
Südafrika-Highlights: mehr erleben als Big Five
Heute Großstadt, morgen Safari, übermorgen ans Mee
Gründe für eine Südafrika-Reise? Die gibt es so viele wie Sand an den endlosen Stränden der Garden Route, denn Südafrika ist eines der vielfältigsten Länder der Welt. Was sind aber die besten Südafrika-Sehenswürdigkeiten und die absoluten Geheimtipps? Wir schauen mit dir über den Tafelberg hinaus und zeigen dir vom hippen Johannesburg über die malerischen Cape Winelands bis zu den wilden Drakensbergen die schönsten Orte, Regionen sowie außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten und verraten dir echte Südafrika-Highlights für eine unvergessliche Reise.
Johannesburg – der Geheimtipp
Wir beginnen unsere bunte Südafrika-Reise mit einem kleinen Geheimtipp: Johannesburg. Die „Stadt des Goldes“, wie die Metropole aufgrund ihrer Goldgräber-Vergangenheit auch genannt wird, hat in den letzten Jahren einen unglaublichen Wandel durchlaufen und sich zum absoluten Geheimtipp entwickelt. Hier erwarten dich spannende Streetart, kulturelle Vielfalt und jede Menge urbaner Charme.

Wenn du auf der Suche nach Souvenirs bist, solltest du unbedingt dem Bryanston Organic Market einen Besuch abstatten. Bei einem Bummel über den Markt findest du zahlreiche kleine Kostbarkeiten und bestimmt auch die eine oder andere Kuriosität. Live-Musik, kühle Getränke und traditionelle südafrikanische Speisen runden dieses einzigartige Einkaufserlebnis ab.
Auch historisch hat Johannesburg einiges zu bieten: Das Apartheid-Museum erinnert an eine Zeit, die die Nation zutiefst geprägt hat und den gewachsenen Gemeinschaftssinn heute noch umso bewundernswerter erscheinen lässt. Der Übergang vom Apartheidregime zu einer demokratischen Gesellschaft macht Südafrika zu einer einzigartigen Kulturdestination und den Besuch des Apartheid-Museums in Johannesburg zu einem Must-do für ausländische Besucher und Südafrikaner gleichermaßen.
Wer eine Kultur richtig kennenlernen möchte, sollte unbedingt einen Blick in die lokalen Kochtöpfe werfen. In abendlichen Kochkursen erfährst du viel über die Feinheiten der südafrikanischen Küche. Viele Kochschulen bieten neben Vorführungen bekannter lokaler Kochgrößen als Auflockerung für die kreativen Sessions auch spannende Genussspaziergänge durch Johannesburg an.
Streetart in Johannesburg
Johannesburgs Streetart-Spots wie Jewel City mit einladenden öffentlichen Räumen und farbenfroher Kunst laden zum Flanieren und Staunen ein. Verbringe den Tag in hippen Cafés, Restaurants und Kunstgalerien und entdecke bei geführten Touren durch „Joburgs“ trendige Bezirke wie Maboneng, Jeppestown und Newtown den urbanen Zeitgeist der Stadt.
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Kapstadt
Wir bleiben zunächst bei den Klassikern unter den Südafrika-Highlights. Auch das dynamische Kapstadt ist ein hervorragendes Ziel für dein Südafrika-Abenteuer.

In der warmen Nachmittagssonne an der lebendigen Victoria & Alfred Waterfront entlangspazieren, die „Mother City“ aus der Vogelperspektive vom Plateau des Tafelbergs aus bestaunen oder die zauberhafte Stimmung und das hippe Strandleben am Strand von Camps Bay genießen: Die Stadt wird dich sofort in ihren Bann ziehen.
Kapstadts Victoria & Alfred Waterfront ist mit dem weißen Riesenrad, den vielen gemütlichen Cafés und Restaurants und einem erstklassigen Ausblick auf den majestätischen Tafelberg eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Kapstadt. Von hier aus starten auch die Bootstouren zur ehemaligen Gefängnisinsel Robben Island.
Unser Tipp: Die Atmosphäre am Wasser ist tagsüber deutlich anders als abends. Plane deshalb mindestens zwei Besuche ein. Entdecke außerdem den Oranjezicht Farmers Market an der Victoria & Alfred Waterfront. In stilvollem Ambiente werden hier selbstgemachte Leckereien, organisch angebaute Früchte und Gemüse, Blumen und noch allerhand mehr verkauft.
Empfehlenswert ist außerdem der Besuch des beliebten Neighbourgoods Market in der Old Biscuit Mill in Woodstock. Hier treffen sich am Wochenende Einheimische und Besucher aus aller Welt an bis zu 100 verschiedenen Marktständen – ein außergewöhnliches Erlebnis.
Ein Ausflug mit der Seilbahn auf den weltberühmten, 1.085 Meter hohen Tafelberg gehört auf jeden Fall zu einem Kapstadt-Aufenthalt. Suche dir dafür, wenn möglich, einen Tag mit gutem Wetter und klarer Sicht. Die sich drehenden Panoramagondeln bieten von allen Seiten einen weiten Ausblick. Je nach Jahreszeit ist gegen 16 Uhr die ideale Zeit, um das Plateau des Tafelbergs im Abendlicht zu erleben. Die gesamte Stadt unter dir, die grünen Hänge des Löwenkopfs, der Teufelsspitze und des 12-Apostel-Bergmassivs ringsum leuchten dann in warmen Farben – ein Erlebnis, das du so schnell nicht wieder vergisst.

Der kleine, leicht verschlafen wirkende Fischerort Hout Bay (übersetzt: Holz-Bucht) mit seinem malerischen Hafen liegt an der gleichnamigen Bucht, umgeben von Wäldern, Bergen, Dünen, Strand und Meer, und bietet einen faszinierenden Kontrast zur quirligen Großstadt. Neben einer Bootstour zur Robbenkolonie auf Duiker Island sind der Besuch des Hout-Bay-Museums sowie des Bay Harbour Markets sehr zu empfehlen.
Man bezeichnet Hout Bay auch als Fischerzentrum Kapstadts. Hier beobachtest du die Ankunft der Fischer, die ihren Fang direkt am Hafen verarbeiten. In den rustikalen Hafenrestaurants kommt der Fisch gleich auf den Teller – frischer geht es kaum!
In Hout Bay beginnt auch der weltberühmte Chapman’s Peak Drive, eine der imposantesten Küstenstraßen der Welt. Unser Tipp: Fahre am Nachmittag über den Chapman's Peak Drive, lege einen Zwischenstopp in Hout Bay ein und beende den Tag im hippen Camps Bay. Das Panorama des Örtchens ist einzigartig: Im Hinterland wachen die Zwölf Apostel über Camps Bay, während der Blick nach vorne mit fantastischen Stränden und rauen Küstenlandschaften besticht. In Richtung Kapstadt Downtown beeindruckt außerdem der imposante Lion’s Head – der optimale Abschluss für einen gelungenen Tag.
Interessant: Um den Ursprung des Namens „Mother City“ ranken sich viele Mythen. Man erzählt sich, dass in den 1930er-Jahren gefordert wurde, dass Kapstadt sich als einzige Stadt Südafrikas als Metropole bezeichnen dürfe. Weil das Wort Metropole aus dem Griechischen stammt (meter oder metros: Mutter und polis: Stadt), entstand sehr schnell der Spitzname „Mother City“. Eine andere Theorie führt den Namen darauf zurück, dass Kapstadt aus der 1652 gegründeten niederländischen Versorgungsstation am Kap hervorging und als älteste koloniale Stadt Südafrikas gilt.

Farbenfrohes Südafrika-Highlight
Die berühmten bunten Häuser von Kapstadt findest du im malerisch zu Füßen des Signal Hills gelegenen Bo-Kaap-Viertels. Wie wäre es mit einem gemütlichen Spaziergang entlang der steilen Gassen? In der Nachmittagssonne leuchten die bunten Farben der Häuser mit noch mehr Kontrast.
Durban: Stadt am Meer
Der Osten von Südafrika wird zwar weniger von internationalen Gästen besucht als Kapstadt, aber die Stadt Durban und die umgebende Provinz KwaZulu-Natal gehören zu den absoluten Geheimtipps unter unseren Südafrika-Highlights.

Durban ist ein idealer Startpunkt. Die ganzjährig warme Stadt zieht mit ihrem subtropischen Klima viele Badeurlauber an. Die Stadt ist auch als „Surf City“ bekannt, denn Durbans Bade- und Surfstrände reichen vom Hafen im Süden bis in den Vorort Umhlanga im Norden. Die beliebte Strandpromenade „Golden Mile“ erstreckt sich über 6 Kilometer – auf der einen Seite das blaue Meer und auf der anderen Gebäude im Art-déco-Stil.
Trotz der etwa 600.000 Einwohner im Kerngebiet fühlt es sich hier nur an wenigen Orten wirklich wie in einer Großstadt an. Mit entspanntem Strandleben, hervorragenden Seafood- und Curry-Restaurants, abwechslungsreichen Aktivitäten und zahlreichen Sehenswürdigkeiten bietet die lebendige Stadt alles, was das Besucherherz begehrt.
Um Durbans einzigartigen Charakter kennenzulernen, solltest du am Abend die Florida Road besuchen und dich vom bunten Treiben in den Restaurants, Clubs und Bars mitreißen lassen. Wer es gern urban und hip mag, für den ist die Station Road genau das Richtige – sie gilt bei jungen Leuten als eine der angesagtesten Adressen in Durban. Hier entdeckst du Designshops, Bars, Craft-Beer-Brauereien, Cafés, Modegeschäfte und kleine Restaurants.
Unser Tipp: Regelmäßige Märkte und lokale Veranstaltungen bieten die Gelegenheit, regionale Produkte und kulinarische Spezialitäten kennenzulernen.

Durbans Gourmet-Hotspots
Die kulturelle Mischung Durbans aus afrikanischen, asiatischen, europäischen und besonders indischen Einflüssen zeigt sich vor allem in der Küche. Curries, Seafood und Fusion-Cuisine erwarten dich in den Strandrestaurants, in der Wilson’s Wharf und an den Gourmet-Hotspots entlang der Florida Road und Helen Joseph Road. Besonders beliebt: Bunny Chow, ein gewürztes Curry im Brotlaib.
Der Blyde River Canyon
Dieses Südafrika-Highlight bietet eine eindrucksvolle Naturlandschaft: Der Blyde River Canyon ist einer der größten Canyons Afrikas und bekannt für seine dichte Vegetation. Die Schlucht in der Provinz Mpumalanga bietet weite Ausblicke auf Felsformationen, bewaldete Hänge und das Tal des Blyde Rivers. Sie liegt an der eindrucksvollen Panoramaroute zwischen Johannesburg und dem Kruger-Nationalpark.

Die Schlucht liegt im knapp 300 Quadratkilometer großen Blyde River Canyon Naturreservat, wo die Flüsse Blyde (Freude) und Treur (Trauer) zusammenfließen. Die drei Rondavels, gewaltige runde Felsen, erinnern in ihrer Form an traditionelle afrikanische Rundhütten und bieten eine fantastische Aussicht bis hinunter zum Blydepoort-Stausee.
Auch Pflanzenliebhaber reisen gern an diesen Ort: Mehr als 1.000 verschiedene Pflanzenarten haben im Blyde River Canyon ihr Zuhause. Darunter seltene Farngewächse und ein Meer aus Wildblumen, das jedes Frühjahr blüht.
Von mehreren Aussichtspunkten wie zum Beispiel Lowveld View, God’s Window, The Pinnacle oder The Potholes bieten sich weite Aussichten über die üppige Landschaft – an klaren Tagen reicht der Blick weit über das Lowveld in Richtung Mosambik.

Die Bourke’s Luck Potholes
Über Millionen Jahre hinweg formten Wasser und Erosion den Sandstein und schufen die charakteristischen zylinderförmigen Felsformationen der Rock-Pools. Die berühmtesten darunter sind die „Bourke’s Luck Potholes”. Neben dem Blyde River Canyon, den Bourke’s Luck Potholes oder dem God’s Window gibt es etliche Wasserfälle sowie die alte Goldgräberstadt Pilgrims Rest auf der Panorama-Route zu entdecken.
uKhahlamba-Drakensberg-Park
Wir bleiben noch für einen letzten Stopp in der Provinz KwaZulu-Natal, denn hier wartet ein weiteres Südafrika-Highlight auf dich. Der uKhahlamba-Drakensberg-Park ist ein Schutzgebiet in den südafrikanischen Drakensbergen und umfasst eine rund 200 Kilometer lange und 10 bis 25 Kilometer breite Hochgebirgswelt. Aufgrund ihrer Einzigartigkeit hat die UNESCO einen Teil der Drakensberge zum Weltnaturerbe erklärt.

Die Hochgebirgswelt des uKhahlamba-Drakensberg-Parks ist vor allem bei Naturliebhabern und Wanderern sehr beliebt. Rauschende Wasserfälle, klare Wildbäche, blühende Bergwiesen und zerklüftete Felswände machen die gut gepflegten Wanderrouten abwechslungsreich.
Bestandteile des Schutzgebiets sind die Bereiche Cathedral Peak und Champagne Castle in den zentralen Drakensbergen sowie die südlichen Drakensberge rund um den Sani Pass. Ein Highlight im nördlichen Teil des uKhahlamba-Drakensberg-Parks ist der Royal Natal National Park. Hier finden sich rund 600 Fundstätten mit jahrhundertealten Felszeichnungen der San-Ureinwohner.
Besonders beeindruckend ist die 5 Kilometer lange und 1 Kilometer steil abfallende Felswand des „Amphitheaters“ nahe dem 3.282 Meter hohen Mont-aux-Sources an der Grenze zu Lesotho. Über die Abbruchkante des Amphitheaters stürzt der Tugela Falls als einer der höchsten Wasserfälle der Welt in mehreren Stufen 948 Meter in die Tiefe. Der beliebte Tugela River Walk bietet beeindruckende Ausblicke auf die reiche Flora und Fauna des Parks.
Der zentrale Teil des uKhahlamba-Drakensberg-Parks wird von mehreren eindrucksvollen Dreitausender-Gipfeln gekrönt – zum Beispiel dem alles überragenden „Mafadi“, der mit einer Gipfelhöhe von 3.450 Metern der höchste Berg Südafrikas ist.
Garden Route
Du reist das erste Mal nach Südafrika? Dann lohnt sich ein genauerer Blick auf die Garden Route in Südafrika: Sie gehört zu den bekanntesten Roadtrip-Routen des Landes. Auf der Strecke erlebst du abwechslungsreiche Landschaften und eine große Naturvielfalt. Üppige grüne Landschaften, idyllische Flüsse und Seen und faszinierende Küstenabschnitte bieten jede Menge Action und Erholung pur.

Orte wie George, Knysna und Plettenberg Bay sind ideale Ausgangspunkte, um die Garden Route zu erkunden. Und da die Strecke einfach zu befahren ist, bietet sie sich optimal für Selbstfahrer und Familien an.
Für die Garden Route solltest du idealerweise 4 bis 5 Tage einplanen: Eine oft gewählte Route führt von Kapstadt in der Provinz Westkap über Mossel Bay bis nach Gqeberha (ehemals Port Elizabeth) in der Provinz Ostkap. Schon beim Verlassen von Kapstadt beginnen abwechslungsreiche Abschnitte, die je nach Routenverlauf zur Garden Route führen, zum Beispiel über Hermanus und den südlichsten Punkt Afrikas, das „Cape Agulhas“.
Unser Tipp: Verbinde deine Reise mit einem Aufenthalt im Addo Elephant National Park. Dann solltest du allerdings 7 bis 10 Tage einplanen.
Die Top-10-Garden-Route-Highlights
- Kapstadt
- Hermanus
- Cape Agulhas
- De Hoop Nature Reserve
- Knysna (Fetherbed Reserve und Knysna Heads)
- Oudtshoorn (Karroo)
- Robberg Nature Reserve
- Plettenberg Bay
- Tsitsikamma Park
- Addo Elephant Park
Cape Winelands
Kapstadt ist auch das Tor zur bedeutendsten Weinregion in Südafrika. Die Weinanbaugebiete des Kaps erstrecken sich über ein riesiges Areal von der nördlichen Westküste des Atlantiks bis in die Steppe der Kleinen Karoo. Mehr als 800 Weingüter produzieren hier erstklassige Weine.

Stellenbosch ist eine der ältesten Städte Südafrikas und liegt am Ufer des Eerste Rivers am Fuße der Cape-Fold-Bergkette. Obwohl Stellenbosch vornehmlich für seine Weingüter und als Universitätsstadt bekannt ist, gibt es in den von Eichen gesäumten Straßen auch kulturelle Highlights wie Kunstgalerien und Museen sowie zahlreiche Boutiquen. Die Stadt bietet mit dem Village Museum einen Einblick in die gut erhaltene kapholländische Architektur.
Franschhoek, was „französische Ecke" bedeutet, wurde im späten 17. Jahrhundert gegründet, als sich französische Hugenottenflüchtlinge in der Gegend niederließen. Sie brachten ihr Wissen über den Weinanbau mit und ihr ursprüngliches Ackerland wurde zu weltberühmten Weingütern. In Franschhoek finden sich heute zahlreiche hervorragende Restaurants, Boutiquen und Galerien. Die berühmte Open-Air-Weinstraßenbahn, die Passagiere zwischen den Weingütern befördert, ist eine der besten Möglichkeiten, das Franschhoek-Tal zu erkunden.

Ein Muss für Weinliebhaber
In Stellenbosch finden regelmäßig Weinveranstaltungen und Verkostungen statt. Besucher haben hier die Möglichkeit, erlesene Weine und Gourmet-Küche auf einer Erkundungstour durch die Stadt zu probieren. Zahlreiche Weingüter aus der Region präsentieren dabei ihre Produkte und laden zu Verkostungen ein. Hinzu kommt eine Reihe von Outdoor-Aktivitäten, Live-Musik und Sportveranstaltungen, um Weinliebhabern den Tag in der südafrikanischen Sommersonne zu versüßen.
Kruger-Nationalpark
Von diesem Südafrika-Highlight hast du sicherlich schon einmal gehört: Der Kruger-Nationalpark ist einer der artenreichsten Parks in Südafrika. Er liegt im Nordosten, je nach Eingang etwa 4 bis 6 Autostunden von Johannesburg entfernt. Mit einer Fläche von etwa 19.600 Quadratkilometern erstreckt sich der Park im geografischen Lowveld des Landes über die Provinzen Limpopo und Mpumalanga.

Der Kruger-Nationalpark beheimatet 147 Säugetierarten sowie 500 Vogel-, 114 Reptilien-, 49 Fisch- und 34 Amphibienarten. Die Chancen stehen hier außerdem besonders gut, dass du die berühmten Big Five Afrikas – also Elefant, Leopard, Nashorn, Büffel und Löwe – siehst.
Auch die Flora im Kruger-Nationalpark kann sich sehen lassen: Pflanzenfans entdecken hier über 330 Baumarten, darunter auch der wohl berühmteste Baum Afrikas – der Baobab.
Unser Tipp: In den zahlreichen Flüssen des Nationalparks tummeln sich nicht nur Nilpferde und Krokodile. Auch viele Elefantenherden halten sich in Flussnähe auf und können dort beim Baden im kühlen Nass beobachtet werden.
Paul Kruger
Warum heißt der Park eigentlich Kruger-Nationalpark?
Nachdem der Park 1898 als „Sabie Game Reserve“ zum Schutz der dort beheimateten Wildtiere gegründet worden war, erhielt er 1926 den Namen „Kruger National Park“. Namensgeber des Parks war Paul Kruger, der zu jener Zeit Präsident der Südafrikanischen Republik war. Im Deutschen wird zwar oft die Schreibweise „Krüger-Nationalpark“ verwendet, der offizielle Name ist jedoch „Kruger-Nationalpark“.






Addo Elephant National Park
Wie der Name schon verrät, ist der Addo Elephant National Park vor allem für seine große Elefantenpopulation bekannt. Hier leben allerdings auch Zebras, Antilopen, Büffel, Hyänen und Mungos, die oft mit Erdmännchen verwechselt werden, in einem sicheren Lebensraum – und mit viel Glück bekommst du sogar einen der wenigen Löwen zu Gesicht. Der Park ist inzwischen der drittgrößte in Südafrika und neben den großen Landtieren, den Big Five, beobachtest du mit etwas Glück auch Wale und den weißen Hai im angrenzenden Meeresbereich. Weltweit ist er einer der wenigen Parks mit diesen „Big Seven“!

Der Park wurde 1931 gegründet und 1995 wurde das Zuurberg-Naturreservat, in dem auch Leoparden beheimatet sind, in den Addo Elephant National Park integriert. Er ist ideal für Safari-Neulinge und Selbstfahrer, da die Straßen gut ausgebaut und einige Strecken sogar geteert sind. Der Park liegt nur eine Stunde von Gqeberha (Port Elizabeth) entfernt und lässt sich gut mit einem Roadtrip entlang der Garden Route verbinden.
Unser Tipp: Plane für ein optimales Erlebnis mindestens eine Übernachtung im Nationalpark ein, denn besonders die Morgen- und Nachmittagsstunden eignen sich ideal für Tierbeobachtungen.
Safari-Packliste
Wer zum ersten Mal auf Safari in Afrika geht, weiß oft nicht, was man einpacken soll – außer der „typischen“ Safariausrüstung: sandfarbene Hose, olivgrünes Hemd und dem obligatorischen Safarihut in gedeckten Farben. Aber Hand aufs Herz – keines dieser Kleidungsstücke ist auf einer Safari unentbehrlich. Denn die oberste Packregel lautet nach wie vor: Weniger ist mehr. Wir haben für dich ein paar nützliche Packtipps gesammelt:

- Auf Safari ist es nicht immer heiß. Besonders morgens kann es in Südafrika kalt werden. Unser Tipp: Lässige und bequeme Kleidung im Zwiebellook. Je nach Jahreszeit reicht eine Windstopper-, Softshell- oder Fleecejacke aus. Sobald die Sonne aufgegangen ist, legst du die Jacke ab und verstaust sie in deinem Rucksack. In den Wintermonaten sowie in der Übergangszeit empfehlen wir für sehr kalte Morgenstunden eine warme Daunenjacke.
- Leichte Longsleeves (am besten mit UV-Schutz) und lange Hosen bieten den richtigen Schutz vor Moskitos und Dornen – besonders bei Walking-Safaris.
- Auch sogenannte Zip-Hosen könnten für den einen oder anderen nützlich sein, denn die Hosenbeine kann man schnell abtrennen und hat im Handumdrehen eine kurze Hose.
- Lass die Sandalen lieber im Koffer und greife stattdessen zu bequemen, festen Trekkingschuhen.
- Die Sonne kann im südlichen Afrika sehr intensiv sein, deshalb gilt: Achte auf den richtigen Sonnenschutz und nimm eine Kopfbedeckung mit.
- Zum Schutz vor Mücken und anderen Insekten sollten ein Mückenschutz sowie ein Mittel gegen Insektenstiche auf keinen Fall in deiner Ausrüstung fehlen.
- Zu guter Letzt: Fernglas und Taschenlampe für Tierbeobachtungen nicht vergessen.
Hluhluwe-iMfolozi und iSimangaliso Wetland Park
Wenn die Sonne über dem Hluhluwe-iMfolozi-Park aufgeht, präsentiert die südafrikanische Graslandschaft ihre vollkommene Schönheit. Gut 3 Autostunden von Durban entfernt (280 Kilometer), erweist sich dieses Wildreservat als eine der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten in KwaZulu-Natal. Der Hluhluwe-iMfolozi-Park umfasst 960 Quadratkilometer und wurde bereits 1897 zum Schutz der letzten Nashörner gegründet. Er ist somit eines der ältesten Wildschutzgebiete in Afrika.

Vom Hluhluwe-iMfolozi-Park ist auch das nächste Südafrika-Highlight nur einen Großkatzensprung entfernt: der iSimangaliso Wetland Park, ein riesiges Feucht- und Sumpfgebiet, in dem nicht nur Flusspferde zu Hause sind, sondern auch Krokodile, Zebras, Nashörner, Büffel, Leoparden sowie unzählige Vogelarten. Vor der Küste findest du um Sodwana Bay und Cape Vidal zudem die südlichsten tropischen Korallenriffsysteme des afrikanischen Kontinents, in denen bunte Korallen, seltene Fische, Rochen, Haie und Meeresschildkröten leben.
Ein Zugangsort zum Park ist das kleine Städtchen St. Lucia, das südlich des gleichnamigen Sees liegt. „Beware of Hippos”, Achtung Flusspferde!, warnt ein Straßenschild am Ortseingang – und das nicht ohne Grund, denn in der Gegend soll es rund 1.200 Stück der sympathischen, aber alles andere als ungefährlichen Riesen geben. Am St. Lucia-See, dem größten Lagunensystem Südafrikas, brichst du zu Tierbeobachtungen per Boot auf den See auf – ein unvergessliches Abenteuer.
Alle Südafrika-Highlights auf einen Blick
Natur pur, eine faszinierende Tierwelt, farbenfrohe Kulturen und eine ansteckende Gastfreundlichkeit machen Südafrika zu einem ganz besonderen Reiseziel. Hier siehst du noch einmal alle Südafrika-Highlights auf einen Blick:
Südafrika ist eine bunte und inspirierende Nation mit einer Seele, die dir so nirgendwo anders auf der Welt begegnen wird. Das Land bietet für jeden etwas: aufregende und abwechslungsreiche Landschaften, bunte Städte, interessante Kulturen, faszinierende Tiere und überaus freundliche Menschen. Wer über die Bilderbuchstadt Kapstadt hinausblickt, erlebt das echte, unberührte und historische Südafrika. Freu dich auf ein einmaliges Abenteuer mit unseren Südafrika-Highlights im Gepäck und lass dich von Südafrika in den Bann ziehen!
Häufige Fragen zu Südafrika-Highlights
Wie viele Tage braucht man, um die schönsten Highlights Südafrikas zu sehen?
Welche Sehenswürdigkeiten/Highlights sollte man in Südafrika nicht verpassen?
Welche Highlights eignen sich für Erstbesucher?
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