

Nachhaltigerer Urlaub von Strand bis Stadt
Reiseziele, Mobilität und UnterkünfteUrlaub nachhaltiger planen: Diese Bereiche machen oft den Unterschied
Nachhaltigerer Urlaub entsteht oft nicht durch eine einzelne große Entscheidung, sondern durch mehrere kleinere Faktoren. Besonders relevant sind meist Anreise, Unterkunft und Mobilität vor Ort.
Anreise
Weniger Ortswechsel, Direktverbindungen oder Bahnreisen innerhalb Europas reduzieren häufig zusätzliche Transfers und Ressourcenverbrauch.
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Unterkunft
Nachhaltigkeitszertifizierungen und das Label „Bewusst Reisen“ bei DERTOUR schaffen mehr Orientierung bei der Hotelauswahl. Gleichzeitig helfen kurze Wege zu Strand, Restaurants oder öffentlichen Verkehrsmitteln dabei, Autofahrten vor Ort zu reduzieren.
Mobilität
Viele Reiseziele lassen sich gut mit Fahrrad, Bahn oder öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden. Auch Wanderwege oder Spaziergänge verbinden Mobilität oft direkt mit ersten Eindrücken des Urlaubsorts.

Das Signet „engage – people & planet“
Nachhaltigerer Strandurlaub ohne Mietwagen
Um an den Strand zu kommen, brauchst du nicht zwingend lange Transfers oder tägliche Autofahrten. Deutschland und Europa bieten viele Unterkünfte am Meer, kurze Wege zu Strand, Restaurants oder Ausflügen. Unser Tipp: mehr Zeit an einem Urlaubsort verbringen und den Standort seltener wechseln, auf zentrale Lagen achten und Hotels mit Nachhaltigkeitszertifizierungen bevorzugen. Das reduziert häufig den lokalen Ressourcenverbrauch. Außerhalb der Hauptsaison verteilen sich Besucher vielerorts stärker über Strände, Innenstädte oder Wanderwege.

Nahe Ziele mit kurzer Anreise
Innerdeutsch sind die Nordseeküste mit dem Wattenmeer und die Ostsee schnell erreicht – und stehen für Strandtage zwischen Dünen, Promenaden und kleinen Cafés. Nicht jeder Perspektivwechsel braucht eine Fernreise: Zum Kitesurfen geht es mit der Bahn auch nach St. Peter-Ording statt mit dem Flugzeug nach Marokko oder Sansibar.
Falls du mehr als eine Location sehen möchtest, kannst du auch auf einer Radtour Norddeutschland erkunden. Viele Wege entlang der Küste lassen sich gut mit dem Fahrrad zurücklegen, die besten Routen führen direkt an den Stränden vorbei.
Ostsee statt Karibik? Auf der dänischen Insel Møn erinnern helle Strände und türkisfarbenes Wasser viele Reisende eher an Barbados denn an unseren nördlichen Nachbarn. Die Anreise funktioniert gut über Kopenhagen und die Bahnstrecke Richtung Südosten Dänemarks – und ist unbeschwerlicher und nachhaltiger als ein Flug auf die Dominikanische Republik.

Noch mehr Karibikfeeling in Europa
Richtiges Karibikfeeling gibt es auch im Mittelmeer: Korsika erreichst du mit Zug und Fähre ab Genua oder Frankreich – und wirst mit weißem Sand, türkisfarbenem Wasser und blauem Himmel belohnt.
Auch die Nachbarinsel Sardinien bietet mit der Costa Smeralda Bahamas-Strände par excellence. Die Cala Brandinchi ersetzt hingegen einen Polynesien-Urlaub, ist sie doch unter dem Spitznamen „Klein-Tahiti" bekannt. Südsee, nur viel näher.
Strand trifft Stadt in Spanien
Europaweit eignen sich die Städte am Meer in Spanien besonders für deinen autofreien Urlaub am Meer. Cádiz, Valencia, San Sebastian im Baskenland und andere warten mit eigenen Stadtstränden auf, verbunden mit Altstadtbereichen, Restaurants, Kultur und Hotels in fußläufiger Entfernung.
5 Tipps für Strandurlaub ohne Mietwagen
- Küstenorte mit Bahnanschluss und kurzen Transfers wählen
- Busfahrpläne für kleinere Badeorte vor der Reise prüfen
- Fahrräder statt täglicher Autofahrten einplanen
- Längere Aufenthalte an einem Ort statt häufiger Ortswechsel planen
- Strandziele in Europa als Alternative zu Fernreisen vergleichen
Rundreisen mit dem Zug statt Inlandsflug
Rundreisen bedeuten oft viele Ortswechsel in kurzer Zeit. Gerade bei Reisen durch größere Länder bedarf es schnell zusätzlicher Inlandsflüge zwischen Städten oder Regionen.
Innerhalb Europas lassen sich viele Distanzen gut mit Bahnverbindungen lösen: Auf einzelnen Strecken ersetzt der Nachtzug inzwischen Kurzstreckenflüge. Die Reise startet dabei oft direkt am Bahnhof im Heimatort statt erst am Flughafen.

Auch Länder mit dichtem Bahnnetz eignen sich für Rundreisen ohne zusätzlich in den Flieger zu steigen. In Großbritannien verbinden Bahnstrecken Städte wie London, Bath, Edinburgh oder Küstenorte in Cornwall miteinander. In Frankreich schaffen TGV- und Regionalverbindungen flexible Routen zwischen Paris, Atlantikküste oder Südfrankreich.
Hinzu kommt: Wer in einer Region länger verweilt, verbringt weniger Zeit mit Transfers und Kofferpacken und hat mehr Kapazitäten für kleine Orte, Restaurants oder spontane Entdeckungen.
5 Tipps für Rundreisen mit dem Zug
- Regionen entlang einer Bahnstrecke statt vieler Inlandsflüge planen
- Nachtzüge und Direktverbindungen innerhalb Europas vergleichen
- Zwischenstopps in kleineren Städten entlang der Route einbauen
- Regionalzüge für Küstenorte oder ländlichere Regionen nutzen
- Für einzelne Regionen lieber mehr Zeit statt vieler Destinationswechsel einplanen
Mit Fahrrad, Straßenbahn und Fähre durch Europas Metropolen
Ja, genauso wie Rundreisen lassen sich auch Städtereisen gut ohne Auto planen. Gerade in Metropolen wie Amsterdam verbindest du Plätze ganz natürlich: vom schwimmenden Blumenmarkt entlang der Grachten bis zum Vondelpark und den Museen im Museumsviertel.
Zusätzlich machen in Städten kurze Distanzen und guter Nahverkehr die meisten Fahrten überflüssig. Gut ausgebaute Nahverkehrsnetze, Fahrradwege und verkehrsberuhigte Zentren in Straßburg, Ljubljana oder Valencia erleichtern das Vorankommen. Außerhalb stark besuchter Reisezeiten bleiben Stadtzentren, Museen oder Promenaden übersichtlicher. Gleichzeitig entlastest du stark frequentierte Innenstädte.

Autofreie Städtereisen
Viele Städte lassen sich heute bequem ohne Auto erkunden. Wer stattdessen auf das Fahrrad steigt oder die Straßenbahn nutzt, entdeckt Märkte, Cafés, Wohnviertel und verwinkelte Altstadtgassen, die aus dem Auto leicht verborgen bleiben.
Amsterdam gilt seit Jahren als eine der bekanntesten Fahrradstädte Europas. Gleichzeitig investieren auch immer mehr andere Metropolen in Radwege, öffentliche Verkehrsmittel und verkehrsberuhigte Bereiche. Städte wie Bordeaux oder Antwerpen zeigen, wie sich viele Wege zwischen Altstadt, Uferpromenade oder Museumsviertel ohne eigenes Auto zurücklegen lassen.
Können Fernreisen nachhaltiger sein?

Nachhaltigkeit beginnt dabei nicht erst am Reiseziel und endet nicht beim Flug. Auch Unterkunft, Mobilität vor Ort und die Unterstützung lokaler Anbieter beeinflussen die Klimawirkung einer Reise.
Bewusstes Reisen kann auch bedeuten, längere Aufenthalte einzuplanen, nachhaltigere Unterkünfte und Verkehrsmittel zu wählen sowie Wasser und Energie bewusster zu nutzen. Ebenso wichtig sind ein respektvoller Umgang mit Natur und Kultur sowie die Unterstützung lokaler Projekte. In Thailand tragen beispielsweise Naturschutzprogramme zum Erhalt der Mangroven bei, während an anderen Reisezielen Korallenriffe, Regenwälder oder bedrohte Tierarten im Fokus stehen. So lassen sich die Auswirkungen des Tourismus zwar nicht vollständig vermeiden, aber in vielen Fällen verringern.
Mehr Tipps für nachhaltigeren Urlaub auf Fernreisen findest du in unserem Reisemagazin.
So planst du deine Reise zu zweit nachhaltiger
Viele Reiseformen, die besonders gut zu Paarurlaub passen, lassen sich oft auch nachhaltiger gestalten. Statt voller Tagesprogramme stehen regionale Restaurants, Wanderungen oder Fahrradtouren im Mittelpunkt. Als Paar bleibt ihr bei Reisezeit und Unterkunft flexibler und könnt leichter in der Nebensaison oder in weniger besuchten Regionen reisen. Auf Märkten, in Restaurants oder in familiengeführten Unterkünften kommt ihr dadurch leichter ins Gespräch.

Passende Reiseziele liegen dafür schon in Deutschland oder den Nachbarländern. Dazu zählen etwa der Schwarzwald mit Wanderwegen und Wellnesshotels sowie das Elbsandsteingebirge rund um die Sächsische Schweiz. Auch Regionen wie Tirol, Südtirol oder die Dolomiten verbinden familiengeführte Hotels, regionale Küche und Wege, die sich gut zu Fuß oder mit dem Bike erkunden lassen. In der Toskana führen Radwege von Agriturismi in alte Dörfer und durch historische Ortskerne. Viele Ausflüge lassen sich direkt ab der Unterkunft planen.
Wie geht nachhaltigerer Familienurlaub entspannter?
Mit Kindern habt ihr bei der Reiseplanung oft einen anderen Fokus: kurze Fahrten, mehr Ruhe und genügend Zeit für alle. Genau das macht nachhaltigeren Familienurlaub häufig auch intensiver. Wer weniger Zeit unterwegs verbringt, hört seltener „Wann sind wir endlich da?“ und hat mehr Raum für Abenteuer direkt am Urlaubsort. Gleichzeitig profitieren viele Regionen davon, wenn Reisende über das Jahr versetzt anreisen: Auslastung und Einkommen sind dann besser verteilt. Und der Kontakt zu den Menschen vor Ort, sei es im Hotel, auf dem Markt oder bei den Sehenswürdigkeiten, ist einfacher.

Einige Reiseziele in Deutschland und Europa eignen sich dafür besonders gut. Regionen wie die Nordsee mit dem Wattenmeer, Dänemark oder die Bretagne verbinden Natur, Küstenorte und familienfreundliche Hotels. Auch Belgien mit seiner Küstentram oder Kärnten und das Salzkammergut mit Seen und Wanderwegen machen Familienurlaub nachhaltiger und entspannter ohne ständige Weiterfahrten.

Nachhaltigerer Urlaub zum Mitnehmen
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Je nach Reiseform verändern sich auch die Möglichkeiten, Urlaub bewusster zu planen. Lass dich inspirieren und erfahre unter anderem, auf welche Weise sich die DERTOUR Group für das Thema Nachhaltigkeit engagiert und in welchen Hotels mit Maßnahmen rund um Energieverbrauch, regionale Küche oder Ressourcenschonung dich ganz besondere Highlights erwarten.





Antworten auf häufige Fragen zu nachhaltigerem Urlaub
Wie kann ich meinen Urlaub nachhaltiger gestalten?
Welche Vorteile bietet verantwortungsvoller Tourismus?
Was bedeutet das Label „Bewusst Reisen” bei DERTOUR?
Ist nachhaltiger Urlaub wirklich nachhaltig?
Was bringt nachhaltigerer Tourismus den Einheimischen?
„Nimm mich mit“ … in einen nachhaltigeren Urlaub! Jetzt reinhören in den DERTOUR Urlaubspodcast








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