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Kanaren-Strandurlaub: Sonne tanken am Atlantik
Von langen Sandstränden bis zu ruhigen BadebuchtenAuf den Kanaren erwarten dich hunderte Kilometer Küste, die auf sieben Hauptinseln verteilt sind und von goldenen Dünenlandschaften auf Fuerteventura bis zu schwarzen Lavastränden auf Teneriffa und Lanzarote reichen. Ob du mit der Familie flache Badebuchten suchst, mit deiner besseren Hälfte windgeschützte Naturstrände bevorzugst oder auf Wellenreiten aus bist: Die Kanarischen Inseln liegen nur rund 4 Flugstunden von Deutschland entfernt und bieten ganzjährig milde Temperaturen zwischen 15 und 28 °C. Wir haben für dich die schönsten Strände auf jeder Insel zusammengestellt – mit konkreten Tipps zur Inselwahl und zur besten Reisezeit.
Strandurlaub auf Teneriffa – Vulkansand trifft weißen Strand
Teneriffa ist nicht nur die größte, sondern auch die vielseitigste der Kanarischen Inseln – zumindest wenn es um Strände geht. Im Süden reihen sich gut erschlossene Badestrände aneinander, während der Norden mit wilden Naturstränden überrascht.

Die Playa de las Teresitas bei Santa Cruz zählt zu den bekanntesten Stränden der Insel. Der rund 1,5 Kilometer lange Strand wurde in den 1970er-Jahren mit Sahara-Sand aufgeschüttet und ist durch einen vorgelagerten Wellenbrecher geschützt. Das Ergebnis: heller Sand, ruhiges Wasser und ein flacher Einstieg, was ihn deal für Familien mit kleinen Kindern macht.
An der Costa Adeje im Südwesten liegt die Playa el Duque, ein rund 300 Meter langer Abschnitt mit feinem, hellem Sand. Hier findet ihr Sonnenschirme, Duschen und Restaurants in Gehweite. Wer es ruhiger mag, weicht auf die benachbarte Playa de Fañabé aus – ähnlich ausgestattet, aber weniger frequentiert.
Ganz anders präsentiert sich die Playa de Benijo im Anaga-Gebirge an der Nordostspitze. Schwarzer Vulkansand, hohe Wellen und die vorgelagerten Felsnadeln Roques de Anaga machen diesen Strand zu einem lohnenswerten Ziel für Naturliebhaber und Fotografen. Baden ist hier wegen der starken Strömung nur eingeschränkt möglich, daher eignet sich der Strand eher zum Wandern und Staunen.
Gran Canaria: Dünen, Buchten & Stadtstrand
Gran Canaria vereint auf engem Raum gleich mehrere Strandtypen. Die Südküste ist sonnenverwöhnt und touristisch gut erschlossen, während der Westen in einigen Buchten noch echte Einsamkeit bietet.

Die Dünen von Maspalomas erstrecken sich über eine Fläche von rund 400 Hektar und stehen unter Naturschutz. Am südlichen Ende geht die Dünenlandschaft in einen 3 Kilometer langen Sandstrand, die Playa del Inglés, über. Zwischen den Dünen und dem Leuchtturm Faro de Maspalomas liegt ein ruhigerer Abschnitt, der auch als FKK-Bereich genutzt wird.
Rund 15 Kilometer westlich von Maspalomas liegt die Playa de Amadores, eine künstlich angelegte Bucht mit importiertem hellem Sand. Wellenbrecher sorgen für ruhiges Wasser, Rettungsschwimmer sind in der Hauptsaison vor Ort. Für Familien mit Kindern unter 6 Jahren gehört dieser Strand zu den sichersten der gesamten Inselgruppe.
Mitten in Las Palmas de Gran Canaria erstreckt sich die Playa de las Canteras über knapp 3 Kilometer. Eine natürliche Riffbarriere namens „La Barra“ bricht die Atlantikwellen und schafft ein ruhiges Badebecken. Restaurants, Cafés und Geschäfte liegen direkt an der Promenade – ein Stadtstrand, der sich auch abends lohnt.
Wer Einsamkeit sucht, nimmt die zweistündige Wanderung zur Playa de Güigüí an der Westküste auf sich. Der Strand ist nur zu Fuß oder per Boot erreichbar und gehört zu den abgelegensten der Kanaren.
Fuerteventura – die Kanareninsel für Strand & Wassersport
Fuerteventura gilt als die Strandinsel der Kanaren schlechthin. Rund 260 Kilometer Küste, davon ein großer Teil naturbelassene Sandstrände, machen die Insel zur ersten Wahl für alle, die vor allem Sonne, Sand und Meer suchen.

Die Playas de Sotavento an der Südostküste erstrecken sich über rund 9 Kilometer. Bei Ebbe entstehen hier flache Lagunen mit türkisfarbenem Wasser, was sie zu einem Hotspot für Windsurfer und Kitesurfer macht. Auch für Familien, die im knietiefen Wasser planschen möchten, ist dieser Abschnitt ideal. Jedes Jahr findet hier der Windsurfing World Cup statt.
An der Nordspitze liegt der Parque Natural de Corralejo mit seinen weitläufigen Wanderdünen. Die Strände hier bestehen aus hellem, fast weißem Sand und fallen flach ins Wasser ab. Hinter den Dünen beginnt direkt die Hotelzone – kurze Wege also für alle, die Strandnähe schätzen.
Die Playa de Cofete an der abgelegenen Westküste der Halbinsel Jandía ist das Gegenprogramm: 6 Kilometer wilder Strand, kaum Infrastruktur, starker Wind. Die Anfahrt führt über eine unbefestigte Piste. Wer die Fahrt auf sich nimmt, wird mit einem der eindrucksvollsten Küstenabschnitte des gesamten Atlantiks belohnt. Baden ist hier wegen der Strömung nicht empfehlenswert.
Im Süden bietet Morro Jable einen gut geschützten Sandstrand mit flachem Einstieg, Rettungsschwimmern und Strandpromenade – eine gute Wahl für Familien.
Lanzarote: Strandurlaub zwischen Lavalandschaften
Lanzarote ist UNESCO-Biosphärenreservat und verbindet Strandurlaub mit einer Vulkanlandschaft, die an eine Mondoberfläche erinnert. Die Strände sind kleiner als auf Fuerteventura, dafür oft spektakulär eingerahmt.
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Die Playas de Papagayo im Süden der Insel gehören zu den schönsten Stränden der Kanaren. Sechs kleine Buchten liegen geschützt zwischen Lavafelsen. Das Wasser ist klar und ruhig, der Sand golden. Der Zugang erfolgt über eine Schotterpiste (gebührenpflichtig) oder zu Fuß ab Playa Blanca (etwa 30 Minuten).
An der Nordwestküste liegt die Playa de Famara, ein 6 Kilometer langer Strand am Fuß der Famara-Klippen. Hier treffen sich Surfer und Wellenreiter – die Brandung ist konstant und kräftig. Zum Baden eignet sich der Strand nur bedingt, aber die Kulisse aus bis zu 670 Meter hohen Steilklippen und dem vorgelagerten Chinijo-Archipel ist einzigartig auf den Kanaren.
Wer ruhigeres Wasser bevorzugt, findet an der Playa Chica in Puerto del Carmen einen kleinen, windgeschützten Stadtstrand. Schnorchler schätzen die Felsformationen unter Wasser, die eine vielfältige Meeresfauna beherbergen.
La Palma, La Gomera & El Hierro – Geheimtipps für Ruhesuchende
Die drei westlichen Kanareninseln sind keine klassischen Stranddestinationen – und genau das macht ihren Reiz aus. Wer Ruhe, Natur und Abgeschiedenheit sucht, wird hier fündig.

La Palma überrascht mit schwarzen Vulkanstränden wie der Playa de Puerto Naos an der Westküste. Der rund 500 Meter lange Strand besteht aus feinem schwarzem Sand und fällt sanft ins Wasser ab. An der Ostküste bieten natürliche Meerwasserpools wie der Charco Azul bei San Andrés eine geschützte Badealternative, besonders an Tagen mit hohem Wellengang. Strandurlaub auf La Palma ist also eher etwas für Naturliebhaber als für Sonnenanbeter, die kilometerlange Sandstrände erwarten.
Auf La Gomera liegt die Playa de Vueltas im Valle Gran Rey, ein schwarzer Kiesstrand mit ruhigem Wasser, umgeben von steilen Felswänden. Das Tal selbst ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen in den Nationalpark Garajonay, der zum UNESCO-Welterbe gehört.
El Hierro, die kleinste der sieben Hauptinseln, hat kaum klassische Sandstrände. Stattdessen locken natürliche Meerwasserpools wie der Charco Manso im Norden oder die Piscinas de La Maceta an der Westküste. Die vulkanischen Becken füllen sich mit Atlantikwasser und bieten geschütztes Baden inmitten erstarrter Lavaformationen. Taucher schätzen El Hierro wegen des Meeresschutzgebiets Mar de las Calmas – die Sichtweiten unter Wasser erreichen hier bis zu 40 Meter.
Strandurlaub auf den Kanaren – das solltest du nicht verpassen
Zwischen schwarzen Vulkanstränden, goldenen Dünen und versteckten Badebuchten zeigen die Kanarischen Inseln ihre ganze Vielfalt.

Ob Schnorcheln, Surfen, Familienstrand oder Sonnenuntergang am Atlantik – diese Erlebnisse solltest du bei deinem Strandurlaub auf den Kanaren nicht verpassen.
- Sonnenuntergang an der Playa de Cofete: Die abgelegene Westküste Fuerteventuras bietet einen der spektakulärsten Sonnenuntergänge der Kanaren.
- Schnorcheln an der Playa Chica: Puerto del Carmen auf Lanzarote ist ein Hotspot für Unterwasserfans. Direkt vom Strand aus erreichst du Felsformationen mit Papageienfischen, Barrakudas und Trompetenfischen.
- Wanderung zu den Dünen von Maspalomas: Starte am Faro de Maspalomas und laufe durch die Dünenlandschaft bis zur Playa del Inglés. Hier erlebst du einen Spaziergang, der sich anfühlt wie eine Wüstenwanderung am Meer.
- Wellenreiten an der Playa de Famara: Lanzarotes Nordwestküste ist einer der besten Surfspots der Kanaren. Surfschulen vor Ort bieten Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene.
- Natürliche Meerwasserpools auf El Hierro: Die vulkanischen Badebecken von Charco Manso und La Maceta sind eine einzigartige Alternative zum klassischen Strandtag.
- Playa de Amadores mit Kindern: ruhiges Wasser, Rettungsschwimmer, flacher Einstieg – dieser Strand auf Gran Canaria ist wie gemacht für Familien mit kleinen Kindern.
- Sternenbeobachtung auf La Palma: Nach dem Strandtag lohnt sich ein Blick nach oben. La Palma ist zertifiziertes Starlight Reserve – der Nachthimmel gehört zu den klarsten Europas.
- Fischrestaurants in Playa Blanca: Nach einem Tag an den Papagayo-Stränden auf Lanzarote servieren die Restaurants am Hafen fangfrischen Fisch – Vieja (Papageienfisch) ist die lokale Spezialität.
Wann ist die beste Reisezeit für Strandurlaub auf den Kanaren?
Die Kanarischen Inseln eignen sich ganzjährig für einen Strandurlaub, denn das milde Klima verdanken sie ihrer Lage vor der Küste Nordwestafrikas. Dennoch gibt es saisonale Unterschiede, die bei der Reiseplanung helfen.
Übersicht über das Klima auf den Kanarischen Inseln
Jahreszeit | Lufttemperatur | Wassertemperatur | Besonderheiten |
| Frühling (März–Mai) | 19–23 °C | 19–20 °C | Weniger Urlauber, angenehme Temperaturen, ideal zum Wandern und Baden |
| Sommer (Juni–August) | 24–28 °C | 20–23 °C | Hauptsaison, besonders an den Südküsten warm und trocken |
| Herbst (September–November) | 22–26 °C | 22–23 °C | Wärmste Wassertemperaturen, gutes Preis-Leistungs- Verhältnis in der Nebensaison |
| Winter (Dezember–Februar) | 15–21 °C | 20–21 °C | Beliebte Reisezeit zum Überwintern, Nordküsten kühler und windiger |
Kanaren-Urlaub im Dezember? Das Wetter bleibt mit 15 bis 21 °C Lufttemperatur mild genug für Strandtage – vor allem an den Südküsten von Teneriffa, Gran Canaria und Fuerteventura. Die nördlichen und westlichen Inseln (La Palma, El Hierro) können im Winter mehr Niederschlag und stärkeren Wellengang haben.
Tipp für die Nebensaison: Wer im Mai, Juni oder Oktober reist, profitiert von günstigeren Preisen beim Kanaren-Urlaub mit Flug und All-Inclusive-Paketen. Die Strände sind weniger besucht, die Temperaturen liegen bereits bei angenehmen 20 bis 25 °C.
Noch mehr Inspiration zu Strandurlaub auf den Kanaren
Welche Insel passt zu dir – und welcher Strand zu deinem Urlaubsstil? Ob du die Dünen Fuerteventuras mit Kindern erkunden, auf Lanzarote im Winter Sonne tanken oder auf Gran Canaria Strand und Stadt kombinieren möchtest: Die folgenden Beiträge helfen dir, tiefer einzusteigen – von der Inselentscheidung über die beste Reisezeit bis zu konkreten Strandtipps und Ausflugsmöglichkeiten.










Strandurlaub auf den Kanaren: Fragen & Antworten
Welche Kanarische Insel hat den besten Strand?
Welche Kanarische Insel eignet sich am besten für Badeurlaub?
Welche Kanarische Insel hat weiße Sandstrände?
Welche der Kanarischen Inseln ist die wärmste?








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