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Darum sollte Südafrika auf deine Bucket List!

Alle Südafrika-Highlights auf einen Blick

Gründe für eine Südafrika-Reise? Die gibt es so viele wie Sand an den endlosen Stränden der Garden Route, denn Südafrika ist eines der vielfältigsten Länder der Welt. Was aber sind die besten Südafrika-Sehenswürdigkeiten und absoluten Highlights?


Wir schauen mit dir über den Tafelberg hinaus und zeigen dir vom hippen Johannesburg über die malerischen Cape Winelands bis zu den wilden Drakensbergen die schönsten Orte und außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten und verraten dir echte Südafrika-Geheimtipps für eine unvergessliche Reise.

In Zusammenarbeit mit
South African Tourism
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Johannesburg

Südafrikas verstecktes Juwel

Wir beginnen unsere bunte Südafrika-Reise mit einem ungeschliffenen Diamanten: Johannesburg. Die „Stadt des Goldes” hat in den letzten Jahren einen unglaublichen Wandel erlebt und sich zum absoluten Geheimtipp gemausert. Hier erwarten dich spannende Streetart, kulturelle Vielfalt und jede Menge urbaner Charme.


Johannesburgs trendiger Maboneng Precinct ist nur ein Beispiel dafür, wie Kunst und Kultur, Jung und Alt zusammenkommen, um den urbanen Lebensstil mit kulinarischen Köstlichkeiten, Drinks und Musik zu feiern. Nirgendwo anders lässt sich der Samstagvormittag in Johannesburg entspannter genießen als auf dem Neighbourgoods Market im Stadtteil Braamfontein. Hier dreht sich alles um lokal produzierte Gaumenfreuden und Genuss. Für das passende Ambiente sorgen Designer, Schmuckstände und Antiquitätenhändler. Abschalten kann man in einem der sonnigen Dachterrassen-Cafés, während weiter unten „Joburgs” kulturelles Leben pulsiert.


Wenn du auf der Suche nach Souvenirs bist, solltest du unbedingt dem Bryanston Organic Market einen Besuch abstatten. Bei einem Bummel über den Markt findest du zahlreiche kleine Kostbarkeiten und sicherlich auch die eine oder andere Kuriosität. Live-Musik, kühle Getränke und traditionelle südafrikanische Speisen runden dieses einzigartige Einkaufserlebnis ab.


Auch historisch hat Johannesburg einiges zu bieten: Das Apartheid-Museum erinnert an eine Zeit, die die Nation zutiefst geprägt hat und den gewachsenen Gemeinschaftssinn heute noch bewundernswerter erscheinen lässt. Der friedvolle Übergang des Apartheidregimes in eine gleichberechtigte, demokratische Gesellschaft macht Südafrika zu einer einzigartigen Kulturdestination und der Besuch im Apartheid Museum in Johannesburg zu einem Must-do für ausländische Besucher und Südafrikaner zugleich.


Wer eine Kultur richtig kennenlernen möchte, sollte unbedingt einen Blick in die lokalen Kochtöpfe werfen. In abendlichen Kochkursen kannst du die Feinheiten der südafrikanischen Küche kennenlernen. Viele Kochschulen bieten neben Vorführungen von bekannten, lokalen Kochgrößen als Auflockerung für die kreativen Kochsessions auch spannende Genussspaziergänge durch Johannesburg an.


Wusstest du schon?


Im Jahr 1952 gründeten Nelson Mandela und Oliver Tambo die erste von Schwarzen geführte Anwaltskanzlei Südafrikas mit dem Namen „Mandela and Tambo“. 

Streetart in Johannesburg

Bunte und geistreiche Kunst für Jedermann

Johannesburgs Streetart-Spots wie Jewel City mit einladenden öffentlichen Räumen und farbenfroher Kunst laden zum Flanieren und Staunen ein. Verbringe den Tag in hippen Cafés, Restaurants und Kunstgalerien und entdecke bei geführten Touren durch „Joburgs” trendige Bezirke wie dem Maboneng-Bezirk, Jeppestown und Newtown den urbanen Zeitgeist der Stadt.

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Der Blyde River Canyon

Südafrikas grünste Schlucht

Bei diesem Südafrika-Highlight lädt eine eindrucksvolle Naturlandschaft zum Staunen ein: Es geht um den drittgrößten Canyon der Welt, der darüber hinaus zu den grünsten zählt: der Blyde River Canyon. Südafrikas berühmteste Schlucht liegt in der Provinz Mpumalanga und eröffnet seinen Besuchern einige der spektakulärsten Panoramen des Landes. Der Blyde River Canyon ist Teil der prächtigen Panoramaroute und befindet sich östlich von Johannesburg aus in Richtung des weltbekannten Krüger National Parks.


Er liegt im knapp 300 Quadratkilometer großen Blyde River Canyon Naturreservat, wo die Flüsse Blyde (Freude) und Treur (Trauer) zusammenfließen. Die drei spektakulären Ronadavels, gewaltige runde Felsen, erinnern in ihrer Form an traditionelle afrikanische Rundhütten und bieten eine fantastische Aussicht bis hinunter zum Blydepoort Stausee.


Auch Pflanzenliebhaber kommen hier voll auch ihre Kosten: Mehr als 1000 verschiedene Pflanzenarten haben im Blyde River Canyon ihr Zuhause. Darunter seltene Farngewächse und ein Meer aus Wildblumen, das jedes Jahr im Frühling in seiner vollen Pracht aufblüht.


Von zahlreichen Aussichtspunkten wie zum Beispiel Lowveld View, Gods Window, The Pinnacle, The Potholes und dem Blyde River bieten sich traumhafte Aussichten über die üppige Landschaft – an klaren Tagen sogar bis an die Grenze zu Mosambik.

Wunder der Natur
Die Bourke’s Luck Potholes


Das Wasser hat sich in den letzten Tausend Jahren seinen Weg durch den rot-gelben Sandstein gebahnt und zylinderartige Skulpturen gewaschen, die heute von kleinen Rock­-Pools umgeben sind. Die berühmtesten darunter sind die „Bourke’s Luck Potholes”. Neben dem Blyde River Canyon, den Bourke's Luck Potholes oder dem Gods Window gibt es zahlreiche Wasserfälle sowie die alte Goldgräberstadt Pilgrims Rest auf der Panorama-Route zu entdecken. 

Top-Gründe für eine Südafrika-Reise

Jetlag adé

Während der Sommerzeit gibt es in Südafrika keine Zeitverschiebung zu Deutschland.

Von der Sonne geküsst

Das sonnige Südafrika eignet sich als ganzjährige Reisedestination.

Nachhaltig reisen

In Südafrika kannst du dich achtsam durch geschützte Landschaften bewegen und es bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, einen Beitrag zu sozialen Projekten leisten.

Naturschönheiten

In Südafrika erwarten dich traumhafte Landschaften vom Tafelberg bis zum „Himmelsfenster“ (God’s Window).

Regenbogen-Nation

Wie viele Farben hat der Regenbogen? So bunt und freundlich ist auch das Miteinander unterschiedlichster Nationalitäten und Kulturen in Südafrika. Übe doch mal, dich in einer der elf offiziellen Landessprachen zu verständigen.

Faszinierende Tierwelt

Beobachte wilde Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum.

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Krüger National Park

Gut gebrüllt, Löwe!

Von diesem Südafrika-Highlight hast du sicherlich schon einmal gehört: Der Krüger National Park ist nicht nur das größte Natur- und Wildschutzgebiet, sondern auch einer der schönsten Nationalparks in Südafrika. Er liegt im Nordosten, circa vier Autostunden von Johannesburg entfernt. Mit einer Fläche von etwa 20.000 Quadratkilometer erstreckt sich der Park im geografischen Lowveld des Landes über die Provinzen Limpopo und Mpumalanga.


Der Krüger Park beheimatet 147 Säugetierarten sowie 500 Vogel-, 114 Reptilien-, 49 Fisch- und 34 Amphibienarten. Die Chancen stehen hier außerdem besonders gut, dass du die berühmten Big Five – Elefant, Leopard, Nashorn, Büffel und Löwe – aus nächster Nähe siehst. Sie in freier Wildbahn zu sichten, ist der Traum eines jeden Südafrika-Reisenden.


Und auch die Flora im Krüger Park kann sich sehen lassen: Pflanzenfans können hier über 330 Baumsorten entdecken, inklusive dem wohl berühmtesten Baum Afrikas – dem Baobabbaum.


Tipp: In den zahlreichen Flüssen des Nationalparks tummeln sich nicht nur Nilpferde und Krokodile. Auch viele Elefantenherden halten sich in der Umgebung der Flüsse auf und können dort erstklassig beim Planschen im kühlen Nass beobachtet werden.


Wenn ich diesen kleinen Teil vom Lowvelds nicht schütze, werden unsere Enkelkinder nicht wissen, wie ein Elefant, Löwe oder Kudu aussehen. – Paul Kruger

Warum heißt der Park eigentlich Krüger National Park?

Nachdem der Park 1898 als „Sabie Game Reserve“ zum Schutz der dort beheimateten Wildtiere gegründet wurde, wurde er im Jahre 1926 in „Krüger National Park“ umbenannt. Gründer und gleichzeitiger Namensgeber des Naturschutzgebiets war Paul Kruger, ein Sohn deutscher Einwanderer, der zu jener Zeit Südafrikas Präsidentenamt bekleidete.

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Kapstadt

Lass diich von der Mother City faszinieren 

Wir bleiben bei den Klassikern unter den Südafrika-Highlights, denn je nachdem, an welchem südafrikanischen Flughafen du aus Deutschland landest, eignet sich auch das dynamische Kapstadt hervorragend als Ausgangspunkt für dein Südafrika-Abenteuer.


In der warmen Nachmittagssonne an der lebendigen Victoria & Alfred Waterfront entlangspazieren, die „Mother City“ aus der Vogelperspektive vom Plateau des Tafelbergs aus bestaunen oder die zauberhafte Stimmung und das hippe Strandleben am Strand von Camps Bay genießen: die Stadt wird dich sofort in ihren Bann ziehen.


Kapstadts schöne Victoria & Alfred Waterfront ist mit dem weißen Riesenrad, den vielen gemütlichen Cafés und Restaurants und einem erstklassigen Ausblick auf den majestätischen Tafelberg eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Kapstadt. Von hier aus starten auch die Bootstouren auf die ehemalige Gefängnisinsel Robben Island.


Unser Tipp: Die Atmosphäre am Wasser ist am Tag komplett anders als am Abend. Plane deshalb mindestens zwei Besuche ein. Jeden Samstag und Sonntag findet an der Victoria & Alfred Waterfront außerdem der Oranjezicht Farmers Market statt. In einem stilvollen Ambiente werden hier selbst gemachte Leckereien, organisch angebaute Früchte und Gemüse, Blumen und noch allerhand mehr verkauft.


Empfehlenswert ist Freunden des bunten Markttreibens außerdem der Besuch des beliebten Neighbourgoods Market in der Old Biscuit Mill in Woodstock. Hier treffen sich Einheimische und Besucher aus aller Welt an bis zu 100 verschiedenen Marktständen – ein außergewöhnliches Erlebnis.


Ein Ausflug mit der Seilbahn auf den weltberühmten 1085 Meter hohen Tafelberg gehört zu einem Kapstadt-Aufenthalt auf jeden Fall dazu. Suche dir dafür, wenn möglich, einen Tag mit gutem Wetter und klarer Sicht aus. Die sich drehenden Panoramagondeln bieten zu allen Seiten einen atemberaubenden Blick. Gegen 16 Uhr ist je nach Jahreszeit die perfekte Zeit, um das Plateau des Tafelbergs im Abendlicht zu erleben. Die gesamte Stadt unter dir, die grünen Hänge des Löwenkopf, der Teufelspitze und des 12-Apostel-Bergmassivs ringsum leuchten dann in warmem Gold – ein magisches Erlebnis, das du garantiert niemals vergisst.


Der kleine, leicht verschlafe Fischereiort Hout Bay (Holz-Bucht) mit seinem malerischen Hafen liegt an der gleichnamigen Bucht umgeben von Wäldern, Bergen, Dünen, Strand und Meer und bietet eine traumhaft schöne Kulisse, um dem quirligen Großstadttrubel zu entfliehen. Neben einer Bootstour zu der Robbenkolonie auf Duiker Island ist der Besuch des Hout Bay Museums sowie des Habour Marktes sehr zu empfehlen.


Man bezeichnet Hout Bay auch als Fischerzentrum Kapstadts. Hier kannst du die Ankunft der Fischer beobachten, dir ihren Fang direkt am Hafen verarbeiten. In den rustikalen Hafen-Restaurants kommt der Fisch dann direkt auf den Teller – frischer geht es kaum!


In Hout Bay startet auch der weltberühmte Chapman’s Peak Drive, eine der schönsten Küstenstraßen der Welt. Unser Tipp: Fahre am Nachmittag über den Chapman's Peak Drive mit einem Besuch in Hout Bay und beende den Tag im hippen Camps Bay. Das Panorama des Örtchens ist wirklich einzigartig: Im Hinterland wachen die majestätischen Zwölf Apostel über Camps Bay, der Blick nach vorn verzaubert mit fantastischen Stränden und rauen Küstenlandschaften. In Richtung Kapstadt Downtown beeindruckt außerdem der imposante Lion’s Head mit seiner Präsenz – der perfekte Abschluss für einen perfekten Tag.


Interessant: Um den Ursprung des Namens „Mother City” ranken sich viele Mythen. Man erzählt sich, dass in den 1930er-Jahren gefordert wurde, dass sich Kapstadt als einzige Stadt in Südafrika als Metropole bezeichnen dürfe. Weil das Wort Metropole aus dem Griechischen stammt (meter oder metros: Mutter und polis: Stadt), war sehr schnell der Spitzname „Mother City“ geboren. Eine andere Theorie ist, dass Kapstadt als Mutterstadt bezeichnet wird, da es in der Kolonialzeit als erste Stadt im Jahr 1652 von europäischen Siedlern gegründet wurde.

Farbenfrohes Südafrika-Highlight
Bunt, bunter, Bo-Kaap


Die berühmten, knallbunten Häuschen von Kapstadt findest du im malerisch zu Füßen des Signal Hills gelegen Bo-Kaap-Viertels. Wie wäre es mit einem gemütlichen Spaziergang entlang der steilen Gässchen? In der Nachmittagssonne leuchten die bunten Farben der Häuser so richtig schön. 

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Cape Winelands

Eine kulinarische Entdeckungsreise der Extraklasse

Kapstadt ist auch das Tor zur bedeutendsten Weinregion in Südafrika. Die Weinanbaugebiete des Kaps erstrecken sich über ein riesiges Areal von der nördlichen Westküste des Atlantiks bis zur Steppe der Kleinen Karoo. Mehr als 800 Weingüter produzieren hier erstklassige Weine.


Das Epizentrum der Cape Winelands sind neben der Weinregion des Constantia Tals die Regionen um die Täler, in denen die Städte Stellenbosch, Paarl und Franschhoek liegen.


Stellenbosch ist die zweitälteste Stadt Südafrikas nach Kapstadt und liegt am Ufer des Eerste River am Fuße der Cape-Fold-Bergkette. Obwohl Stellenbosch für seine Weinkultur und als Universitätsstadt bekannt ist, gibt es in den von Eichen gesäumten Straßen zahlreiche Boutiquen, Kunstgalerien und Museen. Die Stadt bietet mit dem Village Museum einen Einblick in die wunderschön erhaltene kapholländische Architektur.


Franschhoek, was übersetzt „Französische Ecke" bedeutet, wurde im späten 17. Jahrhundert gegründet, als sich französische Hugenottenflüchtlinge in der Gegend niederließen. Sie brachten ihr Wissen über den Weinanbau mit und ihr ursprüngliches Ackerland wurde zu weltberühmten Weingütern. In Franschhoek finden sich heute Dutzende von hervorragenden Restaurants, Boutiquen und Galerien. Die berühmte Open-Air-Weinstraßenbahn, die Passagiere zwischen den Weingütern befördert, ist eine der besten Möglichkeiten, das Franschhoek-Tal zu erkunden.

Stellenbosch Wine Festival
Ein Muss für Weinliebhaber 


In Stellenbosch findet jedes Jahr Anfang Februar das dreitägige Stellenbosch Wine Festival statt. Besucher haben hier die Möglichkeit, erlesene Weine und Gourmet-Küche auf einer Erkundungstour durch die Stadt zu testen. Rund 148 Weingüter aus der Region finden sich in dieser Zeit zusammen und machen das Fest zu einer der größten Weinproben der Welt. Hinzu kommen eine Reihe an Outdoor-Aktivitäten, Live-Musik und Sportveranstaltungen, um Weinliebhabern den Tag in der südafrikanischen Sommersonne zu versüßen.  

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Garden Route

Die Traumroute für Südafrika-Fans

Du reist das erste Mal nach Südafrika? Dann solltest du dieses Highlight einmal genauer unter die Lupe nehmen: Die Garden Route in Südafrika ist die wohl beliebteste Route des Landes und zählt weltweit zu den Traumrouten für Roadtrips. Aber wen wundert es auch, denn immerhin erwartet dich auf der Strecke ein einmaliges Naturparadies, das an Vielfalt und Abwechslung kaum zu überbieten ist. Wunderschöne, üppig grüne Landschaften, idyllische Flüsse und Seen und traumhaft schöne Küstenabschnitte bieten jede Menge Action und Erholung pur.


Spannende Orte wie George, Knysna und Plettenberg Bay sind ideale Ausgangspunkte, die Garden Route zu entdecken. Und da die Strecke einfach zu bereisen ist, bietet sie sich ideal für Selbstfahrer und Familien an.


Für die Garden Route solltest du idealerweise vier bis fünf Tage einplanen: Die touristische Route erstreckt sich von Kapstadt in der Provinz Westkap über Mossel Bay bis nach Port Elizabeth in der Provinz Ostkap. Schon beim Verlassen von Kapstadt beginnen spannende und abwechslungsreiche Abschnitte, die je nach Routenverlauf zur Garden Route führen, zum Beispiel über Hermanus und den südlichsten Punkt von Afrika, das „Cape Agulhas“. Unser Tipp: Verbinde deine Reise mit einem Aufenthalt im Addo Elephant National Park. Dann solltest du allerdings sieben bis zehn Tage einplanen. Also ab ins Auto und los geht’s!


Übersicht mit Entfernungen und Fahrtzeiten

Route

Entfernung

Circa-Fahrtzeit

Kapstadt bis George (N2)

430 Kilometer

5,5 Stunden

Kapstadt bis Hermanus

250 Kilometer

2 Stunden

Hermanus bis Swellendam

172 Kilometer

2 Stunden

Swellendamm über R62 bis George

284 Kilometer

3,5 Stunden

George bis Knysna

110 Kilometer

1,5 Stunden

Knysna bis Tsitsikamma Park

97 Kilometer

1,5 Stunden

Tsitsikamma Park bis Port Elizabeth

180 Kilometer

2 Stunden

Kurz und knapp
Die Top-10-Garden-Route-Highlights
  • Kapstadt 

  • Hermanus 

  • Cape Agulhas 

  • De Hoop Nature Reserve 

  • Knysna (Fetherbed Reserve und Knysna Heads) 

  • Oudtshoorn (Karroo) 

  • Robberg Nature Reserve 

  • Plettenberg Bay 

  •  Tsitsikamma Park 

  •  Addo Elephant Park 

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Addo Elephant National Park

Die Big 7 ganz nah erleben

Wie der Name schon verrät, ist der Addo Elephant National Park vor allem für seine große Elefantenpopulation bekannt. Hier leben allerdings auch Zebras, Antilopen, Büffel, Hyänen und Mungos (werden oft mit Erdmännchen verwechselt) in einem sicheren Lebensraum – und mit viel Glück bekommst du sogar einen der wenigen Löwen zu Gesicht. Aber das ist noch nicht alles: Der Park ist inzwischen der drittgrößte in Südafrika und neben den großen Landtieren, den Big Five, kann man auch Wale und den weißen Hai beobachten. Weltweit ist er der einzige Park mit diesen Big Seven!


Der Park wurde 1931 gegründet und 1995 wurden das Zuurberge Natur Reservat, in dem auch Leoparden beheimatet sind, in den Addo Elephant National Park integriert. Er ist ideal für Safari-Neulinge und Selbstfahrer, da die Straßen gut ausgebaut und einige Strecken sogar geteert sind. Der Park liegt nur eine Stunde von Port Elizabeth entfernt und lässt sich wunderbar mit einem Roadtrip entlang der Garden Route verbinden.


Unser Tipp: Plane für ein perfektes Buscherlebnis mindestens eine Übernachtung im Nationalpark ein, denn besonders die Nachmittags- und Morgenstunden eignen sich ideal für Tierbeobachtungen.

Warum du den Addo Elephant National Park besuchen solltest?
Der Parkbesuch lässt sich wunderbar mit einem Roadtrip entlang der Garden Route verbinden.
Im Addo Elephant National Park kannst du nicht nur die Big Five, sondern die Big Seven sehen (Büffel, Leopard, Löwe, Elefant, Nashorn, Hai und Wal).
Fahrten mit dem eigenen Auto sind auch für Einsteiger geeignet.

Empfohlene Aufenthaltsdauer: zwei Nächte


Eintrittspreis:
R 360 (Stand Februar 2022)


Öffnungszeiten je nach Saison: 06:30 – 18:30 Uhr

Safari-Packliste

Nützliche Tipps für deine Safari

Wer zum ersten Mal auf Safari geht, weiß oft nicht, was man einpacken soll – außer der „typischen“ Safariausrüstung: sandfarbene Hose, olivgrünes Hemd und dem obligatorischen Safarihut in gedeckten Farben. Aber Hand aufs Herz – keines dieser Kleidungsstücke ist auf einer Safari unentbehrlich. Denn die oberste Packregel lautet nach wie vor: Weniger ist mehr. Wir haben für dich ein paar nützliche Packtipps gesammelt:

  • Auf Safari ist es nicht immer heiß. Besonders morgens kann es in Südafrika ziemlich kalt werden. Unser Tipp: Lässige und bequeme Kleidung im Zwiebellook. Je nach Jahreszeit reicht eine Windstopper-, Softshell- oder Fleecejacke aus. Sobald die Sonne aufgegangen ist, kannst du die Jacke ablegen und schnell in deinem Rucksack verstauen. In den Wintermonaten sowie der Übergangszeit empfehlen wir für sehr kalte Morgenstunden eine warme Daunenjacke.

  • Leichte Longsleeves (am besten mit UV-Schutz) und lange Hosen bieten den richtigen Schutz vor Moskitos und vor Dornen – besonders bei Walking Safaris.

  • Auch sogenannte Zip-Hosen könnten für den ein oder anderen nützlich sein, denn die Hosenbeine kann man schnell abtrennen und hat im Handumdrehen eine kurze Hose.

  • Lass die Sandalen lieber im Koffer und greife stattdessen zu bequemen, festen Trekkingschuhen.

  • Die Sonne kann im südlichen Afrika sehr intensiv sein, deshalb gilt: Achte auf den richtigen Sonnenschutz und nimm eine Kopfbedeckung mit.

  • Zum Schutz vor Mücken und anderen Insekten sollte ein Mückenschutz sowie ein Mittel gegen Insektenstiche auf keinen Fall in deiner Ausrüstung fehlen.

  • Zu guter Letzt: Fernglas und Taschenlampe für Tierbeobachtungen nicht vergessen.

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Durban

Stadt, Strand und Meer

Die Ostküste Südafrikas wird von internationalen Gästen zwar weniger besucht als Kapstadt und die Garden Route, aber die Stadt Durban und die umgebende Provinz KwaZulu Natal gehören zu den absoluten Geheimtipps unter unseren Südafrika-Highlights.


Die Provinz KwaZulu Natal ist besonders vielseitig und bietet eine aufregende Kombination aus Strandabenteuer, dem Besuch von Wildreservaten – wie zum Beispiel dem Hluhluwe-iMfolozi Nationalpark – und einer typisch ursprünglichen afrikanischen Natur. Mit dem iSimangaliso Wetland Park sowie dem uKhahlamba-Drakensberg Park befinden sich gleich zwei des UNESCO-Hertitage-Sites in dieser Provinz.


Durban eignet sich hier als perfekter Startpunkt. Südafrikas wärmste Stadt zieht mit ihrem ganzjährigen subtropischen Klima viele Badeurlauber an. Die Stadt ist auch bekannt als „Surf City“, denn Durbans herrliche Bade- und Surfstrände reichen vom Hafen im Süden bis in den Vorort Umhlanga im Norden. Die beliebte Strandpromenade „Golden Mile“ erstreckt sich über drei Kilometer – hier lässt es sich wunderbar entlangschlendern und das ein oder andere Urlaubsfoto schießen, denn viele der Gebäude in strandnähe sind im malerischen Art-déco-Stil erbaut.


Trotz der knapp 3,5 Millionen Einwohner fühlt es sich hier nur an wenigen Orten wirklich wie eine Großstadt an. Von entspanntem Strandleben, hervorragenden Seafood- und Curry-Restaurants, abwechslungsreichen Aktivitäten und zahlreichen Sehenswürdigkeiten bietet die quirlige Stadt alles, was das Besucherherz begehrt.


Um Durbans einzigartigen Charakter kennenzulernen, solltest du am Abend der Florida Road einen Besuch abstatten und dich vom bunten Treiben in den Restaurants, Clubs und Bars mitreißen lassen. Wer es gern urban und hipp mag, für den ist die Station Road genau das Richtige– sie gilt für junge Leute als eine der angesagtesten Adressen in Durban. Hier lassen sich Designshops, Bars, Craft-Beer-Brauereien, Cafés, Modegeschäfte und kleine Restaurants entdecken.


Unser Tipp: Sonntags findet ein Morning Trade Market in der Eventlocation „The Plant Venue“ statt. Hier entdeckt man bei einem Bummel durch zahlreiche bunte Stände frische lokale Produkte.

Südafrikanische Köstlichkeiten
Durbans Gourmet-Hotspots


Die bunte kulturelle Mischung Durbans – ein Mix aus afrikanischen, asiatischen, europäischen und insbesondere indischen Einflüssen – spiegelt sich vor allem in der Küche der Stadt wider. Sagenhafte Curries, Seafood und Fusion-Cuisine erwarten dich in den zahlreichen Strandrestaurants, der Wilson’s Wharf und an den Gourmet-Hotspots entlang der Florida Road und Helen Joseph Road. Besonders beliebt: Bunny Chow – ein wunderbar gewürztes Curry im Brotlaib.

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Hluhluwe-iMfolozi und iSimangaliso Wetland Park

Naturparadies par excellence

Wenn die Sonne über dem Hluhluwe-iMfolozi Park aufgeht, präsentiert die südafrikanische Graslandschaft ihre vollkommene Schönheit. Gut drei Autostunden von Durban entfernt (280 Kilometer) liegt mit diesem Wildreservat eines der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten in KwaZulu-Natal, das vergleichsweise wenig besucht ist. Der Hluhluwe-iMfolozi Park umfasst 960 Quadratkilometer und wurde bereits 1897 zum Schutz der letzten Nashörner gegründet. Er ist somit eines der ältesten Wildschutzgebiete in Afrika.


Vom Hluhluwe-iMfolozi Park ist auch das nächste Südafrika-Highlight nur einen Katzensprung entfernt: der iSimangaliso Wetland Park, ein riesiges Feucht- und Sumpfgebiet, in dem nicht nur Flusspferde zu Hause sind, sondern auch Krokodile, Zebras, Nashörner, Büffel, Leoparden sowie unzählige Vogelarten. Vor der Küste lockt das südlichste Korallenriff der Welt.


Ein Teil des Parks bildet das kleine Städtchen St. Lucia. „Beware of Hippos, Achtung Flusspferde“, warnt ein Straßenschild am Ortseingang – und das nicht ohne Grund, denn in der Gegend soll es rund 1200 Stück der sympathischen, aber nicht ungefährlichen Riesen geben. Am St. Lucia See kannst du zu Tierbeobachtungen per Boot auf den See und auf das offene Meer des Indischen Ozeans aufbrechen – garantiert ein unvergessliches Abenteuer.

Wann ist die beste Tageszeit für eine Safari?


Viele Tiere sind aufgrund der Hitze eher am frühen Morgen oder späten Nachmittag sehr aktiv. Am Tag, wenn die Sonne am höchsten steht, verstecken sie sich lieber im Schatten – dies gilt vor allem für Wildkatzen. Dafür ist tagsüber, wenn es heiß ist, die beste Zeit, um Elefanten an den Wasserlöchern zu sehen. Mit ein bisschen Glück treffen sich ganze Herden, um zu trinken oder sich im kühlen Nass zu erfrischen. 

10

uKhahlamba-Drakensberg Park

Raue Schönheiten und ungebändigte Natur

Wir bleiben noch für einen letzten Stopp in der Provinz KwaZulu Natal, denn hier wartet ein weiteres Südafrika-Highlight auf dich. Der uKhahlamba-Drakensberg Park ist ein Schutzgebiet in den südafrikanischen Drakensbergen und umfasst eine rund 200 Kilometer lange und 10 bis 25 Kilometer breite Hochgebirgswelt von atemberaubender Schönheit. Wegen ihrer Einzigartigkeit hat die UNESCO einen Teil der Drakensberge zum Weltnaturerbe erklärt.


Die Hochgebirgswelt des uKhahlamba-Drakensberg Park ist vor allem bei Naturliebhabern und Wanderern sehr beliebt. Rauschende Wasserfälle, kristallklare Wildbäche, blühende Bergwiesen und zerklüftete Felswände machen die gut gepflegten Wanderrouten sehr abwechslungsreich.


Bestandteile des Nationalparks sind die Bereiche Cathethral Peak und Champagne Castle in den zentralen Drakensbergen sowie die südlichen Drakensberge rund um den Sani Pass. Highlight im nördlichen Teil des uKhahlamba-Drakensberg Park ist der Royal Natal National Park. Hier finden sich circa 600 Fundstätten mit jahrhundertealten Felszeichnungen der San-Ureinwohner.


Besonders beeindruckend ist die fünf Kilometer lange und einen Kilometer steil abfallende Felswand des „Amphitheaters“ mit dem Mont-aux-Sources als höchste Erhebung (3282 Meter). Über die Abbruchkante des Amphitheaters strömen die Tugela Falls als höchster Wasserfall der Welt in mehreren Stufen 948 Meter in die Tiefe. Der beliebte Tugela River Walk ermöglicht beeindruckende Ausblicke auf die reiche Flora und Fauna des Nationalparks.


Der zentrale Teil des uKhahlamba-Drakensberg Parks wird von mehreren eindrucksvollen Dreitausender-Gipfeln gekrönt – zum Beispiel dem alles überragenden „Mafadi“, der mit einer Gipfelhöhe von 3450 Metern der höchste Berg Südafrikas ist.

uKhahlamba bedeutet in der Zulusprache „Wand der aufgestellten Speere"

Alle Südafrika-Highlights auf einen Blick

Warum sollte Südafrika auf meine Bucket-List?

Natur pur, eine faszinierende Tierwelt, farbenfrohe Kulturen und eine ansteckende Gastfreundlichkeit machen Südafrika zu einem ganz besonderen Reiseziel. Hier siehst du noch einmal alle Südafrika-Highlights auf einen Blick:

Südafrika ist eine bunte und inspirierende Nation mit einer Seele, die dir so nirgendwo anders auf der Welt begegnen wird. Das Land bietet für jeden etwas: aufregende und abwechslungsreiche Landschaften, bunte Städte, interessante Kulturen, faszinierende Tiere und überaus freundliche Menschen. Wer über die Bilderbuchstadt Kapstadt hinausblickt, kann das echte, unberührte und historische Südafrika erleben. Freue dich mit unseren Südafrika-Highlights im Gepäck auf ein einmaliges Abenteuer und lass dich von Südafrika in einen Bann ziehen, der dich garantiert nie wieder loslässt!

Unsere Hotel-Tipps für Südafrika

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