Death-Valley-Nationalpark
Death-Valley-Nationalpark

USA: Nationalparks des Westens - Teil 2

Death-Valley-Nationalpark: faszinierende Wüstenlandschaft

Im Death-Valley-Nationalpark in der kalifornischen Mojave-Wüste erwartet Sie eine einzigartige Landschaft aus Salz- und Steinwüsten, Felsen und Gebirgen, ausgetrockneten Seen und Vulkankratern. Der eine Fläche von mehr als 13.600 Quadratkilometern umfassende Nationalpark ist eines der trockensten und heißesten Gebiete der Erde. Besuchen Sie den Park am besten während der Wintermonate.

Es gibt einige Siedlungen und Übernachtungsmöglichkeiten, beispielsweise in der Nähe der Oase Furnace Creek. Viele Sehenswürdigkeiten sind auf asphaltierten Routen erreichbar, sodass Sie den Death-Valley-Nationalpark gut mit dem Mietwagen erkunden können. Wichtig: Unbedingt ausreichend Wasser und Treibstoff mitführen!

Aussichtspunkte im Death-Valley-Nationalpark

Zu den Highlights eines Besuchs im Death-Valley-Nationalpark gehört eine Fahrt zum Zabriskie Point. Der Aussichtspunkt befindet sich in der Amargosa Range im Osten des Parks. Die Sedimente eines vor Jahrmillionen ausgetrockneten Sees haben hier fantastisch anmutende Felsformationen gebildet.

Insbesondere bei Sonnenaufgang umgibt die Erosionslandschaften eine Atmosphäre, die nicht von dieser Welt zu sein scheint.
Ausblick vom Zabriskie Point
Ausblick vom Zabriskie Point
Ausblick von Dante’s View
Ausblick von Dante’s View

Einen noch eindrucksvolleren Ausblick genießen Sie von Dante’s View, der sich in den Black Mountains befindet und ebenso wie der Zabriskie Point am Highway 190 liegt.

In 1.669 Meter Höhe bietet sich Ihnen ein atemberaubender Panoramablick über das Death Valley bis zum 3.366 Meter hohen Telescope Peak und zum Badwater Basin, einer Salzpfanne, die mit 85,5 Meter unter Meeresniveau den tiefsten Punkt der USA darstellt. Das hier von einer Quelle gespeiste Becken ist Lebensraum für zahlreiche Tierarten, jedoch ist das Wasser aufgrund des Salzgehalts nicht trinkbar.

Bizarre Salz- und Sandwüsten

Ebenfalls aus Salz entstanden sind die bizarren Kristallformationen des Devil’s Golf Course. Großartige Sanddünen bewundern Sie bei den abgelegenen Eureka Sand Dunes im nördlichen Teil des Death-Valley-Nationalparks, welche die zweithöchsten Dünen in den USA darstellen, und bei den grandiosen Mesquite Sand Dunes, die Sie möglicherweise aus Filmen wie „Star Wars“ wiedererkennen. In der Nähe finden sich in dem Gebiet Mesquite Springs viele Kakteen, eine kleine Quelle und prähistorische Felsbilder einer mittlerweile untergegangenen Kultur.
Mesquite Sand Dunes
Mesquite Sand Dunes
Darwin Falls
Darwin Falls

Ebenfalls lohnenswert sind eine Fahrt über den Artist’s Drive, die Sie an vielfarbigen Sedimenthügeln vorbeiführt, der gigantische, durch eine vulkanische Wasserdampf-Explosion entstandene Ubehebe Crater und die Darwin Falls, ein wunderschöner, 15 Meter hoher Wasserfall, der inmitten der Stein-, Sand- und Salzwüsten umso zauberhafter wirkt.

Die vielleicht größte Attraktion offenbart Ihnen der Park, der ein ausgewiesenes Lichtschutzgebiet ist, in der Nacht: einen Sternenhimmel von unwirklicher Schönheit, der dank der klaren Wüstenluft und der Abwesenheit von Lichtsmog einen unvergesslichen Anblick bietet.

Vielfarbige Felspyramiden im Bryce-Canyon-Nationalpark

Im Gegensatz zu Touristenmagneten wie dem Grand-Canyon-Nationalpark oder dem Yosemite-Nationalpark ist der Bryce-Canyon-Nationalpark im US-Bundesstaat Utah fast ein Geheimtipp. Er bietet eine unberührte Gebirgslandschaft auf dem Paunsaugunt Plateau, die von spektakulären, Hoodoos genannten Felsformationen geprägt ist. Hoodoos sind Felsnadeln, -pyramiden und -türme, die über Millionen von Jahre hinweg als Folge der Erosion durch Eis, Schmelzwasser und Wind entstanden sind. Einzigartig sind nicht nur die Formen, sondern auch die Farben der Hoodoos – Gelb, Braun, Orange und vielfältige, zum Teil sehr intensive Rottöne, die je nach Lichteinstrahlung variieren.
Hoodoos im Bryce-Canyon-Nationalpark
Hoodoos im Bryce-Canyon-Nationalpark
Bryce Canyon
Bryce Canyon

Die Felsen bilden stellenweise natürliche Amphitheater, die auch als Canyons bezeichnet werden (obwohl es sich, strenggenommen, nicht um Canyons handelt – ein Canyon ist eine von einem Fluss gebildete Schlucht). Der größte dieser Canyons, der Bryce Canyon, gab dem Nationalpark seinen Namen. Mit einer Fläche von 145 Quadratkilometern ist der Bryce-Canyon-Nationalpark verhältnismäßig klein. Er liegt in einer Höhe von 2.400 bis 2.700 Metern – stellen Sie sich auf Hochgebirgsklima mit starker Sonneneinstrahlung im Sommer sowie reichliche Schneefälle und klirrende Kälte während der Wintermonate ein.

Bryce-Canyon-Nationalpark: Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten

Eine ausgezeichnete Möglichkeit, um den Bryce-Canyon-Nationalpark zu erkunden, ist der 29 Kilometer lange Scenic Drive, der Sie zu vielen Highlights des Parks führt. Diesen können Sie mit dem Mietwagen befahren oder den Shuttlebus des Parks nutzen.

Wer gerne wandert, findet Wanderwege unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit. Im Sommer können Sie im Bryce-Canyon-Nationalpark reiten, im Winter Skifahren.
Wanderweg im Bryce-Canyon-Nationalpark
Wanderweg im Bryce-Canyon-Nationalpark
Felsbogen Natural Bridge
Felsbogen Natural Bridge

Sehr zu empfehlen ist eine von den Rangern des Nationalparks geführte Nachtwanderung: Aufgrund der großen Höhe, fehlender Siedlungen und der kristallklaren Luft sehen Sie hier mit bloßem Auge deutlich mehr Sterne am Nachthimmel als in bewohnten Gebieten. Zudem bieten die Felsformationen im Mond- und Sternenlicht einen unvergleichlich schönen Anblick mit geradezu mystischer Ausstrahlung.

Zu den Höhepunkten des Bryce-Canyon-Nationalparks gehören die Aussichtspunkte Sunrise Point, Sunset Point, Bryce Point und Inspiration Point, der markant geformte Thor’s Hammer und der Felsbogen Natural Bridge.

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