wie den berühmten amerikanischen Freizeitparks oder in Nationalparks ist es sinnvoll, frühzeitig zu reservieren. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Parkplatz- und Unterkunftsverfügbarkeiten sind besser, es ist oftmals günstiger und Sie sparen vor Ort Zeit und Nerven. Für alle, die komplett frustfrei durch die USA reisen möchten, ist eine vorgeplante Reise mit dem Auto genau das Richtige: Die einzelnen Stationen sind festgelegt, die Unterkünfte sind gebucht. Sie wissen, wo Sie am nächsten Abend sein müssen, haben aber genügend Freiraum, den Tag nach Ihren Wünschen zu gestalten und in Ihrem eigenen Tempo zu reisen. Solche Touren gibt es zum Beispiel für die Ostküste der USA, aber auch die traditionsreichen Südstaaten der USA sind ein tolles Ziel für so einen Roadtrip.


So oder so gilt aber: Mit unserer Checkliste sind Sie bestens auf Ihren USA-Aufenthalt vorbereitet. SIM-Karten für grenzenloses Online-Glück, Bargeld als Auslaufmodell und Coupons, mit denen das Sparen schon zu Hause beginnt: Sie wissen jetzt, was es bei einem Aufenthalt in den USA zu beachten gibt – damit die Erholung gleich am ersten Tag beginnt.

Tipps für Unterkünfte


Städtereisen in den USA mit Sightseeing kombinieren, Nationalparks und Naturphänomene, Urlaub im Sommer oder Winter, für kurze Aufenthalte oder ausgedehnte Entspannung: Die Auswahl an schönen und außergewöhnlichen Unterkünften in den Vereinigten Staaten von Amerika ist riesig. Finden Sie bei uns die schönsten Hotels in Nordamerika.

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