Lissabons Skyline: Die schönsten Orte entdecken

Lissabons schönste Orte

Ein Erlebnisbericht von einem unserer Reiseexperten

Lissabon ist eine großartige Stadt. Zugegeben, ich brauche immer ein paar Tage, um mit meiner Umgebung warm zu werden. Es passiert selten, dass ich mich sofort so wohlfühle wie in Hamburg, Vancouver oder Seattle – aber Lissabon ist auch so eine Stadt. Ich starte mit dem Hop-on-Hop-off-Bus, der für mich die beste Variante ist, einen Überblick über die Stadt zu bekommen und die wichtigsten Lissaboner Aussichtspunkte anzufahren. Danach steige ich auf die Metro um und nutze die Tageskarten.

Die Ankunft in Lissabon: Aussichtspunkte, Streetart und Meer

Portugals Hauptstadt Lissabon ist meiner Meinung nach eine Stadt, die mehr Aufmerksamkeit verdient hat als „nur“ einen Wochenendtrip. Da ich mich vor jeder meiner Reisen intensiv belese, sah ich, dass ich für Lissabons Aussichtspunkte mindestens drei Tage brauchen würde, an denen ich von morgens bis abends unterwegs wäre. Ich wollte mich nicht hetzen, sondern Lissabons schönste Orte auf mich wirken lassen – und nicht mit dem Gefühl heimfliegen, dass ich so viel nicht gesehen habe, weil mir die Zeit dazu fehlte. Also wurde es eine ganze Woche in dieser Stadt, denn die teuerste Komponente ist oft die Anreise, sodass es sich lohnt, ein paar Tage länger zu bleiben. Hotels in Lissabon gibt es auch schon zu recht günstigen Preisen. Mit dem Bus erkundete ich die Stadt, zudem buchte ich mir eine Streetart-Tour dazu. Diese kann ich wärmstens empfehlen, denn Lissabon ist quasi die „Hauptstadt“ der Streetart!


Ebenso sollten Sie bei Ihrer Reise nach Lissabon den Geheimtipp Sintra einplanen. Ein Tagesausflug in den Ort lohnt sich, denn nach der pulsierenden Atmosphäre Lissabons können Sie an diesem Küstenabschnitt die Nase in die frische Meeresbrise halten und den Monserrate-Park bei einem Spaziergang erkunden. Wer noch mehr von Portugal erleben möchte, dem lege ich einen Portugal-Urlaub ans Herz!

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Lissabon: Sightseeing mit Trambahn und Bus

Für eine Städtereise nach Lissabon bekam ich oft den Tipp, ich solle die berühmte Trambahn 28 nehmen, die unter anderem durch das historische Viertel Alfama fährt. Ich hatte mir die „Vier-Routen-Tour“ der Hop-on-Hop-off-Busse gekauft, bei der die rote Trambahn inklusive war. Diese fährt dieselbe Route wie die Linie 28 – mit dem Unterschied, dass Passagiere hier neben einem Sitzplatz noch wertvolle Informationen über Lissabon bekommen. Ansonsten konnte ich mit der Tageskarte, die knapp sechs Euro gekostet hat, auch alle anderen öffentlichen Verkehrsmittel nutzen.


Manchmal bin ich ohne konkretes Ziel in einen Bus eingestiegen. Wenn ich dann ein schönes Streetart-Kunstwerk in den Gassen gesehen habe, stieg ich an der nächsten Station aus und lief die höchstens 300 Meter lange Strecke zurück. Das Tolle ist nämlich, dass die Busse fast alle 300 bis 500 Meter anhalten. Als ich meine Fahrt zum Flohmarkt plante, wunderte ich mich, dass der Bus auf 2,1 Kilometern Strecke rund elf Stationen anfährt. Aufgrund des teilweise bergigen Straßenverlaufs ist es allerdings sehr praktisch, dass die öffentlichen Verkehrsmittel häufig Stopps einlegen.


Als ich dann doch mal zu Fuß durch die Straßen gelaufen bin, habe ich immer wieder neue Streetart entdeckt. Auf dem Flohmarkt konnte ich stöbern und mich danach einfach in eines der vielen Cafés setzen und das Geschehen beobachten. Lissabon wird auch die „Stadt der sieben Hügel“ genannt und entsprechend hatte ich von überall eine wundervolle Aussicht.

Lissabons Geheimtipp

Die Pastéis de Natas

Wenn Sie in Lissabon Sightseeing machen, sollten Sie unbedingt Pastéis de Natas, portugiesische Puddingtörtchen, probieren. Die besten soll es angeblich im Stadtviertel Belém geben. Allerdings war es meiner Meinung nach dort sehr überlaufen.


Ich machte lieber einen Abstecher zu „Manteigaria“. Dort sind die Pastéis de Natas aus meiner Sicht am besten. Da in der langen Schlange vor der kleinen Verkaufsstelle zudem viele Einheimische standen, war das für mich ein Zeichen, dass es hier wirklich köstliche Puddingtörtchen geben muss. Mein Tipp: Selten bleibt es nur bei einer Pastéis de Natas. Ich kehrte während meines Besuchs in Lissabon häufig an diesen Ort zurück, denn dort konnte ich die Pastéis mit einem kleinen Espresso für nicht einmal zwei Euro genießen.


Leider habe ich erst am Schluss erfahren, warum regelmäßig ein Glockenschlag vor der Tür des „Manteigaria“ ertönt. Dieser signalisiert, dass gerade frische und noch warme Pastéis de Natas aus dem Ofen gekommen sind. Wenn Sie diesen Zeitpunkt erwischen, sollten Sie das Gebäck erst recht probieren. Sie werden es nicht bereuen!

Unser Tipp:

Wenn Sie gerne Garnelen in einer leichten Zitronenmarinade mögen, können Sie diese im Restaurant „Beira Gare“ am Platz „Rossio“ in der Nähe des Bahnhofs essen. Dort testete ich auch den grünen Wein, den uns unser Reiseführer auf der Tour nach Sintra empfohlen hatte – ein guter Tipp für diejenigen, die Portugal mit allen Sinnen erleben möchten.

Lissabons Altstadt

Spannende Geschichten und köstliches Essen

Ferner kann ich Ihnen die „Free-Walking-Touren“ ans Herz legen. Diese starteten während meines Aufenthalts jeweils einmal am Vor- und Nachmittag am Plaza Luis de Camões. Einheimische laufen mit Ihnen bis zu drei Stunden durch die Stadt und erzählen Geschichten jenseits der Reiseführer. Hier können Sie wertvolle Geheimtipps für Restaurants aufschnappen und natürlich sonst auch alles fragen, was Sie wissen möchten.


Abseits der Lissaboner Altstadt ist das Kunstzentrum „LX Factory“ im Stadtviertel Alcântara einen Abstecher wert. Das Zentrum erinnert an eine Mischung aus altem Fabrikgelände und Klassikstadt, Heinefabrik oder auch an Bikini Berlin. Das Ganze vermengt sich wundervoll mit Bars, Cafés und Concept Stores. An vielen Ecken finden Sie hier Streetart und Sie haben einen großartigen Ausblick auf den Tejo. Gleich gegenüber können Sie die Skulptur „Cristo Rei“ entdecken und auf der linken Seite den Blick über die Stadt schweifen lassen. Ein toller Fleck, an dem Sie mit etwas Glück einen schönen Sonnenuntergang bei einem Glas Wein genießen können.

Lissabons schönste Orte zum Einkaufen

Nicht fehlen darf ein Besuch in der Markthalle „Time Out“. Hier lässt sich eine große Auswahl an verschiedenen Lebensmitteln entdecken. Nicht nur können Sie noch kleine Mitbringsel und Geschenke erstehen, sondern sich auch durch die portugiesische Küche probieren. Beliebte Speisen im „Time Out“ sind zum Beispiel:

  • Gebratener Oktopus und geräucherte Ente mit schwarzem Tapioka

  • Bacalhau à Bras – gesalzener Kabeljau mit Zwiebeln, Bratkartoffeln und Rührei

  • portugiesische Kroketten – zum Beispiel mit Rind- und Schweinefleischfüllung


Die Markthalle ist sehr gepflegt, sauber und nicht zuletzt eine kulinarische Reise. Entlang des nahegelegenen Tejo können Sie wundervoll spazieren und zwischendurch an der Promenade einen Cocktail trinken. Ich könnte noch stundenlang weiter schwärmen!

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