Südafrikas Highlights
Blick über die felsige Küste des Robberg Nature Reserve mit Sandbuchten und Indischem Ozean bei Plettenberg Bay

Südafrika-Highlights: mehr erleben als Big Five

Heute Großstadt, morgen Safari, übermorgen ans Mee

Gründe für eine Südafrika-Reise? Die gibt es so viele wie Sand an den endlosen Stränden der Garden Route, denn Südafrika ist eines der vielfältigsten Länder der Welt. Was sind aber die besten Südafrika-Sehenswürdigkeiten und die absoluten Geheimtipps? Wir schauen mit dir über den Tafelberg hinaus und zeigen dir vom hippen Johannesburg über die malerischen Cape Winelands bis zu den wilden Drakensbergen die schönsten Orte, Regionen sowie außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten und verraten dir echte Südafrika-Highlights für eine unvergessliche Reise.

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Johannesburg – der Geheimtipp

Südafrikas versteckte Schönheit
Südafrikas versteckte Schönheit

Wir beginnen unsere bunte Südafrika-Reise mit einem kleinen Geheimtipp: Johannesburg. Die „Stadt des Goldes“, wie die Metropole aufgrund ihrer Goldgräber-Vergangenheit auch genannt wird, hat in den letzten Jahren einen unglaublichen Wandel durchlaufen und sich zum absoluten Geheimtipp entwickelt. Hier erwarten dich spannende Streetart, kulturelle Vielfalt und jede Menge urbaner Charme.

Luftaufnahme von Johannesburg mit dichter Bebauung, Hochhäusern, Bahntrassen und Stadion in Südafrika
Johannesburg entstand durch den Goldrausch ab 1886 und wuchs zum Wirtschaftszentrum Südafrikas

Wenn du auf der Suche nach Souvenirs bist, solltest du unbedingt dem Bryanston Organic Market einen Besuch abstatten. Bei einem Bummel über den Markt findest du zahlreiche kleine Kostbarkeiten und bestimmt auch die eine oder andere Kuriosität. Live-Musik, kühle Getränke und traditionelle südafrikanische Speisen runden dieses einzigartige Einkaufserlebnis ab.

Auch historisch hat Johannesburg einiges zu bieten: Das Apartheid-Museum erinnert an eine Zeit, die die Nation zutiefst geprägt hat und den gewachsenen Gemeinschaftssinn heute noch umso bewundernswerter erscheinen lässt. Der Übergang vom Apartheidregime zu einer demokratischen Gesellschaft macht Südafrika zu einer einzigartigen Kulturdestination und den Besuch des Apartheid-Museums in Johannesburg zu einem Must-do für ausländische Besucher und Südafrikaner gleichermaßen.

Wer eine Kultur richtig kennenlernen möchte, sollte unbedingt einen Blick in die lokalen Kochtöpfe werfen. In abendlichen Kochkursen erfährst du viel über die Feinheiten der südafrikanischen Küche. Viele Kochschulen bieten neben Vorführungen bekannter lokaler Kochgrößen als Auflockerung für die kreativen Sessions auch spannende Genussspaziergänge durch Johannesburg an.

Streetart in Johannesburg

Bunte und geistreiche Kunst für jedermann
Bunte und geistreiche Kunst für jedermann

Johannesburgs Streetart-Spots wie Jewel City mit einladenden öffentlichen Räumen und farbenfroher Kunst laden zum Flanieren und Staunen ein. Verbringe den Tag in hippen Cafés, Restaurants und Kunstgalerien und entdecke bei geführten Touren durch „Joburgs“ trendige Bezirke wie Maboneng, Jeppestown und Newtown den urbanen Zeitgeist der Stadt.

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Ein Zinnfigur sitzt auf einem Stuhl
Koepfe aus Holz
Buntes Wandgemaelde Frau
Bunte Figuren
Graffiti Junge

Kapstadt

Lass dich von der „Mother City“ faszinieren
Lass dich von der „Mother City“ faszinieren

Wir bleiben zunächst bei den Klassikern unter den Südafrika-Highlights. Auch das dynamische Kapstadt ist ein hervorragendes Ziel für dein Südafrika-Abenteuer.

Luftaufnahme von Kapstadt mit Tafelberg Signal Hill Innenstadt und Atlantikküste in Südafrika
Vom Tafelberg reicht der Blick über Kapstadt bis zur Atlantikküste und zur vorgelagerten Robben Island

In der warmen Nachmittagssonne an der lebendigen Victoria & Alfred Waterfront entlangspazieren, die „Mother City“ aus der Vogelperspektive vom Plateau des Tafelbergs aus bestaunen oder die zauberhafte Stimmung und das hippe Strandleben am Strand von Camps Bay genießen: Die Stadt wird dich sofort in ihren Bann ziehen.

Kapstadts Victoria & Alfred Waterfront ist mit dem weißen Riesenrad, den vielen gemütlichen Cafés und Restaurants und einem erstklassigen Ausblick auf den majestätischen Tafelberg eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Kapstadt. Von hier aus starten auch die Bootstouren zur ehemaligen Gefängnisinsel Robben Island.

Unser Tipp: Die Atmosphäre am Wasser ist tagsüber deutlich anders als abends. Plane deshalb mindestens zwei Besuche ein. Entdecke außerdem den Oranjezicht Farmers Market an der Victoria & Alfred Waterfront. In stilvollem Ambiente werden hier selbstgemachte Leckereien, organisch angebaute Früchte und Gemüse, Blumen und noch allerhand mehr verkauft.

Empfehlenswert ist außerdem der Besuch des beliebten Neighbourgoods Market in der Old Biscuit Mill in Woodstock. Hier treffen sich am Wochenende Einheimische und Besucher aus aller Welt an bis zu 100 verschiedenen Marktständen – ein außergewöhnliches Erlebnis.

Ein Ausflug mit der Seilbahn auf den weltberühmten, 1.085 Meter hohen Tafelberg gehört auf jeden Fall zu einem Kapstadt-Aufenthalt. Suche dir dafür, wenn möglich, einen Tag mit gutem Wetter und klarer Sicht. Die sich drehenden Panoramagondeln bieten von allen Seiten einen weiten Ausblick. Je nach Jahreszeit ist gegen 16 Uhr die ideale Zeit, um das Plateau des Tafelbergs im Abendlicht zu erleben. Die gesamte Stadt unter dir, die grünen Hänge des Löwenkopfs, der Teufelsspitze und des 12-Apostel-Bergmassivs ringsum leuchten dann in warmen Farben – ein Erlebnis, das du so schnell nicht wieder vergisst.

Blick von der Tafelberg-Seilbahn über Lion’s Head Kapstadt und die Atlantikküste in Südafrika
Die Seilbahn erreicht den Tafelberg in wenigen Minuten und eröffnet weite Blicke über Kapstadt und den Atlantik

Der kleine, leicht verschlafen wirkende Fischerort Hout Bay (übersetzt: Holz-Bucht) mit seinem malerischen Hafen liegt an der gleichnamigen Bucht, umgeben von Wäldern, Bergen, Dünen, Strand und Meer, und bietet einen faszinierenden Kontrast zur quirligen Großstadt. Neben einer Bootstour zur Robbenkolonie auf Duiker Island sind der Besuch des Hout-Bay-Museums sowie des Bay Harbour Markets sehr zu empfehlen.

Man bezeichnet Hout Bay auch als Fischerzentrum Kapstadts. Hier beobachtest du die Ankunft der Fischer, die ihren Fang direkt am Hafen verarbeiten. In den rustikalen Hafenrestaurants kommt der Fisch gleich auf den Teller – frischer geht es kaum!

In Hout Bay beginnt auch der weltberühmte Chapman’s Peak Drive, eine der imposantesten Küstenstraßen der Welt. Unser Tipp: Fahre am Nachmittag über den Chapman's Peak Drive, lege einen Zwischenstopp in Hout Bay ein und beende den Tag im hippen Camps Bay. Das Panorama des Örtchens ist einzigartig: Im Hinterland wachen die Zwölf Apostel über Camps Bay, während der Blick nach vorne mit fantastischen Stränden und rauen Küstenlandschaften besticht. In Richtung Kapstadt Downtown beeindruckt außerdem der imposante Lion’s Head – der optimale Abschluss für einen gelungenen Tag.

Interessant: Um den Ursprung des Namens „Mother City“ ranken sich viele Mythen. Man erzählt sich, dass in den 1930er-Jahren gefordert wurde, dass Kapstadt sich als einzige Stadt Südafrikas als Metropole bezeichnen dürfe. Weil das Wort Metropole aus dem Griechischen stammt (meter oder metros: Mutter und polis: Stadt), entstand sehr schnell der Spitzname „Mother City“. Eine andere Theorie führt den Namen darauf zurück, dass Kapstadt aus der 1652 gegründeten niederländischen Versorgungsstation am Kap hervorging und als älteste koloniale Stadt Südafrikas gilt.

Bunte Häuser in Violett Orange und Gelb vor dem Signal Hill im Bo-Kaap-Viertel von Kapstadt
Bo-Kaap ist für seine farbigen Fassaden und die bis ins 18. Jahrhundert reichende kapmalaiische Geschichte bekannt
Bunt, bunter, Bo-Kaap

Farbenfrohes Südafrika-Highlight

Die berühmten bunten Häuser von Kapstadt findest du im malerisch zu Füßen des Signal Hills gelegenen Bo-Kaap-Viertels. Wie wäre es mit einem gemütlichen Spaziergang entlang der steilen Gassen? In der Nachmittagssonne leuchten die bunten Farben der Häuser mit noch mehr Kontrast.

Durban: Stadt am Meer

Entdecke die Ostküste Südafrikas
Entdecke die Ostküste Südafrikas

Der Osten von Südafrika wird zwar weniger von internationalen Gästen besucht als Kapstadt, aber die Stadt Durban und die umgebende Provinz KwaZulu-Natal gehören zu den absoluten Geheimtipps unter unseren Südafrika-Highlights.

Surfer in den Wellen vor der Küste von Durban mit Skyline und Moses-Mabhida-Stadion in Südafrika
Durbans warmes Küstenwasser und ganzjährige Wellen machen die Strände zu beliebten Surfspots

Durban ist ein idealer Startpunkt. Die ganzjährig warme Stadt zieht mit ihrem subtropischen Klima viele Badeurlauber an. Die Stadt ist auch als „Surf City“ bekannt, denn Durbans Bade- und Surfstrände reichen vom Hafen im Süden bis in den Vorort Umhlanga im Norden. Die beliebte Strandpromenade „Golden Mile“ erstreckt sich über 6 Kilometer – auf der einen Seite das blaue Meer und auf der anderen Gebäude im Art-déco-Stil.

Trotz der etwa 600.000 Einwohner im Kerngebiet fühlt es sich hier nur an wenigen Orten wirklich wie in einer Großstadt an. Mit entspanntem Strandleben, hervorragenden Seafood- und Curry-Restaurants, abwechslungsreichen Aktivitäten und zahlreichen Sehenswürdigkeiten bietet die lebendige Stadt alles, was das Besucherherz begehrt.

Um Durbans einzigartigen Charakter kennenzulernen, solltest du am Abend die Florida Road besuchen und dich vom bunten Treiben in den Restaurants, Clubs und Bars mitreißen lassen. Wer es gern urban und hip mag, für den ist die Station Road genau das Richtige – sie gilt bei jungen Leuten als eine der angesagtesten Adressen in Durban. Hier entdeckst du Designshops, Bars, Craft-Beer-Brauereien, Cafés, Modegeschäfte und kleine Restaurants.

Unser Tipp: Regelmäßige Märkte und lokale Veranstaltungen bieten die Gelegenheit, regionale Produkte und kulinarische Spezialitäten kennenzulernen.

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Südafrikanische Köstlichkeiten

Durbans Gourmet-Hotspots

Die kulturelle Mischung Durbans aus afrikanischen, asiatischen, europäischen und besonders indischen Einflüssen zeigt sich vor allem in der Küche. Curries, Seafood und Fusion-Cuisine erwarten dich in den Strandrestaurants, in der Wilson’s Wharf und an den Gourmet-Hotspots entlang der Florida Road und Helen Joseph Road. Besonders beliebt: Bunny Chow, ein gewürztes Curry im Brotlaib.

Der Blyde River Canyon

Südafrikas grünste Schlucht
Südafrikas grünste Schlucht

Dieses Südafrika-Highlight bietet eine eindrucksvolle Naturlandschaft: Der Blyde River Canyon ist einer der größten Canyons Afrikas und bekannt für seine dichte Vegetation. Die Schlucht in der Provinz Mpumalanga bietet weite Ausblicke auf Felsformationen, bewaldete Hänge und das Tal des Blyde Rivers. Sie liegt an der eindrucksvollen Panoramaroute zwischen Johannesburg und dem Kruger-Nationalpark.

Blyde River Canyon mit Three Rondavels bewaldeten Berghängen und Stausee in Mpumalanga Südafrika
Die Three Rondavels verdanken ihren Namen der Ähnlichkeit mit traditionellen südafrikanischen Rundhütten

Die Schlucht liegt im knapp 300 Quadratkilometer großen Blyde River Canyon Naturreservat, wo die Flüsse Blyde (Freude) und Treur (Trauer) zusammenfließen. Die drei Rondavels, gewaltige runde Felsen, erinnern in ihrer Form an traditionelle afrikanische Rundhütten und bieten eine fantastische Aussicht bis hinunter zum Blydepoort-Stausee.

Auch Pflanzenliebhaber reisen gern an diesen Ort: Mehr als 1.000 verschiedene Pflanzenarten haben im Blyde River Canyon ihr Zuhause. Darunter seltene Farngewächse und ein Meer aus Wildblumen, das jedes Frühjahr blüht.

Von mehreren Aussichtspunkten wie zum Beispiel Lowveld View, God’s Window, The Pinnacle oder The Potholes bieten sich weite Aussichten über die üppige Landschaft – an klaren Tagen reicht der Blick weit über das Lowveld in Richtung Mosambik.

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Wunder der Natur

Die Bourke’s Luck Potholes

Über Millionen Jahre hinweg formten Wasser und Erosion den Sandstein und schufen die charakteristischen zylinderförmigen Felsformationen der Rock-Pools. Die berühmtesten darunter sind die „Bourke’s Luck Potholes”. Neben dem Blyde River Canyon, den Bourke’s Luck Potholes oder dem God’s Window gibt es etliche Wasserfälle sowie die alte Goldgräberstadt Pilgrims Rest auf der Panorama-Route zu entdecken.

uKhahlamba-Drakensberg-Park

Raue Schönheiten und ungebändigte Natur
Raue Schönheiten und ungebändigte Natur

Wir bleiben noch für einen letzten Stopp in der Provinz KwaZulu-Natal, denn hier wartet ein weiteres Südafrika-Highlight auf dich. Der uKhahlamba-Drakensberg-Park ist ein Schutzgebiet in den südafrikanischen Drakensbergen und umfasst eine rund 200 Kilometer lange und 10 bis 25 Kilometer breite Hochgebirgswelt. Aufgrund ihrer Einzigartigkeit hat die UNESCO einen Teil der Drakensberge zum Weltnaturerbe erklärt.

Grüne Berglandschaft mit steilen Felswänden und Tafelbergen im uKhahlamba-Drakensberg-Park in Südafrika
Im Drakensberg führen Wanderwege durch Höhenlagen bis über 3.000 Meter mit weiten Blicken auf die Bergwelt

Die Hochgebirgswelt des uKhahlamba-Drakensberg-Parks ist vor allem bei Naturliebhabern und Wanderern sehr beliebt. Rauschende Wasserfälle, klare Wildbäche, blühende Bergwiesen und zerklüftete Felswände machen die gut gepflegten Wanderrouten abwechslungsreich. 

Bestandteile des Schutzgebiets sind die Bereiche Cathedral Peak und Champagne Castle in den zentralen Drakensbergen sowie die südlichen Drakensberge rund um den Sani Pass. Ein Highlight im nördlichen Teil des uKhahlamba-Drakensberg-Parks ist der Royal Natal National Park. Hier finden sich rund 600 Fundstätten mit jahrhundertealten Felszeichnungen der San-Ureinwohner. 

Besonders beeindruckend ist die 5 Kilometer lange und 1 Kilometer steil abfallende Felswand des „Amphitheaters“ nahe dem 3.282 Meter hohen Mont-aux-Sources an der Grenze zu Lesotho. Über die Abbruchkante des Amphitheaters stürzt der Tugela Falls als einer der höchsten Wasserfälle der Welt in mehreren Stufen 948 Meter in die Tiefe. Der beliebte Tugela River Walk bietet beeindruckende Ausblicke auf die reiche Flora und Fauna des Parks. 

Der zentrale Teil des uKhahlamba-Drakensberg-Parks wird von mehreren eindrucksvollen Dreitausender-Gipfeln gekrönt – zum Beispiel dem alles überragenden „Mafadi“, der mit einer Gipfelhöhe von 3.450 Metern der höchste Berg Südafrikas ist.

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uKhahlamba bedeutet in der Zulusprache „Wand der aufgestellten Speere"
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Top-Gründe für eine Südafrika-Reise

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Jetlag adé

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Während der Sommerzeit gibt es in Südafrika keine Zeitverschiebung zu Deutschland.

Garden Route

Südafrikas Klassiker für Roadtrips
Südafrikas Klassiker für Roadtrips

Du reist das erste Mal nach Südafrika? Dann lohnt sich ein genauerer Blick auf die Garden Route in Südafrika: Sie gehört zu den bekanntesten Roadtrip-Routen des Landes. Auf der Strecke erlebst du abwechslungsreiche Landschaften und eine große Naturvielfalt. Üppige grüne Landschaften, idyllische Flüsse und Seen und faszinierende Küstenabschnitte bieten jede Menge Action und Erholung pur.

Bergkette an der Garden Route mit grüner Küstenlandschaft und Indischem Ozean in Südafrika
An der Garden Route liegen Bergketten und Küste oft nah beieinander und sorgen für abwechslungsreiche Panoramen

Orte wie George, Knysna und Plettenberg Bay sind ideale Ausgangspunkte, um die Garden Route zu erkunden. Und da die Strecke einfach zu befahren ist, bietet sie sich optimal für Selbstfahrer und Familien an.

Für die Garden Route solltest du idealerweise 4 bis 5 Tage einplanen: Eine oft gewählte Route führt von Kapstadt in der Provinz Westkap über Mossel Bay bis nach Gqeberha (ehemals Port Elizabeth) in der Provinz Ostkap. Schon beim Verlassen von Kapstadt beginnen abwechslungsreiche Abschnitte, die je nach Routenverlauf zur Garden Route führen, zum Beispiel über Hermanus und den südlichsten Punkt Afrikas, das „Cape Agulhas“. 

Unser Tipp: Verbinde deine Reise mit einem Aufenthalt im Addo Elephant National Park. Dann solltest du allerdings 7 bis 10 Tage einplanen.

Kurz und knapp

Die Top-10-Garden-Route-Highlights

  • Kapstadt
  • Hermanus
  • Cape Agulhas
  • De Hoop Nature Reserve
  • Knysna (Fetherbed Reserve und Knysna Heads)
  • Oudtshoorn (Karroo)
  • Robberg Nature Reserve
  • Plettenberg Bay
  • Tsitsikamma Park
  • Addo Elephant Park

Cape Winelands

Eine kulinarische Entdeckungsreise der Extraklasse
Eine kulinarische Entdeckungsreise der Extraklasse

Kapstadt ist auch das Tor zur bedeutendsten Weinregion in Südafrika. Die Weinanbaugebiete des Kaps erstrecken sich über ein riesiges Areal von der nördlichen Westküste des Atlantiks bis in die Steppe der Kleinen Karoo. Mehr als 800 Weingüter produzieren hier erstklassige Weine.

Weinreben in langen Reihen vor den Bergen der Cape Winelands bei Stellenbosch in Südafrika
Rund um Stellenbosch liegen mehr als 150 Weingüter, viele davon vor der Kulisse der Cape-Fold-Berge

Stellenbosch ist eine der ältesten Städte Südafrikas und liegt am Ufer des Eerste Rivers am Fuße der Cape-Fold-Bergkette. Obwohl Stellenbosch vornehmlich für seine Weingüter und als Universitätsstadt bekannt ist, gibt es in den von Eichen gesäumten Straßen auch kulturelle Highlights wie Kunstgalerien und Museen sowie zahlreiche Boutiquen. Die Stadt bietet mit dem Village Museum einen Einblick in die gut erhaltene kapholländische Architektur.

Franschhoek, was „französische Ecke" bedeutet, wurde im späten 17. Jahrhundert gegründet, als sich französische Hugenottenflüchtlinge in der Gegend niederließen. Sie brachten ihr Wissen über den Weinanbau mit und ihr ursprüngliches Ackerland wurde zu weltberühmten Weingütern. In Franschhoek finden sich heute zahlreiche hervorragende Restaurants, Boutiquen und Galerien. Die berühmte Open-Air-Weinstraßenbahn, die Passagiere zwischen den Weingütern befördert, ist eine der besten Möglichkeiten, das Franschhoek-Tal zu erkunden.

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Stellenbosch Wine Festival

Ein Muss für Weinliebhaber

In Stellenbosch finden regelmäßig Weinveranstaltungen und Verkostungen statt. Besucher haben hier die Möglichkeit, erlesene Weine und Gourmet-Küche auf einer Erkundungstour durch die Stadt zu probieren. Zahlreiche Weingüter aus der Region präsentieren dabei ihre Produkte und laden zu Verkostungen ein. Hinzu kommt eine Reihe von Outdoor-Aktivitäten, Live-Musik und Sportveranstaltungen, um Weinliebhabern den Tag in der südafrikanischen Sommersonne zu versüßen.

Kruger-Nationalpark

Gut gebrüllt, Löwe!
Gut gebrüllt, Löwe!

Von diesem Südafrika-Highlight hast du sicherlich schon einmal gehört: Der Kruger-Nationalpark ist einer der artenreichsten Parks in Südafrika. Er liegt im Nordosten, je nach Eingang etwa 4 bis 6 Autostunden von Johannesburg entfernt. Mit einer Fläche von etwa 19.600 Quadratkilometern erstreckt sich der Park im geografischen Lowveld des Landes über die Provinzen Limpopo und Mpumalanga.

Gruppe von Zebras auf einem Weg in grüner Savannenlandschaft im Kruger Nationalpark in Südafrika
Im Kruger-Nationalpark leben Steppenzebras oft in kleinen Herden und lassen sich auf Safaris ganzjährig beobachten

Der Kruger-Nationalpark beheimatet 147 Säugetierarten sowie 500 Vogel-, 114 Reptilien-, 49 Fisch- und 34 Amphibienarten. Die Chancen stehen hier außerdem besonders gut, dass du die berühmten Big Five Afrikas – also Elefant, Leopard, Nashorn, Büffel und Löwe – siehst.  

Auch die Flora im Kruger-Nationalpark kann sich sehen lassen: Pflanzenfans entdecken hier über 330 Baumarten, darunter auch der wohl berühmteste Baum Afrikas – der Baobab. 

Unser Tipp: In den zahlreichen Flüssen des Nationalparks tummeln sich nicht nur Nilpferde und Krokodile. Auch viele Elefantenherden halten sich in Flussnähe auf und können dort beim Baden im kühlen Nass beobachtet werden.

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Wenn ich diesen kleinen Teil vom Lowvelds nicht schütze, werden unsere Enkelkinder nicht wissen, wie ein Elefant, Löwe oder Kudu aussehen.
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Paul Kruger

Warum heißt der Park eigentlich Kruger-Nationalpark?

Nachdem der Park 1898 als „Sabie Game Reserve“ zum Schutz der dort beheimateten Wildtiere gegründet worden war, erhielt er 1926 den Namen „Kruger National Park“. Namensgeber des Parks war Paul Kruger, der zu jener Zeit Präsident der Südafrikanischen Republik war. Im Deutschen wird zwar oft die Schreibweise „Krüger-Nationalpark“ verwendet, der offizielle Name ist jedoch „Kruger-Nationalpark“.

Löwe
Nashorn
Elefanten Familie
Leopard
Büffel
Krüger Park

Addo Elephant National Park

Die Big 7 ganz nah erleben
Die Big 7 ganz nah erleben

Wie der Name schon verrät, ist der Addo Elephant National Park vor allem für seine große Elefantenpopulation bekannt. Hier leben allerdings auch Zebras, Antilopen, Büffel, Hyänen und Mungos, die oft mit Erdmännchen verwechselt werden, in einem sicheren Lebensraum – und mit viel Glück bekommst du sogar einen der wenigen Löwen zu Gesicht. Der Park ist inzwischen der drittgrößte in Südafrika und neben den großen Landtieren, den Big Five, beobachtest du mit etwas Glück auch Wale und den weißen Hai im angrenzenden Meeresbereich. Weltweit ist er einer der wenigen Parks mit diesen „Big Seven“!

Elefantenkuh mit zwei Jungtieren an einer Wasserstelle im Addo Elephant National Park in Südafrika
Elefantenkuh mit zwei Jungtieren an einer Wasserstelle im Addo Elephant National Park in Südafrika

Der Park wurde 1931 gegründet und 1995 wurde das Zuurberg-Naturreservat, in dem auch Leoparden beheimatet sind, in den Addo Elephant National Park integriert. Er ist ideal für Safari-Neulinge und Selbstfahrer, da die Straßen gut ausgebaut und einige Strecken sogar geteert sind. Der Park liegt nur eine Stunde von Gqeberha (Port Elizabeth) entfernt und lässt sich gut mit einem Roadtrip entlang der Garden Route verbinden.

Unser Tipp: Plane für ein optimales Erlebnis mindestens eine Übernachtung im Nationalpark ein, denn besonders die Morgen- und Nachmittagsstunden eignen sich ideal für Tierbeobachtungen.

Safari-Packliste

Nützliche Tipps für deine Safari
Nützliche Tipps für deine Safari

Wer zum ersten Mal auf Safari in Afrika geht, weiß oft nicht, was man einpacken soll – außer der „typischen“ Safariausrüstung: sandfarbene Hose, olivgrünes Hemd und dem obligatorischen Safarihut in gedeckten Farben. Aber Hand aufs Herz – keines dieser Kleidungsstücke ist auf einer Safari unentbehrlich. Denn die oberste Packregel lautet nach wie vor: Weniger ist mehr. Wir haben für dich ein paar nützliche Packtipps gesammelt:

Giraffe zwischen Büschen und trockenem Gras in der Savannenlandschaft des Kruger Nationalparks in Südafrika
Für Safaris sind leichte Kleidung im Zwiebellook und eine zusätzliche warme Schicht sinnvoll
  • Auf Safari ist es nicht immer heiß. Besonders morgens kann es in Südafrika kalt werden. Unser Tipp: Lässige und bequeme Kleidung im Zwiebellook. Je nach Jahreszeit reicht eine Windstopper-, Softshell- oder Fleecejacke aus. Sobald die Sonne aufgegangen ist, legst du die Jacke ab und verstaust sie in deinem Rucksack. In den Wintermonaten sowie in der Übergangszeit empfehlen wir für sehr kalte Morgenstunden eine warme Daunenjacke.
  • Leichte Longsleeves (am besten mit UV-Schutz) und lange Hosen bieten den richtigen Schutz vor Moskitos und Dornen – besonders bei Walking-Safaris.
  • Auch sogenannte Zip-Hosen könnten für den einen oder anderen nützlich sein, denn die Hosenbeine kann man schnell abtrennen und hat im Handumdrehen eine kurze Hose.
  • Lass die Sandalen lieber im Koffer und greife stattdessen zu bequemen, festen Trekkingschuhen.
  • Die Sonne kann im südlichen Afrika sehr intensiv sein, deshalb gilt: Achte auf den richtigen Sonnenschutz und nimm eine Kopfbedeckung mit.
  • Zum Schutz vor Mücken und anderen Insekten sollten ein Mückenschutz sowie ein Mittel gegen Insektenstiche auf keinen Fall in deiner Ausrüstung fehlen.
  • Zu guter Letzt: Fernglas und Taschenlampe für Tierbeobachtungen nicht vergessen.

Hluhluwe-iMfolozi und iSimangaliso Wetland Park

Naturvielfalt par excellence
Naturvielfalt par excellence

Wenn die Sonne über dem Hluhluwe-iMfolozi-Park aufgeht, präsentiert die südafrikanische Graslandschaft ihre vollkommene Schönheit. Gut 3 Autostunden von Durban entfernt (280 Kilometer), erweist sich dieses Wildreservat als eine der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten in KwaZulu-Natal. Der Hluhluwe-iMfolozi-Park umfasst 960 Quadratkilometer und wurde bereits 1897 zum Schutz der letzten Nashörner gegründet. Er ist somit eines der ältesten Wildschutzgebiete in Afrika.

Breitmaulnashorn mit Jungtier im trockenen Gras des Hluhluwe-iMfolozi Parks in Südafrika
Für Safaris sind leichte Kleidung im Zwiebellook und eine zusätzliche warme Schicht sinnvoll

Vom Hluhluwe-iMfolozi-Park ist auch das nächste Südafrika-Highlight nur einen Großkatzensprung entfernt: der iSimangaliso Wetland Park, ein riesiges Feucht- und Sumpfgebiet, in dem nicht nur Flusspferde zu Hause sind, sondern auch Krokodile, Zebras, Nashörner, Büffel, Leoparden sowie unzählige Vogelarten. Vor der Küste findest du um Sodwana Bay und Cape Vidal zudem die südlichsten tropischen Korallenriffsysteme des afrikanischen Kontinents, in denen bunte Korallen, seltene Fische, Rochen, Haie und Meeresschildkröten leben.

Ein Zugangsort zum Park ist das kleine Städtchen St. Lucia, das südlich des gleichnamigen Sees liegt. „Beware of Hippos”, Achtung Flusspferde!, warnt ein Straßenschild am Ortseingang – und das nicht ohne Grund, denn in der Gegend soll es rund 1.200 Stück der sympathischen, aber alles andere als ungefährlichen Riesen geben. Am St. Lucia-See, dem größten Lagunensystem Südafrikas, brichst du zu Tierbeobachtungen per Boot auf den See auf – ein unvergessliches Abenteuer.

Alle Südafrika-Highlights auf einen Blick

Warum sollte Südafrika auf deine Bucketlist?
Warum sollte Südafrika auf deine Bucketlist?

Natur pur, eine faszinierende Tierwelt, farbenfrohe Kulturen und eine ansteckende Gastfreundlichkeit machen Südafrika zu einem ganz besonderen Reiseziel. Hier siehst du noch einmal alle Südafrika-Highlights auf einen Blick:

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Südafrika ist eine bunte und inspirierende Nation mit einer Seele, die dir so nirgendwo anders auf der Welt begegnen wird. Das Land bietet für jeden etwas: aufregende und abwechslungsreiche Landschaften, bunte Städte, interessante Kulturen, faszinierende Tiere und überaus freundliche Menschen. Wer über die Bilderbuchstadt Kapstadt hinausblickt, erlebt das echte, unberührte und historische Südafrika. Freu dich auf ein einmaliges Abenteuer mit unseren Südafrika-Highlights im Gepäck und lass dich von Südafrika in den Bann ziehen!

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