Urlaub in Nord-Thailand

Nord-Thailand entdecken

Wer im Thailand-Urlaub bislang nur Palmenstrände und Beach-Life kennengelernt hat, erlebt in Thailands Norden eine ganz andere, nicht minder schöne Seite des beliebtesten Reiseziels in Südostasien. Geprägt einerseits von ursprünglichem Dschungel und hohen Gebirgsketten, andererseits vom gewaltigen Mekong und grünen Reisfeldern, wartet Nord-Thailand mit einer Fülle reizvoller Naturszenarien auf. Auch die Traditionen und Gebräuche Nord-Thailands unterscheiden sich vom Alltagsleben im Rest des Landes. In den Dörfern der Bergvölker tauchen Sie in eine Welt ein, die mit dem geschäftigen Treiben in der Metropole Bangkok oder den Badeorten der südthailändischen Inseln kaum etwas gemein hat. Mindestens ebenso faszinierend ist ein Besuch der ehemaligen Hauptstädte Sukhothai und Ayutthaya. Doch es gibt auch Verbindendes, Zeitüberdauerndes: Wie überall in Thailand begegnen Sie in Chiang Mai, Chiang Rai, in großen und kleinen Städten und am Wegesrand dem Lächeln zahlloser Buddha-Statuen verschiedenster Epochen.

Nord-Thailand: Infos zu Reisezeit und Klima

Als beste Reisezeit für Nord-Thailand gilt die (relativ) kühle, trockene und sonnige Jahreszeit von November bis Februar. Tagsüber werden Werte zwischen 20-30 °C erreicht. Nachts kann es in Höhenlagen mitunter recht kühl werden. Bei Trekking-Touren in den Bergen sollte also immer eine warme Jacke im Gepäck sein. In der Zeit von März bis Mai, der sogenannten heißen Jahreszeit, muss in niedrigen Lagen mit Werten bis zu 40 °C gerechnet werden, was für viele Mitteleuropäer belastend sein kann. Wen Regenschauer nicht stören, der kann durchaus auch in der Regenzeit (Juni bis Oktober) nach Thailand reisen, sollte dann aber auf durchschnittlich ein bis zwei Stunden Regenschauer am Tag gefasst sein.

Nord-Thailand entdecken
Chiang-Mai entdecken
Chiang-Mai

Städte und Sehenswürdigkeiten in Nord-Thailand

Malerisch gelegen am Fuß des Doi Pu am Mae Nam Ping-Fluss, gilt Chiang Mai, die „Rose des Nordens“, als eine der schönsten Städte Thailands. Das Stadtbild wird geprägt vom Mix traditioneller Teakhäuser und moderner Gebäude, besonders auffällig sind die rund 200 buddhistischen Tempel und die vielen Brücken. Durch zahlreiche Studenten und Reisende aus aller Welt hat die Universitätsstadt ein kosmopolitisches Flair. Einen herrlichen Blick auf Chiang Mai bietet der Berg Doi Suthep, an dessen Hang der prachtvolle Wat Phra That Doi Suthep mit seinem weithin sichtbaren vergoldeten Chedi über die Stadt wacht. In Chiang Mai lässt sich hervorragend ausgehen und shoppen; ein ganz besonderes Erlebnis ist der Nachtmarkt im Stadtzentrum, der der größte Thailands ist. Wer Souvenirs sucht, stöbert in den traditionellen Handwerksbetrieben an der San Kamphaeng Road nach Holzschnitzereien, Seidenstoffen und Schmuck.

Weitere wichtige Städte in Nord-Thailand sind Chiang Rai nahe der Grenze zu Myanmar, der Verkehrsknotenpunkt Phitsanulok und Lampang mit einem der wichtigsten Tempel des Landes, dem Wat Phra Kaeo Don Tao, der einst den Smaragd-Buddha beherbergt haben soll. Das 1351 gegründete Ayutthaya war die Hauptstadt des Königreichs Siam mit mehr als einer Million Einwohnern – von der ehemaligen Größe und Pracht der 1767 von den Birmanen eroberten Stadt erzählen die prunkvollen Bauwerke im Ayutthaya Historical Park (UNESCO-Weltkulturerbe), darunter der königliche Tempel Wat Phra Si Sanphet. Noch älter ist Sukhothai, Hauptstadt des ersten Thai-Königreiches. Das historische Zentrum zählt ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist, obwohl Tempel und Paläste größtenteils nur in Ruinen erhalten sind, mit seinen hinduistischen und buddhistischen Heiligtümern, Schreinen und Statuen ein beeindruckendes Zeugnis der „Wiege Thailands“.

Ayutthaya Historical Park
Nationalpark Doi Inthanon

Aktivitäten und Ausflüge

Dem Naturliebhaber wird im Norden Thailands einiges geboten. Hier erhebt sich mit dem Doi Inthanon (2.565 Meter) der höchste Berg des Landes; im gleichnamigen Nationalpark erleben Sie eine wunderschöne Gebirgslandschaft, die hauptsächlich von den Stämmen der Karen und Hmong bewohnt wird. Anstelle von Schlafmohn bauen die Hill Tribes dank vom Königshaus gesponserter Projekte nun vermehrt Gemüse und Blumen an.

Mit dem Namen „Goldenes Dreieck" erinnert das Gebiet im äußersten Norden an den Grenzen zu Laos und Myanmar noch an die Blütezeit des Opiumhandels. Das Landschaftsbild prägt der von üppig grünen Wäldern, Reis- und Blumenfeldern, Obst- und Orchideen-Plantagen gesäumte Mekong, die Lebensader Indochinas, in den hier der Ruak mündet und der auch mit dem Boot befahren werden kann. Wer etwas mehr Action sucht, kann sich in Nord-Thailand ans Wildwasser-Rafting wagen, sich beim Mountainbiking auspowern oder an einer Dschungel-Expedition teilnehmen: Das bergige, vielerorts dicht bewaldete Gebiet ist ein Paradies für Wanderfreunde. Sehr empfehlenswert ist außerdem der Besuch eines Elefanten-Camps, in dem Sie die ebenso beeindruckenden wie sanftmütigen Riesen aus nächster Nähe kennenlernen können.

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