Kanaren Wuesten Landschaft Berg mit Weg

Die schönsten Kanaren-Sehenswürdigkeiten

Experten-Tipps: von Natur und Kultur bis zu Familienausflügen

Keine Kanareninsel gleicht der anderen, doch alle haben die außergewöhnliche Natur, die faszinierenden Spuren ihres vulkanischen Ursprungs und traumhafte Küstenlinien gemeinsam. Die Sehenswürdigkeiten auf den Kanaren nehmen je nach Insel jedoch ganz unterschiedliche Gestalt an: Sie reichen von Kulturdenkmälern, Wahrzeichen sowie kindgerechten Natur- und Themenparks bis hin zu traditionellen Bergdörfern. Wie wäre es außerdem mit einem Strandspaziergang vorbei am Leuchtturm von Maspalomas auf Gran Canaria oder einer aufregenden Höhlentour auf Teneriffa? Wir haben die schönsten Ziele und Sehenswürdigkeiten für alle Interessen zusammengestellt. Lassen Sie sich inspirieren!

 Naturdenkmäler auf den Kanarischen Inseln

Die Kanarischen Inseln sind bekannt für ihre geologischen Besonderheiten mit bizarren Felsformationen und kontrastreichen Landstrichen. Üppige Vegetation trifft hier unvermittelt auf sandige Wüste und erstarrte Lavafelder. Denn der Archipel im Atlantischen Ozean ist vulkanischen Ursprungs: Die Vulkane der Kanaren prägen das Landschaftsbild und machen die Inseln zu einem Naturparadies.

Vulkanische Gebirgskämme, karge Steppen und kilometerlange Sandstrände wechseln sich ab mit immergrünen Wäldern, subtropischen Tälern und Palmenhainen.
Das Ranking der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten auf den Kanaren führt eine solche Naturschönheit an: Der dritthöchste Inselvulkan der Erde, der Pico del Teide, ragt mit seinem Gipfel von imposanten 3718 Metern hoch hinaus über das Eiland.

Die Erhebung befindet sich im Zentrum der Insel Teneriffa und ist über mehrere Zufahrtsstraßen erreichbar. Mit der Seilbahn gelangen Sie nach oben auf den Gipfel, von wo aus sich Ihnen ein Panoramablick über den Nationalpark El Teide bietet. Steinformationen aus Lava und Vulkankrater erwarten Sie auch im Nationalpark Timanfaya auf Lanzarote. Mit seinen Feuerbergen („Montañas del Fuego“) und geothermischen Aktivitäten zählt der Park zu den größten Attraktionen der Kanaren.

UNESCO-Welterbe auf den Kanaren

Historische Städte, Kulturlandschaften und Nationalparks

Ob Sie gerne auf den Kanaren Wanderungen unternehmen, historische Schätze aufspüren oder mit Ihren Kindern eine erlebnisreiche Zeit verbringen möchten – die Inseln bergen eine üppige Fülle an Sehenswürdigkeiten, die verschiedenste Interessen ansprechen. Dabei wurde der universelle Wert einiger kanarischer Sehenswürdigkeiten sogar durch die Aufnahme ins UNESCO-Welterbe bestätigt. Die Kanarischen Inseln haben insgesamt vier Stätten, die zum Welterbe zählen:

  • San Cristóbal de La Laguna auf Teneriffa – Weltkulturerbe seit 1999

  • Risco Caído und die Kulturlandschaft der heiligen Berge von Gran Canaria – Weltkulturerbe seit 2019

  • Nationalpark Teide auf Teneriffa – Weltnaturerbe seit 2007

  • Nationalpark Garajonay auf La Gomera– Weltnaturerbe seit 1986


Die Nationalparks Teide und Garajonay schützen die speziellen Ökosysteme der vulkanischen Inseln und lassen sich am besten in Wanderschuhen besichtigen. San Cristóbal de La Laguna ist eine 1496 gegründete Universitätsstadt im Nordosten Teneriffas und ist für Geschichts- und Kulturfans mindestens einen Tagesausflug wert. Die Kulturlandschaft um Risco Caído kombiniert Natur und Kultur: Hier gibt es nicht nur die Vulkanlandschaft Gran Canarias zu bestaunen, sondern Sie wandern auf den Spuren prähispanisch-berberischer Kulturen, die vor dem 15. Jahrhundert in den Höhlen der heiligen Berge lebten.

Kanaren für Naturfreunde

Sehenswürdigkeiten aus Fauna und Flora

Abseits der quirligen Städte erforschen Sie die Pflanzenwelt der Kanarischen Inseln mit ihren vielen einzigartigen Gewächsen, die nur hier auf dem Archipel gedeihen. Dazu gehören die Kanarische Dattelpalme mit ihrem Büschel an Palmwedeln, die rot blühende Wildprets Natterkopf und der wilde Drachenbaum von Gran Canaria. Kurzum – die Kanaren sind ein Mekka für Naturliebhaber:

  • Bei einer Wanderung durch die Masca-Schlucht begegnen Sie der reichen Flora und Fauna von Teneriffa, mit etwas Glück bekommen Sie hier heimische Eidechsen sowie Falken zu sehen. Ein Tipp ist außerdem das Tal Valle Gran Rey („Tal des großen Königs“) auf La Gomera mit exotischen Palmen und Bananenplantagen.

  • Bei einer Wal- und Delfintour beobachten Sie die Meeressäuger in ihrer natürlichen Umgebung, wie sie in den Wellen spielen und auf der Jagd nach Fischen pfeilschnell durchs Wasser schießen. Ein noch intensiveres Erlebnis sind die mehrstündigen Öko-Abenteuer mit Meeresbiologen an Bord.

Botaniker aufgepasst

In den Wintermonaten wird der Gipfel des Teide auf Teneriffa von einer malerischen Schneeschicht bedeckt, während unten an der Küste noch gebadet wird. Von April bis Juni erstrahlt der umliegende Teide Nationalpark dann in voller floraler Pracht: Ein buntes Meer aus Blüten in allen Formen erfreut nicht nur Besucher und Wanderer – sie locken auch viele Bienen an, die in rund 2500 Bienenstöcken gehalten werden und einen köstlichen Honig produzieren.  

Kanaren für Kulturinteressierte

Geschichten, Geheimnisse und Lokales

Falls Ihr Herz eher für die kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten der Kanaren schlägt, ist die Auswahl an spannenden Zielen riesig:

  • Die Markthalle „Mercado de Nuestra Señora de África“ in Teneriffas Hauptstadt Santa Cruz begrüßt Sie mit einem Sammelsurium an Marktständen und Restaurants. Die Händler bieten Lebensmittel aus der Region, lokales Kunsthandwerk und Gewürze an.

  • In der Altstadt von Teror auf der Insel Gran Canaria sehen Sie viele gut erhaltene Herrenhäuser, Klöster und eine Basilika. Die Geschichte des Wallfahrtsorts geht bis in das 15. Jahrhundert zurück.

  • Bei einem Ausflug zum urigen Bergdorf Masca tauchen Sie ein in die ursprüngliche Lebensweise der „Tinerfeños“, wie die Einheimischen auf Teneriffa heißen. Das Dörfchen liegt hoch im Teno-Gebirge und beherbergt rustikale Berghäuser sowie eine Kirche aus dem 18. Jahrhundert.

  • Bei den geheimnisvollen „Pyramiden von Güímar“ auf Teneriffa handelt es sich um pyramidenförmige Gebäude, die aus Lavasteinen bestehen. Welchem Zweck diese Steinbauten dienten, ist bislang nicht bekannt. Die archäologische Stätte liefert Besuchern dazu allerdings Anreiz für einige spannende Theorien.

Kanaren für Familien

Must-Sees für kleine und große Kinder

Die Kanarischen Inseln gehören mit mildem Klima und sicheren Stränden ganz klar zu den kinderfreundlichen Reisezielen. Wenn Sie die Kanaren als Familie besuchen, haben Sie die Wahl zwischen Freizeitangeboten, die nicht nur den Nachwuchs begeistern:

  • Oben auf der Wunschliste steht meist ein Besuch der zahlreichen Vergnügungs- und Themenparks. Ein Highlight der Kanaren ist der „Siam Park“ in Costa Adeje auf Teneriffa. Der Wasserpark zählt zu den besten seiner Art weltweit. Die Anlage begeistert mit verschiedenen Attraktionen wie einer Vielzahl an Rutschbahnen und einem Strandbereich für Familien mit kleinen Kindern. Erfrischung an warmen Tagen versprechen zudem der Wasserpark „Lago Martianez“ in Puerto de la Cruz auf Teneriffa und der „Acua Water Park" in Corralejo auf Fuerteventura.

  • Hat ihr Kind schon einmal einen Wal oder Delphin in freier Wildbahn gesehen? Dann bieten die verschiedenen Whale-Watching-Touren vor Teneriffa ganzjährig die Möglichkeit Grindwale und Delfine zu beobachten. Die Touren starten in Puerto de Los Gigantes oder Puerto Colon.

  • Ein ebenfalls familienfreundliches Ausflugsziel auf Gran Canaria sind die Dünen von Maspalomas. Die Wüstenlandschaft mit ihren sanft abfallenden Hügeln gilt als begehrtes Fotomotiv und lädt zu Spaziergängen sowie zum Buddeln im weichen Sand ein. In der Nähe befindet sich zudem der Leuchtturm Faro de Maspalomas, an den sich eine belebte Strandpromenade anschließt.

Kanaren für Strandliebhaber

Schwarze Strände und Badevergnügen

Die schönsten Strände der Kanaren habe alle einen individuellen Charakter und befinden sich entweder direkt in Citynähe oder abgeschieden und ruhig sind: Der Playa de las Canteras in Las Palmas auf Gran Canaria sowie der Playa del Duque in Costa Adeje auf Teneriffa zählen zu den bestbesuchten Stränden der Kanaren. In einigen Lagen ist der Sand durch vulkanische Asche schwarz gefärbt, wie beispielsweise am Playa Jardin an der Nordküste Teneriffas. Auf Lanzarote ist eine grüne Lagune vor rotem Lavafels und ockergelben Gesteinsstrukturen ein wahrer Augenschmaus. Südlich des kleinen Fischerdorfes El Golfo hat sich der Lago Verde am Boden eines teilweise im Meer versunkenen Vulkankraters gebildet. Seine markante grüne Farbe entsteht durch die Algen, die in dem See wachsen.

Kanaren für Aktive

Must-Do für Sportler und Abenteurer

Wenn Sie nach Abenteuern suchen, unternehmen Sie doch einmal einen Ausflug zu einer der Höhlen auf den Kanaren. Nennenswert ist insbesondere eine der längsten Lavahöhlen weltweit: die „Cueva del Viento“ in der Nähe von Icod de los Vinos auf Teneriffa. Vor Ort befindet sich ein Informationszentrum, in dem Sie geführte Erkundungstouren buchen können. Aufregend sind auch die Buggy- und Quad-Touren, bei denen Sie auf vier Rädern durch unwegsames Gelände düsen – zum Beispiel auf Gran Canaria durch die vulkanischen Landschaften der Schlucht von Fataga. Radfahrer und Triathleten finden in einem der vielen Sporthotels auf den Kanaren ideale Trainingsbedingungen.
Bei so viel Küste darf eines nicht fehlen: das Surfen. Die Kanaren bieten viele Spots, in denen man Windsurfen, Kitesurfen oder Wellenreiten erlernen kann. Kenner fliegen zum Surfen nach Fuerteventura, doch auch Lanzarote, Teneriffa und Gran Canaria sind für ihre Wellen bekannt.

Die Kanarischen Inseln mit allen Sinnen auskosten

Was sollten Sie nicht verpassen?

Bei einem Kanaren-Urlaub stehen nicht zuletzt kulinarische Highlights auf dem Programm. Essen gehört zur kanarischen Lebensart fest dazu. Probieren Sie die landestypische Küche der Kanaren und lassen Sie sich begeistern. Beliebte regionale Gerichte sind beispielsweise „Queso asado con Mojo“ (gegrillter Käse) und „Papas arrugadas con Mojo picón“ (Pellkartoffeln mit Würzsoße). Die Kartoffeln wurden ursprünglich in Meerwasser gekocht, was ihren hohen Salzgehalt erklärt. Typischerweise werden sie zu Fleisch- und Fischgerichten gereicht.

Traditionell geht es in den „Guachinches“ zu – den kleinen Restaurants mit familiärer Atmosphäre. Für den anspruchsvollen Gaumen gibt es auf den Kanarischen Inseln mehrere Sternerestaurants. Dazu gehören das „La Aquarela“ und das „Los Guayres“ auf Gran Canaria sowie das „El Rincón de Juan Carlos“ auf Teneriffa.

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